Freitag, 7. September 2012
Stuttgart. Schillerplatz. September.
Mit einem Besuch im August hat es einfach nicht hingehauen, aber jetzt, Anfang September hat's geklappt. Und wenn man schon mittags Leute auf dem Platz in und vor Lauben sitzen sieht, dann ist in Stuttgart Weindorf. So ist's seit über 30 Jahren. Die Lauben schön dekoriert, die Tische mit Decken, nicht einfach nur blanke Bierbänke, wie anderswo.
Wir sind mit dem Zug angekommen, gegen 13 Uhr. Raus aus dem Bahnhof, in die untere Königstraße. Sie war voll. Nicht mit Anzugträgern, die nach der Mittagspause noch eine kurze Runde an der frischen Luft drehen. Nicht mit Rentnern. Nicht mit Eltern und Kindern (es sind ja noch Ferien). Einfach voll, mit Leuten jeden Alters. Stuttgart, wo sind deine Schaffer geblieben?
Samstag, 1. September 2012
Landesgartenschau Bamberg
Zusammen mit Freunden besuchten wir die Landesgartenschau in Bamberg. Das Hauptgelände liegt auf der Spitze der Insel Bamberg-Mitte, die von der Regnitz und dem Main-Donau-Kanal gebildet wird, auf dem Ausstellungsgelände war bis 1992 eine Baumwollspinnerei (Erba). Eine Industriebrache wurde renaturiert, was an sich sinnvoll ist. Es wird darauf ankommen, was mit dem Gelände nach Ende der Gartenschau geschieht, wird es gepflegt, oder versinkt es wieder im Dornröschenschlaf?
Wir hatten Glück mit dem Wetter, die ganz heißen Tage sind vorbei, und bei bedecktem Himmel und Temperaturen Anfang der zwanzig Grad kann man einen Tag im Freien mit viel Laufen gut verbringen. Nicht passend war das Wetter zum Fotografieren, und so habe ich gar keine Aufnahmen von der Gartenschau gemacht, und die wenigen Fotos am Ende dieses Beitrags hatten alle keine gutes Licht.
Die Gartenschau ist hübsch, wir haben die Spätsommerbepflanzung gesehen, sie reißt mich aber nicht zu Begeisterungsstürmen hin. Erinnernswert ist für mich der Fischpass, ein durch das Gelände mäandernder Bach, mit dem Fische ein Wehr umgehen können. (Vier Meter Höhenunterschied auf einer Gesamtlänge von 1,2 Kilometern.) Das Wasser plätschert vor sich hin, an einigen Stellen kann man es über große Steine überqueren.
Gut ist auch die Anbindung des Geländes per Schiff. Während der Gartenschau fährt jede halbe Stunde ein Bötchen und bringt die Besucher in die Altstadt von Bamberg. So kann man auch noch die Weltkulturerbe-Stadt besichtigen.
Der Blick auf den Domberg, immer wieder beeindruckend.
Aussitzen? Betrachten? Denken?
Kantig. Leider durch Vogeldreck verschmutzt. Und irgendwelche Idioten haben einen zotigen Spruch auf dem Sockel hinterlassen.
Gleich beim alten Rathaus tost es mächtig.
Wir hatten Glück mit dem Wetter, die ganz heißen Tage sind vorbei, und bei bedecktem Himmel und Temperaturen Anfang der zwanzig Grad kann man einen Tag im Freien mit viel Laufen gut verbringen. Nicht passend war das Wetter zum Fotografieren, und so habe ich gar keine Aufnahmen von der Gartenschau gemacht, und die wenigen Fotos am Ende dieses Beitrags hatten alle keine gutes Licht.
Die Gartenschau ist hübsch, wir haben die Spätsommerbepflanzung gesehen, sie reißt mich aber nicht zu Begeisterungsstürmen hin. Erinnernswert ist für mich der Fischpass, ein durch das Gelände mäandernder Bach, mit dem Fische ein Wehr umgehen können. (Vier Meter Höhenunterschied auf einer Gesamtlänge von 1,2 Kilometern.) Das Wasser plätschert vor sich hin, an einigen Stellen kann man es über große Steine überqueren.
Gut ist auch die Anbindung des Geländes per Schiff. Während der Gartenschau fährt jede halbe Stunde ein Bötchen und bringt die Besucher in die Altstadt von Bamberg. So kann man auch noch die Weltkulturerbe-Stadt besichtigen.
Der Blick auf den Domberg, immer wieder beeindruckend.
Aussitzen? Betrachten? Denken?
