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Samstag, 30. August 2025

Rezept. Aubergine mit Linsen.

Optisch gibt das nicht viel her, wie so viele Gerichte mit Linsen, aber geschmacklich ist es super. 
Das Gericht hatte ich schon mal gekocht und in diesem Rückblick, zweites Bild, gezeigt. Das Rezept hatte ich jedoch nicht aufgeschrieben, das hole ich nun nach.
Aubergine und Linsen
Zutaten (für 2 Personen):
1 Aubergine, groß
eine Handvoll Kirschtomaten (ich hatte 2 San Marzano Tomaten in dicke Scheiben geschnitten) 
80 g Le-Puy- oder Berg-Linsen (bei mir Alblinsen, die kleinen grünen)
Olivenöl
Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 El Oreganoblätter
2-3 El griechischer Joghurt
Salz und schwarzer Pfeffer
 
Zubereitung:
Ich habe statt Backofen den Airfryer verwendet, die Zeiten aus dem Rezeptbuch für den Backofen stehen in Klammern.
  • Airfryer auf 200°C (Backofen: 230°C) vorheizen, die Aubergine mit einem Messer oder einer Gabel rundum einstechen, auf dem Rost (Backofen: Backblech) 20 Minuten braten [Stufe: ROAST] (Backofen: 1 Stunde Umluft), zur Hälfte der Zeit wenden. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
  • Das Fruchtfleisch aus der Schale lösen, evtl. etwas zerkleinern.
  • Während die Aubergine röstet, die Linsen in einem Topf mit reichlich Wasser kochen bis sie weich sind, jedoch noch etwas Biss haben (ca. 20 Minuten). Gekochte Linsen abgießen.
  • Die Tomaten in einer feuerfesten Schale (Backofen: Backblech) mit derselben Temperatur wie die Aubergine 5 Minuten (Backofen: 12 Minuten) rösten, bis sie stellenweise dunkel sind. 
  • In einer Schüssel das Fruchtfleisch der Aubergine, Öl, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen. Auf einem Teller oder in einer flachen Schale mit den Tomaten anrichten.
  • Griechischen Joghurt löffelweise unterziehen, marmorieren, ist bei mir nicht so geglückt, weil der Joghurt sehr fest war. 
  • Mit einigen frischen Oregano-Blättchen (ich hatte Majoran) bestreuen und einige Tropfen vom besten Olivenöl darübergeben.

Das Rezept stammt aus dem Buch Simple von Ottolenghi, Buch selbst gekauft, trotzdem: Werbung 

Donnerstag, 30. Januar 2025

Rezept. Gerösteter Sellerie mit Gorgonzolacreme.

Sellerie mit Gorgonzola
Bei mit ist zum Jahresende ein neues Kochbuch eingezogen, Comfort von Ottolenghi*. Daraus bereitete ich ein schönes Rezept mit Sellerie zu, jahreszeitlich passend und mit regionalen Zutaten. Das Gericht ist einfach zuzubereiten, hat allerdings eine lange Garzeit im Backofen, also Zeit mitbringen.

Zutaten:
1 kleine Sellerie-Knolle 
90 ml Olivenöl
1 Bio-Zitrone
3 Knoblauchzehen
1 Tl Kreuzkümmelsamen, frisch gemahlen oder gemörsert
1-2 El Gorgonzola (Löffelgorgonzola geht am besten)
50 g Sauerrahm
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
etwas Petersilie
 
1 ofenfeste Form, in die die Selleriespalten ohne zu überlappen passen, Alufolie zum Verschließen. Ich habe (wohl noch von meiner Mutter) eine große feuerfeste Glasform mit Deckel, das spart die Alufolie.

Zubereitung:
  • Den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  • Den Sellerie schälen und in 6-8 Spalten schneiden (~500 g).
  • Von der Zitrone die Schale in Streifen abschälen, den Saft auspressen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und andrücken.
  • Öl, Zitronenschale und -saft, Knoblauch, den Kreuzkümmel und Salz in einer ofenfesten Form verrühren, den Sellerie hinzufügen und wenden, so dass die Spalten mit dem Öl überzogen sind. Flach nebeneinander in die Form legen, diese verschließen. Den Sellerie im Ofen 1,5 Stunden garen, nach der Hälfte der Zeit wenden.
  • Die Ofentemperatur auf 180°C erhöhen, Deckel bzw. Folie entfernen und weitere 30 Minuten garen, bis der Sellerie goldbraun und weich ist.
  • In der Zwischenzeit Gorgonzola im Sauerrahm zerdrücken, Salz und Pfeffer unterrühren, kalt stellen.
  • Die Selleriespalten anrichten, dazwischen Gorgonzolacreme löffelweise setzen. Mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
    Mit Paprikapüree (nach diesem Rezept) garnieren.
    Anmerkung: Ich hatte von dem Paprikapüree noch eine kleine Portion eingefroren, auf die ich zurückgreifen konnte. Ansonsten das Püree während der Garzeit zubereiten (oder weglassen, es ist nicht entscheidend).
  • Guten Appetit!

 Der fertige Sellerie nach dem Garen im Ofen.

Sellerie mit Gorgonzola
* Werbung, weil Kochbuch genannt. Das Kochbuch wurde von mir gekauft.

Samstag, 30. Dezember 2023

Rezept. Herzhafter Ofenschlupfer.

