Donnerstag, 30. November 2023

Essen. Rückblick November.

Diesmal habe ich noch weniger fotografiert als die letzten Monate schon, aber das eine Gericht ist absolut empfehlenswert, das Rezept ist noch nicht auf dem Blog. Es handelt sich um eine salzig-würzige Variante des schwäbischen Gerichts Ofenschlupfer. Der traditionelle Ofenschlupfer ist ein Auflauf aus altem Brot (Resteverwertung) und Äpfeln. Die Brotscheiben und Apfelschnitze werden abwechselnd senkrecht geschichtet, darüber kommt eine Eiermilch. Zum fertigen Auflauf wird meist eine Vanillesauce gereicht, und es ist ein süßes Hauptgericht im Herbst und Winter.
Mein Auflauf hier besteht auch aus altem Brot (Resteverwertung) und statt der Äpfel besteht meine Füllung aus angebratenen Pilzen, Zwiebeln, Käse und etwas Dörrfleisch (Speck). Der Fantasie bei der Resteverwertung sind jedoch kaum Grenzen gesetzt. Darüber kommt wieder eine gut gewürzte, herzhafte Eiermilch, da das Brot trocken in die Form kommt, sollte sie eher flüssig als sahnig-dicklich sein. Im Ofen bei 200°C ca. 40-50 Minuten backen. 
Macht man die Füllung etwas weniger deftig, verwendet z.B. nur Pilze mit Zwiebeln angebraten, ist der Ofenschlupfer auch eine gute Beilage zu einem kurzgebratenen Stück Fleisch.


Sonntag, 12. November 2023

Rückblick. Waldmops und Loriots 100.

Waldmops (Loriot)
Radio und Fernsehen bringen es schon die ganze Woche: heute vor 100 Jahren wurde Vicco von Bülow, bekannt als Loriot, in Brandenburg an der Havel geboren. Wir waren vor einigen Jahren dort, in diesem Post hatte ich darüber geschrieben. Zur Erinnerung dann heute nochmals die Bilder und natürlich das Zitat: "Ein Leben ohne Mops ist möglich aber sinnlos".
Und wer wissen möchte, was es mit dem Waldmops auf sich hat, schaut hier.
Waldmops (Loriot)

Sonntag, 5. November 2023

Ganz nah. Frankoniabrunnen.

Beim letzten Spaziergang fiel mir auf, dass der Brunnen vor der Residenz nach der jahrelangen Renovierung wieder frei sichtbar und zugänglich ist. Die Renovierung war irgendwann abgeschlossen, aber der Brunnen blieb noch etwa zwei Jahre lang von einem hässlichen Bauzaun umgeben, und Wasser floss auch nicht.
Frankonia Brunnen
Der Brunnen war ein Geschenk von Bürgern aus Unterfranken zum 70. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold, der 1821 in Würzburg geboren war, und steht seit 1894 vor der Residenz. Über der Brunnenschale Bronzefiguren, die Walter von der Vogelwiese, Matthias Grünewald und Tilman Riemenschneider zeigen.
Frankonia Brunnen
Frankonia Brunnen
Ich war sehr erstaunt, als ich nach der Renovierung, noch durch den Bauzaun hindurch die Figuren ansah und feststellte, dass sie aus Bronze sind. Bis dahin hatte ich gedacht, sie wären aus Stein, wie die Brunnenschale auch. Das extrem kalkhaltige Würzburger Wasser hat sie über die Jahre hinweg mit einer Kalkschicht überzogen. Das folgende Foto entstand vor der Renovierung, da kann man vergleichen.
residenz frankoniabrunnen

Samstag, 4. November 2023

Ganz nah. Herbstfarben.

Hofgarten
Alles passte gut, es war Feiertag, die Wettervorhersage gut. Da wollte ich, so lange noch die Blätter auf den Bäumen sind, einige Herbstfarben im Sonnenlicht einfangen. Leider oder dummerweise verließ ich mich auf den Wetterbericht, der richtig viel Sonnenschein erst für den Nachmittag vorhersagte. Und dann, als wir los gingen, schob sich eine Wolke vor die Sonne, und das Licht war nicht mehr strahlend, sondern milchig. Ich habe mich soooo über mich geärgert. Und dennoch gibt es hier einige Bilder.
Klein Nizza
Klein Nizza
Klein Nizza

Montag, 30. Oktober 2023

Essen. Rückblick Oktober.

