Sonntag, 12. September 2021

#12von12. September 2021.

Diesen Monat traf es sich gut, dass der zwölfte auf einen Sonntag fiel und wir zusammen mit Freunden einen Ausflug geplant hatten. Es ging ins schöne Ochsenfurt, gut 20 Kilometer von Würzburg entfernt. Das Wetter verwöhnte uns mit schönstem Spätsommer.
Zuerst schipperten wir eine halbe Stunde auf dem Main mit der Nixe. Dieses Schiff diente als Fähre für Fußgänger und Radfahrer zwischen Ochsenfurt und dem auf der anderen Mainseite gelegenen Stadtteil Kleinochsenfurt, währen die Alte Mainbrücke saniert wurde und das Mittelteil monatelang fehlte. Während wir auf die Nixe warteten, konnten wir weiteren Schiffsverkehr beobachten.Nun kam sie endlich.
So langsam verschwanden die Türme von Ochsenfurt aus dem Blickfeld.
Bei Frickenhausen wendete das Schiff.
Wieder in Ochsenfurt gingen wir auf die Alte Mainbrücke zwecks der Aussicht. Zum einen auf die Stadt.
Zum anderen auf ein Puppentheater mit Corona-gerechter Bestuhlung.
Einen Brückenheiligen hat die Brücke auch, ganz traditionsbewusst den Hl. Nepomuk.
Immer wieder Blickfang im Stadtzentrum, das neue Rathaus.
Schöne Fachwerkhäuser gibt es reichlich.
Auch Ochsenfurt hatte im Mittelalter ein Spital für Arme und Kranke, nicht zu verwechseln mit einem Krankenhaus, Ärzte gab es nicht. Zu einem Spital gehörte natürlich auch eine Kirche, und diese hat einen hübsch geschmückten Nebeneingang.
An der ehemaligen Friedhofskapelle ein beachtenswertes Tympanon.

Weitere #12von12 vom September findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier

Montag, 30. August 2021

Essen. Rückblick August.

Es wird viel gejammert über den diesjährigen August, dabei war er endlich mal ein ganz normaler mitteleuropäischer Sommermonat. Wir hatten heiße Tage, wir hatten Regen, manchmal war es im Vergleich zu den letzten Jahren ungewohnt kühl. Bei uns gab es Sommergerichte, diese Jahreszeit muss ausgenutzt werden. 
Aus Spanien stammt das Rezept für gebratene Artischocken mit Rosmarinkartoffeln, die Artischocken wuchsen im heimischen Unterfranken.
Verschiedene Tomatensorten und Kräuter sind auf der Tomatentarte vereint.
Nachdem ich den Vorrat an weißen Bohnen aufgefüllt hatte, kamen diese Bohnenküchle mit Schnittlauchdip gerade recht. Dazu ein gemischter Sommersalat.
Sommergemüsegratin habe ich dies Gericht aus Frankreich getauft, dort heißt es tian de légumes.
Das Püree aus weißen Bohnen  mit Paprikapüree war so lecker, das musste gleich wiederholt werden.

Samstag, 28. August 2021

Rezept. Weiße Bohnen mit Paprikapüree.

Das Rezept heißt eigentlich Weiße-Bohnen-Püree mit Muhammara und stammt wie so vieles momentan aus dem Kochbuch Simple von Yotam Ottolenghi. Das war #Werbung (ohne Auftrag bzw. Vergütung).
Wer kennt schon Muhammara? Mir zumindest war das fremd, es ist ein Püree bzw. ein Dip aus roten Paprikaschoten und Walnüssen. Und es ist sehr sehr lecker, auch weil jetzt die Paprika besonders gut schmecken. Sommer!


