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Dienstag, 21. Januar 2025

Ganz nah. Spaziergänge im Januar.

Hier in Würzburg haben wir im Winter leider sehr oft Hochnebel, besonders in der Nähe des Flusses. So ist hier ein Hochdruckgebiet im Januar, das normalerweise schönes Wetter verspricht, sehr zwiespältig. Kommt die Sonne raus oder bleibt es den ganzen Tag trüb? In diesem Jahr hatten wir schon einige trübe Tage, aber auch sonnige, und - sehr erfreulich - die sonnigen waren häufig am Feiertag oder am Wochenende, also Zeit für Spaziergänge. Kommt mit!
Ganz zentral natürlich die Alte Mainbrücke mit den Brückenheiligen und den Türmen vom Rathaus und vom Dom.
Alte Mainbrücke
Fast wie frisch geputzt strahlt die Marienkapelle am Marktplatz.
Marienkapelle
Das Südportal der Marienkapelle, rechts und links oben die etwas überlebensgroßen Riemenschneider-Skulpturen von Adam und Eva. Das hier sind Kopien, die Originale sind im Museum für Franken zu sehen.
Marienkapelle
Ein wenig Main-aufwärts kann man direkt am Fluss spazieren, durch die Büsche lugt das Käppele hervor.
Main im Winter
Alles ist noch sehr winterlich, keine Ahnung von Frühling. Es ist Januar (seufz).
Main im Winter

Donnerstag, 26. Dezember 2024

Ganz nah. Weihnachtsspaziergang.

Schönes Wetter an den Weihnachtstagen nach den vielen trüben Tagen zuvor. Also auf zum Main.
Die Mittagssonne steht um die Jahreszeit ganz schön tief. Aber: Sonne!
Weihnachten 2024
Weihnachten 2024

Sonntag, 24. November 2024

Ganz nah. November mit Märzwetter.

Nachdem wir vor wenigen Tagen in der Kälte die ersten Schneeflocken begrüßen konnten, war es am heutigen Sonntag frühlingshaft warm. Der notwendige Spaziergang lockte auf die Alte Mainbrücke.
Alte Mainbrücke
Die Häuser am Mainkai leuchten in der Novembersonne.
Mainufer
Die Ausflugsschiffe haben Winterruhe, der Fischkutter überwintert woanders.
Mainufer
Wasservögel putzen sich in der Sonne.
Alte Mainbrücke
Die Brücke ist schon gut gefüllt, und bereits am frühen Nachmittag wird dem Brückenschoppen zugesprochen.
Alte Mainbrücke
Man könnte wirklich meinen, es sei schon wieder Frühling.

Samstag, 4. November 2023

Ganz nah. Herbstfarben.

Hofgarten
Alles passte gut, es war Feiertag, die Wettervorhersage gut. Da wollte ich, so lange noch die Blätter auf den Bäumen sind, einige Herbstfarben im Sonnenlicht einfangen. Leider oder dummerweise verließ ich mich auf den Wetterbericht, der richtig viel Sonnenschein erst für den Nachmittag vorhersagte. Und dann, als wir los gingen, schob sich eine Wolke vor die Sonne, und das Licht war nicht mehr strahlend, sondern milchig. Ich habe mich soooo über mich geärgert. Und dennoch gibt es hier einige Bilder.
Klein Nizza
Klein Nizza
Klein Nizza

Donnerstag, 1. Juni 2023

Ganz nah. Immer wieder Weininsel.

Seit wir vor vielen Jahrzehnten begonnen haben diese Gegend zu erkunden, gehört das Gebiet an der Mainschleife zu unserer Lieblingsgegend. Der Fluss, die Weinberge, die Aussicht, wunderschön. 
Momentan ist Spargelzeit, und der Spargel von dort schmeckt besonders gut. Das muss jedes Jahr wieder überprüft werden.

 


Dienstag, 28. September 2021

Ganz nah. Die Papiermühle in Homburg.

Papiermühle
Das war das zweite Ziel unseres Ausflugs an einem Spätsommertag wie aus dem Bilderbuch. Wir besichtigten die Papiermühle in Homburg am Main, dort wurde von 1807 bis 1975 Papier bzw. Pappe produziert. Seit 1997 befindet sich in dem historischen Gebäude ein Museum, das die Herstellung von Spezial-Pappe zum Stand der Stilllegung zeigt.
Auf diesem Foto kann man oben die beiden Dachböden erkennen, auf denen das Papier getrocknet wurde, die Läden aus Holz lassen sich öffnen.
Papiermühle
Von innen sieht das dann so aus:
Papiermühle Luke Papiermühle Trockenboden
Die getrocknete Pappe ist ziemlich wellig, um sie zu glätten, werden zuerst Stapel sortiert und gelegt und dann gepresst. 
Papiermühle Pappen
Papiermühle Pressen
Zur endgültigen Glättung werden die Bögen durch diese Walze geschoben, ganz ähnlich wie Wäsche durch eine Bügelmaschine.
Papiermühle Glätten
Interessant ist auch, dass das Haus nicht nur Produktionsstätte war, sondern auch Wohnung der Familie. So kann man die typische Einrichtung aus den 1920-er und 1950-er Jahren bestaunen und sich zurück versetzen. Viele von uns haben solche Einrichtung noch erlebt oder bei den Großeltern gesehen.
 
