Dieser Monat wird als wärmster September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Statistik eingehen, und entsprechend sommerlich war auch unser Essen im September.
Es begann mit einer Parmigiana, gebackener Aubergine mit Tomatensugo und Mozzarella.
Panzanella, ein Brotsalat mit Tomaten, Gurken, Paprika und geröstetem Brot.
Das einzige nicht rein sommerliche Gericht ist der Ofenschlupfer, ein traditioneller schwäbischer Auflauf aus altem Brot und Äpfeln, hier in einer herzhaften Variante mit Pilzen, Speck und Käse.
Mangold und Mozzarella, eine super Kombi.
Der Sommermonat September wurde kulinarisch abgeschlossen mit einem Sommergemüse-Gratin.
Die beiden letzten haben wir nicht selbst zubereitet, sondern auswärts genossen, Backhendl mit Remoulade und Kartoffelsalat.
Seeteufel, Senfsauce, Zucchini, Linguine.
Samstag, 30. September 2023
Freitag, 22. September 2023
Ganz nah. Sigismundkapelle in Oberwittighausen.
In Oberwittighausen, im nordöstlichen Zipfel von Baden-Württemberg, steht eine achteckige Kapelle, die aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Sie wurde ursprünglich St. Nikolas und St. Martin geweiht und ist in der gleichen Zeit entstanden wie die Kapelle in Grünsfeldhausen, vermutlich von derselben Bauhütte erbaut.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kapelle zerstört, das Mauerwerk blieb jedoch bis zur Höhe von etwa zwei Meter größtenteils erhalten. Im 19. Jahrhundert wurde die Kapelle wieder aufgebaut und neu geweiht. Das Portal wurde recht willkürlich wieder zusammengesetzt, da steht manches Kopf.
Im Innern wurden nachträglich Stützpfeiler für den Dachreiter eingesetzt. Mit den Seilen werden die Glocken geläutet, wir durften auch mal läuten.
Das Glasfenster über dem Eingang stammt aus den 1960-er Jahren.
Wie im Blog, das inzwischen längst ein persönliches Archiv geworden ist, nachzulesen ist, waren wir schon mal hier, der Bericht mit Fotos in Frühlingsatmosphäre findet sich hier [Klick].

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kapelle zerstört, das Mauerwerk blieb jedoch bis zur Höhe von etwa zwei Meter größtenteils erhalten. Im 19. Jahrhundert wurde die Kapelle wieder aufgebaut und neu geweiht. Das Portal wurde recht willkürlich wieder zusammengesetzt, da steht manches Kopf.

Im Innern wurden nachträglich Stützpfeiler für den Dachreiter eingesetzt. Mit den Seilen werden die Glocken geläutet, wir durften auch mal läuten.

Das Glasfenster über dem Eingang stammt aus den 1960-er Jahren.