Da es sich gut aufbewahren lässt, habe ich gleich das ganze Rezept (für 4 Personen) gemacht. 
Zutaten:
5 rote Paprikaschoten
8 Knoblauchzehen
1 El Thymianblätter
3/4 Tl Pimenton de la Vera (mildes geräuchertes Paprikapulver)
1 Tl scharfes Paprikapulver 
2 Tl Balsamicoessig
60 g Walnusskerne geröstet, grob gehackt
Olivenöl
Salz

480 g weiße Bohnen, gekocht (das entspricht der Einwaage von 2 Glas Weißen Bohnen)
1 Knoblauchzehe
3 Zweige Thymian
Salz

Zubereitung:
  1. Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.
  2. Paprikaschoten vierteln und entkernen, mit etwas Olivenöl (in einer Schüssel) mischen. Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und im Ofen 15 Minuten rösten. Den Knoblauch schälen und für weitere 15 Minuten mit den Paprikaschoten rösten. Der Paprika sollte weich und dunkel sein.
  3. Paprikaschoten mit 2 feuchten Küchentüchern bedecken und etwas abkühlen lassen, anschließend die Haut der Paprika entfernen.
  4. Paprikaschoten, Knoblauch und Walnüsse mit Thymianblättern, Paprikapulver, Essig und 1/2 Tl Salz im Mixer grob pürieren.
  5. Für das Bohnenpüree das Öl in einem kleinen Topf o.ä. auf mittlere Temperatur erhitzen. Thymian und die geschälte, angedrückte Knoblauchzehe darin einige Minuten braten, bis der Knoblauch zu karamellisieren beginnt. Den Knoblauch entsorgen.
  6. Die weißen Bohnen mit dem Bratöl (die Thymianzweige und 2 Tl Öl zurückbehalten) in den Mixer geben, 1/2 Tl Salz, 1-2 El Wasser zufügen und glatt pürieren, evtl. noch etwas Wasser zugeben.
  7. Püree auf einer großen Platte oder auf Portionstellern verstreichen, rundum einen Rand stehen lassen. Das Paprikapüree in die Mitte geben, mit dem restlichen Bratöl beträufeln und die Thymianzweige drauflegen. Mit gehackten Walnusskernen bestreuen.


Donnerstag, 26. August 2021

Ganz nah. Immer gerne Volkach.

Diesen Sommer sind die wirklich schönen Tage rar und man mus sie ausnutzen. Das haben wir getan und haben seit langem mal wieder Halt in Volkach gemacht. Die Baustellen vom letzten Mal sind verschwunden, dafür gibt es neue. Das Städtchen war richtig voll, viele viele Radfahrer.
Auffallend war, dass man nur E-Bikes zu sehen bekam, und es waren wirklich viele.
Wir zogen uns in eine Art Oase ein Stückchen weiter zurück, immer wieder Entspannung pur und Genuss.

Montag, 16. August 2021

Neu. Seite Rezepte.

Neu auf dem Blog ist eine separat aufrufbare Seite, direkt neben der Startseite, mit einer Übersicht über die Rezepte, die im Blog zu finden sind. 
Sollte ein Link nicht funktionieren bin ich für eine kurze Nachricht dankbar.
Viel Spaß beim Stöbern!

Sonntag, 15. August 2021

Rezept. Glasnudelsalat mit Hähnchen und dreierlei Kräutern.

Ein Foto von diesem Salat gab es bereits im Monatsrückblick Mai zu sehen. Es stammt aus dem Kochbuch Shiok Singapur von Nicole Stich*, hier folgt das Rezept für zwei Personen:
Zutaten:
120 - 150 g gegartes Hähnchenfleisch, wir hatten es von einem pochierten Hähnchenschenkel (ich versuche den Kauf von Hähnchenbrust zu vermeiden)
100 g Glasnudeln
1 kleine Gurke (Minigurke)
1 Karotte
80 g Sojabohnensprossen
Koriandergrün
Thai-Basilikum, einige Blättchen zum Garnieren beiseite legen
Minze
1 El Limettensat
1 El Sesamöl
frittierte Zwiebeln (Asialaden)

25 g Erdnusskerne geröstet
Chili
1 große Knoblauchzehe
1 El Agavendicksaft
1 El Reisessig
1 El Fischsauce
evtl. etwas Meersalz