Bereits im Rückblick November hatte ich ein Foto von einer diesjährigen Neuentdeckung gezeigt, die salzig-würzige Variante des schwäbischen Gerichts Ofenschlupfer. Der traditionelle Ofenschlupfer ist ein Auflauf aus altem Brot (Resteverwertung) und Äpfeln. Die Brotscheiben und Apfelschnitze werden abwechselnd senkrecht geschichtet, darüber kommt eine Eiermilch. Zum fertigen Auflauf wird meist eine Vanillesauce gereicht, ein süßes Hauptgericht im Herbst und Winter.
Mein Auflauf hier besteht auch aus altem Brot (Resteverwertung) und statt der Äpfel besteht meine Füllung aus angebratenen Pilzen, Zwiebeln, Käse und etwas Dörrfleisch (Speck). Der Fantasie bei der Resteverwertung sind jedoch kaum Grenzen gesetzt, z.B. Reste von Ofengemüse können gut verwendet werden. Darüber kommt eine gut gewürzte, herzhafte Eiermilch, da das Brot trocken in die Form kommt, sollte sie eher flüssig als sahnig-dicklich sein. Der Auflauf wird dann im Ofen gebacken. 
Macht man die Füllung etwas weniger deftig, verwendet z.B. nur Pilze mit Zwiebeln angebraten, ist der Ofenschlupfer auch eine gute Beilage zu einem kurzgebratenen Stück Fleisch.
Hier die einzelnen Schritte der Zubereitung, für meine kleine Auflaufform mit etwa 24 cm Durchmesser. Je 100 g Bergkäse reiben und 100 g Feta kleinschneiden. Champignons mit einer Zwiebel in einer Pfanne andünsten, salzen und pfeffern.
Die Auflaufform fetten und mit einer Lage altem, harten Brot (hier in Scheiben geschnittene und getrocknete Brötchen) auslegen.
Die angebratenen Pilze, den Feta und die Hälfte des Bergkäse darauf verteilen. Mit einer Lage Brot abschließen. 2 Eier, ca. 1/4 l Milch, ca. 100 ml Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer, Chili oder Piment d'Espelette würzen. Zuerst über die oberen Brotscheiben gießen, damit diese auch befeuchtet sind, den Rest gleichmäßig in die Zwischenräume gießen. Den restlichen Bergkäse auf den Brotscheiben gleichmäßig verteilen.
Im Ofen ca. 40 - 50 Minuten bei 200°C backen. Guten Appetit!

Sonntag, 4. Dezember 2022

Rezept. Tarte mit Zuckerhut.

Angeregt wurde das Rezept durch dieses Foto auf Instagram. Das dort angesprochene Kochbuch steht bei mir im Regal, und ich habe diese Tarta Salata auch schon gemacht, so wie dort beschrieben, mit Mangold. Auf dem Instagram-Foto besteht der Belag aus geschmorter Endivie, bei mir sollte es Zuckerhut sein, ein halber Kopf war noch da. Und da ich noch Mürbeteig für Tarte eingefroren hatte, gab es bei mir keine Tarta mit Teigdeckel, sondern eine Tarte ohne Deckel mit Mürbeteig. Das Ergebnis hat uns absolut überzeugt.
  • Eine Tarteform (bei mir 24 cm Durchmesser) buttern, den Teig hineingeben und (mit Rand) festdrücken. Back- oder Butterbrotpapier auf den Teig legen und getrocknete Hülsenfrüchte einfüllen und 20-25 Minuten bei 180°C bei Ober-/Unterhitze im Ofen blindbacken.
  • Für den Belag habe ich Olivenöl in einer Pfanne erhitzt, 1 kleingeschnittene Knoblauchzehe leicht angedünstet und den in breite Streifen geschnittenen Zuckerhut hinzugegeben. Deckel drauf und zusammenfallen lassen. Salzen und pfeffern. Dünsten lassen bis der Zuckerhut gar ist, das dauerte bei mir ca. 8 Minuten. Evtl. Flüssigkeit verdampfen lassen oder abschöpfen.
  • 250g Ricotta, 1 Ei, mit 50g Parmesan und einem anderen Käse, z.B. Gruyere, vermischen, salzen, pfeffern.
  • Die vorgebackene Tarte aus dem Ofen nehmen, die Hülsenfrüchte und das Back- bzw. Butterbrotpapier entfernen. Den geschmorten Zuckerhut auf dem Boden verteilen, die Ricotta-Ei-Masse darübergeben und glattstreichen.
  • In den Ofen geben und backen, bei mir 35 Minuten mit 180°C plus 10 Minuten bei 200°C. Vor dem Anschneiden 10 Minuten abkühlen lassen. Guten Appetit!
  • Das Blindbacken ist nicht unbedingt notwendig, wir mögen den Teig aber gerne kross.
  • Wer das Originalrezept machen möchte - die Menge für die Ricotta-Ei-Masse erhöhen, da das Rezept für eine größere Form als meine gedacht ist.
  • Der Teig für eine Tarta Salata in einer Form mit 28cm Durchmesser besteht aus
300g Weizenmehl
10g feines Meersalz
50g Olivenöl extra vergine
150g Wasser
  • Der Teig sollte 30 Minuten ruhen, dann halbieren. Die eine Hälfte für den Boden, die andere für den Teigdeckel verwenden, jeweils dünn auswellen. 



 

Freitag, 18. November 2022

Rezept. Pasta mit Gorgonzola und Birne.

 
Dieses Rezept hat Claudio del Principe* vor einigen Wochen auf seinem Instagram-Account veröffentlicht, so wie einige andere leckere Speisen aus seinen vielen Kochbüchern. Güvec z.B. habe ich auf diese Anregung hin nachgekocht, das Kochbuch steht bei mir im Regal, kein Problem also. Hier war ich dankbar für die Veröffentlichung des Rezepts auf Instagram. Wir haben es nun ausprobiert, es ist von den Zutaten her ein typisches Herbstgericht, dabei schnell und einfach gemacht, und wir haben es für sehr lecker und wiederholenswert befunden.
 
