Freitag, 8. Juli 2016

Auswärts. Stadtansichten von Pavia.

Weiter geht es mit der Reise durch die Lombardei. Am Ende jedes Beitrags findet sich eine Karte, auf der der jeweilige Ort grün markiert ist, und eine Liste mit den Links zu allen anderen Posts über diese Reise.
Unser Besuch in Pavia begann etwas außerhalb in der Kartause Pavia (Certosa di Pavia), einem ehemaligen Kartäuserkloster, das gleichzeitig als prächtige Grablege der Familie Visconti, Herzöge von Mailand, dienen sollte. Der Bau wurde Ende des 14. Jahrhunderts begonnen.
äußerer Eingang
Zwar hatten die Kartäusermönche das Ordensideal von Armut und Einfachheit, dies wurde in dieser Anlage jedoch vom Wunsch des Mailänder Herzogs überlagert, der für sich und seine Familie eine standesgemäß prächtige Anlage haben wollte.
Eingangsportal
Im Innern des Klosters und der Kirche ist fotografieren verboten, und das Verbot wird streng überwacht. Im Wikipedia-Eintrag sind einige Bilder zu sehen bzw. man kann von dort auf die Seite des Klosters verzweigen (Sprache italienisch), wo auch Fotos zu sehen sind.
Wir setzten den Besuch in der Stadt Pavia fort. Am Rande der Altstadt steht das Schloss der Visconti aus dem 14. Jahrhundert.
Schloss
Pavia hat eine sehr alte und sehr berühmte Universität. In einem der vielen Höfe, die sich aneinanderreihen, steht die Statue für Alessandro Volta, den Physiker, nach dem die Einheit für die elektrische Spannung benannt ist.
Universität
Der zentrale Platz Piazza Vittoria mit Blick auf den Dom, den wir wegen der ausgedehnten Mittagsruhe nicht besuchen konnten.
Platz mit Dom

Quelle: wikipedia

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Mailänder Dom
Mailänder Scala
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Karte Pavia

11. Bloggeburtstag.

Heute feiert dieses Blog seinen elften Geburtstag und kann auf 1003 Posts zurückblicken.
Zum zehnten hatte ich einen Rückblick über die ersten Jahre zusammengestellt, wer noch mal ein wenig stöbern möchte, der erste Post ist hier.
Es geht dann bereits heute weiter mit Berichten über die Lombardei.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Auswärts. Galleria Vittorio Emanuele in Mailand.

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Direkt neben dem Mailänder Dom beginnt die älteste Einkaufspassage der Welt, die Galleria Vittorio Emanuele II, und am anderen Ende kommt man an der Piazza della Scala raus.
Galleria Vittorio Emanuele
Hier ist immer Betrieb.
Galleria Vittorio Emanuele
Und im Zentrum der Passage MUSS ein Selfie geschossen werden.
Selfies allenthalben
In den Läden der Kopfgebäude rund ums Zentrum der Passage sind Versace, zwei Mal Prada und Louis Vuitton vertreten.
Galleria Versace
Aber auch viele andere schöne Sachen sieht man in den Schaufenstern.
Absolute Touristenpflicht ist auch die Einnahme eines Camparis in der Bar Camparino, gleich am Eingang am Domplatz.


Quelle: wikipedia

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Karte Mailand

Mittwoch, 6. Juli 2016

Auswärts. Mailänder Scala.

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An der Piazza della Scala in Mailand steht diese Statue zum Andenken an Leonardo da Vinci, der viele Jahre in Mailand gewirkt hat.
Denkmal Leonardo da Vinci
An einer Seite des Platzes findet man das Opernhaus Teatro alla Scala, das ab 1776 an Stelle der Kirche Santa Maria alla Scala errichtet wurde, und das alla Scala blieb im Namen erhalten. Äußerlich ist der Bau recht unscheinbar. Teatro alla Scala
Im Innern gibt es ein Museum, dessen Zugang über dieses Foyer im ersten Stock führt. Wir hatten noch das Glück, einige Minuten der Probe zum Ballett Schwanensee zusehen zu dürfen. Da war Fotografieren natürlich verboten. Teatro alla Scala Foyer
Ein besonders schönes Cembalo aus dem 18. Jahrhundert. Mit Intarsien ist (auf Latein) der Satz zu lesen: Mit ungeschickter Hand wage nicht mich zu berühren.
Teatro alla Scala Cembalo
Auch der 14-jährige Mozart hielt sich einige Zeit in Mailand auf und komponierte. Hier seine Statuette.
Teatro alla Scala Mozart

Quelle: wikipedia

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Karte Mailand

1000 Posts.

Mal eben so festhalten: mitten in der Serie über die Lombardei gibt es den tausendsten Post, und das zwei Tage vor dem elften Bloggeburtstag.

Dienstag, 5. Juli 2016

Auswärts. Der Mailänder Dom.

