Samstag, 24. Oktober 2009
Sündenfall
In den vergangenen Jahren konnte man über El Hierro immer sagen, „auch wenn kaum einer weiß, wo die Insel liegt, es gibt dort deutsche Zeitungen, nicht tagesaktuell, sondern vom Vortag. Aber es gibt keine Bildzeitung.“ Ergänzend dazu sollte man wissen, dass schon seit vielen Jahren eine kanarische Ausgabe der Bildzeitung besteht, die in Gran Canaria gedruckt wird. Zu Zeiten der schnellen Netze wird alles Notwendige von einer zentralen Redaktion in Deutschland übertragen, durch eine halbe Seite mit lokalen Meldungen, die hauptsächlich das Wetter betreffen, ergänzt, und dann vor Ort gedruckt. Da diese Zeitung ganz kurze Anreisewege hat, ist sie natürlich morgens die erste an den Kiosken. Aber nun ist auch hier der Sündenfall geschehen, auch auf El Hierro gibt es die Bildzeitung. Einfach nur schade.
Freitag, 23. Oktober 2009
Der Mangobaum
Wir sind dieses Mal ja auf altbekanntem Gebiet, zum siebten Mal und zum siebten Mal im gleichen kleinen kanarischen Haus eingemietet. Zwei Mal bereits haben wir über einen solchen Aufenthalt in diesem Blog berichtet, 2006 und 2007, jeweils im Oktober/November. So gibt es nicht viel Neues und Ungesagtes zu berichten, und wir wollen die geneigten Leser auch nicht zu sehr langweilen. Mal sehen, wie sich die Erzähllust im Laufe des Aufenthalts noch steigert.
Ganz gerührt sind wir jedoch, weil unsere Vermieter uns einen ganzen Mangobaum (mata) mit Früchten zur alleinigen Verfügung überlassen haben.

Wir dürfen ernten und essen, so wie die Früchte nun reif werden. Alle anderen Bäume des Gartens sind abgeerntet. Da bleibt nichts mehr zu sagen.
Zum direkten Vergleich nun der Baum bei unserer Abreise. Es sind immer noch viele Früchte drauf, obwohl wir jeden Tag mindestens eine Frucht gegessen haben. Übrigens (Neid, Neid), sie waren soooooo köstlich!
Ganz gerührt sind wir jedoch, weil unsere Vermieter uns einen ganzen Mangobaum (mata) mit Früchten zur alleinigen Verfügung überlassen haben.
Wir dürfen ernten und essen, so wie die Früchte nun reif werden. Alle anderen Bäume des Gartens sind abgeerntet. Da bleibt nichts mehr zu sagen.
Zum direkten Vergleich nun der Baum bei unserer Abreise. Es sind immer noch viele Früchte drauf, obwohl wir jeden Tag mindestens eine Frucht gegessen haben. Übrigens (Neid, Neid), sie waren soooooo köstlich!
Donnerstag, 22. Oktober 2009
In 12 Stunden nach El Hierro
Die Hassberge müssen eine Weile warten.
Wir sind auf unserer Lieblingsinsel, El Hierro, die kleinste der Kanaren.
In Kürze: 6 Uhr bis 9:50 Uhr nach Teneriffa, dann mit Linienbussen vom Südflughafen über Santa Cruz zum Nordflughafen, von dort nach El Hierro, den Rest mit Mietwagen. Es ist ca. 20 Grad warm, nachts hat es geregnet, und wir sind erholungsbedürftig. Daher erst später mehr.
Mit diesem Flugzeug legten wir das letzte Stück der Strecke zurück

Vorbei am Teide
Wir sind auf unserer Lieblingsinsel, El Hierro, die kleinste der Kanaren.
In Kürze: 6 Uhr bis 9:50 Uhr nach Teneriffa, dann mit Linienbussen vom Südflughafen über Santa Cruz zum Nordflughafen, von dort nach El Hierro, den Rest mit Mietwagen. Es ist ca. 20 Grad warm, nachts hat es geregnet, und wir sind erholungsbedürftig. Daher erst später mehr.
Mit diesem Flugzeug legten wir das letzte Stück der Strecke zurück
Vorbei am Teide
Samstag, 10. Oktober 2009
Haßberge
Die Haßberge sind der Gebirgszug rechts des Mains, zwischen Schweinfurt und Coburg, eine Art Pendant zum Steigerwald, südlich des Mains. Mir war die Gegend völlig unbekannt. Umso größer das Erstaunen, wie viel Sehenswertes es dort gibt.