Zutaten (2 Personen):
200g Pasta, z.B. Penne
Salz
1/2 El Olivenöl
1 kleine Birne (oder 1/2 von einer großen), in Scheiben geschnitten
2 El Walnüsse grob gehackt
1 Tl Agavendicksaft (oder 1 Tl Zucker)
200g Gorgonzola (hier gibt es den als Löffelgorgonzola im Töpfchen zu kaufen, sonst am Stück und grob zerteilen)
1 El Parmesan

Zubereitung:
  • Pasta in gesalzenem Wasser al dente kochen.
  • Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Birnenscheiben und Walnüsse zugeben und mit dem Agavendicksaft karamellisieren lassen. 
  • Gorgonzola mit wenig Pastawasser zugeben und schmelzen lassen.
  • Pasta abgießen, dabei etwas Pastawasser auffangen, die Pasta und den Parmesan zur Käsesauce geben, durchschwenken, damit sich alles gut mischt. Evtl. etwas Pastawasser zugeben, falls die Sauce zu dick wird.
  • Nun kann serviert werden, evtl. noch etwas weiteren Parmesan drüberstreuen. Guten Appetit!
  • Beim nächsten Mal versuche ich es noch mit 1-2 Umdrehungen aus der Chilimühle.
 *Werbung, weil Autor genannt

Sonntag, 30. Oktober 2022

Rezept. Geschmortes Sommergemüse (Güvec).

Der Titel des Rezepts lautet eigentlich Güvec, benannt nach dem Tontopf, in dem es zubereitet wird. Ich habe das Rezept aus einem meiner Lieblingskochbücher, al forno von Claudio Del Principe*. Aus Fleisch und Aubergine, Paprika, Zucchini, Tomaten und Zwiebeln (das nenne ich Sommergemüse) entsteht ein wunderbar schmackhafter Eintopf. Im Original wird Lamm verwendet, aber um diese Jahreszeit bekomme ich hier kein Lamm aus zuverlässiger Quelle mehr, daher habe ich Kalb verwendet. Wir haben das halbe Rezept gemacht, auch das hat für uns für mehrere Male gereicht.

Zutaten:
500g Kalbsgulasch (Original: Lamm von Keule oder Schulter)
1 Aubergine
1 rote Spitzpaprika 
1 gelbe Spitzpaprika
1 grüne Paprika
1 Zucchini
1 Gemüsezwiebel 
2 große Tomaten (hier: 1 große Ochsenherz)
reichlich Petersilie
1 Knoblauchzehe
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 - 1 Tl Kreuzkümmel
1/2 - 1l Hühner- oder Gemüsebrühe
Olivenöl

Zubereitung:
  • Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Aubergine, Paprika, Zucchini, Tomaten in mundgerechte Würfel schneiden, die Zwiebel in Streifen, Knoblauch fein würfeln, Petersilie fein schneiden.
  • In einen Schmortopf, bevorzugt aus Keramik, ein wenig Olivenöl geben, Fleisch abwechselnd mit dem Gemüse einschichten und jede Lage mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Mit Brühe aufgießen, so dass alles zu 3/4 bedeckt ist. (Das Gemüse gibt auch noch Flüssigkeit ab, der Sud schmeckt köstlich.)
  • Im Ofen 1 Stunde garen, dann den Ofen ausschalten und noch 30 Minuten in der Resthitze belassen.
Laut Kochbuch wird Bulgur dazu serviert, wir hatten Couscous. 
Guten Appetit!
 
*Werbung, weil Buchtitel und Autor genannt

Donnerstag, 25. August 2022

Rezept. Sommergemüse-Gratin.

Das Gratin enthält Zucchini, Aubergine und Tomaten, stammt aus der südfranzösischen provenzalischen Küche und heißt dort tian de légumes. Gesehen hatte ich es vor zwei Jahren bei Lamiacucina und begeistert nachgekocht. Es ist auch optisch dem bis dahin heißgeliebten Zucchini-Tomaten-Auflauf ähnlich, punktet aber geschmacklich durch die Zugabe von roter Zwiebel und vieler Kräuter, die jetzt im Sommer alle bei uns auf dem Balkon wachsen.
 
Zutaten:
  • 1 grüne Zucchini
  • 1 gelbe Zucchini
  • 1 Aubergine (lang, nicht zu dick)
  • die Zucchini und Aubergine sollten möglichst gleich dick sein!
  • 2 Flaschentomaten
  • 1 rote Zwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe
  • reichlich Thymian, gehackt
  • Oregano, gehackt
  • (Berg-)Bohnenkraut, gehackt
  • 4 Lorbeerblätter 
  • Kräutersalz
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
  2. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, in Olivenöl glasig dünsten, einen Teil vom Thymian zugeben, durchrühren und in einer mit Olivenöl gefetteten Auflaufform gleichmäßig verteilen.
  3. Zucchini, Aubergine, Tomaten in 5-mm-Scheiben schneiden, flach auslegen und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.
  4. Die Gemüsescheiben abwechselnd senkrecht in die Auflaufform schichten, die Lorbeerblätter darin gleichmäßig verteilen. Salzen, die Kräuter darübergeben - das Gericht verträgt viel. 2-3 El Olivenöl darüberträufeln.
  5. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen. Guten Appetit!


 

Dienstag, 28. Juni 2022

Rezept. Zucchini in Tomatensauce.

Ein wunderbarer Zucchini-Geschmack wird in diesem Rezept aus Italien Vegetarisch* versprochen, und das ist nicht übertrieben. Zucchini aus der Region sind ja in dieser Jahreszeit bereits reichlich vorhanden, die frischen (Saucen-)Tomaten aus dem Rezept habe ich durch gute passierte Tomaten aus der Dose ersetzt. Wunderbarer Geschmack mit wenigen, einfachen Zutaten, was will man mehr?

Zutaten (2 Personen):
2 mittelgroße Zucchini
1 rote Zwiebel
1 Dose passierte Tomaten (400g)
glatte Petersilie
3-4 El Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss

Zubereitung:
  1. Zucchini waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Zwiebel schälen, halbieren, in Streifen schneiden.
  3. Petersilie waschen, trocken schütteln und mit den Stängeln grob hacken.
  4. Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Zucchini bei mittlerer Hitze braten bis die Zucchini ein bisschen Farbe bekommen. Salzen, pfeffern, mit etwas Muskatnuss würzen.
  5. Die Tomaten zugeben, evtl. etwas Wasser zugeben, so dass die Zucchini gerade bedeckt sind. Zugedeckt bei schwacher Hitze 30 Minuten weich kochen. Wichtig ist die Zucchini so lange zu kochen, erst im Lauf der Zeit entwickelt sich der köstliche Geschmack!
  6. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen. Gutes Weißbrot zum Auftunken der Sauce bereit halten.

