Samstag, 25. Juli 2009

Ausstellung A. Hölzel

Hoelzel

Im Stuttgarter Kunstmuseum werden noch bis 1. November 2009 Bilder von Adolf Hölzel ausgestellt. Auf drei Etagen bekommt man den beachtlichen Bilderbogen seiner Werke präsentiert, vom impressionistischen Landschaftsmaler bis zum Vordenker des Abstrakten einschließlich eigener Farbenlehre. Hölzel lebte von 1905 bis 1934 in Stuttgart, und das Stuttgarter Kunstmuseum und die Staatsgalerie besitzen den größten Teil seiner Werke.
Faszinierend auch immer wieder der Blick vom Kunstmuseum auf den Schlossplatz, einschließlich der Spiegelungen, die die Glasfassade erzeugt. Das ist wirklich Stuttgarts "Gute Stube", und an einem schönen Sommerabend herrscht viel südländische Heiterkeit rund um den Platz. Stuttgarts italienische Momente.

Schlossplatz

Donnerstag, 23. Juli 2009

Mineralbad Berg

Über die Stuttgarter Mineralbäder habe ich bereits letzten Oktober berichtet. An heißen Sommertagen wirkt das Wasser besonders erfrischend. Zu Zeiten an denen man gerne draußen badet, ist für mich das Mineralbad Berg unschlagbar.

Berg_2

Dort ist der Charme der Fünfziger-Jahre allgegenwärtig, von den hölzernen Umkleidekabinen und den Holzpritschen angefangen. Bemerkenswert auch die Technik bei den Mineralwasserbrausen in den Duschen bei der Schwimmhalle. Es lohnt sich wirklich, dies mal anzusehen! Natürlich wurde inzwischen auch behutsam renoviert. Aber gerade für Nostalgiefans und für Leute, die gerne ihre Ruhe haben, ist dieses Bad ideal.

Berg_1

Mittwoch, 22. Juli 2009

Die Würzburger Residenz

Napoleon nannte es "das größte Pfarrhaus Europas", und meinte die fürstbischöfliche Residenz in Würzburg, erbaut ab 1719 und entscheidend von Balthasar Neumann gestaltet. Von Details wird später einmal zu reden sein. Hier möchte ich nun eine Ahnung von den Ausmaßen geben. Das Foto ist vom Hofgarten aus aufgenommen, und man schafft es nicht annähernd, das gesamte Gebäude auf ein Foto zu bekommen, auch nicht im Format 16:9.

Residenz_Wü

Daher habe ich ein Panorama erstellt, das als Video abläuft.

Dienstag, 21. Juli 2009

Baustelle Schiller

Das älteste Schillerdenkmal Deutschlands steht seit 1839 in Stuttgart. Im November können wir den 250. Geburtstag des Dichters feiern. Und so hat man schon gemerkt, dass man das Denkmal bis zum Jubiläum restaurieren könnte, sieht doch besser aus, nicht wahr?

Schiller_2

Und damit die Stuttgarter während der Renovierungszeit nicht vergessen, wie der Schillerplatz samt Denkmal aussieht, hat man eine Plane hingehängt, eine Seite Schillerdenkmal, drei Seiten Reklame. Und Geld gibts noch obendrein, denn restaurieren ist teuer, wie man weiß.

Schiller_1

Montag, 20. Juli 2009

Die Füchse sind weg

Kurz nachdem wir die Aufnahmen gemacht hatten, brach das Unheil über Familie Fuchs herein. Montag Morgen kam ein Rodungstrupp in den verwilderten Garten, den sie sich als ihre Kinderstube ausgewählt hatten, und im Lauf der Woche verschwanden das hohe Gras und all die schützenden Büsche, die sich in den drei Jahren zuvor völlig ungehindert ausbreiten konnten. Nun ist es ein kahlgeschlagener Garten, und nun, einige Wochen später, sprießt schon wieder ein wenig Gras. Seit jenem für sie so unheilvollen Montag haben wir die Füchse nicht mehr gesehen.

