Freitag, 31. Januar 2020

Essen. Rückblick Januar.

Diesen Januar haben wir einiges ausprobiert und Neues gekocht bzw. gebacken. Die Rezepte, die bereits online sind, verlinke ich einfach.
Es begann mit Weißkohl-Möhren asiatisch, das haben wir noch mal abgewandelt mit Petersilienwurzel und Wirsing statt Weißkohl. Immer wieder etwas anders und immer wieder gut.
Es folgte Fenchel aus dem Backofen mit einem Feldsalat-Würzöl. Es schmeckte auch der Köchin, die Fenchel im Allgemeinen sehr kritisch gegenüber steht.
Dann folgte ein Klassiker in diesem Blog und auf unserem Speisezettel, Graupen- oder Gerstensuppe verfeinert mit Rahm.
Das Rezept für Risotto-Bällchen oder -frikadellen wurde endlich veröffentlicht.
Quiche Lorraine war auch noch nicht auf diesem Blog, trotz der vielen Tartes und Quiches, die hier gerne gemacht und gegessen werden.
Und das Rezept zu diesem Foto hier folgt bald, es ist ein Pfannkuchengratin (Gratin aux Crêpes). Also bleibt dran!
Ende des Monats haben wir beim Gemüsegärtner unseres Vertrauens nochmals einen halben Kürbis "von dem Ungarischen" mitgenommen Wie die Sorte wirklich heißt, konnten wir bisher nicht rausfinden. Es ist ein sehr fester und schmackhafter Kürbis, die Schale grau-grün. Wir haben ihn in gleichmäßige Spalten geschnitten und ohne alles auf Backpapier bei 180 Grad ca. 40 Minuten im Ofen gegart. Die Schale geht dann ganz leicht ab. Mit Salz und (sehr) gutem Öl bzw. mit Salzbutter ist das ein richtiger Genuss. Vom Rest haben wir die Schale entfernt, er kommt wahrscheinlich mit Gorgonzola in eine Sauce zu Pasta.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Rezept. Quiche Lorraine.


Angefixt wurde ich durch den Blogbeitrag von Lamiacucina, umso mehr nachdem ich feststellte, dass Herr L. das Rezept für den Belag aus meinem (momentanen) Lieblingskochbuch "al forno"* entnommen hatte. Somit ist auch dieser Beitrag #Werbung ohne Auftrag und ohne Vergütung.
Für den Mürbeteig habe ich mein Standardrezept verwendet, da entstehen dann drei Portionen Mürbeteig auf die Schnelle in der Küchenmaschine, und ich brauchte mal wieder Vorrat an Mürbeteig für den Tiefkühler.
Für den Belag habe ich 150 g Dörrfleisch (durchwachsener Speck) in Würfeln in einer Pfanne langsam angebraten, das Weiße von einer Stange Lauch kleingeschnitten und mit gebraten, bis der Lauch weich und leicht gebräunt ist. Masse abkühlen lassen, falls Flüssigkeit vorhanden ist, in ein Sieb geben und abtropfen lassen (war bei mir nicht nötig).
Den Backofen auf 220 Grad aufheizen, den Mürbeteig in die gebutterte Form geben, den Rand andrücken, den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Ein Blatt Backpapier oder Butterbrotpapier auf den Boden legen und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. Den Teig im Ofen ca. 15-20 Minuten blind backen, herausnehmen, das Papier und die Hülsenfrüchte entfernen (sie können wieder zum blind backen verwendet werden).
Die Speck-Lauch-Mischung auf dem Teigboden verteilen, Rahm (ca. 200 ml), Schmand (ca. 100 ml), 2 Eier und ca. 50 g geriebenen Bergkäse (oder ein anderer fester, würziger Käse) verrühren, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einer Prise Piment d'Espelette würzen und gleichmäßig über die Speck-Lauch-Mischung gießen.
20 Minuten auf der untersten Rille backen, dann bei 180 Grad weitere 15 bis 20 Minuten fertig backen.

* Claudio Del Principe. al forno. Alles aus dem Ofen. Unkompliziert. Überraschend. Unwiderstehlich gut. at Verlag 2018. ISBN 978-3-03800-070-9

Dienstag, 28. Januar 2020

Rezept. Risotto-Bällchen.


