Montag, 27. Mai 2013

Wer sich streckt ...


Von den Meisen am Knödel hatte ich ja bereits berichtet. An diesem Tag hatte ich auch gesehen, dass ein Eichelhäher oben auf dem Balkongeländer gelandet war und interessiert auf die Nussstange hinunterschaute. Aber das glaubt einem ja niemand. Als ich versuchte, nach meinem Fotoapparat zu greifen, flog er sofort weg, obwohl ich weit innen im Zimmer sitze und die Tür zu war, bei der Kälte.

Heute nun hat er den Weg zum Futter gefunden. Er stand auf der Petersilie und streckte sich, und damit kam er an die Nüsse ran. Da er mir den Rücken zudrehte, merkte er auch nicht, dass er fotografiert wurde.



Samstag, 25. Mai 2013

Wir ham' ne Meise. Endlich.


Im Herbst, nachdem die meisten Pflanzen vom Balkon abgeräumt und ins Winterquartier verfrachtet waren, haben wir Meisenknödel aufgehängt. Große Freude, sie wurden prima angenommen. Besonders die länglichen, nussgefüllten Stangen gefielen den Meisen gut, und sehr schnell war Nachschub fällig. Den haben wir auch besorgt, aber nun kam unser Angebot bei den Vögeln gar nicht mehr an. Es waren keine Meisen mehr da.
Über die Reste, besonders die Meisenringe mit Fett und Sonnenblumenkernen, machten sich die Krähen her. Es war nicht so einfach für sie da ranzukommen, da die Ringe luftig aufgehängt waren. Sie schafften es, oben vom Geländer die Schnur zu packen und den Ring oben drüber zu ziehen oder zu werfen. So war der Abstand kurz genug, und sie hackten Fett und Körner in groben Stücken heraus. Weg wars.

Etwas trotzig habe ich die restlichen Knusperstangen aufgehängt in der Hoffnung, dass die Meisen vielleicht wieder kommen würden. Und tatsächlich, heute war reges Treiben von zwei Meisen, die sich ausdauernd und erfolgreich den Nüssen widmeten.
Erdnuss erfolgreich rausgezogen!
Ihr dürft gerne morgen wieder kommen!

Donnerstag, 16. Mai 2013

Julius Echter. Juliusspital.

Das Juliusspital wurde 1576 von Julius Echter aus seinem Privatvermögen gestiftet, jedoch auch unter Enteignung des jüdischen Friedhofs, an dessen Stelle die Spitalgebäude erbaut wurden. "Aufnahme finden sollten Arme, Kranke, Waisen und Pilger: „allerhand Sorten Arme, Kranke unvermugliche, auch schadhafte Leut, die Wund- und anderer Arznei notdürftig sein, desgleichen Waysen und dann füruberziehende Pilgram und dörftige Personen“ (Quelle: Stiftungsurkunde von 1579)." (aus dem Wikieintrag oben unter Juliusspital)
Die Stiftung besteht bis heute fort, sie betreibt ein Krankenhaus, ein Altenheim, ein Weingut und die Weinstube im Juliusspital und das Gasthaus auf der Vogelsburg.
Ursprünglich entstand die Vierflügelanlage im Renaissancestil (mit einigen gotischen Elementen, wie im Eintrag zur Universität beschrieben), sie wurde jedoch 1699 durch einen Brand zerstört und die Gebäude wurden in barockem Stil wieder aufgebaut. Einen Eindruck der ursprünglichen Bauten gibt dieses Bild im Durchgang zum Innenhof.
Im hinteren Flügel in der Mitte residierte der Fürstbischof. Im Bau vorne rechts, zu erkennen an den gotischen Fenstern, die Kirche.
Auch hier gibt es eine steinerne Stiftungsurkunde, die im zweiten Durchgang, zum Park, zu sehen ist.

Der Park diente zur Zeit Julius Echters als Medizin- und Kräutergarten, ist heute ein schöner, im Sommer kühler Ort zum Verweilen.