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Domplatz
Da steht er nun, an einem wunderschönen Platz, der Mailänder Dom. Begonnen wurde der Bau im 14. Jahrhundert, und erst 1965 beendet. Ein fünfschiffiger Bau im Stil der Hochgotik, die Fassade wurde schließlich, nachdem viele andere Plänen gemacht und wieder verworfen wurden, ebenfalls überwiegend gotisch ausgeführt.
Domplatz
Das Hauptschiff mit prächtiger Ausstattung, doppelt so breit wie die Seitenschiffe.
Dom Hauptschiff
Dom Seitenschiff
Der Boden aus Marmor wurde 1885 begonnen und Mitte des 20. Jahrhunderts fertiggestellt.
Dom Fußboden
Dom Fußboden
Im Boden ist eine Linie aus Messing eingelassen. Durch ein kleines Loch im Gewölbe fällt das Licht der Sonne um Mittag auf diese Linie. Da sich der Sonnenhöchststand jahreszeitlich verändert, kann man auf der Linie die Tage markieren und hat so einen Kalender. Hier sieht man die Symbole der Tag- und Nachtgleiche bzw. Frühlings- und Herbstanfang am 22. September und 20. März.
Dom Meridian
Diese Plastik, bei der die Muskelpartien des Menschen so besonders herausgearbeitet sind, stellt den Hl. Bartholomäus dar, dem der Legende nach bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wurde. (Ich kann dies weder ansehen noch darüber schreiben, ohne dass mich schaudert) Ohne Haut sieht man die darunter liegenden Muskeln im Detail.
Dom St. Bartolomeo
Von der Seite erkennt man, dass die abgezogene Haut in der Darstellung wie ein Mantel über dem Rücken hängt, einschließlich des Gesichts. (*schauder*)
Dom St. Bartolomeo
Dieses Detail der Eingangstüren aus Bronze zeigt die den Würzburg-Kennern so vertraute Szene von Mariä Verkündigung, nur ganz anders ausgeführt.
Dom Eingangstüre

Quelle: wikipedia

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Karte Mailand

Montag, 4. Juli 2016

Auswärts. La Rocca.

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Ein recht spektakuläres Stück Mittelalterarchitektur in Backstein am Wegesrand, nicht allzuweit von Piacenza entfernt, eine ehemalige Wasserburg. Man konnte nicht rein, so sieht man hier nur drei Fotos von außen.
La Rocca 1
Der ehemalige Burggraben ist trocken gelegt.
La Rocca 2
La Rocca 3

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Karte Piacenza

Sonntag, 3. Juli 2016

Auswärts. Stadtansichten von Piacenza.

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In Piacenza haben wir uns nur kurz aufgehalten. Am Platz der Pferde (Piazza dei Cavalli) kann man den Stadtpalast Il Gotico aus dem 13. Jahrhundert bewundern.
Palazzo Gotico
Die Fassade des Doms mit dem Glockenturm
Kathedrale
Verzierte Balkone
Balkone

Quelle: wikipedia

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Karte Piacenza

Samstag, 2. Juli 2016

Auswärts. Stadtansichten von Cremona.

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Cremona ist als Stadt der Geigenbauer berühmt geworden, wir beschränkten uns auf eine Besichtigung des Doms und genossen den Anblick der Gebäude auf dem schönen Platz davor.
Das Querhaus, dahinter der Glockenturm, Torrazzo genannt.
Dom Querschiff
Am Seiteneingang begrüßen diese beiden Kameraden die Besucher.
Löwen am Dom
Das Innere ist barock ausgestattet.
Dom
Die dem Platz zugewandte Westfassade ist reich und prächtig mit Marmor verkleidet.
Dom Fassade
Die Seite dem Dom gegenüber mit der Loggia dei Militi (links) und dem Palazzo Communale (rechts angeschnitten)
schöner Platz
Der Torrazzo ist mit 112 Metern Höhe das Wahrzeichen der Stadt Cremona.
Torrazzo

Quelle: wikipedia

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Karte Cremona

Freitag, 1. Juli 2016

Auswärts. Kirchen von Bergamo.

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Bei den Kirchen von Bergamo geht es "nur" um drei, die alle am Domplatz liegen. Die Ungewöhnlichste ist ein Mausoleum für den Feldherrn Bartolomeo Colleoni, der in Diensten der Venezianer stand und direkt im Zentrum von Bergamo begraben sein wollte. Das Mausoleum wurde von 1470 bis 1476 erbaut, die Fassade ist mit verschieden farbigem Marmor aus unterschiedlichen Gegenden Norditaliens verkleidet.
Mausoleum Colleoni
Direkt daneben liegt die Kirche Santa Maria Maggiore, die von außen ganz schlicht aussieht, innen aber in barockem Glanz mit überreicher Ausstattung strahlt. Man hat hier wohl ein besonderes Verhältnis zu Musikern. Durch eine Statue werden in dieser Kirche die Komponisten Johann Simon Mayr (nie gehört, ein Bayer, wie uns gesagt wurde, muss hier sehr verehrt worden sein) und Gaetano Donizetti geehrt, der in Bergamo verstorben ist.
Sta Maria Maggiore
Die dritte Kirche ist der Dom, hier der Eingangsbereich. Der Dom musste im 16. Jahrhundert neu erbaut werden, als der Vorgängerbau den venezianischen Befestigungsanlagen weichen musste.
Dom
Im Innern ist er ebenfalls in barockem Stil ausgestattet, einschließlich eines Bilds von Tiepolo, der für die Würzburger so große Bedeutung hat. Der Dom hat eine Seitenkapelle dem ehemaligen Papst Johannes XXIII gewidmet, der aus der Nähe von Bergamo stammte und in Bergamo das Priesterseminar besuchte.
Dom

Quelle: wikipedia

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Karte Bergamo