Samstag, 7. September 2019

Auswärts. Highclere Castle.

Schloss
Das Schloss Highclere ist von einem großen Park mit wunderschönen und sehr alten Bäumen umgeben. Es dient als Filmkulisse für die Serie Downton Abbey, doch da auch diese Serie völlig an uns vorüber gegangen ist, konnten wir die Begeisterung der Serienliebhaber nicht teilen. Im Sommer ist das Schloss auch für Besucher zugänglich, die Zeiten sind auf der Homepage ersichtlich. (Achtung: WERBUNG!)
Die Libanon-Zeder (der große hintere Baum) ist über dreihundert Jahre alt.
Zedern
Riesiger Baumstumpf.
Baumstumpf
Im Park findet sich auch ein umzäunter Bereich mit wunderschönen Blumen.
Blumen
Blumen
Blumen
Blumen
Blumen
Im Schloss durfte nicht fotografiert werden, leider auch nicht im für uns spannendsten Bereich, der Ausstellung von Funden im alten Ägypten. Highclere Castle ist Sitz der Earls of Carnarvon und der fünfte Earl finanzierte von 1907 bis 1922 die Ausgrabungen des Archäologen Howard Carter, der 1922 das Grab von Tutenchamun entdeckte. Es werden Original-Fundstücke aus (anderen) Ausgrabungen gezeigt sowie originalgetreue Nachbildungen von Funden aus dem Grab des Tutenchamun. Das war richtig interessant!
Einige Stücke können auf der Seite von Highclere Castle angesehen werden. (Achtung: WERBUNG!)

Die Karte mit allen besuchten Orten, Highclere Castle - der aktuelle Ort - in lila.

Freitag, 6. September 2019

Auswärts. Hampton Court. Mantegna Galerie.

In einer ehemaligen Orangerie ist ein Gemäldezyklus aus neun Bildern von Andrea Mantegna "Der Triumph der Julius Caesar" (gemalt um 1485) ausgestellt. König Karl I. erwarb die Gemälde 1629 von den Herzögen von Mantua und ließ sie nach Hampton Court bringen.
Mantegna Galerie
Nach dem englischen Bürgerkrieg (1642-1649) wurden die von den englischen Königen gesammelten Gemälde verkauft - bis auf diesen Zyklus.
Hier zwei der neun Gemälde, die Vasenträger und die Opfer-Ochsen und die Elefanten.
Mantegna Galerie
Die Karte mit allen besuchten Orten, Hampton Court - der aktuelle Ort - in lila.

Donnerstag, 5. September 2019

Auswärts. Hampton Court. Die Gärten.

Garten
Wegen der großen Hitze konnten/wollten wir nur einen kleinen Teil der Gärten von Hampton Court besichtigen.
Garten
Die Themsebrücke.
Themsebrücke
Garten
Der größte Weinstock der Welt, der Umfang beträgt 3,80 Meter.
Weinstock
Die Zweige sind bis zu 75 Meter lang.
Weinstock
Gewirr der Kamine und Türme.
Kamine
Die Karte mit allen besuchten Orten, Hampton Court - der aktuelle Ort - in lila.

Mittwoch, 4. September 2019

Auswärts. Hampton Court. Das Schloss.

Außenansicht
Unsere erste Station in England war Hampton Court Palace, idyllisch an der Themse gelegen, noch im Großraum Londons. Es war Bank Holiday, also ein freier Montag nach einem Wochenende, und es war der heißeste Bank Holiday in England seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (behauptete BBC1 am Abend). Es war wirklich sehr heiß, ganz anders als wir Mitteleuropäer uns englisches Wetter vorstellen.
Das Schloss hat eine lange Geschichte, es wandelte sich vom ausgebauten Landgut unter dem Lordkanzler Heinrichs VIII Erzbischof Thomas Wolsey zum Landschloss, bis Heinrich VIII es für sich selbst haben wollte. Er baute es prächtig aus, Hampton Court avancierte zu seinem Lieblingsschloss. Unter den Oranier-Königen Wilhelm und Maria wurde Hampton Court ab 1689 um einen neuen Flügel erweitert, dessen Ausstattung unter den Hannoveraner Königen (George I bis IV, deshalb auf englisch "Georgian") erweitert und vollendet wurde. Nach 1737 war Hampton Court nicht mehr im Fokus des Königshauses.
Wir bewegten uns erst mal im Bereich des Tudor-Baus unter Heinrich VIII. Base Court
Die Große Halle.
Große Halle
Die Decke der Großen Halle.
Große Halle
Der Uhrturm.
Uhrturm
Das Gebäude der Großen Halle von außen.
Gebäude Heinrich VIII
Der in der Barockzeit ab 1689 errichtete Flügel.
Fountain Court
Treppenhaus im georgianischen Stil.
Queen's Staircase
Wanddekoration im Raum der Wache der Königin. Viele Waffen sind zu dekorativen Mustern geformt.
Queen's Guard Waffen
Queen's Guard Waffen
Die Karte mit allen besuchten Orten, Hampton Court - der aktuelle Ort - in lila. 

Dienstag, 3. September 2019

Auswärts. Überfahrt nach Dover.