Wie im Blog, das inzwischen längst ein persönliches Archiv geworden ist, nachzulesen ist, waren wir schon mal hier, der Bericht mit Fotos in Frühlingsatmosphäre findet sich hier [Klick].
Mittwoch, 20. September 2023
Auswärts. Zusammenfassung Picardie.
Eine intensive Woche waren wir unterwegs in der Picardie und haben viel von Kunst und Kultur der Region gesehen. Bei Beginn und Ende der Reise sahen wir auch Kunst außerhalb der Picardie, nämlich in Reims, das in der Champagne liegt.
Im Folgenden werden die im Blog gezeigten Reiseziele nochmals aufgeführt, in alphabetischer Reihenfolge des Ortsnamens, das könnte das Suchen evtl. erleichtern.
Dabei haben wir (in der Häufigkeit aufsteigend) ein schönes Dorf, eine Burg und Landschaft an der Somme-Mündung, zwei Gärten und zwei mit dem Ersten Weltkrieg in unmittelbarem Zusammenhang stehende Orte, drei Wehrkirchen, und viele gotische Kirchen gesehen. Von den Kirchen war eine noch mit sichtbarem romanischen Ursprung, zwei gotische waren inzwischen Ruinen, neun waren intakt, davon hatten sechs den Status einer Kathedrale. Gotische Kirchen satt, zumal uns viel über Bauweise und Techniken der Zeit erzählt wurde, natürlich auch über die Entwicklung der Stilelemente.
Über folgende Orte wurde im Blog berichtet, ein Klick führt jeweils zum Beitrag.
Champagne
Die Abteikirche Saint-Remi in Reims
Die Kathedrale von Reims
Lothringen
Der Soldatenfriedhof in Labry
Picardie
Die Hortillonages von Amiens
Die Kathedrale von Amiens
Die Kathedrale von Beauvais
Saint_Yved (Braine)
Das Schloss in Compiègne
Lichtung bei Compiègne - Waffenstillstand 1918
Die Burg Coucy
Gerberoy
Die Kathedrale von Laon
Die Kirche in Morienval
Die Kathedrale von Noyon
Die Abtei von Ourscamp
Die Basilika in St. Quentin
Die Kathedrale von Soissons
Saint-Jean-des-Vignes in Soissons
Somme-Mündung
Die Gärten von Valloires
Wehrkirchen (Thiérache)
Die Karte zeigt alle besuchten Orte.
Nur als Eindruck einige Bilder in schlechter Qualität aus dem Bus fotografiert, um einen Eindruck der unspektakulären Landschaft zu geben.
Im Folgenden werden die im Blog gezeigten Reiseziele nochmals aufgeführt, in alphabetischer Reihenfolge des Ortsnamens, das könnte das Suchen evtl. erleichtern.
Dabei haben wir (in der Häufigkeit aufsteigend) ein schönes Dorf, eine Burg und Landschaft an der Somme-Mündung, zwei Gärten und zwei mit dem Ersten Weltkrieg in unmittelbarem Zusammenhang stehende Orte, drei Wehrkirchen, und viele gotische Kirchen gesehen. Von den Kirchen war eine noch mit sichtbarem romanischen Ursprung, zwei gotische waren inzwischen Ruinen, neun waren intakt, davon hatten sechs den Status einer Kathedrale. Gotische Kirchen satt, zumal uns viel über Bauweise und Techniken der Zeit erzählt wurde, natürlich auch über die Entwicklung der Stilelemente.
Über folgende Orte wurde im Blog berichtet, ein Klick führt jeweils zum Beitrag.
Champagne
Die Abteikirche Saint-Remi in Reims
Die Kathedrale von Reims
Lothringen
Der Soldatenfriedhof in Labry
Picardie
Die Hortillonages von Amiens
Die Kathedrale von Amiens
Die Kathedrale von Beauvais
Saint_Yved (Braine)
Das Schloss in Compiègne
Lichtung bei Compiègne - Waffenstillstand 1918
Die Burg Coucy
Gerberoy
Die Kathedrale von Laon
Die Kirche in Morienval
Die Kathedrale von Noyon
Die Abtei von Ourscamp
Die Basilika in St. Quentin
Die Kathedrale von Soissons
Saint-Jean-des-Vignes in Soissons
Somme-Mündung
Die Gärten von Valloires
Wehrkirchen (Thiérache)
Die Karte zeigt alle besuchten Orte.
Nur als Eindruck einige Bilder in schlechter Qualität aus dem Bus fotografiert, um einen Eindruck der unspektakulären Landschaft zu geben.
Dienstag, 19. September 2023
Auswärts. Soldatenfriedhof.

Auf der Rückfahrt machten wir Halt am Soldatenfriedhof Labry in Lothringen. Dort ist der Urgroßvater unseres Busfahrers begraben, er fiel 1915.

Es ist ein relativ kleiner Friedhof, die Gräber immer mit zwei Namensschildern gekennzeichnet.

Die Inschrift in deutscher und französischer Sprache:
Auf diesem Friedhof ruhen 865 deutsche Soldaten sowie 824 Soldaten und Zivilopfer verschiedener anderer Nationen.
Montag, 18. September 2023
Auswärts. Die Kathedrale von Reims.
Wir haben
die Picardie verlassen und auf der Rückfahrt wieder in Reims haltgemacht. Diesmal haben wir die Kathedrale angeschaut, die Kirche, in der die französischen Könige gekrönt wurden. Es war Sonntag Morgen und in der Kirche wurde Messe gehalten.
Die Kathedrale wurde im 13. Jahrhundert erbaut und war stilbildend für die Hochgotik.
Weil Messe gehalten wurde hatten wir nur in den Westteil der Kirche Zugang und durften auch nicht Richtung Langhaus fotografieren. Aber die Westwand innen ist imposant genug, mit zwei Fensterrosen und einem üppigen Bildprogramm rechts und links des Portals.
Die linke Seite erzählt aus dem Leben von Maria.
Die rechte Seite erzählt aus dem Leben von Johannes dem Täufer.
Die Glasfenster der Rose wurden im Ersten Weltkrieg zerstört, sie entstanden in den 1930-er Jahren neu.
Das Heiligenportal am Nordquerhaus
Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Reims.


Die Kathedrale wurde im 13. Jahrhundert erbaut und war stilbildend für die Hochgotik.

