Samstag, 30. April 2022

Essen. Rückblick April.

Die Luft scheint raus, nichts fotografiert in diesem Monat. 
Doch gestern hatten wir den zweiten Spargel dieser Saison, gebraten, mit Flädle und Schinken und Sößle. Also wenigstens EIN Foto.

 

Donnerstag, 7. April 2022

Fotos. Lebenszeichen.

Egal wie die Inzidenzen in der Corona-Pandemie sind, die Politik hat sie für beendet erklärt.
Hier bekommen die kleinen alltäglichen Dinge wieder ihren Raum.
Letzten Samstag der erste Schnee in diesem Jahr, und das im April.
Heute bekam Autochen seine Sommerschuhe zurück, diesmal war die Werkstatt besonders schnell. In 15 Minuten war alles erledigt, einschließlich Papierkram.

Mittwoch, 30. März 2022

Essen. Rückblick März.

Jedes Jahr jubele ich, wenn es den ersten frischen Spinat gibt, und fast jedes Mal verarbeite ich ihn in diesen gefüllten Muschelnudeln. Und jedes Mal bin ich begeistert, wiiieee gut sie schmecken.
Auch sehr geliebt ist die Quiche Lorraine bei uns.
Neu bei uns ist Fried Rice, hier mit Bacon, Karotte und Zuckerhut. Ein ideales Resteverwertungsgericht, sehr vielseitig kombinierbar. Dem Ideenreichtum der Köchin sind da kaum Grenzen gesetzt.
Das Angebot von frischem Spinat musste ausgenutzt werden mit einem neuen Rezept für Spinat mit Kichererbsen. Wir waren begeistert.
Schaschlik in einer Paprika-Tomatensauce, dazu mit Chili und Knoblauch gebratener Zuckerhut.
Das war der kulinarische März bei uns in Ausschnitten. Der April steht mit dem ersten Spargel in den Startlöchern, die Verkaufsbuden werden bereits überall aufgebaut. Wir werden wohl noch abwarten.

Mittwoch, 23. März 2022

Rezept. Spinat mit Kichererbsen.

Spinat ist jedes Jahr mein erstes frisches Grüngemüse am Ende des Winters, und wird jedes Jahr wieder freudig begrüßt. Kein Lagergemüse, frisch, und beim Marktstand des Vertrauens immer wieder in bester Qualität vorhanden. Meist machen wir dann als erstes Gericht Conchiglioni. Nun bin ich auf ein Rezept aufmerksam geworden, das ich noch nicht kannte, aber das Kochbuch dazu steht bei mir und wird viel benutzt. 
Es ist eine spanische Variante vom Spinat mit arabischer Würze und kann als Vorspeise bzw. Tapa, als Beilage oder als eigenständiges Gericht gegessen werden, warm oder kalt. Wir hatten es als warmes Hauptgericht.
 
Zutaten: (2 Personen)
500 g Spinat, gewaschen und klein geschnitten 
120 g gegarte Kichererbsen
2-3 Scheiben Weißbrot (je nach Größe), in größere Würfel geschnitten
Olivenöl
Weißweinessig
1 Knoblauchzehe, angedrückt
knapp 1/2 Tl Paprikapulver scharf
1 Tl geräuchertes Paprikapulver mild (Pimentón de la Vera)
1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
Salz

Zubereitung:
  1. In einer Pfanne (die später auch den Spinat aufnehmen kann) Olivenöl erhitzen und mit dem Knoblauch aromatisieren. Die Weißbrotwürfel darin goldgelb rösten. Aus der Pfanne nehmen.
  2. Die Hälfte der Brotwürfel mit dem Knoblauch, den Gewürzen und einem Spritzer Essig in einem Mörser oder einer Schüssel zu einer Paste zerstampfen. 
  3. In der Pfanne den Spinat mit wenig Olivenöl anschwitzen bis er zusammenfällt, salzen. 
  4. Die Brotpaste und die Kichererbsen untermischen, evtl. etwas Wasser zugeben, damit die Mischung geschmeidig wird. 
  5. Das restliche Brot unterziehen und servieren. Wir haben das Brot oben drauf gegeben, damit es knuspriger bleibt. 
Rezept aus: Claudio Del Principe. all'orto. AT Verlag Aarau und München. 2020.
#Werbung weil Buch genannt

Sonntag, 6. März 2022

Die Krise. Die Politk erklärt die Pandemie für beendet.