Wir machen eine Reise nach England und werden Herrenhäuser und Kathedralen, Gärten und Parks  besichtigen. Die Reise beginnt an einem dunstigen Morgen in Calais mit der Überfahrt nach Dover. Obwohl Großbritannien noch Mitglied in der EU ist, sind die Grenzkontrollen äußerst gründlich, die Pässe werden elektronisch erfasst und müssen mehrfach vorgezeigt werden. Doch schließlich geht es los.
Blick über Calais und den Fährhafen.
Hafen
Es ist dunstig und dennoch kann man erkennen, dass im Ärmelkanal viel Betrieb ist.
Schiffe
Nach einiger Zeit taucht etwas Helles am Horizont auf, Wolken? Oder doch schon die Kreidefelsen von Dover?
Kreidefelsen
Es sind tatsächlich die Kreidefelsen.
Kreidefelsen
Kreidefelsen
Kurz vor Hafeneinfahrt erst sieht man sie deutlich.
Kreidefelsen
Kreidefelsen
Der Hafen überragt von Dover Castle.
Kreidefelsen
Die Karte zeigt alle Orte, die wir besuchen werden, der aktuelle Ort ist lila gekennzeichnet.

Samstag, 31. August 2019

Essen. Rückblick August.

Nach der extremen Hitzewelle in der letzen Juliwoche verliefen die ersten drei Augustwochen im Rahmen eines normalen mitteleuropäischen Sommers. Und es gab Sommergerichte, die Tomaten schmecken (endlich!), es gibt Pfifferlinge, der kulinarische Sommer ist da.
Wir begannen mit einer spanischen Tortilla aus Kartoffeln und Eiern, dazu Pimientos de Padrón (Bratpaprika).
Neu und von ArthursTochterKocht ausprobiert: heiße Tomaten auf Joghurt. S...ehr lecker.
Geschmorte (fränkische) Artischocken mit Büffelmozzarella. Immer noch große Artischockenliebe.
Frittata mit Pfifferlingen.
Lammrücken mit Kohlrabi-Radieschen-Slaw, gibt's im Sommerhalbjahr recht häufig.
Nochmals Pfifferlinge, diesmal mit Risotto
Auch neu und wieder von ArthursTochterKocht übernommen: Gebackene Caprese.
Das waren meine Essens-Highlights aus der Alltagsküche im August.

Freitag, 23. August 2019

Auswärts. Blumen am Waldrand.

An einem ziemlich sommerlich-warmen Tag machten wir einen Spaziergang durch den Wald zu einer Stelle, an der heute eine Schutzhütte steht, deren Name an die württembergische Königin Katharina (1788-1819) erinnert, die während der Sommeraufenthalte des württembergischen Hofs in Teinach gerne am Bach entlang spazierte und sich an der Stelle im Schatten ausruhte ("Katharinenplaisir"). Am Bach entlang kann man heute nicht mehr gehen, man muss durch den Wald oder an der Straße entlang. Wir gingen durch den Wald und fanden am Waldrand Blumen, Gräser und Bäume "im Säuglingsstadium".
Die Bachlandschaft für Königin Katharina heute.
Wiese Bach
Blumen und Gras am Waldrand, z.T. mit Insekten
Am Waldrand
Am Waldrand
Am Waldrand
Am Waldrand
Hier sehen wir auf einem abgedeckten Stapel von Meterholz ein Beispiel von Naturverjüngung. Der Stapel mit der Plane wird etwa jeden Meter durch ein Stück Holz beschwert, in der Delle hat sich genug Erde/Humus abgelagert, dass Sämlinge auskeimen konnten. Schade nur, dass daraus wohl nie wirklich Bäume werden.
Naturverjüngung auf Holzstapel

Donnerstag, 22. August 2019

Auswärts. Calw.

Wer hier regelmäßig mitliest, wird bemerkt haben, dass wir öfter mal in den nördlichen Schwarzwald fahren, meist in die Nähe von Calw, einer Kreisstadt im Nagoldtal. Umso erstaunter war ich, dass noch kein Beitrag im Blog über Calw existiert, da muss ich beim nächsten Mal etwas intensiver und systematischer fotografieren. Diesmal habe ich nur einige Fachwerkhäuser in der Altstadt eingefangen, einfach weil sie für mich stimmig sind.
Fachwerkhäuser
Fachwerkhäuser
Fachwerkhäuser
Auch dieses Wirtshausschild hat es mir angetan.
Wirtshausschild

Mittwoch, 21. August 2019

Auswärts. Weil der Stadt.

Auf dem Weg in den nördlichen Schwarzwald sind wir schon oft an Weil der Stadt vorbeigefahren, von der Umgehungsstraße aus fällt ein großes Kirchendach auf. Bisher war nie die Gelegenheit anzuhalten, weil entweder kein Kaffee mit Bretzel möglich war (Läden zu) oder das Wetter nicht einladend war (Schneeregen). Aber dieses Mal klappte es bei angenehmen Wetter mit einer kleinen Pause.
Am hinteren Teil des Marktplatzes fand am Wochenende ein Sommerfest statt, ein riesengroßer Sandkasten lud die Kleinsten zum sandeln ein, auch schon tagsüber. Weil der Stadt ist Geburtsort des Astronomen Johannes Kepler (1571-1630), eine Statue am Marktplatz erinnert an ihn.
Der Marktplatz mit dem Alten Rathaus im Hintergrund und dem Keplerdenkmal.
Marktplatz
Die Kirche hat mich beim Eintreten überrascht, statt der erwarteten evangelischen Schlichtheit, wie sie in der Gegend üblich ist, empfing uns katholische Pracht. Weil der Stadt ist eine der wenigen Reichsstädte, die nicht evangelisch wurden bzw. blieben, hier war eine (bewaffnete) Gegenreformation von Kaiser und dem Bischof von Speyer letztendlich 1628 erfolgreich und Weil der Stadt wurde wieder katholisch.
St. Peter und Paul
Sternrippengewölbe im Chor.
St. Peter und Paul
Prächtige Kanzel von 1742.
St. Peter und Paul