Mittwoch, 30. Dezember 2020

Essen. Rückblick Dezember.

Neu zubereitet im Dezember habe ich nur ein Rezept, den Mangoldkuchen aus meinem derzeitigen Lieblingskochbuch*. Inzwischen bin ich vor allem mit den Gemüserezepten so ziemlich durch und sehr beeindruckt wie gut Gemüse doch schmecken kann. Diesmal war es ein Mangoldkuchen.
Immer wieder mit Erinnerungen an die Kindheit verbunden ist ein Gericht aus dieser Zeit, Nudelauflauf mit Schinken, dazu Tomatensauce.
Bei Durchsicht der im Blog aufgeschriebenen Rezepte fiel mir auf, dass in diesem Jahr Mangold die Entdeckung für uns war. Wir hatten im Sommer Mangold mit Büffelmozzarella
und eine Pastasauce aus Mangold mit Ricotta,
nun im Herbst den leckeren Mangoldkuchen, siehe Foto ganz oben. Ich hatte zwar bereits früher Mangold verwendet, aber er schmeckte immer ein wenig fad, nun erst habe ich die richtigen Zutaten (Knoblauch, ein wenig Tomatensugo) verwendet, außerdem braucht er ein wenig Zeit zum Garen.

Ein weiteres neues Rezept hat mich in diesem Jahr sehr beeindruckt, der winterlichen Salat aus Rothkohl, roter Bete, Möhre und Granatapfelkernen.

Ich wünsche allen Leser:innen dieses Blog einen ruhigen und friedlichen Jahreswechsel, ein weniger herausfordendes Jahr 2021, beste Gesundheit, und immer ein glückliches Händchen beim Kochen!

Dieser Beitrag enthält #Werbung (ohne Auftrag, ohne Vergütung), da ein Buch genannt wurde.

*Claudio Del Principe. al forno. AT Verlag Aarau und München. 2018.

Sonntag, 27. Dezember 2020

Die Krise. Erster Impfstoff zugelassen.

7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner Stand 27.12.2020
  • Die Grafik oben wurde abgerufen von der Seite https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/ am 27.12.2020.
  • Weiter neue Höchststände bei Infizierten und Todesfällen. Inzwischen stecken sich in Deutschland jeden Tag über 25.000 Personen neu mit Covid-19 an. 
  • Am Montag wurde der erste Impfstoff von der europäischen Arzneimittelbehörde freigegeben und noch am gleichen Tag von der EU-Kommission für die EU-Staaten zugelassen. Nun wird er in die Impfzentren transportiert, am Sonntag den 27. Dezember sollen die ersten Leute geimpft werden.
  • Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass in Großbritannien eine Mutation des Virus grassiert, die bei weitem ansteckender ist als die bisherigen. Daraufhin wurden die Grenzen nach Großbritannien geschlossen, auch für den Warenverkehr. Das Chaos auf der Insel ist unbeschreiblich, tausende von Lastwagen sitzen fest. Dienstag Abend hat man sich geeinigt, dass Fahrer mit negativem Test aufs Festland übersetzen können, aber es dauerte Tage bis der Stau sich aufgelöst hatte, die Fahrer saßen die ganzen Weihnachtstage fest. 
  • In unserer Wohnanlage konnte ich beobachten, dass genau so viele Leute über die Weihnachtstage verreist sind wie in anderen Jahren auch. Die genehmigten Ausnahmen werden offenbar voll ausgeschöpft bzw. sogar übertreten. Ähnliches haben wir am Telefon von der erweiterten Verwandschaft vernommen, Motto: das merkt doch keiner.
  • Noch einmal zu den Infektionszahlen: über Weihnachten sind sie zurückgegangen, weil viele Gesundheitsämter keine Meldungen an das Robert-Koch-Institut durchgeben. Nächste Woche werden die Zahlen dann nachgereicht, ich erwarte neue Höchststände.

Bleibt zu Hause und bleibt gesund! 

Freitag, 25. Dezember 2020

Frohe Weihnachten!


 Frohe Weihnachten euch allen - und bleibt zu Hause und gesund!

Sonntag, 20. Dezember 2020

Die Krise. Wir machen dicht.