Der Titel ist ein wenig schwierig. Reislaibchen heißen sie in dem Kochbuch* (Vorsicht! #Werbung ohne Auftag und ohne Vergütung), aus dem ich das Rezept habe. Sie sind aus Risotto gemacht, schon ein wesentlicher Unterschied. Sehen aus wie Frikadellen, Fleischküchle, Buletten, ... sind aber fleischlos. So habe ich mich für Bällchen entschieden.
Vermutlich ist es als Restegericht entstanden, eine schöne Verwertung für Reste von Risotto. Da bei uns aber nie Risotto übrig bleibt, musste ich eben ein Mal sehr bewusst die doppelte Menge ansetzen. Wir haben das Risotto genossen, der Rest blieb für einige Tage im Kühlschrank.
Außer einem Rest vom Risotto brauchen wir noch etwas geriebenen Parmesan, gemischt mit etwa der gleichen Menge griffigem Mehl (Dunst, Spätzlemehl, o.ä.) und Olivenöl zum Ausbacken. Basilikum oder Estragon frisch (hatte noch Estragon).

Den Risotto-Rest in gleichmäßige Portionen teilen, mit ein wenig Estragon Laibchen oder Bällchen (oder was auch immer) formen. In der Mehl-Parmesan-Mischung wälzen und in Olivenöl in der nicht zu heißen Pfanne von allen Seiten ausbacken. Auf Küchenpapier entfetten. Die Bällchen sind nicht sehr fest, was auch von der Konsistenz des Risottos abhängt und wollen vorsichtig behandelt werden, dann bleiben sie ganz.
Mit einem Salat ist das ein feines Essen, wir hatten als Beilage einige Tomätchen in Öl leicht erhitzt und einen Rest Estragon dazu gegeben.
*Rezept nach: Einer für ALLES. Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner, Julian Riess (Hg). Christian Brandstätter Verlag Wien. 2014.
 


Samstag, 25. Januar 2020

Rezept. Fenchel aus dem Backofen.

Es war den Versuch wert, denn er ist gelungen. Ich gebe es zu, ich bin nicht so der Fenchel-Fan. Aber ich habe mich inzwischen teilweise "versöhnt", wenn der Fenchel NICHT nach Hustenbonbon schmeckt, dann esse ich ihn. Dieses Rezept ist genial einfach, nur die Zubereitung des Würzöls nimmt etwas Zeit in Anspruch.

Zutaten Fenchel (2 Personen, für gute Esser die doppelte Menge):
  • 1 Fenchelknolle
  • Olivenöl extra vergine
  • Meersalz
  • 2 Tl Fenchelsamen
  • schwarzer Pfeffer
  • Condimiento bianco

Zutaten Feldsalatz-Würzöl:
  • 2 Handvoll Feldsalat (Original: Endivie)
  • 50 ml Olivenöl extra vergine
  • Meersalz
Zubereitung:
  1. Fenchel waschen, das Fenchelkraut beiseite legen. Die Knolle der Länge nach halbieren. Die Schnittflächen mit Olivenöl bestreichen, mit der Schnittfläche nach unten in eine Auflaufform setzen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Meersalz würzen.
  2. Im Ofen bei 200°C 30 Minuten backen, wenden, weitere 10 Minuten garen. 
  3. Für das Würzöl den Feldsalat waschen, in kochendem Salzwasser 1 Minute blanchieren. Im Eiswasser abschrecken, abtropfen lassen und gut ausdrücken.
  4. Das Olivenöl auf 60°C erhitzen (Thermometer!), die Feldsalatblätter darin 10 Minuten ziehen lassen, alles fein mixen und durch ein feines Sieb abtropfen lassen. Mit Salz abschmecken.
  5. Die Fenchelsamen ohne Fett in einer Pfanne rösten. 
  6. Das Feldsalatöl in einen Teller geben, einige Tropfen Condimiento bianco darin verteilen, den Fenchel mit der Schnittfläche nach oben darauf setzen, Pfeffer drüber mahlen, mit Fenchelgrün garnieren.
Das Originalrezept sieht ein Würzöl aus Endivie vor, da ich keine weitere Verwendung für Endivie hatte, nahm ich Feldsalat.
Wir hatten noch etwas Kartoffel-Pastinaken-Stampf, der hervorragend dazu passte, sonst würde ich ein gutes Weißbrot dazu empfehlen.
Dieser Beitrag enthält #Werbung, ohne Auftrag, ohne Vergütung, da ich gerne das Kochbuch zum Rezept nenne:
Claudio Del Principe. al forno. Alles aus dem Ofen. Unkompliziert. Überraschend. Unwiderstehlich gut. at Verlag 2018. ISBN 978-3-03800-070-9

Samstag, 11. Januar 2020

Auswärts. Raureif.