  • Seit zwei Jahren haben wir nun mit der Pandemie zu kämpfen, sie ist keineswegs beendet, man muss sich nur die Grafik mit den Infektionszahlen unten ansehen. Aber die Politik interessiert sich nicht mehr dafür. Fast am höchsten Stand der fünften Welle wurden weitreichende Lockerungen der infektionseindämmenden Maßnahmen beschlossen, noch zwei Wochen und es gibt fast gar keine Einschränkungen mehr.
  • Man lässt es jetzt laufen, und wer nicht geimpft ist und deshalb schwer erkrankt, ist selbst schuld. Das sagt natürlich niemand offen, aber sie handeln so.
  • Es ist inzwischen ein weiterer Impfstoff verfügbar, Novavax, kein mRNA-Impfstoff, sondern ein traditionell hergestellter. Bisher redeten sich viele, die sich nicht impfen lassen wollten, heraus, sie würden einen traditionellen Impfstoff nehmen. Nun ist er da, und es besteht kein Interesse. 
  • Die Impfpflicht, die man vor wenigen Wochen unbedingt beschließen wollte, fällt unter den Tisch, wird nicht mehr erwähnt.
  • Wir selbst haben uns diese Woche den zweiten Booster geholt, das sollte auch den Infektionsschutz für einige Wochen wieder erhöhen. Für alte Leute wie uns wird das von Seiten der STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlen. 
  • Wir sind weiterhin sehr vorsichtig, halten persönliche Kontakte auf das Notwendigste beschränkt und hoffen, dass man sich bald wieder draußen treffen kann.
  • Die Wissenschaftler:innen rechnen mit einem Sommer mit viel mehr Infektionen als im letzten Jahr. Und wo das Virus im Herbst sein wird, ob es einen angepassten Impfstoff geben wird bzw. ob dieser überhaupt Sinn macht, können sie momentan noch nicht einschätzen. Es bleibt spannend.
  • Wichtig zu wissen: die FFP2-Maske bleibt unverzichtbar in geschlossenen Räumen, ihr guter Schutz gegen eine Infektion mit dem Coronavirus wird von allen Wissenschaftlern gelobt, ein Aerosol-Forscher meinte sogar, dass er nicht geglaubt habe, wie gut die Masken gegen Viren sind.
  • Nun abschließend noch die Grafik, man sieht, dass wir einen langsamen Abstieg hinter uns haben und es bereits wieder hoch geht. 

Inzwischen haben wir eine zweite heftige Krise mit einem heißen Krieg mitten in Europa. Ich werde diese neue Krise weder dokumentieren noch kommentieren.

Zwei Jahre Berichterstattung über eine Pandemie sind genug, obwohl das Virus noch nicht genug hat. Vielleicht melde ich mich in Bezug auf Corona in unregelmäßigen Abständen noch mal hier, ansonsten hoffe ich auf die Gelegenheit, viele angenehme und positive Beiträge posten zu können. 

Bleibt gesund!


Sonntag, 27. Februar 2022

Essen. Rückblick Februar.

