Freitag, 18. November 2022

Rezept. Pasta mit Gorgonzola und Birne.

 
Dieses Rezept hat Claudio del Principe* vor einigen Wochen auf seinem Instagram-Account veröffentlicht, so wie einige andere leckere Speisen aus seinen vielen Kochbüchern. Güvec z.B. habe ich auf diese Anregung hin nachgekocht, das Kochbuch steht bei mir im Regal, kein Problem also. Hier war ich dankbar für die Veröffentlichung des Rezepts auf Instagram. Wir haben es nun ausprobiert, es ist von den Zutaten her ein typisches Herbstgericht, dabei schnell und einfach gemacht, und wir haben es für sehr lecker und wiederholenswert befunden.
 
Zutaten (2 Personen):
200g Pasta, z.B. Penne
Salz
1/2 El Olivenöl
1 kleine Birne (oder 1/2 von einer großen), in Scheiben geschnitten
2 El Walnüsse grob gehackt
1 Tl Agavendicksaft (oder 1 Tl Zucker)
200g Gorgonzola (hier gibt es den als Löffelgorgonzola im Töpfchen zu kaufen, sonst am Stück und grob zerteilen)
1 El Parmesan

Zubereitung:
  • Pasta in gesalzenem Wasser al dente kochen.
  • Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Birnenscheiben und Walnüsse zugeben und mit dem Agavendicksaft karamellisieren lassen. 
  • Gorgonzola mit wenig Pastawasser zugeben und schmelzen lassen.
  • Pasta abgießen, dabei etwas Pastawasser auffangen, die Pasta und den Parmesan zur Käsesauce geben, durchschwenken, damit sich alles gut mischt. Evtl. etwas Pastawasser zugeben, falls die Sauce zu dick wird.
  • Nun kann serviert werden, evtl. noch etwas weiteren Parmesan drüberstreuen. Guten Appetit!
  • Beim nächsten Mal versuche ich es noch mit 1-2 Umdrehungen aus der Chilimühle.
 *Werbung, weil Autor genannt

Samstag, 12. November 2022

#12von12. November 2022.

Morgens erstmal nach dem Wetter schauen, der Blick nach draußen ist seit zwei Wochen erschwert. Keine Weinberge in Sicht, dichter Hochnebel.
Bei den Wettercams gesehen, dass auch anderswo Nebel ist.
Auch an diesem Samstag ist Training angesagt. 
Inzwischen ist es Mittag, und immer noch Hochnebel. Das wird heute nichts mehr mit der Sonne.
Meine bessere Hälfte hat vom Markt einen Blumenstrauß mitgebracht. So groß, dass mehrere Ansichten notwendig sind.
Ein bisschen Büroarbeit stand auch noch an (Symbolbild, nicht mein Handy).
 
Weitere #12von12 vom November findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier


Donnerstag, 3. November 2022

Ganz nah. Dachsanierung 2.

Bis so ein Gerüst steht, dauert es. Zuletzt hatte ich den Anfang der Arbeiten dokumentiert, Donnerstag und Freitag. Die Gerüstbauer kamen auch am Samstag und - oh Wunder - auch am Brückentag, dem Montag. Dienstag war Feiertag, auch heute arbeiteten sie noch am Gerüst, oben, über uns, bereits auf Dachhöhe.
Unsere Räume sind um einiges dunkler geworden.
Auch die Dachdecker haben angefangen, zum geplanten Termin. Mit Hilfe eines großen Schlauchs, Durchmesser etwa zehn Zentimeter, saugten sie die Kieselsteine vom Dach, durch Hof und Hofeinfahrt zum Tankwagen-ähnlichen LKW auf der Straße. Auf dem Foto habe ich den Verlauf des Schlauchs mit Pfeilen markiert.
Am Folgetag waren sie nach etwa zwei Stunden mit der Arbeit fertig, Schlauch abgebaut. Erst mal ist wieder Ruhe.

Dienstag, 1. November 2022

Die Krise. Die Sommer-Wellen.