Kantig. Leider durch Vogeldreck verschmutzt. Und irgendwelche Idioten haben einen zotigen Spruch auf dem Sockel hinterlassen.
Gleich beim alten Rathaus tost es mächtig.
Donnerstag, 30. August 2012
Per Schiff an der Mainschleife
Es ist schön, da zu wohnen, wo andere Urlaub machen, oder zumindest in der Nähe. Ich habe schon mehrfach hier über unsere Zuneigung zu diesem Landstrich geschrieben, der Mainschleife oder Weininsel. Wir wollten mal mit dem Schiff fahren, und das geht ab Volkach. Dort hat der Main gerade einen weiten Bogen um den Vogelsberg geschlagen und dreht nun wieder nach Westen. Für die Schifffahrt wurde ein Kanal gebaut, der gerade gen Süden verläuft, bis bei der Schleuse Gerlachshausen Fluss und Kanal wieder zusammen kommen.
Die Fahrt geht ab Volkach in den nördlichen Teil der Mainschleife bis zur Schleuse Wipfeld. Dort wendet das Schiff und fährt wieder nach Volkach.
Gleich nach dem Start sieht man die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten mit der berühmten Madonna von Tilman Riemenschneider im Innenraum.
Steil ragen die Weinberge hoch.
Nochmals die Wallfahrtskirche, ein wenig weiter von Westen.
Der nächste Ort ist Fahr, gehört heute zu Volkach. Dort kann man mit der Fähre übersetzen.
Wein, Wein, Weinberge. Bald ist Lese. Wie wird wohl der Jahrgang 2012?
Der Wendepunkt der Fahrt, rechts die Schleuse Wipfeld, links das Wasserkraftwerk, betrieben von E.ON.
Am Fluss wird gebaut, ausgebaggert, ausgebessert.
Obereisenheim. Der Kirchturm ist ein sogenannter Echterturm, benannt nach dem Würzburger Fürstbischof und Gegenreformator Julius Echter. Häufig verpflichtete er ein abtrünniges, protestantisches Dorf, einen solchen Kirchturm zu bauen, wenn sie mit seiner "Hilfe" wieder katholisch geworden waren. Allerdings sind nicht alle Echtertürme auf diese Art entstanden, manche bauten sie auch freiwillig.
Und Untereisenheim.
Dies ist der Bergrücken, der dem Main im Weg steht und so die Mäander der Mainschleife verursacht, oben liegt das Kloster Vogelsburg, das man von hier aus nicht sieht.
Ein schöner Ausflug von eineinhalb Stunden, sehr empfehlenswert.
Weitere Informationen über Volkach und die Mainschleife unter www.volkach.de
Die Fahrt geht ab Volkach in den nördlichen Teil der Mainschleife bis zur Schleuse Wipfeld. Dort wendet das Schiff und fährt wieder nach Volkach.
Gleich nach dem Start sieht man die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten mit der berühmten Madonna von Tilman Riemenschneider im Innenraum.
Steil ragen die Weinberge hoch.
Nochmals die Wallfahrtskirche, ein wenig weiter von Westen.
Der nächste Ort ist Fahr, gehört heute zu Volkach. Dort kann man mit der Fähre übersetzen.
Wein, Wein, Weinberge. Bald ist Lese. Wie wird wohl der Jahrgang 2012?
Der Wendepunkt der Fahrt, rechts die Schleuse Wipfeld, links das Wasserkraftwerk, betrieben von E.ON.
Am Fluss wird gebaut, ausgebaggert, ausgebessert.
Obereisenheim. Der Kirchturm ist ein sogenannter Echterturm, benannt nach dem Würzburger Fürstbischof und Gegenreformator Julius Echter. Häufig verpflichtete er ein abtrünniges, protestantisches Dorf, einen solchen Kirchturm zu bauen, wenn sie mit seiner "Hilfe" wieder katholisch geworden waren. Allerdings sind nicht alle Echtertürme auf diese Art entstanden, manche bauten sie auch freiwillig.
Und Untereisenheim.
Dies ist der Bergrücken, der dem Main im Weg steht und so die Mäander der Mainschleife verursacht, oben liegt das Kloster Vogelsburg, das man von hier aus nicht sieht.
Weitere Informationen über Volkach und die Mainschleife unter www.volkach.de
Dienstag, 28. August 2012
Blick aus dem Küchenfenster
Barbara möchte den Blick anderer aus dem Küchenfenster sehen. Bitte sehr, damit kann ich dienen.