Zubereitung:
  1. Die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten (meist werden sie mit kochendem Wasser übergossen und ziehen eine Weile), in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Gut abtropfen lassen.
  2. Die Gurke waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
  3. Die Karotte schälen und mit dem Sparschäler in lange Streifen schneiden.
  4. Die Sprossen mit heißem Wasser abbrausen, abtropfen lassen.
  5. Alles in einer Schüssel mischen und die gewaschenen, abgetrockneten Kräuter untermischen.
  6. Für das Dressing den Knoblauch schälen und grob zerteilen, zusammen mit den Erdnüssen, dem Agavendicksaft mit dem Zauberstab (o.ä.) fein mahlen. Chili, Reisessig und Fischsauce untermixen und so viel Wasser unterrühren, bis das Dressing sämig vom Löffel fließt. Evtl. mit Salz abschmecken.
  7. Das Dressing über die Salatzutaten geben und untermischen, Limettensaft und Sesamöl darüber träufeln. Die frittierten Zwiebeln und einige Blätter Thai-Basilikum drüber streuen.
* Dieser Beitrag ist als #Werbung zu kennzeichnen, weil das Kochbuch genannt wurde. Ich habe es selbst gekauft und bezahlt, der Beitrag erfolgte ohne Auftrag oder Vergütung.

Donnerstag, 12. August 2021

Die Krise. Die vierte Welle läuft an.

Dieser Ausschnitt der Neuinfektionen mit Covid-19 (die grüne Linie) und der Inzidenzwerte von Würzburg startet am 1. Juni, da ebbte die dritte Welle gerade ab. Am 1. Juli war der niedrigste Wert mit knapp 600 Neuinfektionen (im 7-Tage-Durchschnitt) erreicht. Seitdem steigen die Neuinfektionen wieder an, jeden Tag mehr, und die Anstiege sind inzwischen deutlich. 
Nicht ganz so eindeutig zeigt sich die Lage in Würzburg (die rote Linie), zuerst ließ der Rückgang lange auf sich warten, dann eierten die Werte so hin und her, doch nun haben auch wir einen eindeutigen Anstieg.
Es gibt inzwischen mehr als genug Impfstoff, doch leider immer mehr Leute, die sich nicht impfen lassen wollen.
Die Ministerpräsident:innen und die Bundeskanzlerin haben Anfang der Woche erneut beraten, man spricht viel von den drei G, das steht für geimpft, genesen, getestet. Die Länder sind sich jedoch nicht einig in den Auswirkungen auf die Bevölkerung. Bayern möchte nur zwei G die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen (geimpft oder genesen), Baden-Württemberg erlaubt alles für drei G, allerdings muss der Test für Theater, Bars, Clubs, Restaurants (innen) ein PCR-Test sein. Der muss persönlich bezahlt werden, und da dieser Test mindestens einen Tag dauert, bis ein Ergebnis vorliegt, sind spontane Unternehmungen für Ungeimpfte nicht möglich. 
Für alle Bundesländer gilt, dass die Schnelltests ab Mitte Oktober für Ungeimpfte kostenpflichtig werden. Bis dahin kann man sich noch vollständig impfen lassen, das dauert acht Wochen (1. Impfung - 6 Wochen warten bis zur 2. Impfung - 2 Wochen warten bis zur Immunität).
Die Delta-Mutante hat in Deutschland die Oberhand gewonnen, über 90% Anteil am Infektionsgeschehen. Sie ist viel ansteckender und die Impfstoffe wirken nicht ganz so gut.

Montag, 2. August 2021

Rezept. Couscous-Salat mit Kirschtomaten und Kräutern.

Der Salat passt perfekt zu Gegrilltem, eine leckere Beilage mit Talent zum Hauptdarsteller. Das Rezept stammt aus meinem Neuzugang im Kochbuchregal, Simple von Yotam Ottolenghi
Und schon ist es #Werbung (ohne Auftrag bzw. Vergütung, Buch selbst gekauft).