Guten Appetit! 

*Werbung weil Kochbuch genannt, selbst gekauft und bezahlt. #iveg

Mittwoch, 23. März 2022

Rezept. Spinat mit Kichererbsen.

Spinat ist jedes Jahr mein erstes frisches Grüngemüse am Ende des Winters, und wird jedes Jahr wieder freudig begrüßt. Kein Lagergemüse, frisch, und beim Marktstand des Vertrauens immer wieder in bester Qualität vorhanden. Meist machen wir dann als erstes Gericht Conchiglioni. Nun bin ich auf ein Rezept aufmerksam geworden, das ich noch nicht kannte, aber das Kochbuch dazu steht bei mir und wird viel benutzt. 
Es ist eine spanische Variante vom Spinat mit arabischer Würze und kann als Vorspeise bzw. Tapa, als Beilage oder als eigenständiges Gericht gegessen werden, warm oder kalt. Wir hatten es als warmes Hauptgericht.
 
Zutaten: (2 Personen)
500 g Spinat, gewaschen und klein geschnitten 
120 g gegarte Kichererbsen
2-3 Scheiben Weißbrot (je nach Größe), in größere Würfel geschnitten
Olivenöl
Weißweinessig
1 Knoblauchzehe, angedrückt
knapp 1/2 Tl Paprikapulver scharf
1 Tl geräuchertes Paprikapulver mild (Pimentón de la Vera)
1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
Salz

Zubereitung:
  1. In einer Pfanne (die später auch den Spinat aufnehmen kann) Olivenöl erhitzen und mit dem Knoblauch aromatisieren. Die Weißbrotwürfel darin goldgelb rösten. Aus der Pfanne nehmen.
  2. Die Hälfte der Brotwürfel mit dem Knoblauch, den Gewürzen und einem Spritzer Essig in einem Mörser oder einer Schüssel zu einer Paste zerstampfen. 
  3. In der Pfanne den Spinat mit wenig Olivenöl anschwitzen bis er zusammenfällt, salzen. 
  4. Die Brotpaste und die Kichererbsen untermischen, evtl. etwas Wasser zugeben, damit die Mischung geschmeidig wird. 
  5. Das restliche Brot unterziehen und servieren. Wir haben das Brot oben drauf gegeben, damit es knuspriger bleibt. 
Rezept aus: Claudio Del Principe. all'orto. AT Verlag Aarau und München. 2020.
#Werbung weil Buch genannt

Samstag, 28. August 2021

Rezept. Weiße Bohnen mit Paprikapüree.

Das Rezept heißt eigentlich Weiße-Bohnen-Püree mit Muhammara und stammt wie so vieles momentan aus dem Kochbuch Simple von Yotam Ottolenghi. Das war #Werbung (ohne Auftrag bzw. Vergütung).
Wer kennt schon Muhammara? Mir zumindest war das fremd, es ist ein Püree bzw. ein Dip aus roten Paprikaschoten und Walnüssen. Und es ist sehr sehr lecker, auch weil jetzt die Paprika besonders gut schmecken. Sommer!


Da es sich gut aufbewahren lässt, habe ich gleich das ganze Rezept (für 4 Personen) gemacht. 
Zutaten:
5 rote Paprikaschoten
8 Knoblauchzehen
1 El Thymianblätter
3/4 Tl Pimenton de la Vera (mildes geräuchertes Paprikapulver)
1 Tl scharfes Paprikapulver 
2 Tl Balsamicoessig
60 g Walnusskerne geröstet, grob gehackt
Olivenöl
Salz

480 g weiße Bohnen, gekocht (das entspricht der Einwaage von 2 Glas Weißen Bohnen)
1 Knoblauchzehe
3 Zweige Thymian
Salz

Zubereitung:
  1. Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.
  2. Paprikaschoten vierteln und entkernen, mit etwas Olivenöl (in einer Schüssel) mischen. Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und im Ofen 15 Minuten rösten. Den Knoblauch schälen und für weitere 15 Minuten mit den Paprikaschoten rösten. Der Paprika sollte weich und dunkel sein.
  3. Paprikaschoten mit 2 feuchten Küchentüchern bedecken und etwas abkühlen lassen, anschließend die Haut der Paprika entfernen.
  4. Paprikaschoten, Knoblauch und Walnüsse mit Thymianblättern, Paprikapulver, Essig und 1/2 Tl Salz im Mixer grob pürieren.
  5. Für das Bohnenpüree das Öl in einem kleinen Topf o.ä. auf mittlere Temperatur erhitzen. Thymian und die geschälte, angedrückte Knoblauchzehe darin einige Minuten braten, bis der Knoblauch zu karamellisieren beginnt. Den Knoblauch entsorgen.
  6. Die weißen Bohnen mit dem Bratöl (die Thymianzweige und 2 Tl Öl zurückbehalten) in den Mixer geben, 1/2 Tl Salz, 1-2 El Wasser zufügen und glatt pürieren, evtl. noch etwas Wasser zugeben.
  7. Püree auf einer großen Platte oder auf Portionstellern verstreichen, rundum einen Rand stehen lassen. Das Paprikapüree in die Mitte geben, mit dem restlichen Bratöl beträufeln und die Thymianzweige drauflegen. Mit gehackten Walnusskernen bestreuen.


Montag, 16. August 2021

Neu. Seite Rezepte.

Neu auf dem Blog ist eine separat aufrufbare Seite, direkt neben der Startseite, mit einer Übersicht über die Rezepte, die im Blog zu finden sind. 
Sollte ein Link nicht funktionieren bin ich für eine kurze Nachricht dankbar.
Viel Spaß beim Stöbern!

Sonntag, 15. August 2021

Rezept. Glasnudelsalat mit Hähnchen und dreierlei Kräutern.

