Dienstag, 30. August 2011

Essen im Bad Hotel

Im vorigen Beitrag hatte ich den Ort Bad Teinach vorgestellt. Erstes Haus am Platze ist das Bad-Hotel. Wir waren früher sehr häufig dort, und die Küche war immer ausgezeichnet. In den letzten Jahren hat es sich meist nicht ergeben, dort zu essen, entweder waren wir schon anderweitig verabredet, oder die Zeit war nicht passend. Nun waren wir nach langer Pause wieder dort, und die Küche ist unverändert gut, oder eventuell noch besser. Die Küchencrew ist wohl seit Jahren unverändert und kann ihre Ideen auch umsetzen.
Ich Blödel (anders kann man es nicht sagen) habe natürlich erst dran gedacht, die Vorspeise zu fotografieren, als sie schon halb aufgegessen war. Deshalb gibt es nur Fotos von den Hauptgerichten.
Einmal "Forelle Müllerin" mit brauner Butter.
Forelle_Müllerin

Und "Rehschnitzel" mit Preiselbeeren (frisch, keine Marmelade)
Rehschnitzel

Zum Espresso gibt es selbst gemachtes Gebäck.

Espresso

Bad Hotel Bad Teinach
Otto-Neidhart-Allee 5
75385 Bad Teinach

Telefon: 0 70 53/29-0

Montag, 29. August 2011

Bad Teinach

Wasserfall

Bad Teinach ist ein kleiner Ort im Nordschwarzwald, gelegen im Teinachtal, auf knapp 400 Meter Höhe, umgeben von Wald. Der Ort hat etwa 500 Einwohner, mit den weiteren sechs Ortschaften, die  in den 1970-er Jahren eingemeindet wurden, hat Bad Teinach-Zavelstein etwa dreitausend Einwohner.
Bad Teinach ist mit dem herzoglich-königlichen Württemberg eng verbunden, bereits 1710 wurde ein Palais als herzogliche Sommerresidenz errichtet, 1835 wurde Teinach königliches Bad. So erstaunt es nicht, dass die Gebäude (Trinkhalle, Hotel) vom in Württemberg berühmten Baumeister Thouret errichtet wurden. In den 1980-er Jahren wurde modernisiert und ein modernes Kurhaus mit Mineral-Therme in die Landschaft eingepasst. Der Bach Teinach erweitert sich hier, der Hirsch aus Bronze und der Wasserfall sind die Hingucker.
Ruhig und verträumt kommt einem der Ort vor, am letzten Wochenende im August jedoch ist zumindest an zwei Tagen richtig was los. Ein Straßen- und Lichterfest wird veranstaltet, mit einem Hahnentanz als Höhepunkt. Früher war ein Hahn der Preis für das Paar, das den Tanz gewonnen hat, heute wird zwar ein Hahn zum Fest gebracht und sieht sich das Spektakel aus einem Käfig von oben an, nach Ende des Tanzes darf der Hahn aber wieder unversehrt in seinen Stall zurück.
Nachfolgend noch einige Fotos zur Veranschaulichung.
Kurpark

Brücke

Bronzehirsch

Pusteblumenbrunnen

Freitag, 15. Juli 2011

Alte Mainbrücke

Bis 1886 war die Alte Mainbrücke in Würzburg der einzige Übergang in der Stadt über den Main. Als die Bischöfe noch auf der Festung Marienberg wohnten (bis Mitte des 18. Jahrhunderts) mussten auch sie über die Brücke, wenn sie ihre Kirche, den Dom, betreten wollten.

Alte_Mainbrücke_2

Die relativ engliegenden Brückenpfeiler sind von weitem markant zu sehen. Hier ist Zentrum, Altstadt.

Alte_Mainbrücke_1

Auf der Brücke ist meist viel Betrieb.

Blick_Alte_Mainbrücke

Und von oben, vom Fürstengarten der Festung, bietet sich uns ein ganz anderes Bild.

Ihre heutige Gestalt hat sie Anfang des 18. Jahrhunderts bekommen, da wurden dann auch in zwei Abschnitten die zwölf Steinfiguren aufgestellt.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Würzburger Ausblicke

Bereits gestern hatte ich auf die schöne Aussicht vom Fürstengarten hingewiesen. Hier noch zwei Beispiele.

Blick_Grafeneckart

Blick auf den Grafeneckart, das Rathaus der Würzburger, der bereits hier von unten vorgestellt wurde.

Blick_Wü_Innenstadt

und auf die Würzburger Altstadt

Mittwoch, 13. Juli 2011

Fürstengarten in Würzburg

Auf der Festung Marienberg gibt es einen barocken Garten, zur Mainseite gelegen, unterhalb des Fürstenbaus, sprich unterhalb des Wohnbereichs der Fürstbischöfe. Man muss schon wissen, wie man ihn erreicht (links neben der Rundkirche ist der Durchgang), zufällig wird man hier kaum landen. Der Garten wurde etwa um 1700 angelegt.