7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner Stand 20.12.2020
  • Die Grafik oben wurde abgerufen von der Seite https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/ am 20.12.2020. 
  • Die Coronainzidenzen haben sich weiter verschlechtert. Seit letzter Woche haben die Kreise mit den Farben rot (>50), dunkelrot (>100), ganz dunkelrot (>250) und magenta (>500) vermehrt, vor allem magenta. Bundesweit liegt die Inzidenz heute am vierten Advent bei 192,2, für Bayern bei 217,8, für Baden-Württemberg bei 204,1 und für Würzburg (Stadt) bei 121,2. 
  • Doch nun zu den Ereignissen der vergangenen Woche:
  • Am dritten Advent beschlossen die Ministerpräsident:innen und die Kanzlerin, dass nur noch die lebensnotwendigen Läden ab Mittwoch öffnen dürfen. Die Menschen sollen nur noch für nicht aufschiebbare Besorgungen und Arztbesuche ihre Wohnung verlassen. Ab 21 Uhr ist in ganz Deutschland Ausgangsbeschränkung. 
  • Montag und Dienstag war die Stadt voll, ähnlich wie sonst an Samstagen. Die Leute wollten die Einkäufe noch erledigen, die sie nicht online machen wollen oder können. Abholungen sind ab Mittwoch ebenfalls untersagt, weil die Leute sonst wieder in die Städte strömen würden. Die Läden dürfen aber zustellen, hier z.B. durch den neuen Fahrradkurierdienst WueLivery. Damit können Einkäufe in bestimmten Läden (Stand 17.12. waren es 59) im Stadtgebiet umweltfreundlich per Fahrradkurier zugestellt werden.
  • Das Impfzentrum auf der Talavera ist innerhalb von acht Tagen fertig geworden, es hat die Kapazität von 1.000 Impfungen pro Tag. 
  • Der Gesundheitsminister hat am Freitag bekanntgegeben, welche Reihefolge er für die einzelnen Personengruppen vorgesehen hat, begonnen wird mit den über 80-jährigen und dem Pflegepersonal in Alten- und Pflegeheimen. Das wird (nach seiner Aussage) ein bis zwei Monate in Anspruch nehmen. Realistisch dürften zwei oder mehr sein. 
  • Leider ist kurzfristig nicht mit einer Besserung der Lage zu rechnen. Ich werde weiter berichten.
Bleibt zu Hause, bleibt gesund! Einen schönen vierten Advent!

Sonntag, 13. Dezember 2020

Die Krise. Anstieg nach dem 1. Advent.