Ein Foto von diesem Salat gab es bereits im Monatsrückblick Mai zu sehen. Es stammt aus dem Kochbuch Shiok Singapur von Nicole Stich*, hier folgt das Rezept für zwei Personen:
Zutaten:
120 - 150 g gegartes Hähnchenfleisch, wir hatten es von einem pochierten Hähnchenschenkel (ich versuche den Kauf von Hähnchenbrust zu vermeiden)
100 g Glasnudeln
1 kleine Gurke (Minigurke)
1 Karotte
80 g Sojabohnensprossen
Koriandergrün
Thai-Basilikum, einige Blättchen zum Garnieren beiseite legen
Minze
1 El Limettensat
1 El Sesamöl
frittierte Zwiebeln (Asialaden)

25 g Erdnusskerne geröstet
Chili
1 große Knoblauchzehe
1 El Agavendicksaft
1 El Reisessig
1 El Fischsauce
evtl. etwas Meersalz

Zubereitung:
  1. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten (meist werden sie mit kochendem Wasser übergossen und ziehen eine Weile), in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Gut abtropfen lassen.
  2. Die Gurke waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
  3. Die Karotte schälen und mit dem Sparschäler in lange Streifen schneiden.
  4. Die Sprossen mit heißem Wasser abbrausen, abtropfen lassen.
  5. Alles in einer Schüssel mischen und die gewaschenen, abgetrockneten Kräuter untermischen.
  6. Für das Dressing den Knoblauch schälen und grob zerteilen, zusammen mit den Erdnüssen, dem Agavendicksaft mit dem Zauberstab (o.ä.) fein mahlen. Chili, Reisessig und Fischsauce untermixen und so viel Wasser unterrühren, bis das Dressing sämig vom Löffel fließt. Evtl. mit Salz abschmecken.
  7. Das Dressing über die Salatzutaten geben und untermischen, Limettensaft und Sesamöl darüber träufeln. Die frittierten Zwiebeln und einige Blätter Thai-Basilikum drüber streuen.
* Dieser Beitrag ist als #Werbung zu kennzeichnen, weil das Kochbuch genannt wurde. Ich habe es selbst gekauft und bezahlt, der Beitrag erfolgte ohne Auftrag oder Vergütung.

Montag, 2. August 2021

Rezept. Couscous-Salat mit Kirschtomaten und Kräutern.

Der Salat passt perfekt zu Gegrilltem, eine leckere Beilage mit Talent zum Hauptdarsteller. Das Rezept stammt aus meinem Neuzugang im Kochbuchregal, Simple von Yotam Ottolenghi
Und schon ist es #Werbung (ohne Auftrag bzw. Vergütung, Buch selbst gekauft).

Zutaten für 2 Personen: 
125 g Couscous
1-2 Tl Ras el-Hanout
150 g Kirschtomaten
1 Zwiebel (bevorzugt eine rote)
15 g Rosinen
1 Tl Kreuzkümmelsamen, frisch aus der Mühle
25 g geröstete Mandeln
Korianderblätter
Minzeblätter
1 Tl Zitronensaft
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
  1. Couscous in einer Schüssel mit 1 El Olivenöl beträufeln, mit 1/2 - 1 Tl Ras el-Hanout, Salz, und reichlich Pfeffer würzen, mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und umrühren. Abgedeckt 20 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.
  2. Die Zwiebel schälen, halbieren, in dünne Streifen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln hineingeben, mit Salz und 1/2 - 1 Tl Ras el-Hanout würzen und 10 - 12 Minuten unter Rühren braten bis sie weich und gebräunt sind. Mit den Rosinen mischen und abkühlen lassen.
  3. Die Kirschtomaten in der Pfanne mit Olivenöl braten bis sie Farbe bekommen und aufplatzen. Mit etwas Salz bestreuen. Abkühlen lassen.
  4. Mandeln, Koriander und Minze grob hacken.
  5. Couscous in eine größere Schüssel geben, die Zwiebel-Rosinen-Mischung zugeben, ebenso Kreuzkümmel, Mandeln, Koriander und Minze. Zitronensaft zugeben und alles gut vermischen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
  6. Die Tomaten auf den Couscous-Salat geben. Fertig. Guten Appetit.
Der Salat hat uns super gut geschmeckt, er wurde bereits wiederholt, große Klasse!

Samstag, 10. Juli 2021

Rezept. Frühlingsgemüse römisch.

Das Gericht heißt Vignarola Romana und stammt aus dem zweiten Neuzugang in der Kochbuchsammlung all'orto von Claudio Del Principe, dessen Rezepte ich seit Jahren sehr schätze. Durch Nennung eines Kochbuchs ist der Beitrag als #Werbung zu kennzeichnen, ich habe das Buch selbst gekauft.
Das Rezept enthält Artischocken, Favebohnen (Saubohnen), Erbsen und Romanasalat, alles natürlich frisch. Da bei uns die einheimischen Artischocken erst Mitte Juni verfügbar sind, wurde es zusammen mit den Favebohnen zeitlich knapp, es hat aber noch geklappt. 
Im Blog Tra dolce ed amaro wird das Gericht ebenfalls mit einigen Hintergrundinformationen beschrieben, klick führt zum Rezept.
Bei den Favebohnen bin ich mir nicht sicher, ob ich sie nochmals machen werde, insgesamt hat man doch sehr viel Abfall. Ich hatte 600 Gramm gekauft, aus den Schoten gepalt, kurz in Salzwasser gekocht, dann die Hülle jeder Bohne entfernt. Übrig blieben 60 Gramm feinste Bohnen, die zwar super gut schmeckten, aber zehn Prozent Ausbeute finde ich doch sehr wenig.
Zutaten für 2 Personen*:
 
