Posts mit dem Label Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. März 2016

Auswärts. Mal wieder Berlin.

Meine bessere Hälfte hatte einen Termin in Berlin, und ich bin natürlich mit. Wir trafen uns einen Abend mit Freunden, und während er seinen Termin wahrnahm hatte ich einen halben Tag Zeit, die Bekanntschaft mit Berlin wieder aufzufrischen. Unser letzter Besuch war im Mai 2012, hier ausführlich häppchenweise und mit Fotos dokumentiert. Das Wetter spielte nur so halb mit, es war zwar trocken, aber grau, bedeckt und kalt, kein Wetter für draußen.
Ich wollte zur Museumsinsel ins Bode-Museum, war erstaunt, wie viel immer noch oder schon wieder Unter den Linden gebaut wird. Jede Menge Gebäude eingerüstet, Ausnahme die Neue Wache.


Berlin Neue Wache

Auf der anderen Seite nimmt der Neubau des Berliner Schlosses allmählich Gestalt an, die Humboldt-Box links informiert über den Neubau und die geplante Nutzung als Humboldt-Forum.
Berlin Humboldtforum

Auf der Museumsinsel ist nur das Alte Museum mit seiner Säulenfront sichtbar, Neues Museum und Pergamonmuseum sind verhüllt und werden umgebaut. Erst ganz am Ende der Insel ist wieder was zu sehen, das Bode-Museum. Das Gebäude selbst ist recht sehenswert, hier ein Treppenhaus
Treppenhaus_2

Treppenhaus_1

und Details aus dem Tiepolo-Kabinett.
Tiepolo-Raum Deckenausschnitt

In einem Raum traf ich auf ein Bild, das wir letztes Jahr in Schwäbisch Hall erklärt bekamen und das momentan in Berlin anderen Bildern, Zeichnungen und Skizzen von Vater und Sohn Holbein gegenübergestellt wird, die Schutzmantelmadonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen von Hans Holbein d.J. In Berlin durfte man fotografieren, was in Schwäbisch Hall strengstens verboten war. Mit dem Smartphone aus der Hand gibt ja keine Qualität, aber man kann sich wenigstens vorstellen, was da ausgestellt wird.
Schutzmantelmadonna

Eines der wenigen Ölgemälde im Raum neben der Schutzmantelmadonna ist im Bestand der Gemäldegalerie Berlin und stellt Georg Gisze in dessen Londoner Kontor dar.
dt. Kaufmann in London

Die geplante Pause nach dem Museumsbesuch entwickelte sich etwas enttäuschend, da der von mir geplante Ort zum Mittagessen geschlossen hatte und ich dann, schon ziemlich hungrig, nach einer Alternative suchen musste. Den Rest des Tages verbrachten wir gemeinsam. Am nächsten Morgen schauten wir mal wieder die Gedächtniskirche an und ließen uns von der einmaligen Atmosphäre des Neubaus mit seinem blauen Licht gefangen nehmen. (Fotos von einem früheren Besuch hier.)
Berlin Gedächtniskirche

Vor der Rückfahrt musste die obligatorische Currywurst verspeist werden, in dieser Location.
Berlin Currywurst_1

Mit dem Zug erreichten wir dann recht pünktlich wieder unser Zuhause.
Berlin Hauptbahnhof

Sonntag, 3. Juni 2012

Oberbaumbrücke


Die Oberbaumbrücke führt in Berlin über die Spree und verbindet die Stadtteile Kreuzberg und Friedrichshain. Sie wurde ab 1893 als kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke erbaut.

Detail der markanten Türme.

Und die Brücke mit Zug (U-Bahnlinie U1).

Man passiert die Oberbaumbrücke mit dem Ausflugsboot bei einer der zahlreich angebotenen Spreerundfahrten. Diesmal hat es wenigstens nicht geregnet, als wir vorbeikamen, aber so richtig schön war es auch nicht. Ein Grund, bald mal wieder vorbeizuschauen.

Samstag, 2. Juni 2012

Prozessionsstraße

Die Prozessionsstraße führte in Babylon auf das Ishtar-Tor zu. Gezeigt werden Tiere, vor allem Löwen.


Freitag, 1. Juni 2012

Ishtar-Tor in Babylon

Das Ishtar-Tor in Babylon wurde im 6. Jahrhundert v.Chr. als eines der Stadttore in Babylon errichtet.Ab 1899 wurde es von deutschen Archäologen ausgegraben, nachdem man zuvor Bruchstücke von Ziegelreliefs gefunden hatte. Das Tor wurde in Berlin im Vorderasiatischen Museum (im Gebäude des Pergamonmuseums) wieder aufgebaut und ist seit 1930 zu besichtigen. Die Wände des Tores sind ausgeschmückt mit Darstellungen von Tieren und Fabelwesen.



Zum Ishtar-Tor führte in Babylon eine Prozessionsstraße. Einige Bilder davon werden am folgenden Tag hier zu sehen sein.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Markttor von Milet

Das Markttor von Milet ist ein römischer Bau aus dem 2. Jahrhundert n.Chr. Milet war zusammen mit Pergamon zu dieser Zeit römische Provinz. Das prachtvolle Tor wurde vermutlich anlässlich des Besuchs von Kaiser Hadrian errichtet.




Das Tor wurde 1903 bei Grabungen entdeckt und mit Genehmigung der Türkei nach Berlin gebracht. Heute wird es im Pergamonmuseum ausgestellt und beeindruckt auch durch seine originale Größe.