Teil 1: Julius Echter und der Dom.
Teil 2: Julius Echter und die Universität.
Teil 3: Julius Echter. Jesuitenkolleg und Priesterseminarkirche.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Julius Echter. Jesuitenkolleg und Priesterseminarkirche.

Der Vorgänger Julius Echters im Amt des Fürstbischofs war Friedrich von Wirsberg. Er war darauf bedacht, in Würzburg ein Gymnasium zu gründen, damit die Landeskinder nicht mehr zur Ausbildung in andere Gebiete gehen mussten, dort evtl. protestantisch beeinflusst wurden. Außerdem wollte man die Lerninhalte bestimmen können. Im ersten Anlauf 1561 entstand ein Gymnasium, das jedoch nur bis 1563 bestand, im zweiten Anlauf 1567 dann ein Gymnasium zusammen mit einem Jesuitenkolleg*.
Hier das Seminargebäude, das 1715 bis 1729 von Joseph Greising und Balthasar Neumann erbaut wurde.

Im Detail: über der Tür die Figur "Der gute Hirte".

Die Seminarkirche St. Michael, direkt daneben, wurde im Krieg völlig zerstört.und erst ab 1988 wieder in modernem Stil aufgebaut.

Plastik in der St. Michaelskirche


*:Informationen aus: Peter A. Süß, Kleine Geschichte der Julius-Maximilians-Universität, Verlag Ferdinand Schöningh, Würzburg, 2002.

Teil 1: Julius Echter und der Dom.
Teil 2: Julius Echter und die Universität.

Dienstag, 14. Mai 2013

Julius Echter. Universität.

Julius Echter hat 1582 die Universität Würzburg wieder begründet. Wieder, weil die erste Gründung bereits 1402 erfolgt war, die Universität jedoch in erster Linie wegen fehlender Finanzmittel nur etwa zehn Jahre Bestand hatte. Zur Wiedergründung wurde ein Kollegiengebäude neu erbaut, das 1591 fertiggestellt wurde. Es war zur Bauzeit das größte zusammenhängende Universtitätsgebäude überhaupt. Würzburg war damals ganz vorne.
Eine Art steinerne Stiftungsurkunde befindet sich über der Einfahrt zum Innnenhof.


Das Gebäude beherbergte alles, was man zur Universität benötigte. Räume für die Lehrtätigkeit, die Fakultäten, die Verwaltung, die Bibliothek und zwei Internate. Und eine Kirche, die Neubaukirche. Heute nennen wir das Gebäude die Alte Universität, es wird heute von der Juristischen Fakultät genutzt.
Der linke Flügel zeigt die Neubaukirche mit gotischen Fenstern, rechts ein Seminargebäude mit Fenstern im Renaissancestil.

Dieser Stilmix aus gotischen Elementen zusammen mit Elementen der Renaissance nennt man auch Echter- oder Julius-Stil. Dabei sind oft die kirchlichen Elemente und Gewölbe im gotischen Stil, repräsentative wie Säulen und Portale im Stil der Renaissance.

Auf engem Raum zeigt sich das an der Westfassade der Neubaukirche. Die Giebel oben wie unten: Renaissance, dazwischen eine gotische Rosette.

Teil 1: Julius Echter und der Dom.
Teil 3: Julius Echter. Jesuitenkolleg und Priesterseminarkirche.

Montag, 13. Mai 2013

Julius Echter. Dom.

Dies ist der erste Post in einer kleinen Reihe, die sich mit dem in Würzburg doch sehr berühmten Fürstbischof Julius Echter befasst. Im Rahmen einer besonderen Stadtführung wurden uns die Stätten seines Wirkens innerhalb der Altstadt gezeigt, und auch für langjährig in Würzburg Ansässige war viel Neues zu sehen.
Zuerst die Daten: Julius Echter lebte von 1545 bis 1617 und war ab Dezember 1573 Fürstbischof in Würzburg und damit auch Herzog in Franken. In der langen Regierungszeit hat er breite Spuren hinterlassen, positive und negative. Positiv wird die Gründung des Juliusspitals (für Arme und Kranke) und die Wiedergründung der Universität gesehen, negativ die rigorose Durchsetzung der Gegenreformation und die Einleitung vieler Hexenprozesse. Das sind nur die herausragenden Punkte, vieles andere kann z.B. in Wikipedia nachgelesen werden.
Unser Rundgang begann im Dom, dieser war einerseits sein "Arbeitsplatz", die Bischofskirche eben. Dort ist er auch begraben. An prominenter Stelle, am Mittelgang und neben den beiden Grabdenkmälern früherer Fürstbischöfe von Tilman Riemenschneider, sehen wir sein Grabmal.