Raureif
Raureif und Sonne, oben Wärme und Sonnenschein, unten im Tal, in das um diese Jahreszeit die Sonne nicht reinscheint, erscheint alles wie überzuckert.
Fast schon blaue Stunde, es ist kalt hier.
Raureif
Raureif
Raureif
Raureif
Raureif
Warm hier.
Wintersonne
Wintersonne
Wintersonne

Donnerstag, 9. Januar 2020

Rückblick 2019.

Noch ist das neue Jahr jung, und ich erlaube mir einen Blick zurück auf das vergangene.
Dies waren meine Farben und die beliebtesten Fotos auf Instagram im Jahr 2019.


Montag, 6. Januar 2020

Rezept. Weißkohl-Möhren asiatisch.

Das Rezept habe ich vom Blog Küchenlatein übernommen (der Link war kurzzeitig nicht verfügbar, wurde eingefügt):
Man könnte es auch als klassische Resteverwertung bezeichnen, die bei uns im Winter immer vorhandenen Zutaten Weißkohl und Möhren mit asiatischer Würzung. Andere Wintergemüse, z.B. Petersilienwurzel oder Lauch kann ich mir dazu auch gut vorstellen. Bei mir waren es:

Zutaten (für zwei nicht allzu gute Esser):
  • ca. 400 g Weißkohl (bei mir ein Rest vom Spitzkraut)
  • 1 Möhre mit ca. 180 g
  • 1 Zwiebel mit ca. 80 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer mit ca. 12 g
  • Öl zum Braten (bei mir Rapsöl)
  • Chili aus der Mühle
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 Tl Sesamöl geröstet 
  • 1 Tl helle Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • 40 g Erdnüsse geröstet, nicht gesalzen
  • Koriandergrün, alternativ Petersilie
Zubereitung: 
  1. Den Strunk vom Weißkohl entfernen, in 3 mm breite Streifen schneiden.
  2. Möhre schälen, schräg in 3 mm breite Streifen schneiden.
  3. Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden.
  4. Knoblauch schälen, in feine Würfel schneiden.
  5. Ingwer schälen und fein hacken.
  6. Öl im Wok erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anschwitzen, Chili darüber mahlen, Weißkohl und Möhren dazu geben und ca. 10 Minuten unter Rühren anbraten. 
  7. Kokosmilch zufügen und 5-10 Minuten köcheln lassen.
  8. Mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken, Sesamöl zugeben.
  9. Mit Koriandergrün oder Petersilie und gerösteten Erdnüssen servieren.
  10. Ein wenig Reis hätte gut dazu gepasst, denn es war leckere Sauce vorhanden, aber Frau Küchenlatein hatte davon abgeraten. Beim nächsten Mal dann.

Samstag, 4. Januar 2020

Ganz nah. Stuttgart.

Wir machten einen Kurzbesuch in der alten Heimat. Die Wintersonne schien so schön, also spazierten wir durch Stuttgarts gute Stube, den oberen Schlossgarten. Was man dort so sehen kann:
Das Landtagsgebäude.
Landtag
Das Große Haus, erbaut 1909-1912, Spielort für Oper und Ballett.
Großes Haus
Großes Haus
Das Kleine Haus, erbaut 1959-1962, Spielort für Schauspiel.
Kleines Haus
Kleines Haus
Der Bahnhofsturm, von dem man auf die Baustelle von Stuttgart 21 schauen kann, ist momentan nicht zugänglich. Durch ein Seitenfenster der Bahnhofshalle konnten wir immerhin erkennen, dass inzwischen nicht nur ein großes Loch, sonder auch in die Höhe gebaut wird, hier eine Kelchstütze.
S21 Trichter
Der Schlossplatz mit Kunstgebäude, Jubiläumssäule und Neuem Schloss.
Schlossplatz
Von Ende November bis Dreikönig kann man am Schlossplatz Eislaufen.
Eisbahn
Herr Schiller auf "seinem" Platz.
Schillerplatz

Mittwoch, 1. Januar 2020

Frohes neues Jahr!

Allen meinen LeserInnen wünsche ich ein glückliches und gesundes neues Jahr. Und viele schöne Erlebnisse, die es wert sind zu bloggen.