Zutaten für 2 Personen: 
125 g Couscous
1-2 Tl Ras el-Hanout
150 g Kirschtomaten
1 Zwiebel (bevorzugt eine rote)
15 g Rosinen
1 Tl Kreuzkümmelsamen, frisch aus der Mühle
25 g geröstete Mandeln
Korianderblätter
Minzeblätter
1 Tl Zitronensaft
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
  1. Couscous in einer Schüssel mit 1 El Olivenöl beträufeln, mit 1/2 - 1 Tl Ras el-Hanout, Salz, und reichlich Pfeffer würzen, mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und umrühren. Abgedeckt 20 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.
  2. Die Zwiebel schälen, halbieren, in dünne Streifen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln hineingeben, mit Salz und 1/2 - 1 Tl Ras el-Hanout würzen und 10 - 12 Minuten unter Rühren braten bis sie weich und gebräunt sind. Mit den Rosinen mischen und abkühlen lassen.
  3. Die Kirschtomaten in der Pfanne mit Olivenöl braten bis sie Farbe bekommen und aufplatzen. Mit etwas Salz bestreuen. Abkühlen lassen.
  4. Mandeln, Koriander und Minze grob hacken.
  5. Couscous in eine größere Schüssel geben, die Zwiebel-Rosinen-Mischung zugeben, ebenso Kreuzkümmel, Mandeln, Koriander und Minze. Zitronensaft zugeben und alles gut vermischen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
  6. Die Tomaten auf den Couscous-Salat geben. Fertig. Guten Appetit.
Der Salat hat uns super gut geschmeckt, er wurde bereits wiederholt, große Klasse!

Freitag, 30. Juli 2021

Essen. Rückblick Juli.

Es ist Sommer, zum Glück diesmal nicht so fürchterlich heiß. Und so gibt es Sommergerichte.
Zucchini-Auflauf [klick führt zum Rezept] schmeckt lauwarm und auch kalt, eine prima Beilage zu Gegrilltem.
Artischocken und Erbsen [klick führt zum Rezept] haben Saison, hier zusammen zu Linguine.
Neu ausprobiert aus Simple von Ottolenghi, Couscous-Salat mit Kirschtomaten [klick führt zum Rezept].
Nochmals Artischocken, geschmort mit Büffelmozzarella [klick führt zum Rezept]. Gutes, selbstgebackenes Weißbrot ist dazu zu empfehlen, zum Auftunken des köstlichen Suds.
Auch neu ausprobiert aus Simple von Ottolenghi, Spitzkohl aus dem Wok.
Und noch was Neues aus Simple von Ottolenghi, Grüne-Bohnen-Salat mit Buchweizen.

Montag, 12. Juli 2021

#12von12. Juli 2021.

Schon wieder steht der zwölfte Tag des Monats an, ein Montag, der Tag der Woche, an dem meist nichts oder nur wenig los ist. Es gab jedoch heute einiges zu erledigen, dazu musste ich in die Fußgängerzone im Zentrum. Im Juli findet traditionell Kiliani statt, das klassische Volksfest zu Ehren des Frankenheiligen. Das Volksfest musste auch in diesem Jahr pandemie-bedingt ausfallen, die zugehörige Häfelesmesse (traditionelle Verkaufsmesse) kann jedoch stattfinden. Die Stände sind weiter auseinander gestellt und ein weiterer Teil der Fußgängerzone nimmt die restlichen Stände auf. So ist auch an einem faden Montag einiges zu sehen in der Stadt.
Hier sieht man die ganze Misere der Fußgängerzonen in Würzburg: sie sind zugeparkt, und dauernd müssen die Fußgänger Autos ausweichen, die sich vorbei drängeln. Da die Polizei nicht einschreitet, greift das immer mehr um sich.
Ein Italienfan. Den Italienern herzliche Glückwünsche zum gestrigen Gewinn der Fussball-EM.
Noch steht das Kinderkarussell still.
Bunte Lampions in der Schustergasse.
An der Stelle wird schon seit Jahren gebaut, und jetzt schon wieder.
Auf dem Nachhauseweg noch schnell zum Bäcker des Vertrauens.
Das war mein Einblick in einen Stadtspaziergang am 12. Juli. Weitere #12von12 vom Juli findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.