Auch wir waren vorher schon mal hier, zum Beitrag im Blog kommt man durch [klick].

Montag, 27. September 2021

Ganz nah. Die Wehrkirche in Urphar.

Bei schönstem Spätsommerwetter machten wir einen Ausflug, der uns zuerst nach Urphar am Main führte. Urphar ist heute ein Stadtteil von Wertheim, der Main macht hier eine Schleife, und es gab in grauer Vorzeit hier einen Übergang über den Fluss, per Furt oder auch per Fähre. Wir besichtigten die Wehrkirche, die hoch oben über dem Dorf liegt. Von dort hat man einen guten Blick über den Main, und konnte rechtzeitig erkennen, wer sich dem Dorf näherte.
Wehrkirche
Der älteste Teil der Kirche ist der Turm aus dem 10. Jahrhundert, unten für Gottesdienst, oben Ausguck und Verteidigung. Die Kirche (St. Jakob) lag an einem Jakobsweg-Zubringer und war im Mittelalter ein Ziel für Pilger, so dass mehr Platz benötigt wurde. Das Langhaus wurde 1296/97 angebaut, Ende des 15. Jahrhunderts wurde für die Pilger eine Beichtkapelle an der Nordwand gebaut, die heute als Sakristei und Eingangsbereich dient. Das Gebiet um Urphar wurde nach der Reformation sehr früh evangelisch, so dass es mit den Pilgern vorbei war, und die Kirche für Urphar und weitere Dörfer der Umgebung als Pfarrkirche diente.
Die ursprüngliche Eingangstür samt Beschlägen stammt aus dem 13. Jahrhundert. 
mittelalterliche Tür
Im Kirchenschiff stehen noch die Kirchenbänke aus dem 13. Jahrhundert. Damit man heutzutage etwas bequemer sitzen konnte, wurde eine zusätzliche Rücklehne und einen breitere Sitzfläche auf der vorhandenen angebracht.
Kirchenbänke
Detail im Langhaus, hölzerner Pfeiler.
Pfeiler
Die beiden Emporen wurden im 16. und 18. Jahrhundert eingebaut, zur ersten gab es früher auch einen dirketen Zugang von außen.
Empore
Die ursprüngliche Treppe hoch zur ersten Empore ist eng und sehr schmal, eine richtige Hühnerleiter.
steile Treppe
 Die Orgel wurde ab 1780 eingebaut und 1952 renoviert.
Orgel
An den Wänden in der Apsis, im Chor und im Langhaus viele Fresken, die 1949 bis 1953 freigelegt wurden. 

Fresko Apsis Fresko Fresko 

Wir waren früher schon einmal hier, zum damaligen Bericht im Blog kommt man durch [klick].

Donnerstag, 26. August 2021

Ganz nah. Immer gerne Volkach.

Diesen Sommer sind die wirklich schönen Tage rar und man mus sie ausnutzen. Das haben wir getan und haben seit langem mal wieder Halt in Volkach gemacht. Die Baustellen vom letzten Mal sind verschwunden, dafür gibt es neue. Das Städtchen war richtig voll, viele viele Radfahrer.
Auffallend war, dass man nur E-Bikes zu sehen bekam, und es waren wirklich viele.
Wir zogen uns in eine Art Oase ein Stückchen weiter zurück, immer wieder Entspannung pur und Genuss.

Sonntag, 27. Juni 2021

Ganz nah. Unsere Toskana.

Mal wieder fuhren wir in unsere liebste Ecke hier im Umkreis, die Weininsel, bestes Weinanbaugebiet, geprägt durch die Orte Sommerach, Nordheim und Escherndorf. Das etwas städtischere Volkach liegt gleich um die Ecke. Weinberge (Steillagen!) und Obstanbau unten am Fluss, und statt der Zypressen in der Toskana ragen hier die Pappeln empor. Immer wieder wunderschön.

Hier lässt es sich aushalten, und es gibt viele schöne Plätze mit fränkischer Gastlichkeit. 

Montag, 15. Februar 2021

Ganz nah. Hubland im Schnee.

Es ist sehr selten, dass in Würzburg Schnee fällt und noch seltener bleibt er über mehrere Tage liegen. Charakteristisch für das hiesige Wetter ist eher warm und recht trocken. Nun ist der Schnee schon eine Woche hier, und die ganze Woche war Dauerfrost. Zudem scheint seit drei Tagen wunderschön die Sonne, genug Gründe, mal wieder das ehemalige Landesgartenschaugelände oben über Würzburg zu besuchen. Genauer habe ich die Geschichte des Gebiets hier [klick] beschrieben.

Sonntag, 8. November 2020

Ganz nah. Sonntagsspaziergang.

Bei schönstem Novembersonnenschein wollten wir den Sonntagsspaziergang mal nicht im Park oder am Main machen und wir wählten das Landesgartenschaugelände von 2018 oben am Hubland. Bereits 2019 waren wir dort ein Mal spazieren, die damaligen Fotos und Informationen zum Gelände findet ihr hier [klick].

Von der ehemaligen Landebahn des Militärflugplatzes sieht man hinunter auf die Festung, sie ist da recht klein und unscheinbar.Das Gründerzentrum ZDI Mainfranken (Zentrum für digitale Innovationen).Das letzte Luftschiff (Webseite mit Webcams) [klick].