Nein, ich schreibe hier nicht über Wasserwellen am Meer oder einem See. Hier geht es leider immer noch um die Corona-Pandemie. Es will einfach nicht in meinen Kopf, dass wir als (überwiegend) aufgeklärte Gesellschaft, die gute Wissenschaftler in ihren Reihen hat, es nicht schaffen, in zweieinhalb Jahren diese Pandemie wirklich unter Kontrolle zu bekommen.
  • In Deutschland wurde die Zahl von 150.000 Corona-Todesfällen bereits vor einigen Wochen überschritten, und die werktäglichen Meldungen von Corona-Todesfällen liegen immer zwischen 150 und leicht über 200. 
  • Vorsichtsmaßnahmen wurden fast alle eingestellt, in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt noch Maskenpflicht, und auch seit Oktober wieder in Arztpraxen. 
  • Wir tragen nach wie vor Maske in geschlossenen Räumen, und wir meiden Veranstaltungen mit vielen Leuten. Meist wird man blöd angeschaut, aber das ist uns egal.
  • Leider mussten wir auch feststellen, dass auch nach einer gut überstandenen Corona-Infektion [klick führt zum entsprechenden Beitrag] später sehr unangenehme Nachwirkungen auftreten können. Sie sind noch nicht überwunden.
  • Durch die fehlenden Schutzmaßnahmen haben wir uns in diesem Jahr eine Sommerwelle geleistet. Und eine Herbstwelle bedingt durch die diversen Volksfeste (Wiesn in München, Wasen in Stuttgart, um nur die beiden größten zu nennen). 
  • Auch hier in und um Würzburg gab es jede Menge Weinfeste, dazu Stramu (Straßenmusikfestival) und Stadtfest, alle waren sehr gut besucht.
  • In den letzten beiden Jahren waren die jeweiligen Infektionswellen immer an Weihnachten auf dem Höhepunkt. Ich bin gespannt, wo wir dieses Jahr landen.
Die letzten sechs Monate mit den Infektionszahlen für Deutschland und Würzburg zeigt die Grafik:


Montag, 31. Oktober 2022

Essen. Rückblick Oktober.

Viel zu fotografierendes ist diesen Monat nicht zusammen gekommen, immerhin ist ein neues Rezept dabei.
Nachdem die ganz große Hitze vorbei ist, gibt es wieder den köstlichen Spinat am Marktstand unseres Vertrauens, und meist muss er zuerst zu Conchiglioni mit Ricotta [klick führt zum Rezept] und Spinat verarbeitet werden.
Jedes Jahr im Herbst koche ich aus (Suppen-)Tomaten und roten Spitzpaprika einen Sugo, den ich in kleine Gläschen abfülle, wunderbares Aroma für den Winter.
Kalbfleisch und Sommergemüse [klick führt zum Rezept] geschmort, Güvec wurde hier zum ersten Mal zubereitet. 
Kartoffeln, Steinpilze und Sahne ergeben ein köstliches Gratin [klick führt zum Rezept].




Sonntag, 30. Oktober 2022

Rezept. Geschmortes Sommergemüse (Güvec).

Der Titel des Rezepts lautet eigentlich Güvec, benannt nach dem Tontopf, in dem es zubereitet wird. Ich habe das Rezept aus einem meiner Lieblingskochbücher, al forno von Claudio Del Principe*. Aus Fleisch und Aubergine, Paprika, Zucchini, Tomaten und Zwiebeln (das nenne ich Sommergemüse) entsteht ein wunderbar schmackhafter Eintopf. Im Original wird Lamm verwendet, aber um diese Jahreszeit bekomme ich hier kein Lamm aus zuverlässiger Quelle mehr, daher habe ich Kalb verwendet. Wir haben das halbe Rezept gemacht, auch das hat für uns für mehrere Male gereicht.

Zutaten:
500g Kalbsgulasch (Original: Lamm von Keule oder Schulter)
1 Aubergine
1 rote Spitzpaprika 
1 gelbe Spitzpaprika
1 grüne Paprika
1 Zucchini
1 Gemüsezwiebel 
2 große Tomaten (hier: 1 große Ochsenherz)
reichlich Petersilie
1 Knoblauchzehe
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 - 1 Tl Kreuzkümmel
1/2 - 1l Hühner- oder Gemüsebrühe
Olivenöl

Zubereitung:
  • Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Aubergine, Paprika, Zucchini, Tomaten in mundgerechte Würfel schneiden, die Zwiebel in Streifen, Knoblauch fein würfeln, Petersilie fein schneiden.
  • In einen Schmortopf, bevorzugt aus Keramik, ein wenig Olivenöl geben, Fleisch abwechselnd mit dem Gemüse einschichten und jede Lage mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Mit Brühe aufgießen, so dass alles zu 3/4 bedeckt ist. (Das Gemüse gibt auch noch Flüssigkeit ab, der Sud schmeckt köstlich.)
  • Im Ofen 1 Stunde garen, dann den Ofen ausschalten und noch 30 Minuten in der Resthitze belassen.
Laut Kochbuch wird Bulgur dazu serviert, wir hatten Couscous. 
Guten Appetit!
 
*Werbung, weil Buchtitel und Autor genannt

Samstag, 29. Oktober 2022

Ganz nah. Dachsanierung 1.

Vor allem durch Corona bedingt ist schon seit Monaten wenig "los", und das spiegelt sich auch auf dem Blog. Keine externen Erlebnisse - keine Posts. Aber bei uns in der Wohnanlage tut sich seit gestern was, und ich werde ein wenig dokumentieren.
Am Montag wurden die fünf Parkplätze vor dem Haus gesperrt, sie waren dann auch frei, aber nichts tat sich in Bezug auf Baumaßnahmen. Ebenso wie Dienstag. Mittwoch parkten dann wieder einige Autos, und sie bekamen prompt Knöllchen. Donnerstag gegen Mittag trafen die Gerüstbauer ein, das ganze Haus muss eingerüstet werden, damit auf dem Flachdach gearbeitet werden kann.
Südseite.