3 (kleine) Artischocken
60 g Favebohnen (die inneren Kerne, 2 Mal gepalt)
200 g Erbsen (frisch aus der Schote)
1/2 Romanasalat in Blättern (etwa 2 Handvoll), in breite Streifen geschnitten
1 Frühlingszwiebel
Petersilie, fein geschnitten
Minze, fein geschnitten
Olivenöl
100 ml trockener Weißwein
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
  1. Die Artischocken putzen, dabei die äußeren Blätter abreißen, die dunklen Blattspitzen mit einem scharfen Messer abschneiden und den Stiel schälen. In Zitronenwasser legen, damit sie sich nicht verfärben.
  2. Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, die Artischocken bei mittlerer Hitze braten, mehrfach wenden. Den Weißwein dazugießen, Deckel auf die Pfanne, 10-15 Minuten weich schmoren.
  3. Nach 8 Minuten die Erbsen zu den Artischocken geben, evtl. wenig Wasser oder Gemüsebrühe zugeben. Nach 10-12 Minuten die Salatblätter in die Pfanne geben. 
  4. Sind die Artischocken weich die Frühlingszwiebel, Petersilie und Minze zugeben, salzen und pfeffern. 
  5. Gegessen wird die Vignarola pur oder mit Guanciale oder mit Spänen von Pecorino. Wir hatten sie pur und fanden sie sehr lecker.

*: eine Anmerkung zu den Mengen: wir essen (inzwischen) sehr wenig und haben es in dieser Zusammensetzung als Hauptgericht gegessen. Für bessere Esser ist dies bestenfalls eine Beilage, aber man kann die Mengen gut variieren.


Sonntag, 13. Juni 2021

Rezept. Pappardelle mit Harissa-Tomaten, schwarzen Oliven und Kapern.

Das Gericht habe ich im letzten Monatsrückblick bereits gezeigt, hier kommt nun das Rezept. Es stammt aus Simple von Ottolenghi, einem meiner Neuzugänge. Achtung, das war #Werbung  
 
Es wird eigentlich mit frischen Kirschtomaten zubereitet, aber die verwende ich zu dieser Jahreszeit nicht, weil sie einfach nicht den vollen Geschmack haben. Ich habe stattdessen eine Dose bester Cherrytomaten (stand so auf dem Etikett, also Kirschtomaten) verwendet.
 
Zutaten für 2 Personen:
200 g Pappardelle oder breite Nudeln (Menge an Appetit der Esser anpassen)
1 Dose Kirschtomaten (400 g, Abtropfgewicht 240 g)
1 Zwiebel
25 g entsteinte Kalamata-Oliven
10 g kleine Kapern
Olivenöl
1 - 3 El Harissa (je nach Schärfe des Harissa und der Liebe bzw. Abneigung zu/von scharfem Essen)
reichlich Petersilie
Salz
griechischer Joghurt (bei mir Saure Sahne und Joghurt halb und halb gemischt)

Zubereitung:
  1. Die Zwiebel schälen, halbieren, in Streifen schneiden. Die Oliven halbieren, Petersilie grob hacken.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln anbraten bis sie weich und goldbraun sind, dabei umrühren.
  3. Harissa, Tomaten (mit Saft), Oliven, Kapern und etwas Salz hinzugeben und unter häufigem Rühren garen bis die Tomaten langsam zerfallen. 100 ml Wasser unterrühren. Wenn die Mischung kocht, herunterschalten und die Sauce zugedeckt 10 Minuten kochen lassen.
  4. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, die Nudeln nach Packungsangabe al dente kochen, abgießen.
  5. Die Tomaten ohne Deckel noch 4-5 Minuten eindicken lassen. Zwei Drittel der Petersilie zugeben und unterrühren.
  6. Die Nudeln zu den Tomaten in die Pfanne geben, alles sorgfältig mischen, evtl. noch etwas Salz zugeben.
  7. Auf Teller verteilen, mit Petersilie garnieren und einen Löffel Joghurt zugeben. Guten Appetit!

Wir fanden das Gericht sehr schmackhaft, ich werde es August/September noch mal mit frischen Tomaten zubereiten, wenn sie reif im Freiland geerntet werden können.

Samstag, 29. Mai 2021

Rezept. Glasnudelsalat mit Schweinehack, Pilzen und Karotten.

Momentan mag ich gerne Salate "mit allem", also als Hauptmahlzeit, und besonders gern mit asiatischer Würzung. Auf der Suche nach einem Rezept habe ich in mehreren Blogs gestöbert und habe mir von Schöner Tag noch und Chili und Ciabatta mehrere Rezepte angesehen und dann etwas abgewandelt mit z.T. anderen Zutaten umgesetzt.
In dieser Variante kommen zu Glasnudeln angebratenes Schweinehack, Karotten und Steinchampignons. 
 
Zutaten (für 2 Personen):
100 g Glasnudeln
1 kleine Karotte
eine Handvoll Steinchampignons
2 Frühlingszwiebeln
1/2 El Olivenöl
1 Knoblauchzehe
2 cm frischer Ingwer
200 g Schweinehack
1 El Sonnenblumenöl
Koriander (bei mir gefroren aus der Balkonernte vom letzten Jahr, sonst 3 Stängel)
20 g geröstete  Erdnüsse 
1 El Zitronensaft
1 El Fischsauce
1 Tl Agavendicksaft
1/2 El Sojasauce
Chili aus der Mühle
Salz
 
Zubereitung:
  1. Glasnudeln nach Packungsanleitung zubereiten, meist werden sie mit kochendem Wasser übergossen und müssen dann einige Minuten durchziehen. Mit kaltem Wasser abbrausen und abtropfen lassen, dann mit einer Schere in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.
  2. Karotte evtl. schälen und in ca. 5 cm lange dünne Streifen schneiden. 
  3. Champignons putzen, vierteln.
  4. Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden, das Weiße und das Grüne trennen.
  5. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Weiße der Frühlingszwiebeln und die Karottenstreifen bei mittlerer Hitze andünsten. Nach 3 Minuten die Pilze hinzufügen und mitbraten. Die Karotten dürfen noch recht bissfest sein. Leicht salzen.
  6. In einer Schüssel Zitronensaft, Fischsauce und Agavendicksaft vermischen, die Glasnudeln, das Grüne der Frühlingszwiebeln und den Inhalt der Pfanne mit Karotten und Pilzen zugeben. Die Hälfte des Korianders und der Erdnüsse zugeben. Alles vorsichtig mischen.
  7. Knoblauch und Ingwer schälen, fein hacken. Sonnenblumenöl in der Pfanne erhitzen, Hackfleisch anbraten bis es in Krümel zerfällt, Knoblauch und Ingwer dazugeben, kurz mitbraten. Mit Sojasauce, etwas Chili und evtl. Salz würzen. Hackfleisch zum Glasnudelsalat geben und mischen.
  8. Evtl. noch mit Salz bzw. Chili nachwürzen.
  9. Am besten noch 15 bis 30 Minuten durchziehen lassen, damit sich die Aromen besser verbinden.
  10. Beim Servieren restlichen Koriander und Erdnüsse über den Salat streuen.