Es ist nicht viel zusammengekommen, was ich diesen Monat fotografiert habe. Daher darf auch dieser wunderbare Käse aus der Alpenregion, der jeden Abend so liebevoll platziert wurde, mit in diesen Rückblick.
Das war wieder genial und diesmal mit mehr Spinat noch besser, die Kichererbsen mit Pasta, Spinat und Za'atar.

Mittwoch, 25. Oktober 2023

Auswärts. Mittenwald.

Kurze Stippvisite in Mittenwald, auch dort sieht man wie in Garmisch viele bemalte Häuser. Die Stadt ist berühmt für die sogenannte Lüftlmalerei.
Kirche
Lüftlmalerei
Lüftlmalerei
Und als Tüpfelchen auf dem I zog auch noch ein Trachtenumzug durchs Städtle.

Montag, 23. Oktober 2023

Auswärts. Aussichten vom AlpspiX.

Es ist eine grandiose Bergwelt, die man von Garmisch-Partenkirchen aus erkunden kann, auch wenn man nicht mehr gut zu Fuß ist. Im vorigen Beitrag habe ich Auffahrt mit der Gondel und Aussichten von der Bergstation der Alpspitzbahn gezeigt. Ein paar Fotos möchte ich noch nachliefern.
Alpspitzbahn AlpspiX
Alpspitzbahn AlpspiX
Alpspitzbahn AlpspiX
Alpspitzbahn AlpspiX
Alpspitzbahn AlpspiX
Alpspitzbahn AlpspiX

Sonntag, 22. Oktober 2023

Auswärts. Alpspitzbahn.

Wir waren noch mal für einige Tage in den Bergen, im letzten #12von12 konnte man das schon sehen, und haben so ein Riesenglück mit dem Wetter gehabt, beste Spätsommertage mitten im Oktober. Im Juni waren wir ja schon auf der Zugspitze, dies Mal ging es nicht ganz so hoch hinauf, aber wieder mit einer Gondel. Die Bergstation der Alpspitzbahn liegt auf den Osterfelderkopf. Dort oben ist eine x-förmige Aussichtsplattform installiert, AlpspiX genannt. Sie ist gleich im ersten Video zu sehen, rechts oben neben der Bergstation. Von dort hat man wirklich spektakuläre Aussichten.
So ging es hinauf.
Der Blick von oben auf Garmisch und seine Berge.
Der Blick oben Richtung Westen.
So erklimmt die Gondel die Bergstation.
Hier sieht man die x-förmige Aussichtsplattform aus der Nähe. Alpspitzbahn AlpspiX

Donnerstag, 12. Oktober 2023

#12von12. Oktober 2023.

Bei spätsommerlichem Wetter kommen meine #12von12 heute aus ungewöhnlicher Perspektive. Berge!

Und ein fröhlich plätschernder Bach begleitet uns.
Der Spätsommer gibt noch mal alles.
Live! Plätschender Bach.
Schöner Ort mit schönen Häusern und einladenden Geschäften.
Viele Häuser sind bemalt (Lüftlmalerei)
Für die Cosplayer steht passende Kleidung bereit.
Sehr schmackhafter Käse!
Große Auswahl von lokalem Käse.
Weitere #12von12 vom Oktober findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Sonntag, 8. Oktober 2023

Auswärts. Herrenberg, Markt und Stiftskirche.

Der letzte Besuch in Herrenberg ist lange her. Schmuck hat sich der Marktplatz herausgemacht.
Hoch oben trohnt die Stiftskirche. Marktplatz
Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, aufwendig restauriert und stabilisiert (der Untergrund ist instabil) von 1971 bis 1982.
Stiftskirche
Die Kanzel entstand 1503 und zeigt in der Mitte Maria, flankiert von je zwei Kirchenvätern rechts und links. Die Kanzel hat Ähnlichkeiten mit der Kanzel in Tübingen, die ich hier [klick] gezeigt habe.
Stiftskirche Kanzel Stiftskirche Kanzel
Der Taufstein stammt von 1472 und ist die älteste erhaltene Ausstattung im Kirchenraum.
Stiftskirche Taufstein
Marktplatz