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Sonntag, 19. Juli 2026

Auswärts. Leer.

Die Stadt Leer mit etwa 35.000 Einwohnern liegt an der Ems. Wir waren schon einmal hier, und es hat uns so gut gefallen, dass wir wieder gekommen sind. Ein Bummel vom Museumshafen durch die Fußgängerzone.
Leer
Leer
Leer
Im Stammhaus des ältesten Teehandelshauses wurde ein Teemuseum eingerichtet mit vielen Informationen.
Leer

Donnerstag, 16. Juli 2026

Auswärts. Emsmündung.

Hier ist der Übergang des bereits sehr breiten Flusses ins offene Meer, am westlichsten Landzipfel Ostfrieslands, Knock. Es ist alles unglaublich weit und flach.

Blick über den Fluss, auf der anderen Seite ist schon Holland.
Knock
Rechts oben ist das offene Meer.
Knock
Knock
Es ist tatsächlich der Alte Fritz, also Friedrich der Große. Auf dem Sockel steht geschrieben:
König Friedrich II von Preussen
Fürst von Ostfriesland 1744-1786
Er förderte die Landeskultur und
den Bau neuer Siele

Mittwoch, 15. Juli 2026

Auswärts. Emden.

Emden Kunsthalle
Wir wollten in Emden die Kunsthalle besuchen, die 40-jähriges Bestehen feiert und dazu eine Sonderausstellung zeigt: Bilder die wir lieben. Der zeitliche Bogen der Kunstwerke spannt sich vom Expressionismus bis in die Gegenwart.
Emden
Die Stadt Emden wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, so sieht man in der Innenstadt viele neue Bauten.
Emden
Vor dem Rathaus im Hintergrund liegen in einem Hafenbecken drei Museumsschiffe, oben der Seenot-Rettungskreuzer, der von 1963-1988 vor Borkum im Einsatz war.
Emden Museumshafen
Links ein Heringsfangschiff, von 1908 bis 1931 im Einsatz, rechts ein Feuerschiff von 1915, das 65 Jahre im Einsatz war.
Emden Museumshafen
Hier sind alle drei Museumsschiffe zu sehen.

Dienstag, 14. Juli 2026

Auswärts. Ditzum.

Dieser kleine malerische Ort mit Hafen liegt im Rheiderland, links der Ems und südlich von Emden, kurz bevor die Ems in den Dollart mündet. Es gibt nette Häuschen mit Läden, die aber an dem Sonntag meist geschlossen waren. Wir aßen ein super Krabbenbrötchen und hatten später noch eine Tasse Ostfriesentee.
Im Hafen Fischerboote.
Ditzum
Und eine kleine Fähre, die Fußgänger und Radfahrer auf die andere Flussseite bringt.
Ditzum
Ein großer, sehr gepflegter Friedhof rund um die Kirche mit separatem Kirchturm.
Ditzum
Eine Windmühle darf bei einem Traditionsdorf nicht fehlen.
Ditzum

Freitag, 13. März 2026

#12von12. März 2026.

Dieser zwölfte wurde von einer Veranstaltung bestimmt, die sich über zwei Stunden und mehrere Orte hinzog, und bei der es viel zu fotografieren gab. Von daher kommen die zwölf Fotos diesmal von einer Führung durch drei gotische Kirchen in Würzburg.
Unter der Festung Marienberg steht die erste Kirche der Tour, auch die älteste Kirche im Stadtgebiet, St. Burkard, benannt nach dem ersten Bischof in Würzburg.
Festung
St. Burkard Seiteneingang
St. Burkard
St. Burkard Chorgestühl
Die zweite Station war die Deutschhauskirche, eine Kirche, die ursprünglich zur Niederlassung des Deutschen Ordens gehörte, heute ist sie ein evangelisches Gotteshaus.
Deutschhauskirche
Es ging weiter auf der anderen Mainseite, dazu geht man über die Alte Mainbrücke und genießt die Aussicht.
auf der Mainbrücke
auf der Mainbrücke
auf der Mainbrücke
Dritte Station war die Marienkapelle am Marktplatz.
Marienkapelle
Marienkapelle Grabmal
Marienkapelle Grabmal von Riemenschneider
Wir beschlossen die Führung im Dom, der zwar im Bau romanischen Ursprungs ist, aber in der Ausstattung viele gotische Skulpturen und Grabdenkmäler besitzt.
Dom

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Auswärts. Schengen.