 

Dienstag, 18. Mai 2021

Rezept. Kichererbsen-Karotten-Salat.

Zu dieser Jahreszeit kommen die frischen Karotten noch aus Italien, aber gerade roh in einem Salat schmecken sie so viel besser als die Lagerware. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Spanien Vegetarisch.* Es ist schnell und einfach zubereitet, sollte aber vor dem Verzehr ein wenig durchziehen.
Zutaten:
250 g gekochte Kichererbsen (oder aus der Dose)
200 g Karotten

1 kleine Knoblauchzehe
1/2 Tl Kreuzkümmel frisch gemahlen oder ganzer Kreuzkümmel, mit dem Knoblauch im Mörser zerstoßen
1 Handvoll Mandeln, geröstet, ungesalzen (im Original Pistazien)
einige Zweige Koriander 
60 ml Olivenöl 
1/2 Tl scharfes Paprikapulver
1 El Zitronensaft

Zubereitung:
  1. Kichererbsen in eine Schüssel geben.
  2. Karotten schälen und in feine Stifte schneiden (wie ein Streichholz), alternativ mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden und auf ca. 5 cm Länge kürzen. Zu den Kichererbsen geben.
  3. Knoblauchzehe schälen und grob zerschneiden. Mit gemahlenem Kreuzkümmel, der Hälfte der Mandeln, abgezupften Korianderblättern, Olivenöl, Paprikapulver und Zitronensaft mit dem Pürierstab zu einem feinen Dressing pürieren.
  4. Zu den Kichererbsen und Karotten geben, gut mischen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen gut entwickeln. 
  5. Beim Servieren mit den restlichen Mandeln bestreuen.
Ein schönes, wohlschmeckendes vegetarisches Gericht, aber auch als Beilage z.B. zu Gegrilltem geeignet.
 
* Werbung weil Kochbuch genannt 
#sveg

Dienstag, 6. April 2021

Rezept. Ofenkartoffeln mit Spinat-Gorgonzola.

Dies ist ein weiteres Rezept aus dem Kochbuch Simple, das Ende letzten Jahres bei mir eingezogen ist. Momentan gibt es wunderbaren frischen Blattspinat, der zusammen mit Gorgonzola und dem Inneren der Kartoffeln eine schmackhafte Füllung ergibt. Röstet man einige Walnusskerne und gibt sie obenauf, hat man ein vegetarisches Hauptgericht für zwei. Bei uns gab es einige Scheibchen Roastbeef dazu.
Zutaten:
2 große Kartoffeln (~700 g)
25 g Butter
3 El Sahne
60 g Gorgonzola
200 g Spinat (Original: Babyspinat)
Salz
schwarzer Pfeffer
Muskat (nicht im Original, würde ich beim nächsten Mal dazugeben)

Zubereitung:
  1. Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.
  2. Die Kartoffeln mehrfach mit dem Messer einstechen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und ca. 1 Stunde im Ofen backen bis sie innen weich sind. 
  3. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, längs halbieren (evtl. eine Zange zu Hilfe nehmen).
  4. Mit Hilfe eines scharfen Löffels das Innere der Kartoffeln in eine Schüssel geben, bei den Schalen ca. 1/2 cm Rand lassen. 
  5. 5 g Butter auf den Kartoffelschalen verteilen, kräftig mit Salz würzen, für 8 Minuten im Ofen überbacken, damit sie knusprig werden.
  6. Für den Spinat in einen Topf Wasser geben, salzen, zum Kochen bringen. Den Spinat hineingeben, 10 (Babyspinat) bis 30 Sekunden (Blattspinat) zusammenfallen lassen. In ein Sieb schütten, kaltes Wasser darübergeben. Abtropfen lassen und so viel Wasser wie möglich herausdrücken. Blattspinat grob durchhacken.
  7. Die Kartoffelmasse entweder mit einer Wiegepresse (wunderbares Küchengerät!) oder einer Gabel zerdrücken. Mit 20 g Butter, Gorgonzola, 1/2 Tl Salz, reichlich Pfeffer und Muskat mischen. Den ausgedrückten, grob gehackten Spinat untermischen. 
  8. Die Masse in die leeren Kartoffelschalen füllen, ca. 15 Minuten im Ofen backen, bis die Füllung oben knusprig und braun ist.
Guten Appetit!
Ofen-TV der gefüllten Kartoffeln:
Durch den Hinweis auf ein Kochbuch und auf die Bezugsquelle der Wiegepresse ist der Beitrag als #Werbung zu kennzeichnen. Ich hatte weder einen Auftrag dazu noch habe ich eine Vergütung o.ä. dafür bekommen, beide - Buch und Küchengerät - sind in meinen Augen super.

Samstag, 27. März 2021

Rezept. Winterlicher Salat.

