Donnerstag, 27. März 2014

Impressionisten-Ausstellung in Ingelheim. Medienmitteilung von Artefakt.

In Ingelheim findet vom 5. April bis 15. Juni eine Ausstellung über deutsche Impressionisten statt: "Von Liebermann bis Nolde. Impressionismus in Deutschland auf Papier." Nichts wie hin, wenn ihr euch angesprochen fühlt!
Ich bin gebeten worden, die nachstehende Medienmitteilung in meinem (kleinen) Blog zu veröffentlichen. Da ich nichts Unseriöses erkennen konnte und es sich um Unterstützung für ein Kunstprojekt handelt, komme ich dem gerne nach.
Es handelt sich um die Meinung des Verfassers, nicht unbedingt um meine. Seine Kontaktdaten sind am Ende der Mitteilung zu finden.

MEDIENMITTEILUNG - mit Bitte um Veröffentlichung

"Was aber ist das Besondere an dem, was den Impressionismus in Deutschland ausmacht und von französischen Vorbildern unterscheidet?", so lautete die Ausgangsfrage bei den diesjährigen Internationalen Tagen in Ingelheim. Das Besondere - so zeigt die Schau im Alten Rathaus - ist in der Qualität der Druckgrafik, in den Zeichnungen und den Arbeiten auf Papier begründet. Erstmalig werden im Zusammenhang mit der Stilrichtung des Impressionismus auch Fotografien als eigenständige Gattung präsentiert. Die Ausstellung belegt darüber hinaus, dass der Impressionismus in Deutschland - vor allem auch im Medium Papier - dem Expressionismus den Weg wies. Von Liebermann bis Nolde bilden die beiden Pole des Rundgangs, die Raum bieten für Neuentdeckungen, ungewohnte Sichtweisen, überraschende Querverbindungen und viel exquisiter Kunst.

Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie bei Abruf des folgenden Links:
http://www.artefakt-berlin.de/aktuelle-projekte/von-liebermann-bis-nolde.html

In der Ingelheimer Ausstellung wird deutlich, dass es nicht nur die drei "Großen" in Berlin waren, die in Deutschland die entscheidenden Impulse zu dieser Entwicklung gaben. Vielmehr gab es - mit dezentralen Schwerpunkten - deutschlandweit Strömungen, die künstlerisch jeweils ganz eigene Lösungen fanden. Von Weimar aus, wo der Kunstschriftsteller Emil Heilbut im Januar 1889 anhand von drei mitgebrachten Gemälden Claude Monets Vorträge über die neueste künstlerische Entwicklung in Frankreich hielt, über Karlsruhe und Hamburg, bis hin in die Abgeschiedenheit von Worpswede und Ahrenshoop fand der Impressionismus in Deutschland Orte, an denen es starke Bestrebungen gab, der "Lichtmalerei" eigenständige Ausprägungen zu geben. Auch waren es vielfach Frauen, denen der Zugang zu den Kunstakademien noch verwehrt war, die in den zahlreichen privaten Malschulen für Frauen vor allem das Studium direkt vor der Natur betrieben und so auch eine durchaus eigene Sehweise entwickelten.

KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER:
Lovis Corinth, Ernst Eitner, Anna Gerresheim, Thomas Herbst, Arthur Illies, Heinrich Kühn, Max Liebermann, Otto Modersohn, Emil Nolde, Otto Reiniger, Clara Westhoff, Christian Rohlfs, Maria Slavona, Max Slevogt, Lesser Ury

AUSSTELLUNG
Von Liebermann bis Nolde. Impressionismus in Deutschland auf Papier. 
5. April bis 15. Juni 2014
Altes Rathaus, François-Lachenal-Platz 1
55218 Ingelheim am Rhein
www.internationale-tage.de



Mit freundlichen Grüßen
 
Stefan Hirtz
 
ARTEFAKT Kulturkonzepte
Hirtz, Krippendorff, Rüter, Schmitz, Solf GbR Marienburger Str. 16
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