Momentan gibt es bei uns Bewährtes aus der Winterküche, zum Ausprobieren von Neuem fehlt mir der Antrieb, und weil die Pandemiezahlen immer noch in schwindelerregender Höhe sind, fehlen auch die Anregungen von auswärts.
Das ist ein abgewandeltes Rezept, statt Chicoree haben wir hier Zuckerhut geschmort mit Burrata gegessen, schmeckt noch ein wenig feiner als mit Chicoree.
Wunderschöner Sauerkraut-Auflauf mit Kasslerstückchen im Kraut, mit Kartoffelbrei überbacken.
Das Kalbsgulasch habe ich nach einer Sendung der ZDF-Serie Stadt, Land, Lecker nachgekocht, dort als Spezialität einer Südtiroler Köchin vorgestellt, mit kleinen jahreszeitlich bedingten Abwandlungen. Wir fanden es super.
Wenn noch Hühnerbrühe im Kühlschrank ist, steht einem klassischen Risotto nichts mehr im Wege, hier mit gebratenen Steinchampignons. Einfach und lecker.
Noch ein schönes Winteressen, Linseneintopf, zubereitet mit Wurzelgemüse (Kartoffel, Karotte, Petersilienwurzel und Staudensellerie), dazu Wienerle, wie man hier sagt, oder Saitenwürstle, wie die Schwaben sagen.
Das Rezept ist relativ neu auf dem Blog, hat uns aber voll überzeugt, also werden die Harissa-Tomaten mit schwarzen Oliven und Kapern nachgekocht.

Samstag, 12. Februar 2022

#12von12. Februar 2022.

Der Tag begann wie eigentlich immer mit erstmal Kaffee! ...
... und mit leckerem Obst.
Zum Samstag gehört meist Training ...
... auch mit Gewichten aller Art.
Das heiß geliebte Auto hilft Entfernungen zu überwinden.
Ungewöhnliche Absender in der Post.
Gerade im Winter helfen Blumen, die Stimmung aufzuhellen.
Vorbereitung für das Abendessen.

Zwei Stunden später ...

So sah es dann auf dem Teller aus, geschmeckt hat es super.

Und weil mir die heutigen Blümchen so besonders gut gefallen gibt es zum Abschluss noch zwei zusätzliche Ansichten.

Weitere #12von12 vom Februar findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier

 

Dienstag, 1. Februar 2022

Die Krise. Fünfte Welle.

  • Wie im Dezember schon zu ahnen war, hat die fünfte Welle der Corona-Infektionen mit Wucht begonnen, wir erfahren jeden Tag von einem neuen Höchststand der Neuinfektionen, für den 18. Januar wurden erstmals mehr als 100.000 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet, am 22. Januar lag dann der Sieben-Tage-Durchschnitt bereits über 100.000. Momentan ist kein Ende in Sicht. Die Anzahl der nicht erkannten Infektionen (Dunkelziffer) wird auf mindestens genau so hoch geschätzt.
  • Allerdings scheint diese Virus-Variante (Omikron) nicht so schlimme Krankheitsverläufe zu verursachen, die Lage auf den Intensivstationen entspannt sich so langsam.
  • Trotz aller Höchststände ist ein Teil der Politiker:innen vom Team "Vorsicht" ins Team "Öffnen" umgeschwenkt, auch der bayerische (Söder). Mein Eindruck ist, sie wollen jetzt die Infektionen laufen lassen, die Gesellschaft "durchseuchen" in der Hoffnung, dann die Pandemie hinter sich gelassen zu haben. Jedoch die Virologen warnen, und die Erfahrung aus jetzt zwei Jahren Pandemie hat gezeigt, dass die vorsichtigen Virologen bisher immer Recht behalten haben.
  • Wir haben für uns die maximal mögliche Reduzierung von Kontakten beschlossen, bisher klappt das gut.
  • Für unsere Stadt Würzburg habe ich einmal kurz überschlagen, wie viele Personen, denen ich begegne, rein statistisch infiziert sind, und ich bin auf ca. 25 gekommen. D.h. jeder 25. hat das Virus und kann mich damit anstecken. Das ist ganz schön viel, denn allein bei einem Gang zum Markt begegne ich mehrfach 25 anderen Personen.
  • Grafischer Rückblick auf die letzten vier Monate mit Wellen vier und fünf

Sonntag, 30. Januar 2022

Essen. Rückblick Januar.