Fürstengarten

Von dort hat man auch die beeindruckenden Ausblicke auf die Stadt, einige hatte ich bereits letzten Oktober vorgestellt.

Dienstag, 12. Juli 2011

Neues Rathaus Ochsenfurt

Die Hauptstraße in Ochsenfurt ist gesäumt von bedeutenden alten Gebäuden. Die Straße weitet sich, und als Querspange, die optisch die Straße beendet, steht das Neue Rathaus.

Ochsenfurt_6

Im Giebelturm befindet sich eine astronomische Uhr, eine Monduhr.

Ochsenfurt_2

Montag, 11. Juli 2011

Ochsenfurt

Ochsenfurt hat etwa 11.000 Einwohner, es liegt an der südlichen Spitze des Maindreiecks, etwa 20 Kilomenter von Würzburg entfernt.
Die Altstadt von Ochsenfurt hat eine gut erhaltene Stadtmauer mit mehreren Toren, ein Renaissance-Rathaus und schöne Fachwerkhäuser. Im Folgenden einige Eindrücke.

Ochsenfurt_1

Ochsenfurt_3

Ochsenfurt_4

Ochsenfurt_5

Sonntag, 10. Juli 2011

Alte Mainbrücke in Ochsenfurt

In Ochsenfurt parkt man am besten direkt am Main, von dort ist es zur Innenstadt nicht weit. Die Alte Mainbrücke wird zur Zeit restauriert, die Seitenbögen aus früherer Zeit bleiben erhalten, in der Mitte wird ein Verbindungsteil aus Beton eingefügt.

Ochsenfurt_7

Autos können ja einen Umweg machen, für Fußgänger und Radfahrer ist das schon schwieriger. Dieses Boot bringt die Fußgänger auf die andere Seite, es fährt hin und zurück, und hin und zurück.

Ochsenfurt_8

Samstag, 9. Juli 2011

Riemenschneideraltar in Maidbronn

Nur zwei Kilometer von Rimpar liegt der kleine Ort Maidbronn mit etwa 1000 Einwohnern und seit 1978 zur Gemeinde Rimpar gehörig. 1232 wurde hier ein Zisterzienserinnenkloster gegründet, das bereits 1581 aufgelöst wurde, weil nur noch vier Nonnen im Kloster waren. Das Kloster besteht nicht mehr, nur eine erheblich verkleinerte Klosterkirche St. Afra.

Maidbronn

Anziehungspunkt ist das steinerne Altarbild "Die Beweinung Christi" von Tilman Riemenschneider, entstanden um 1520.

Freitag, 8. Juli 2011

Schloss Grumbach

Schloss Grumbach 1
Schloss Grumbach - nie gehört. Es liegt mitten in der Gemeinde Rimpar, etwa 10 Kilometer von Würzburg entfernt. Warum also Grumbach? Das Adelsgeschlecht nannte sich nach einem Sitz im nahen Burggrumbach, genau nachzulesen bei Wikipedia. Herausragend: sie stellten einen Fürstbischof (von 1455 bis 1466), niederschmetternd: wie sie ihr Schloss verloren und nicht wieder zurückbekommen konnten. 1603 starb die Linie der Grafen von Grumbach aus. Wie in neueren Veröffentlichungen angedeutet wird, waren die Handlungen der Fürstbischöfe und der kaiserlichen Behörden aus heutiger Sicht Unrecht, so dass sie Schloss und Besitz auch zu Unrecht an das Hochstift Würzburg verloren. Die historischen Tatsachen über Wilhelm von Grumbach klingen abenteuerlich, es geht um Titel, Kriege und Schlachten, Protestanten gegen Katholiken, Entführung und Mord, pralles Leben des 16. Jahrhunderts.
1593 kam das Schloss mitsamt des Ortes Rimpar zum Hochstift Würzburg. Das Schloss wurde umgebaut und diente bis 1740 als Landresidenz der Fürstbischöfe, die sich häufig und oft auch mit großem Gefolge dort aufhielten. Ab 1806 beherbergte Schloss Grumbach ein Forstamt, heute wird es als Rathaus genutzt.
Seit 25 Jahren ist ein "Freundeskreis Schloss Grumbach" sehr aktiv, hat im Schloss vier Museen eingerichtet, ein Archäologisches Museum, ein Maurer-Zimmerer-Museum, ein Bäckerei-Museum und ein Kriminalmuseum. Diese können im Sommer sonntags von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden, allerdings nur alle zwei Wochen. Genaue Termine im Internet.
Schloss Grumbach 2