Montag, 29. Juni 2009

Monis Kaktus

Wir haben ihn von Monika geschenkt bekommen. Und er blüht jedes Jahr, zuverlässig, oft mehrere Blüten gleichzeitig. Bereits 2006 hat er in diesem Blog sein Forum gehabt. Heute Abend hat er sein (bisheriges) Meisterstück geliefert, er hat die diesjährigen Blüten geöffnet, und zwar acht (8!) auf ein Mal.

Kaktus_1
Es beginnt immer in der Abenddämmerung, die Blüten sind um 20:46 ein wenig geöffnet.

Kaktus_2
Weiter auf sind sie um 21:23

Kaktus_3
Und um 21:58 sind sie ganz geöffnet.

Bis zu drei Tage kann man ihn mit seinen Blüten bewundern, sofern nicht Regen die Blüten zerstört.

Samstag, 13. Juni 2009

Am Trauf des Steigerwalds

Liebe Freunde hatten uns zu einer kleinen Wanderung von Castell nach Abtswind eingeladen, am Trauf des Steigerwalds entlang.

Castell_Burg
Wir starteten oberhalb von Castell, beim Schlossbergturm, und konnten gleich die erste Aussicht genießen.

Castell_Blick
Es ging dann weiter am Trauf, immer wieder von schönen Ausblicken unterbrochen. Bei Abtswind ging es wieder hinunter in die Ebene, und wir Wanderer hatten uns ein Vesper verdient.

Abtswind
Oberhalb von Abtswind konnte ich noch dieses Panorama aufnehmen, es zeigt den Ort und die frühlingshafte Landschaft drumherum.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Anziehungspunkt Heldburg

Veste Heldburg
Unweit von Ummerstadt (s. auch vorigen Beitrag) und ebenfalls ganz im Süden Thüringens und nah an der Grenze zu Bayern liegt Heldburg, überragt von der Veste Heldburg.

Heldburg_1
Die beiden Städte sind sich seit Jahrhunderten in herzlicher Abneigung verbunden, und diese Tatsache wird dem auswärtigen Besucher bei einer Stadtführung auch sofort mitgeteilt.

Heldburg_2
Auch in Heldburg wird das Stadtbild bestimmt von vielen restaurierten Fachwerkhäusern. Auch sind Teile der alten Stadtmauer und Türme davon erhalten.

Heldburg_3

Heldburg_4

Anziehungspunkt Ummerstadt

Ummerstadt_1
Mit 522 Einwohnern Ende 2007 ist sie eine der kleinsten Städte Deutschlands, vor Ort sagt man, es sei die zweitkleinste. Ummerstadt ist eines der im Westen bisher überwiegend unbekannten Kleinode in Thüringen, unweit der Grenze zu Bayern gelegen.

Ummerstadt_2
Dem Besucher bietet sich ein sehenswertes Ensemble von Fachwerkhäusern, die inzwischen fast alle restauriert sind. Oben auf dem Berg der Friedhof mit eigener Kirche mit Blick auf das Ortszentrum.

Ummerstadt_3
Schön anzusehen, das alles.

Sonntag, 7. Juni 2009

Füchse in der Stadt

Es begann schon vor mehreren Wochen. Nachts ging dauernd das Außenlicht an, gesteuert durch einen Bewegungsmelder. Wir gingen nachsehen, dachten, unsere oder eine andere Katze sei vor der Tür aktiv. Doch es war keine Katze, sondern junge Füchse, damals so um die 20 Zentimeter lang. Sie tollten vor unserer Haustüre, kugelten die Treppen runter, verschwanden in den Büschen, tauchten wieder auf. Nur selten bekamen wir alle zu sehen, es sind vier Junge plus die beiden Eltern. Sechs Füchse bei uns vor der Haustür!
Wir konnten sie anfänglich hauptsächlich nachts beobachten, in der Morgendämmerung wurden sie gut für uns sichtbar geputzt, schliefen dann wohl tagsüber. Nun, einige Wochen später, sind sie nicht mehr in der Höhle, sondern schlafen und spielen im hohen Gras. Und nun kann man auch Fotos machen.
Einer der Kleinen auf Ausguck.
Füchse1

Von der Seite.
Füchse2

Es schläft sich gut.
Füchse3

Mama-Fuchs mit zwei Jungen.
Füchse5

Bin ich nicht cool?
Füchse4