Weil Messe gehalten wurde hatten wir nur in den Westteil der Kirche Zugang und durften auch nicht Richtung Langhaus fotografieren. Aber die Westwand innen ist imposant genug, mit zwei Fensterrosen und einem üppigen Bildprogramm rechts und links des Portals.

Die linke Seite erzählt aus dem Leben von Maria.

Die rechte Seite erzählt aus dem Leben von Johannes dem Täufer.

Die Glasfenster der Rose wurden im Ersten Weltkrieg zerstört, sie entstanden in den 1930-er Jahren neu.

Das Heiligenportal am Nordquerhaus

Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Reims.
Sonntag, 17. September 2023
Auswärts. Die Kathedrale von Noyon.
Die Kathedrale von Noyon ist ein Bauwerk der Frühgotik,
man schätzt, dass sie zwischen 1157 und 1221 erbaut wurde. Sie ist innen 103 Meter lang und 23 Meter hoch.
Das Langhaus.
Der gotische vierteilige Aufbau: Arkaden, Empore, Triforium, Obergaden (Fenster).
Der Chor ist zuerst entstanden, er hat noch kein echtes, sondern ein aufgeblendetes Triforium.
Dieser Teil ist später als der Chor entstanden und hat modernere Elemente und mehr Licht.
Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Noyon, die grüne Markierung bereits besuchte Orte.

Das Langhaus.

Der gotische vierteilige Aufbau: Arkaden, Empore, Triforium, Obergaden (Fenster).

Der Chor ist zuerst entstanden, er hat noch kein echtes, sondern ein aufgeblendetes Triforium.

Dieser Teil ist später als der Chor entstanden und hat modernere Elemente und mehr Licht.

Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Noyon, die grüne Markierung bereits besuchte Orte.
Samstag, 16. September 2023
Auswärts. Die Abtei von Ourscamp.
Wir besichtigten die Ruine der Klosterkirche von Ourscamp, ein ehemaliges Zisterzienserkloster mit über 500 Mönchen im 14. Jahrhundert. Die französische Revolution beendete 1792 das Klosterleben. 1798 wurde es einem Reichen verkauft, der es als Schloss nutzen wollte. Für die Kirche gab es keine Nutzung, so wurde das Langhaus abgebrochen, die Steine vermutlich verkauft, der Chor und Westfront blieben als Ruine, was damals in Mode war.
Vom Chor blieben nur die stabilen Elemente erhalten.
Die Westfront von "innen".
Dieser so hübsch aufpolierte 2CV wartete auf seine Gäste.
Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Ourscamp, die grüne Markierung bereits besuchte Orte, blau: kommt noch.


Die Westfront von "innen".

Dieser so hübsch aufpolierte 2CV wartete auf seine Gäste.


Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Ourscamp, die grüne Markierung bereits besuchte Orte, blau: kommt noch.
Freitag, 15. September 2023
Auswärts. Die Kathedrale von Beauvais.


Es sollte die größte Kathedrale des Mittelalters werden, doch bereits wenige Jahre nach Fertigstellung des Chores stürzte das Gewölbe teilweise ein. Nach dem Wiederaufbau unterbrach der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich die Arbeiten, ab 1500 wurden das Querschiff und der Vierungsturm errichtet. Knapp vier Jahre nach Fertigstellung stürzte der Vierungsturm ein kurz nachdem die Prozession zu Christi Himmelfahrt die Kirche verlassen hatte. Die Schäden am Chor und am Querschiff wurden beseitigt, die Kathedrale blieb unvollständig. Im Chor beträgt die Höhe (innen) 46,77 Meter, im südlichen Querschiff 48,50 Meter, das ist Rekord für ein Kirchengewölbe.



Die Eichenholzportale entstanden um 1540, im unteren Bereich ist je ein Salamander zu sehen, das Wappentier des damaligen Königs Franz I.

Das ist der Westteil des frühromanischen Vorgängerbaus aus der Karolingerzeit, heute mit der Kathedrale verbunden.

Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Beauvais, die grüne Markierung bereits besuchte Orte, blau: kommt noch.
Donnerstag, 14. September 2023
Auswärts. Gerberoy.
Gerberoy ist als eines der schönsten Dörfer Frankreichs klassifiziert, das ist eine touristische Auszeichnung. Inzwischen leben nur noch weniger als einhundert Einwohner dort, es ist also nur in den Sommermonaten wirklich belebt - für die Touristen. Bei unserem Besuch machte sich die Sonne noch rar, ein wenig mehr hätte den Fotos gut getan.
Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Gerberoy, die grüne Markierung bereits besuchte Orte, blau: kommt noch.








Die rote Markierung zeigt den besuchten Ort, hier: Gerberoy, die grüne Markierung bereits besuchte Orte, blau: kommt noch.
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