Schengen liegt in Luxemburg unmittelbar an den Grenzen von Frankreich und Deutschland, ein Ort im Dreiländereck. Bekannt wurde der Ort durch das Schengener Abkommen, das 1985 geschlossen wurde und somit in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen feiern konnte. Wir besuchten das Europäische Museum Schengen, ein Dokumentationszentrum über das Abkommen, das innerhalb des Schengen-Raums freies Reisen ohne Grenzkontrollen ermöglicht.
Das erste Abkommen von 1985, unterzeichnet von Frankreich, Luxemburg, Niederlande (linke Seite), Belgien und Deutschland (rechte Seite).
Vertrag
Unterzeichnet wurde der Vertrag auf der Mosel auf dem Schiff Princesse Marie-Astrid, hier ein Modell.
Modell, Ort der Vertragsunterzeichnung
Im Museum, das in diesem Jahr modernisiert wurde, ist sehr viel digitale Technik implementiert, so dass man auf Knopfdruck Ton-, Film- und Fernsehaufnahmen aus der Zeit der Unterzeichnung sehen und hören kann, ebenso Historisches über die Grenzen in Europa.
Vor dem Museum sind am Moselufer diese Säulen aufgebaut, die Sterne stellen Städte bzw. Länder Europas dar.
Städtesäulen
Erkennen konnte ich Brüssel.
Modell Brüssel
Paris bzw. Frankreich.
Modell Paris
Spanien.
Modell Spanien

Dienstag, 30. Dezember 2025

Auswärts. Diekirch und Römermosaik.

Es ist nun an der Zeit, drei Monate nach dieser Fahrt an die Mosel, die Berichte darüber zum Ende zu bringen.
Der Tag, der nun dokumentiert wird, führte uns wieder nach Luxemburg, und zwar sowohl in die Stadt als auch ins Umland. Leider war dies auch der Tag, an dem über vierzig Liter Regen pro Quadatmeter fielen, es goss ununterbrochen, so dass wir alle trotz Regenkleidung und Schirmen patschnass wurden. Nach einer Stunde waren wir uns einig, den Besuch abzubrechen, wir setzten fort mit dem Geschichtsmuseum in Diekirch, dort ist auch ein römisches Mosaik zu bewundern.
röm. Mosaik, 3,5  x 4,75m

Das Mosaik zeigt in der Mitte einen Kopf, der völlig anders aussieht, wenn man den Blickwinkel um 90 Grad dreht, siehe nächstes Bild.

röm. Mosaik, 3,5  x 4,75m
In Diekirch siedelten schon die Römer, die Kirche wurde
unter merowingischer Herrschaft gegründet. Viel Archäologisches und Historisches ist zu entdecken.
Museum Krypta
Museum

Dienstag, 2. Dezember 2025

Auswärts. Konstantinbasilika in Trier.

Konstantin Basilika
Dieses gewaltige Bauwerk hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Erbaut wurde es im 4. Jahrhundert als Palastaula, mehrfach zerstört, mehrfach wieder aufgebaut, zum letzten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg. Es wird als evangelische Kirche genutzt.
Konstantin Basilika
Vom Ende des 19. Jahrhunderts stammen die fünf Marmorskulpturen, von denen nur noch die Köpfe erhalten sind. Sie stellen Jesus und die vier Evangelisten dar.
Konstantin Basilika 4 Evangelisten & Jesus

Montag, 1. Dezember 2025

Auswärts. Altstadt Trier.

Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands, sie wurde vor über zweitausend Jahren von den Römern gegründet. Wir machten diesmal keine Stadtbesichtigung, die Fotos sind beim Durchgehen entstanden und zeigen nur einen groben Überblick.
Kurfürstliches Palais.
Kurfürstliches Palais
Petrusbrunnen.
Petrusbrunnen
Fachwerkhäuser am Hauptmarkt.
Hauptmarkt
Am Hauptmarkt, im Hintergrund die Kirche St. Gangolf.
Hauptmarkt
Dreikönigenhaus.
Dreikönigenhaus
Porta Nigra.
Porta Nigra
Dom und Liebfrauenkirche. Ein Blogeintrag von einem früheren Besuch beschreibt die beiden Bauwerke.
Dom Liebfrauenkirche
Und zum Schluss der mir sehr sympathische Weinstand am Hauptmarkt, er ist für mich so ein wenig das Äquivalent zum Brückenschoppen in Würzburg. Am Foto ist er kaum besucht, es war noch zu früh am Tag.
Weinstand

Sonntag, 16. November 2025

Auswärts. Römische Tempelanlage.

Oberhalb des Ortes Tawern (leitet sich von taberna ab, daher auf der 2. Silbe betont) wurde 1986-88 ein römischer Tempelbezirk ausgegraben und teilweise rekonstruiert.
Merkur-Tempel
So beschreibt die dortige Erklärungstafel den Ort: 
"Entscheidend für die Platzwahl war der Verlauf der Fernstraße, die vom Mittelmeer über Metz [...] nach Trier führte. Bei klarem Wetter konnte der Reisende vom Heiligtum bis nach Trier sehen."
Im Bild (etwa bei "11 Uhr" in der Ferne) kann man die Türme des Doms erahnen.
Blick nach Trier
Man konnte um den Tempel herumgehen.
Merkur-Tempel
Oder hineingehen.
Merkur-Tempel
Der Tempel war dem Gott Merkur geweiht, seines Zeichens Götterbote, Gott des Handels und des Gewerbes.
Merkur-Tempel
Unter dem Dach (etwa bei "11 Uhr") befindet sich ein 15 Meter tiefer Brunnenschacht, dort fand sich vieles, was den Archäologen eine gute Rekonstruktion der Geschichte des Tempelbezirks ermöglichte.

Merkur-Tempel
Die Anlage wird (ehrenamtlich) betreut vom Verein Römisches Tawern e.V., es werden auch Führungen angeboten.