Über einige Blog-Umwege (Empfehlung gelesen, Ursprungsblog genannt, dort gesucht und gefunden) bin ich auf das Rezept für diesen Salat [klick!] gestoßen, das Rezept wurde bereits 2009 veröffentlicht, und bevor die Saison dafür ganz beendet ist, möchte ich es in meiner leicht abgewandelten Version noch veröffentlichen.
Es ist ein fruchtig-leichter Salat mit leicht bitteren Komponenten, und die Vielfalt der Zutaten ist Programm. Dazu eine Sauce aus körnigem Senf, Condimiento Bianco und Olivenöl mit Süße aus kleingehackten Datteln, wunderbar frisch und geschmackvoll zugleich. Im Originalrezept wird noch Honig und mehr Orangensaft verwendet, ich fand die Mischung hier süß genug.
Die genannten Mengen reichen für zwei als Vorspeise oder für Wenigesser auch als Hauptgang.
Zutaten:
1 Handvoll Feldsalat
1/2 - 1/3 Fenchelknolle mit Grün
1 kleine Chicorée
3 Datteln
1/2 rosa Grapefruit
1 Orange (Bio!)
1/2 Zitrone (auch Bio)
1 kleine Hass-Avocado
2 El Schnittlauch
2 El Mandelstifte (ich hatte ganze geröstete Mandeln, habe sie ganz gelassen, war gut)

1 El Condimiento Bianco ("weißer Balsamico")
1 El grober Senf aus ganzen Körnern
Salz, schwarzer Pfeffer
3 El Olivenöl

Zubereitung:
  1. Feldsalat waschen, putzen, trocknen lassen oder schleudern.
  2. Vom Fenchel den Strunk herausschneiden, in sehr dünne Scheiben schneiden, Fenchelgrün fein hacken.
  3. Chicorée waschen, die Blätter einzeln abbrechen.
  4. Datteln längs halbieren, Kern entfernen, klein schneiden.
  5. Von der Orange und Zitrone die Schale abreiben.
  6. Grapefruit und Orange schälen, das Weiße entfernen, in Stücke teilen, den Saft auffangen.
  7. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten.
  8. Avocado halbieren, den Kern entfernen, in Spalten schneiden.
  9. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
  10. Den Salat auf Tellern anrichten, unten die Chicoréeblätter, dann Fenchelscheiben, Orangen- und Grapefruitstücke, Avocadospalten. Schnittlauchröllchen und Fenchelgrün drüberstreuen, zum Schluß oben mit dem Feldsalat abschließen.
  11. Für das Dressing 1/2 Zitrone auspressen, mit Orangen- und Grapefruitsaft und -abrieb mischen, Datteln, Senf, Essig, Salz, Pfeffer zugeben und mit dem Olivenöl zu einer Vinaigrette aufschlagen. Das Dressing über den Salat träufeln, und die Mandeln drüberstreuen.
Hat man sich durch den Feldsalat gegessen, sieht man die anderen Komponenten besser. Guten Appetit!

Montag, 8. März 2021

Rezept. Geschmorter Chicorée mit Burrata.

Auf dieses Rezept bin ich aufmerksam geworden, weil ein anderer Blogger sehr davon geschwärmt hat, so sehr, dass er es mehrfach nachgekocht hat. Es stammt von den Fernsehköchen Martina und Moritz, sie senden im WDR, inzwischen habe ich sie ein wenig aus den Augen verloren. Das Originalrezept kann man hier [klick] herunterladen, es ist die Vorspeise zum Weihnachtsmenü 2020.
Anmerkung: Vermutlich ist das Originalrezept nicht bis in alle Ewigkeit verfügbar, wer Interesse hat, sollte sich besser beeilen. Wenn es nicht mehr verfügbar ist, ist es nicht meine Schuld, trotzdem sorry.
 
Wir essen die angegebene Menge als abendliches Hauptgericht, für Leute mit gutem Appetit ist es bestenfalls eine Vorspeise. Aber man kann die Mengen ja anpassen.
 
Zutaten für 2 Personen:
4 Chicorée (mittlere Größe)
Olivenöl
ca. 10 g Butter
1/2 Tl Zucker, alternativ Agavendicksaft o.ä.
1 dl Apfelsaft * (Anmerkung siehe ganz unten)
Salz 
Pfeffer (aus der Mühle)
Chili (aus der Mühle) (ich hatte Isot-Biber)
1 Tl Szechuanpfeffer (aus der Mühle)
Muskat
1 Burratakugel (nur die aus Büffelmilch!)
Balsamico
Minze (hatte ich jetzt Ende des Winters nicht - weggelassen)
 
Zubereitung: 
  1. Chicorée waschen, evtl. braune oder beschädigte Blätter entfernen. Längs halbieren. In einer Pfanne in Olivenöl anbraten, mit einer Zange drehen, sie sollen von allen Seiten Bratspuren bekommen. 
  2. Zucker (oder Agavendicksaft) drüber streuen bzw. träufeln und karamellisieren lassen.
  3. Mit Apfelsaft beträufeln, mit Salz, Pfeffer, Szechuanpfeffer und Muskat würzen. Den Apfelsaft weitgehend verkochen lassen.
  4. Die Burratakugel vorsichtig halbieren, je eine Hälfte auf einen vorgewärmten Teller geben, den Chicorée drumrum verteilen. Den Bratenfond mit Butter binden, über die Chicorée geben, etwas (vom besten) Olivenöl darüber geben, ebenso einige Spritzer Balsamico. Etwas Chili (oder ein anderes scharfes Gewürz nach Wahl wie Piment d'Espelette, bei mir momentan Isot-Biber) darübergeben und genießen. Baguette oder gutes Weißbrot passt gut dazu.
* Die Sache mit dem Apfelsaft: Wir trinken keinen Saft, haben also auch keinen im Haus. Gerade im Winter hätte ich gerne gelegentlich Apfelsaft zum Kochen, so z.B. für Sauerkraut. Vor einigen Jahren habe ich mir große Eiswürfelformen aus Silikon angeschafft, meine hat eine Kantenlänge von 4 cm. Die verwende ich im Winter für Apfelsaft, den ich im Herbst als frischen Saft, nicht gefiltert, nicht behandelt, vom Obstbauern gekauft habe. Die Würfel sind einzeln entnehmbar, die Form wird mit einem Deckel verschlossen. Das hat sich bewährt.