Wir hatten unser Standquartier in Lichtenstein (ein Ortsteil von Pfarrweisach). In Lichtenstein befindet sich eine große Burganlage, der neuere Teil ist bewohnt, der alte Teil ist Ruine mit vielen Felsen.
Wir hatten unser Standquartier in Lichtenstein (ein Ortsteil von Pfarrweisach). In Lichtenstein befindet sich eine große Burganlage, der neuere Teil ist bewohnt, der alte Teil ist Ruine mit vielen Felsen.
Sonntag, 26. Juli 2009
Oscar
Samstag, 25. Juli 2009
Ausstellung A. Hölzel
Im Stuttgarter Kunstmuseum werden noch bis 1. November 2009 Bilder von Adolf Hölzel ausgestellt. Auf drei Etagen bekommt man den beachtlichen Bilderbogen seiner Werke präsentiert, vom impressionistischen Landschaftsmaler bis zum Vordenker des Abstrakten einschließlich eigener Farbenlehre. Hölzel lebte von 1905 bis 1934 in Stuttgart, und das Stuttgarter Kunstmuseum und die Staatsgalerie besitzen den größten Teil seiner Werke.
Faszinierend auch immer wieder der Blick vom Kunstmuseum auf den Schlossplatz, einschließlich der Spiegelungen, die die Glasfassade erzeugt. Das ist wirklich Stuttgarts "Gute Stube", und an einem schönen Sommerabend herrscht viel südländische Heiterkeit rund um den Platz. Stuttgarts italienische Momente.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Mineralbad Berg
Über die Stuttgarter Mineralbäder habe ich bereits letzten Oktober berichtet. An heißen Sommertagen wirkt das Wasser besonders erfrischend. Zu Zeiten an denen man gerne draußen badet, ist für mich das Mineralbad Berg unschlagbar.

Dort ist der Charme der Fünfziger-Jahre allgegenwärtig, von den hölzernen Umkleidekabinen und den Holzpritschen angefangen. Bemerkenswert auch die Technik bei den Mineralwasserbrausen in den Duschen bei der Schwimmhalle. Es lohnt sich wirklich, dies mal anzusehen! Natürlich wurde inzwischen auch behutsam renoviert. Aber gerade für Nostalgiefans und für Leute, die gerne ihre Ruhe haben, ist dieses Bad ideal.
Dort ist der Charme der Fünfziger-Jahre allgegenwärtig, von den hölzernen Umkleidekabinen und den Holzpritschen angefangen. Bemerkenswert auch die Technik bei den Mineralwasserbrausen in den Duschen bei der Schwimmhalle. Es lohnt sich wirklich, dies mal anzusehen! Natürlich wurde inzwischen auch behutsam renoviert. Aber gerade für Nostalgiefans und für Leute, die gerne ihre Ruhe haben, ist dieses Bad ideal.
Mittwoch, 22. Juli 2009
Die Würzburger Residenz
Napoleon nannte es "das größte Pfarrhaus Europas", und meinte die fürstbischöfliche Residenz in Würzburg, erbaut ab 1719 und entscheidend von Balthasar Neumann gestaltet. Von Details wird später einmal zu reden sein. Hier möchte ich nun eine Ahnung von den Ausmaßen geben. Das Foto ist vom Hofgarten aus aufgenommen, und man schafft es nicht annähernd, das gesamte Gebäude auf ein Foto zu bekommen, auch nicht im Format 16:9.

Daher habe ich ein Panorama erstellt, das als Video abläuft.
Daher habe ich ein Panorama erstellt, das als Video abläuft.
Dienstag, 21. Juli 2009
Baustelle Schiller
Das älteste Schillerdenkmal Deutschlands steht seit 1839 in Stuttgart. Im November können wir den 250. Geburtstag des Dichters feiern. Und so hat man schon gemerkt, dass man das Denkmal bis zum Jubiläum restaurieren könnte, sieht doch besser aus, nicht wahr?

Und damit die Stuttgarter während der Renovierungszeit nicht vergessen, wie der Schillerplatz samt Denkmal aussieht, hat man eine Plane hingehängt, eine Seite Schillerdenkmal, drei Seiten Reklame. Und Geld gibts noch obendrein, denn restaurieren ist teuer, wie man weiß.
Und damit die Stuttgarter während der Renovierungszeit nicht vergessen, wie der Schillerplatz samt Denkmal aussieht, hat man eine Plane hingehängt, eine Seite Schillerdenkmal, drei Seiten Reklame. Und Geld gibts noch obendrein, denn restaurieren ist teuer, wie man weiß.
Montag, 20. Juli 2009
Die Füchse sind weg
Kurz nachdem wir die Aufnahmen gemacht hatten, brach das Unheil über Familie Fuchs herein. Montag Morgen kam ein Rodungstrupp in den verwilderten Garten, den sie sich als ihre Kinderstube ausgewählt hatten, und im Lauf der Woche verschwanden das hohe Gras und all die schützenden Büsche, die sich in den drei Jahren zuvor völlig ungehindert ausbreiten konnten. Nun ist es ein kahlgeschlagener Garten, und nun, einige Wochen später, sprießt schon wieder ein wenig Gras. Seit jenem für sie so unheilvollen Montag haben wir die Füchse nicht mehr gesehen.
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