Dienstag, 4. August 2015

Auswärts. Cochem an der Mosel.

Es ist ein Nachtrag aus dem letzten Jahr, ein Ausflug für einige Tage an die Mosel. Wir begannen mit einer Pause auf der Fahrt und hielten in Cochem. Enge Gassen, Fachwerk, und an einem Sonntag bei schönstem Sonnenschein jede Menge Touristen.

cochem

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Montag, 3. August 2015

Essen. Zeit für Marillenkuchen.

Das ist eines der Rezepte, die jedes Jahr zur entsprechenden Saison wieder zum Einsatz kommen. Bereits gebloggt, dieses Jahr jedoch mit dem ganzen Rezept für ein ganzes großes Blech. In diesem Jahr ist die Aprikosenernte auch hier in er Umgebung gut, wir haben die Früchte bereits probiert, sie sind sehr schmackhaft, und wir müssen dieses Jahr nicht auf ausländische Ware zurückgreifen.
 Im Ofen.
 Fertig.
Das erste Stück, noch lauwarm, mit etwas Puderzucker bestreut, ein Gedicht!

Sonntag, 2. August 2015

Essen. Abschied von und mit Roastbeef.


Dieses schöne Stück Fleisch habe ich mit viel Wehmut zubereitet und gegessen. Denn diese Quelle für gutes Fleisch ist nun versiegt. Kein einziger Reinfall in drei Jahren, doch nun: Metzgerei geschlossen, Ruhestand, kein Nachfolger. Nun, ich werde einen anderen guten Metzger suchen, vielleicht auch finden, und ich werde mein Fleisch nicht im Supermarkt kaufen.
Das Fleisch habe ich mit Rosmarin, ungarischem Paprika und Pfeffer gewürzt und einige Stunden einziehen lassen. Dann bei 80°C im Ofen braten, bis zu einer Kerntemperatur von 55°C. Anschließend in der Pfanne in heißem Butterschmalz von allen Seiten angebraten und in Alufolie eingepackt 5-10 Minuten ruhen lassen. Das kommt dann raus, zusammen mit Buschbohnen und Bratkartoffeln mit Rosmarin:

Freitag, 31. Juli 2015

Essen. Sommerlicher Salat mit Hühnerbrust.

Gut bei Hitze.
Auf einem Bett von Romana-Herzen werden 200g gekochte weiße Bohnen verteilt, die bereits einige Stunden in Essig, Salz, Pfeffer marniert wurden. Kirschtomaten in Vierteln, eine halbe rote Zwiebel in Streifen darüber verteilen. Tomaten salzen und pfeffern. Einige Klekse von gewürztem Sauerrahm darauf verteilen.

Und dann mit Panko panierte und gebratene Streifen von der Hühnerbrust, auf Küchenkrepp abgetropft, auf dem Salat verteilen. Guten Appetit!

Mittwoch, 29. Juli 2015

Essen. Tomaten-Zucchini-Gratin.


Das ist ein Dauerbrenner bei uns in der sommerlichen Küche und wird jedes Jahr mehrfach zubereitet, das Rezept war auch schon im Blog, die Rezeptquelle ist bei Chili und Ciabata.
Zucchinischeiben, gelb und grün gemischt, werden mit Tomatenscheiben und Schafskäse in eine Auflaufform geschichtet. Mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit Oliven- und etwas Knoblauchöl beträufelt und etwa 40 Minuten bei 200 Grad im Backofen gegart. Besonders köstlich ist der Saft, den man mit Baguette oder Weißbrot tunken kann.

Montag, 27. Juli 2015

Essen. Zoodles in Tomatensauce mit Bratwurst.

Auch hier in unserer Küche musste die Begeisterung von anderen Foodbloggern über Zoodles selbst ausprobiert werden, und auch wir sind begeistert. Zoodles sind feine Juliennestreifen von Zucchini, die wie Spaghetti aussehen, man kann natürlich auch andere Gemüse verwenden, die aus Möhren könnte man dann Moodles nennen, es gibt kaum Grenzen. Wir haben auch schon eine Kombination aus Möhren und Kohlrabi in Asia-Curry-Kokossauce gemacht, aber sie waren farblich so pastell-gleich, dass sie es nicht auf ein Foto geschafft haben, obwohl der Geschmack super war.

Die hier werden kurz in einer kräftig gewürzten Tomatensauce erhitzt, dazu kommt vorher angebratene Bratwurst, etwa 1,5 cm lang aus der Haut gedrückt, Parmesan drüber, fertig. Schmeckt super und ist schnell gemacht.

Samstag, 25. Juli 2015

Essen. Mal wieder Foodbloggertreffen, Juli.

Es war wieder ein heißer Tag in diesem heißen Juli, so konnten wir im La Rustica problemlos draußen sitzen und bis spät abends brauchte niemand eine Jacke oder Decke. Die Gruppe war diesmal recht groß, ein Teil aß à la carte, der andere nahm das Menü, das Cheffe Enio für uns vorbereitet hatte. Ich war bei den Menüessern, und es begann mit einer Fisch-Vorspeise.
Hier in der Übersicht.
Schwertfisch-Carpaccio oben, Lachs-Carpaccio unten, in der Mitte gratinierte spanische Miesmuscheln.
Zum Hauptgang gab es Fleisch, oben ein spezielles Stück Rindfleisch, kurz gebraten, in Streifen geschnitten, innen noch rosa, in der Mitte würzige Salcicce, unten Bistecca mit Pfifferlingen.
 Bistecca mit Pfifferlingen, Salciccia und Spinat.
 Rindfleisch, vom Parmesan befreit.
Cheffe Enio ließ es sich nicht nehmen, auch noch einen Nachtisch zu servieren, Profiteroles und Crostata.
Bei so einem reichhaltigen Menü und der Hitze braucht frau auch was zu trinken, hier die Zusammenfassung, wobei man das Wasser, das wir am meisten getrunken haben, nur ahnen kann.
Gut war's wieder!