Und schon wieder ist der erste Monat des neuen Jahrs (fast) vorbei. Nachdem wir von unserem aushäusigen Jahreswechsel zurück waren, wurde wieder jeden Tag gekocht. Ausgehen ist momentan nicht ratsam, wir stecken fest in der fünften Welle der Corona-Pandemie, und jeden Tag werden neue Höchstzahlen gemeldet. Wir nutzen zur Infektionsvermeidung u.a. das bewährte Mittel der Kontaktbeschränkung. Aber lecker kochen und essen ist natürlich trotzdem angesagt, diesen Monat gab es Altbewährtes.
Kartoffelgulasch in der vegetarischen Variante, aber sooo lecker mit einem Klecks Sauerrahm drauf.
Es haut uns jedes Mal fast wieder um, wie gut so einfache Zwiebeln schmecken können. Wir hatten Kartoffelpüree und ein wenig Roastbeef zu den karamellisierten Ofenzwiebeln.

Freitag, 7. Januar 2022

Die Krise. Jahreswechsel.

  • Ich mag das nicht mehr schreiben müssen, aber ich denke auch, jetzt aufgeben die Chronistinenpflicht zu erfüllen, das gilt nicht. Ich bin es so leid, sowohl die Pandemie als auch unseren Umgang damit. Ich bin es leid, dass wir als Gesellschaft nicht das Vernünftige tun, sondern das Bequeme. Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass ist immer noch das vorherrschende Motto. So bekommen wir diese Pandemie nie zu einem Ende, sondern taumeln von Welle zu Welle, und es wird für uns alle immer unerträglicher.
  • Wir haben nun vier Corona-Wellen hinter uns und stehen am Beginn der fünften. Dazu einige wenige Zahlen zur Orientierung. Es handelt sich dabei immer um den 7-Tage-Durchschnitt der bundesweiten Neuinfektionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet wurden.
    Zwischen Welle 1 und Welle 2 betrug das Wellental etwas mehr als 300 Neuinfektionen. Das war im Juli 2020.
    Zwischen Welle 2 und Welle 3 betrug das Wellental etwas mehr als 7.200 Neuinfektionen. Das war im Februar 2021.
    Zwischen Welle 3 und Welle 4 betrug das Wellental knapp 600 Neuinfektionen. Das war Anfang Juli 2021.
    Das Wellental zwischen Welle 4 und Welle 5 lag bei knapp 27.000 Neuinfektionen. Das war Ende Dezember 2021.
    Nun erleben wir Welle 5 mit der Omikron-Variante und erschreckender Zunahme der Neuinfektionen.
  • Die Ministerpräsident:innen haben heute wieder getagt und eine bundesweite 2G-Plus-Regelung für die Gastronomie beschlossen, d.h. man muss genesen oder geimpft sein und zusätzlich einen negativen Test vorweisen. Für Leute mit dritter Impfung (Booster) entfällt der Test. Außerdem müssen Leute mit Booster nicht mehr in Quarantäne, wenn sie Kontakt mit Infizierten hatten. Man fürchtet, dass sonst viele Betriebe, auch sogenannte kritische Infrastruktur, sonst durch fehlende Mitarbeiter lahmgelegt werden könnten.
  • Zum Abschluss wünsche ich mir vom neuen Jahr, dass es in Bezug auf Corona all das erfüllt, was sich viele bereits von 2021 erwünscht hatten: das Ende der Pandemie und die Rückkehr zu einem (einigermaßen) normalen Leben.
  • Grafischer Rückblick auf Welle 4

 

Mittwoch, 5. Januar 2022

Essen. Jahreswechsel.

Schon lange poste ich keine Fotos mehr von Essen, das ich nicht selbst zubereitet habe. Nun zum Jahreswechsel zu 2022 gibt es mit dem Silvestermenü eine Ausnahme. Es war es wert, denn es war köstlich.
In der Hoffnung, dass wir alle in 2022 wieder sowohl sorgenfrei auswärts genießen als auch lecker zu Hause kochen können, wünsche ich allen Leser:innen ein gutes neues Jahr. Bleibt gesund!