Nordseite.
 


Und das ist der Ausblick vom Schreibtisch für die nächsten Wochen.

 


Donnerstag, 29. September 2022

Essen. Rückblick September.

Viel ist diesen Monat nicht zusammen gekommen. 
Wir begannen auswärts am Markt mit dieser Aussicht ... (die Zelte gehören zum Weinfest)
... und aßen hervorragend, Fisch ...
... bzw. Schweinebäckchen. 
Nochmals Sommergemüse satt [klick führt zum Rezept] mit Kräutern vom Balkongarten.
Als die ganz große Hitze vorbei war, gab's auch wieder guten Mangold [klick führt zum Rezept], hier geschmort und dazu Büffelmozzarella und bestes Weißbrot zum Tunken des köstlichen Sugos.

 



Dienstag, 30. August 2022

Essen. Rückblick August.

Endlich ist wieder Tomatenzeit, und damit meine ich die wenigen Wochen, in denen die hier in der Region - möglichst im Freiland - gewachsenen Tomaten reif sind. Geschmacklich KEIN Vergleich zu denen, die man das ganze Jahr über kaufen kann.
Wir begannen diese wunderbare Zeit mit einer klassischen Caprese: Tomate - Mozzarella - Basilikum vom Balkon - guter Balsamico - bestes Olivenöl.
Tomate, Paprika, Aubergine, Staudensellerie - das gibt eine sizilianische Caponata [klick zum Rezept]. Lauwarm zu Büffelmozzarella - was will man mehr?
Das muss auch jedes Jahr mindestens einmal zubereitet werden: Zucchini mit Kalbfleisch-Füllung [klick zum Rezept], natürlich mit Salbei vom Balkon aromatisiert.
Wunderbar in die Tomatenzeit passt der Tomatensalat mit Za'atar nach einem Rezept aus Simple von Yotam Ottolenghi. Wir hatten ein wenig Schweinefilet dazu. Das Rezept muss noch im Blog festgehalten werden.
Tian de Légumes - Sommergemüsegratin [klick zum Rezept] habe ich es getauft, dazu Büffelmozzarella und vom guten Weißbrot.
Seit Jahren heiß geliebt, gerne zu Gegrilltem oder Kurzgebratenen serviert: Kohlrabi-Radieschen-Slaw [klick zum Rezept] - das zweite Rezept im verlinkten Beitrag.
Auch auswärts konnten wir Gutes genießen. Beim Thailänder um die Ecke gab's gebackene Wan-Tans mit einer Tamarinden-Sauce, die mich jedes Mal wieder begeistert ...
... und Schweinefilet ...
... und Fisch, Garnelen, Tintenfisch, alles mit würzigem Gemüse.

Donnerstag, 25. August 2022

Rezept. Sommergemüse-Gratin.

Das Gratin enthält Zucchini, Aubergine und Tomaten, stammt aus der südfranzösischen provenzalischen Küche und heißt dort tian de légumes. Gesehen hatte ich es vor zwei Jahren bei Lamiacucina und begeistert nachgekocht. Es ist auch optisch dem bis dahin heißgeliebten Zucchini-Tomaten-Auflauf ähnlich, punktet aber geschmacklich durch die Zugabe von roter Zwiebel und vieler Kräuter, die jetzt im Sommer alle bei uns auf dem Balkon wachsen.
 
Zutaten:
  • 1 grüne Zucchini
  • 1 gelbe Zucchini
  • 1 Aubergine (lang, nicht zu dick)
  • die Zucchini und Aubergine sollten möglichst gleich dick sein!
  • 2 Flaschentomaten
  • 1 rote Zwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe
  • reichlich Thymian, gehackt
  • Oregano, gehackt
  • (Berg-)Bohnenkraut, gehackt
  • 4 Lorbeerblätter 
  • Kräutersalz
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
  2. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, in Olivenöl glasig dünsten, einen Teil vom Thymian zugeben, durchrühren und in einer mit Olivenöl gefetteten Auflaufform gleichmäßig verteilen.
  3. Zucchini, Aubergine, Tomaten in 5-mm-Scheiben schneiden, flach auslegen und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.
  4. Die Gemüsescheiben abwechselnd senkrecht in die Auflaufform schichten, die Lorbeerblätter darin gleichmäßig verteilen. Salzen, die Kräuter darübergeben - das Gericht verträgt viel. 2-3 El Olivenöl darüberträufeln.
  5. Im Ofen ca. 35-40 Minuten backen. Guten Appetit!