Donnerstag, 23. Juli 2015

Rezept. Butternockerln mit Rahmkarotten und Erbsen.


Das Rezept stammt aus Österreich Vegetarisch, Seite 79 und mischt in Gemüsebrühe kurz gekochte Erbsen und Karotten mit Butternockerl, aus Weißbrotbröseln mit Butter und Eigelben. Es schmeckt super, speziell mit frischen Erbsen, die es zum Glück immer noch zu kaufen gibt.

Dienstag, 21. Juli 2015

Rezept. Matjes nach Nizza-Art.

Hier mischen sich junge Matjesfilets, die man traditionell mit heißen Kartoffeln und Zwiebeln isst, mit Zutaten aus dem Nizzasalat (salade nicoise), kalten Kartoffeln und gekochten Stangenbohnen.
Das Bett der Platte bilden Pellkartoffeln in Scheiben, darauf blanchierte Buschbohnen, darauf eine halbe rote Zwiebel, in Streifen geschnitten, darauf Matjes-Doppelfilets in mundgerechte Stücke geschnitten. Darauf ein Topping aus gewürztem Sauerrahm. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Auf die im Nizzasalat notwendige Anchovis wurde wegen des salzigen Matjes verzichtet.
Bei dem heißen Wetter kann man Kartoffeln und Bohnen am noch kühlen Morgen kochen bzw. dämpfen und mischt dann den Salat erst kurz vor dem Essen, ganz ohne Wärmebelastung.

Freitag, 17. Juli 2015

Uni. So war mein Sommersemester 2015.

Im Sommersemester 2015 war das Angebot im Fach Geschichte für mich nicht so interessant wie gewohnt, einige Professoren pausierten mit Vorlesungen, andere behandelten ein Thema, das mich nun gar nicht interessierte. So blieben nur zwei Vorlesungen übrig, und das ist ein Programm, das ich locker bewältigen kann und das Zeit für andere Aktivitäten lässt.
In Das Heilige Römische Reich 1658 bis 1806 wurden die letzten 150 Jahre dieses Reichs behandelt, einschließlich seinem Untergang. 1658 brachte den ersten neuen Kaiser nach Ende des Dreißigjährigen Kriegs mit seiner umfassenden europäischen Neuordnung durch den Westfälischen Frieden auf den Kaiserthron, und Leopold I. hatte auch über 30 Jahre gut zu tun, sich im Innern um Reformen zu kümmern, und sich nach außen zuerst gegen die Türken, dann gegen Frankreich unter einem eroberungswilligen Sonnenkönig Ludwig XIV. zu wehren. Reformen waren von Nöten, und genau daran haperte es. Unter dem Druck der äußeren Bedrohungen gelangen unter Leopold I. wenigstens noch kleinere Reformen, aber im 18. Jahrhundert kamen überhaupt keine Reformen mehr in Gang, die diesen Namen verdient hätten. Ohne nun unbedingt Parallelen zur Gegenwart oder aktuelleren Zeiten ziehen zu wollen, kann man hier gut im Nachhinein beobachten, wohin ständiges und andauerndes Aussitzen führen kann. Kann, nicht muss. Als dann 1806 nach der Neuordnung Europas durch Napoleon das Heilige Römische Reich Deutscher Nation verschwand, ohne dass sich der Kaiser oder irgendwelche Institutionen irgenwie gewehrt hätten, erstaunt es doch, dass dies von der Bevölkerung als abrupt und unerwartet empfunden wurde.
Die zweite Vorlesung behandelte mit Die USA nach dem Zweiten Weltkrieg die neueste Geschichte und das bis zum aktuellen Präsidenten Barack Obama. Unterstützt von gut ausgesuchten, interessanten Quellen wie Radio- oder Fernsehansprachen der Präsidenten ließen wir vom Kriegsende 1945 über die verschiedenen Phasen des Kalten Kriegs, die zahlreichen Krisen bis 9/11, Irak, Afghanistan, usw. die letzten 70 Jahre Revue passieren. Dabei ist immer wieder interessant, wie Ereignisse, die ich selbst miterlebt habe, mit 40 oder 50 Jahren Abstand aus der Rückschau und mit dem zusätzlichen Wissen, das wir inzwischen darüber haben, heute bewertet und eingeordnet werden.
Die Ringvorlesung hatte sich das Thema Exzess. Formen der Grenzüberschreitung in der Vormoderne gegeben, ich habe nur zwei Vorträge gehört, einmal über Exzesse des Leibes und der Moral. Spätmittelalterliche Texte über Fress- und Zechorgien und Notarielle Beglaubigung von Transzendenzerfahrungen: Mirakelberichte des späten Mittelalters. Dieser Vortrag war ein schönes Beispiel von Mehrfachverwertung eines vorhandenen Themas, denn er behandelte Leben und Wirken des Giovanni Capistrani (deutsch Johannes Kapistran), und dieses hatten wir im vorigen Semester in der Päpste-Vorlesung behandelt. Die ganze Vorgehensweise (hüsche deinen Vortrag mit einem möglichst kryptischen Titel auf, und du hast was Neues!) war ein sehr guter Einblick für mich, wie der Herr Professor so etwas angeht, und bringt mich immer noch zum Schmunzeln.
Wie ich im letzten Rückblick beschrieben habe, ist jetzt bereits das nächste Semester in der Planung, das Vorlesungsverzeichnis ist online, und mein Plan nimmt im Kopf und auf dem Papier Gestalt an. Im Herbst und Winter hat man auch mehr Zeit zum Studieren.