7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner Stand 13.12.2020
  • Die Grafik oben wurde abgerufen von der Seite https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/ am 13.12.2020.
  • Ich hatte ja schon im letzten Post vermutet, dass das mit dem Verbot von Glühwein in Würzburg nicht klappen würde. Und zack, am 3.12. stand in der örtlichen Zeitung, dass ein fester Marktstand Glühwein to go verkauft. Das ist anscheinend rechtens, weil die festen Buden, die immer da stehen, als Gaststätte gelten, und die dürfen to go verkaufen. Ein Stückchen weiter darf der Glühwein dann genossen werden. Die mobilen Weihnachtsmarktbuden dürfen das nicht.
  • Einen Tag später wurde der Verkauf oder die Abgabe alkoholhaltiger Heißgetränke, die zur Mitnahme angeboten werden für den zentralen Bereich der Innenstadt verboten.
  • In Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 pro 100.000 Einwohner wurden örtlich nächtliche Ausgangsbeschränkungen verfügt, auch Friseure mussten schließen. 
  • Zweiter Advent, und bämmm! Die Infektionszahlen steigen wieder kräftig. Und was haben wir vor einer Woche gemacht? Advent gefeiert, vielleicht gar mit Glühwein am Markt (s.o.)? Wir riskieren gerade, in die dritte Welle zu rutschen, oder Welle 2b, nachdem Welle 2a leicht abgeflacht ist.
  • Überall werden Impfzentren aufgebaut bzw. eingerichtet, oft in Messehallen, hier in Würzburg wird auf der Talavera gebaut. Noch ist kein Impfstoff bei uns zugelassen, Großbritannien hat eine Einzelzulassung für den Impfstoff der deutschen Firma Biontech erteilt. Allerdings musste die Firma jetzt zugeben, dass sie in diesem Jahr nur die Hälfte der Dosen produzieren kann, die sie produzieren wollte. Ursache: die Rohstoffe sind knapp, da die anderen Impfstoffhersteller auch bereits produzieren. 
  • Das bayerische Corona-Kabinett hat ab 9. Dezember wieder den Notstand ausgerufen. Das bedeutet Ausgangsbeschränkungen und in Orten mit einer Inzidenz über 200 eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr.
  • Nach 17 Tagen ohne zeigte die Corona-App nun wieder 1 Risikobegegnung mit niedrigem Risiko. Sie erinnert mich daran, dass das Virus mitten unter uns ist und wir trotz sehr reduzierter Fremdkontakte doch damit in Berührung kommen.
  • In den Medien wird fast nur noch über Corona berichtet bzw. spekuliert. Man sollte sofort alles dicht machen, meinen die einen, die anderen wollen dies erst nach Weihnachten tun. Bis dahin sind aber noch 14 Tage, in denen die Fallzahlen vermutlich heftig steigen werden. Da nicht sofort geschlossen werden kann, würde es bei einer Schließung vor Weihnachten einen Ansturm auf die Geschäfte geben, der infektionssteigernd wirken würde, was auch niemand will. 
  • Baden-Württemberg hat ab Samstag, 12. Dezember Ausgangsbeschränkungen unabhängig von der lokalen Inzidenz in Kraft gesetzt, man darf auch tagsüber nur für konkrete Einkäufe raus, Treffen mit Rumstehen sind verboten. 
  • Heute am 13. Dezember werden die Ministerpräsident:innen wieder mit der Kanzlerin über weitere Maßnahmen beraten. Da einige im Vorfeld schon einen harten Lockdown gefordert hatten, ist damit zu rechnen, dass noch vor Weihnachten Geschäftsschließungen und Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten werden. 
  • Den ganzen Jammer der aktuellen Situation kann man auf der Karte oben sehen, vier Kreise sind inzwischen magentafarben, was eine Inzidenz größer 500 bedeutet. Die Werte gehen steil nach oben, diese Woche ist die durchschnittliche Fallzahl pro Woche auf über 21.000 gestiegen, im November waren die höchsten Werte im Bereich von 18.000.
  • Einen schönen dritten Advent trotzdem, und immer dran denken: zu Hause bleiben und niemand persönlich treffen!

Dienstag, 1. Dezember 2020

Die Krise. November ohne Rückgang.

  • Nach vier Wochen Lockdown Light (ich kann das Wort nicht leiden, aus vielerlei Gründen) ist der Anstieg der Infektionen mit Covid-19 zwar abgebremst, er stagniert mittlerweile auf hohem Niveau. 19 Tage im November lag der 7-Tage-Durchschnitt der Infektionen in Deutschland über 18.000, täglich. Bei den Todesfällen waren es nun mehrere Tage hintereinander über 400, täglich.
  • Die Maßnahmen werden nun den ganzen Dezember fortgesetzt, über Weihnachten sind leichte Lockerungen geplant. 
  • An vielen Orten sind die Weihnachtsmärkte abgesagt, hier in Würzburg findet er statt, die Buden sind weiter auseinander, und es soll keine Glühweinbuden geben. Aber Essen schon und natürlich Süßes. Ich bin ja skeptisch, ob das im Sinne des Infektionsschutzes gut funktioniert.
  • Die Weihnachtsferien in den Schulen werden um einige Tage vorgezogen, vielen Eltern kommt das gar nicht entgegen, da sie keinen Urlaub mehr haben und nicht wissen, wie sie ihre Kinder betreuen sollen. Gedacht sind die zusätzlichen Tage für eine Art Vor-Quarantäne zu Hause, bevor man über Weihnachten die Verwandschaft besucht. Auch hier habe ich große Zweifel, ob die Tage wirklich so genutzt werden oder eher doch für Besuche bei Freunden. 
  • Die Statistiker des RKI (Robert Koch Institut), die uns mit den aktuellen Zahlen versorgen, haben zusätzliche Farben eingeführt, es gibt jetzt ein weiteres noch dunkleres Rot für eine Inzidenz zwischen 250 und 500 (letzte 7 Tage, pro 100.000 Einwohner), und Magenta zeigt eine Inzidenz von über 500 an.
  • Die Corona-Warn-App zeigte mir 13 Tage in Folge ein bis drei Risikobegegnungen an, mit niedrigem Risiko. Dadurch wurde mir noch mehr bewusst, dass das Virus mitten unter uns ist, und ich gehe wirklich nur sehr selten unter Menschen.
  • Der Pianist Igor Levit hat im November die Hauskonzerte wieder aufgenommen, es gab drei, in unregelmäßigem Abstand:
 
7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner Stand 1.12.2020

Abgerufen von der Seite https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/ am 1.12.2020.