Ein wenig nach links geschaut. da sieht man besser, dass es sich im Hintergrund um Weinberge handelt:
Bis März sah der Blick ganz anders aus, weniger Stadt, mehr Garten. Ich habe jedoch nur ein Winterbild, das aus dem Küchenfenster aufgenommen wurde.
Brrrrr.... da wird einem ja beim Hinschauen schon kalt.
Ein wenig nach links geschaut. da sieht man besser, dass es sich im Hintergrund um Weinberge handelt:
Bis März sah der Blick ganz anders aus, weniger Stadt, mehr Garten. Ich habe jedoch nur ein Winterbild, das aus dem Küchenfenster aufgenommen wurde.
Brrrrr.... da wird einem ja beim Hinschauen schon kalt.
Donnerstag, 23. August 2012
Würzburger Aussichten 6
Nun noch mal die Festung, vom gegenseitigen Hang, einschließlich der ältesten Kirche der Stadt am Fuß des Festungsbergs, St. Burkard.
Dienstag, 21. August 2012
Sonntag, 19. August 2012
Würzburger Aussichten 4
Der Stadtteil Frauenland mit dem weit sicht- und erkennbaren Gebäude von Marianhill, oberhalb der Missionsärztlichen Klinik.
Freitag, 17. August 2012
Würzburger Aussichten 3
Aufgenommen von unterhalb der Sieboldshöhe - am Hang in der linken Bildmitte sieht man die Wallfahrtskirche Käppele (auch ein Meisterwerk von Balthasar Neumann).
Mittwoch, 15. August 2012
Dienstag, 14. August 2012
Bohnen-Erbsen-Salat
Auch dies ist ein Rezept aus der Essen & Trinken 8/2012, heißt dort Bohnen-Speck-Salat mit Rinderhüfte (S. 24). Das Rezept verwendet Buschbohnen, Schneidebohnen und dicke Bohnen. Letztere scheinen hier unbekannt zu sein. Nachdem der Begriff "dicke Bohnen" bei der Marktfrau auf völliges Unverständnis gestoßen war, habe ich es mit "Saubohnen" versucht, damit wäre 150 km weiter südlich alles klar gewesen, aber auch das war anscheinend unbekannt. Ich habe die dicken Bohnen daher durch frische Erbsen ersetzt, das wird auch sehr lecker. Im folgenden mein Rezept, das ein wenig von e&t abweicht.
Zutaten:
300g Buschbohnen
300g Schneidebohnen
700g frische Erbsenschoten (ergibt ca. 300g Erbsen)
50g durchwachsener Speck
80g Schalotten
30g getrocknete Tomaten
2 Knoblauchzehen
Bohnenkraut (bei uns ganz zarte junge Triebe vom Balkon)
Olivenöl, Apfelessig
1 Tl Dijonsenf
Zubereitung:
Zutaten:
300g Buschbohnen
300g Schneidebohnen
700g frische Erbsenschoten (ergibt ca. 300g Erbsen)
50g durchwachsener Speck
80g Schalotten
30g getrocknete Tomaten
2 Knoblauchzehen
Bohnenkraut (bei uns ganz zarte junge Triebe vom Balkon)
Olivenöl, Apfelessig
1 Tl Dijonsenf
Zubereitung:
- Die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.
- Die Bohnen putzen, in einem Dämpfkorb (Asia-Laden) dämpfen bis sie gar sind (ca. 6-8 Minuten), die Buschbohnen brauchen 1-2 Minuten länger. Mit kaltem Wasser abbrausen, gut abtropfen lassen.
- Die Erbsen aus den Schoten lösen, im Dämpfkorb ca. 4-5 Minutne dämpfen bis sie gar sind, mit kaltem Wasser abbrausen, gut abtropfen lassen.
- Abgetropfte Bohnen und Erbsen leicht salzen.
- Speck, Schalotten und getrocknete Tomaten (ohne Einweichwasser) in feine Streifen schneiden.
- Knoblauch mit etwas Salz im Mörser zu einer Paste zerreiben.
- Bohnenkrautblättchen abzupfen und fein hacken.
- 2 El Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Speck und Schalotten darin 2 Minuten anschwitzen. Knoblauch und Tomaten zugeben und kurz mitdünsten.
- Mit 3-4 El Apfelessig ablöschen, Pfanne von der Herdplatte beiseite ziehen und etwas abkühlen lassen.
- In einer Schüssel Senf mit 2-3 El Öl verrühren, Masse aus der Pfanne hinzugeben, Bohnen und Erbsen zugeben und unterheben.
- Mit Salz und Pfeffer würzen.
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