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Sonntag, 6. September 2015

Auswärts. Die Oper in Riga.

Nationaloper
Wir waren auf unserer Reise durch die baltischen Staaten nun im zweiten Land angekommen, von Lettland sahen wir an einem intensiven Tag "nur" die Hauptstadt Riga. Wir begannen recht zeitig am Morgen und konnten die Nationaloper von innen besichtigen und auch die Bühne kurz betreten, bevor die Proben zur abendlichen Aufführung von "La Traviata" begannen.
Die Oper wurde zwischen 1860 und 1863 im neoklassizistischen Stil als Deutsches Theater erbaut. Seit 1919 beherbergt das Gebäude die Lettische Nationaloper. Ränge von der Bühne aus

Von der Präsidentenloge hat man eine Überblick über das Parkett und die Ränge, die Intendantenloge liegt gegenüber.
Oper Ränge und Parkett

Präsident und Intendant können bei der Lage der Logen gut von den Zuschauern gesehen werden, ihr Blick auf die Bühne ist etwas eingeschränkt.
Oper Blick auf die Bühne

Kronleuchter und Kuppel über dem Saal.
Leuchter im großen Saal
Wir konnten dann noch Einblick in die Probenarbeit von Ballett und Oper nehmen und wurden zum Abschluss mit zwei Arien und einem Gläschen Sekt verwöhnt.
Karte:
der dunkelrote Marker in der Mitte zeigt die Position von Riga.
Quelle: wikipedia

Samstag, 6. Februar 2010

Ballettabend

Wir sahen eine Premiere. Unter dem Titel Cranko/Forsythe/Kylián/Scholz zeigt das Stuttgarter Ballett vier Choreographien, die alle ein vom Ballett unabhängiges Musikstück, von einem Satz bis zur Sinfonie, als Basis haben. Tanz geschaffen nach der Musik. Der Titel nennt die Choreographen, allerdings nicht in der gespielten Reihenfolge. Bis auf die Choreographie von Forsythe, das dritte Stück, wurden alle für das Stuttgarter Ballett geschaffen.
Erstes Stück von Kylián "Vergessenes Land" mit der Musik von Benjamin Britten Sinfonia da Requiem, op. 20.
Zweites Stück von Cranko "Opus 1" mit der Musik von Anton von Webern Passacaglia, op. 1.
Drittes Stück von Forsythe "The Vertiginous Thrill of Exactitude" mit der Musik von Franz Schubert Sinfonie Nr. 9 C-Dur, 4. Satz.
Viertes Stück von Scholz "Siebte Sinfonie" mit der Musik von Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur.
Musik und Tanz steigerten sich von Stück zu Stück bis zum großen Finale. Sehr beeindruckend die Leistung aller Tänzer, 24 habe ich im letzten Stück gezählt, und die gute Übereinstimmung von Musik und Tanz.

Sonntag, 27. Januar 2008

Cranko Moves 2

Zu Ehren des 80. Geburtstags von John Cranko, unter dessen Leitung das Stuttgarter Ballett zur Weltklasse aufstieg und dort blieb, wurden unter Cranko Moves 2 zwei seiner Choreographien zu einem Ballettabend zusammengefasst. Premiere war Ende November 2007.

Initialen R.B.M.E
"Ein Ballett für die Freunde Richard, Birgit, Márcia und Egon zur Musik von Johannes Brahms, dessen leidenschaflicher Sinn für Freundschaft und Liebe durch sein Werk wie seine Briefe und auch durch andere Zeugnisse belegt ist". Dies gab John Cranko zur Uraufführung im Februar 1972 den "Initialen" mit auf den Weg. Wir sahen Jason Reilly als R, Laura O'Malley als B, Myriam Simon als M und William Moore als E. Jeder Initiale wurde ein Satz des Klavierkonzerts Nr. 2 B-Dur von Brahms zugeordnet, (natürlich) live gespielt von Glenn Prince und dem Staatsorchester Stuttgart.

Carmen
Eine auf eine Stunde Tanzzeit gekürzte Fassung in sieben Bildern, die sich auf die Dreiecksgeschichte von Carmen, Don José und dem Stierkämpfer konzentriert. Carmen als selbstbewusste, wilde Frau, die macht was sie will und daran schließlich zu Grunde geht. Elena Tentschikowa tanzte Carmen, Douglas Lee war Don José und Alexander Jones tanzte den Torero.

Wir sahen andere Tänzer als zur Premiere tanzten, im Lauf der Spielzeit wird offensichtlich auch die zweite Garnitur mal rangelassen.