Sonntag, 29. November 2020

Essen. Rückblick November.

So langsam wurde der Speiseplan herbstlicher, fotografiert habe ich nur wenig, keine neuen Rezepte ausprobiert.
Lecker, aber nicht fotogen, hartes Ei in Senfsauce mit Kartoffelbrei. Lange nicht gegessen.
Noch gibt es den wunderbaren frischen Spinat auf dem Markt zu kaufen, hier mit Ei, in Rahm, dazu Flädle. 
Auch nicht fotogen, aber lecker. Pasta e fagioli, hier mit etwas Parmesan und Flageolett-Bohnen.

Sonntag, 22. November 2020

Die Krise. Stillstand auf hohem Niveau.

 

7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner Stand 22.11.2020
Ohne Worte.

Abgerufen von der Seite https://npgeo-corona-npgeo-de.hub.arcgis.com/ am22.11.2020.

Sonntag, 15. November 2020

Die Krise. Wellenbrecher?

Sonntagsspaziergang Hubland Nord
  • Das folgende sind Notizen aus den ersten beiden Wochen der Pandemie-bedingten Einschränkungen im November. 
  • Seit dem 2. November sind die Beschränkungen, die als Wellenbrecher der zweiten Corona-Welle dienen sollen, in Kraft, die Tage zuvor wurde nochmals gefeiert, was das Zeug hielt. Also ist erst mal mit einem Anstieg der Infektionszahlen zu rechnen, nicht mit einer schnellen Abschwächung. Und so ist es momentan auch. Die erste Woche täglich neue Rekorde, zu Beginn der zweiten Woche konnte man an eine leichte Abschwächung glauben. Zum Ende der zweiten Woche ist der 7-Tage-Durchschnitt der Neuinfektionen auf hohem Niveau bei etwas über 18.000 stabil.
  • In Leipzig haben am 7. November etwa 20.000 Leute gegen die Corona-Maßnahmen protestiert, wie zu erwarten war ohne Maske und ohne Abstand. Anschließend ging es in die Innenstadt. Die Polizei war völlig überfordert. Die Demo sollte ursprünglich auf einem großen Platz außerhalb stattfinden, das Gericht in Bautzen hat dann die Durchführung im Zentrum genehmigt. Der Ablauf war vorhersehbar, das Muster haben wir nun schon einige Male gesehen. Muss es denn immer erst schief laufen, hinterher ermittelt werden, wenn schon vorher klar ist, dass es anders sein wird als die Organisatoren angeben???
  • In Würzburg ist die Schoppentrinker-Szene, die sonst auf der Alten Mainbrücke unterwegs war, in den Weinberg am Stein ausgewichen, die dortige Gastronomie (Der Reiser) bot Bratwürste und Bocksbeutel to go an, was sehr gut angenommen wurde. Viele Personen standen ohne Maske dicht beieinander und feierten in der Sonne.
  • In Österreich wird es einen dreiwöchigen Total-Lockdown geben, alles hat zu außer Apotheken und Lebensmittelgeschäften. In Frankreich darf man maximal eine Stunde am Tag raus, in einem Kilometer Umkreis um die eigene Wohnung. 
  • Die Infektionskarte von heute zeigt noch mehr dunkelrote Kreise an.
7-Tage-Inzidenz/100.000 Einwohner Stand 15.11.2020

Sonntag, 8. November 2020

Ganz nah. Sonntagsspaziergang.

Bei schönstem Novembersonnenschein wollten wir den Sonntagsspaziergang mal nicht im Park oder am Main machen und wir wählten das Landesgartenschaugelände von 2018 oben am Hubland. Bereits 2019 waren wir dort ein Mal spazieren, die damaligen Fotos und Informationen zum Gelände findet ihr hier [klick].

Von der ehemaligen Landebahn des Militärflugplatzes sieht man hinunter auf die Festung, sie ist da recht klein und unscheinbar.Das Gründerzentrum ZDI Mainfranken (Zentrum für digitale Innovationen).Das letzte Luftschiff (Webseite mit Webcams) [klick].