Sonntag, 27. Mai 2012

Mosaiken

Zwei Bodenmosaiken aus dem Pergamonmuseum.
Aus dem Raum der hellenistischen Architektur.

Und das Mosaik aus der römischen Zeit.

Freitag, 25. Mai 2012

Pergamonaltar

Anbei zeige ich nur ein Detail dieses Altars, aber ein wesentliches. Wir hatten diesmal eine Führung durch das Museum, und man glaubt ja nicht, was Profis, die auch noch von ihrem Aufgabengebiet begeistert sind, einem in neunzig Minuten alles erzählen können. Aber wie immer, es ist alles höchst informativ, aber schon kurz danach hat man es vergessen. Daher verweise ich zur Geschichte und Bedeutung des Altars auf den Eintrag [klick] in Wikipedia.
Es geht um den Kampf der Götter gegen die Giganten, der im Ostfries dargestellt wird, hier speziell der Kampf von Göttervater Zeus und Athene. Die beiden Szenen liegen nebeneinander. Hier beide Szenen zusammen, links Zeus, rechts Athene.

Hier im Detail: Zeus schleudert Blitze im Kampf gegen die Giganten.

Hier die Kampfszene mit Athene, der Stadtgöttin von Pergamon.

Sehr beeindruckend ist auch, dass der Altar in Originalgröße aufgestellt ist, und wie detailliert alle Figuren gearbeitet sind.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Panorama Punkt am Potsdamer Platz

Im Kollhoff-Tower, einem der Hochhäuser am Potsdamer Platz mit dunkelroten Klinkersteinen, befindet sich im 24. Stock eine Aussichtsgalerie mit Rundblick. Von dort sind die folgenden Aufnahmen gemacht worden.

Gleich in unmittelbarer Nähe südöstlich vom Potsdamer Platz sieht man das markante Zeltdach des Tempodroms, neben dem ehemaligen Anhalter Bahnhof.

Weiter im Uhrzeigersinn, Blick nach Westen mit dem Tiergarten im Hintergrund, dann die beiden Gebäude der Philharmonie und ganz vorne das Dach des Sony-Centers.

Richtung Norden mit Reichstag nebst Nebengebäuden, und dem Brandenburger Tor. Das Hochhaus beherbergt die Charité.

Nach Osten die markanten Gebäude am Alexanderplatz, das Park Inn Hotel und der Fernsehturm, man kann aber auch den Berliner Dom (etwas weiter im Vordergrund links) und das Rote Rathaus (etwas weiter rechts) erkennen.

Dienstag, 22. Mai 2012

Am Gendarmenmarkt

Manche sagen, er sei der schönste Platz Berlins. Schön ist es am Gendarmenmarkt. Hier sieht man den französischen Dom.

Am Konzerthaus (nach Plänen von Schinkel) die Schillerstatue. (Glück gehabt und einen Moment ohne Touristen erwischt, denn hier werden jeden Tag unzählige Erinnerungsfotos geschossen.)

Samstag, 19. Mai 2012

Da staunt der Provinzler

Kein Bild vom Vatertag, sondern ganz alltägliche Touri-Beschäftigung in Berlin, Unter den Linden: Radfahren und  Bier trinken.

Freitag, 18. Mai 2012

Pergamon-Panorama


Im Eingangsbereich des Pergamon-Museums auf der Berliner Museumsinsel steht ein großes, zylindrisches Gebäude, siehe auf dieser Seite. Im Innern gibt es zwei Plattformen, in 13 und 15 Meter Höhe. Von dort aus sieht man ein Panorama der antiken Stadt Pergamon im Jahr 129 n.Chr. Es ist schon sehr beeindruckend, obwohl man natürlich weiß, dass man eine Mischung aus Fotomontagen und nachgestellten Fotos sieht. Seit man großformatige Stoffe oder Folien bedrucken kann, und das kann man erst seit einigen Jahren, sind solche Projekte überhaupt möglich.
Das Projekt wird im Internet unter www.pergamon-panorama.de gezeigt. Auch in Youtube findet man Videos zum Projekt, z.B. einige Eindrücke zur Entstehung.
In diesem Video bekommt man einen guten Eindruck vom Innern des Panoramas, man sieht auch das zylindrische Gebäude und kann die Größenverhältnisse abschätzen.
Das Pergamon-Panorama ist noch bis 30.09.2012 in Berlin zu sehen. In Leipzig und Dresden gibt es ebenfalls Projekte in Panometern über den Everest und Amazonien (Leipzig) bzw. Rom 312 n.Chr. und Dresden im Barock (Dresden).

Donnerstag, 17. Mai 2012

Ampelmännchen überall

Dem Ampelmännchenmotiv begegnet man überall und auf allen möglichen Gegenständen.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Friedrich d.G. in Sanssouci


Das Wetter machte nicht mit bei unserem Besuch von Potsdam Anfang Mai. In Sanssouci regnete es mehr oder weniger ständig. Trotzdem waren Schloss und Park sehr gut besucht. Besonders erstaunt hat mich, dass das Grab von Friedrich dem Großen an der Seite der obersten Terrasse fast wie eine Wallfahrtsstätte besucht wird. Trotz aller Fremdheit, die wir heute einer solchen Persönlichkeit gegenüber empfinden, ist die Anziehungskraft so groß, dass die Leute sich im Regen anstellen, um das schlichte Grab zu sehen.