Ein weiteres Grabmal, an viel weniger prominenter Stelle, der Informationstheke gegenüber, zeigt seinen jüngeren Bruder Sebastian.

Nächster Teil: Julius Echter und die Universität.
Teil 3: Julius Echter. Jesuitenkolleg und Priesterseminarkirche.

Sonntag, 12. Mai 2013

This is how I work

Mich hat zwar niemand gefragt, ich mach das jetzt einfach mal selbst. Bei Isabella Donnerhall habe ich am vergangenen Donnerstag, dem Himmelfahrtstag, einen gleichnamigen Blogbeitrag gefunden. Und was soll ich sagen, she made my day! Seitdem weiß ich, welche Notizbücher ich mir als nächstes anschaffen werde, wenn die aktuellen voll geschrieben sind, und ich freue mich schon darauf! Seitdem arbeite ich mit Evernote, auf allen meinen Systemen. Das hat einem Gerät so zugesetzt, dass es am Abend keinen Mucks mehr von sich gab, aber das ist eine andere Geschichte. Isabellas Beitrag basiert ja auf einer amerikanischen Blogserie, auch da habe ich einige Beiträge geradezu verschlungen. Ein wenig wehmütig, denn die sind alle so professionell. Ich privatisiere ja seit letztem Jahr, da sind viele Dinge einfach nicht mehr so wichtig. Aber nun der Fragebogen. ich frage mich selbst, denn sonst mich fragt ja keiner.

Bloggerinnentyp: Kraut und Rüben, wie der Titel seit einiger Zeit sagt, mit einem Bein in Stadtgeschichte, mit einem anderen beim Kochen. Immer positiv, meist sehr kurz gefasst.
Gerätschaften digital: ein ziemlich bejahrter Desktop-PC mit Windows XP, der sich so langsam verabschiedet und bald ersetzt werden soll, ein iPad, ein iPod touch, auch schon in die Jahre gekommen.
Gerätschaften analog: Großes Notizbuch (ca. A4) für die Uni (Seniorinnenstudium) und Vorträge, mittleres Notizbuch (ca. A5) als persönliches Tagebuch, kleines Spiral-Notizbuch (ca. A6) in der Handtasche. In das große schreibe ich meist mit Füller, sonst überwiegend mit den Finelinern 0,4 von Stabilo, gerne in verschiedenen Farben.
Arbeitsweise: wenn schon arbeiten, dann fokussiert.
Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Ich blogge in Blogger und nutze ganz primitiv das dort zur Verfügung gestellte Interface, d.h. ich tippe im Browser in die Maske, die Blogger bietet. Ich mache mir meist keine Notizen vorher, die Blogthemen entstehen spontan bzw. durch das, was ich so mache und erlebe.
Recherchieren beginnt meist mit meinem Lieblingstool im Internet, mit Wikipedia. Hier suche ich die Fakten zu den Dingen, über die ich schreibe, und werde auch meist fündig. Ich möchte meinen Leserinnen nichts aufdrängen, wer weitere Informationen möchte, kann sich über die Links in den Blogbeiträgen weiter hangeln. Für allgemeine Suche gibts dann auch noch Google.
Bookmarks verwalte ich im Browser (z.Zt. Chrome). Schöne Artikel kommen seit vergangenen Donnerstag auch nach Evernote. Artikel, die ich später lesen möchte, landen in einem Bookmark-Ordner names Lesen. Das arbeite ich dann irgendwann ab, und die Links werden dann entweder gelöscht, oder anderweitig gespeichert, je nachdem wozu sie gut sind.
Interessante Blogs kommen in den Feed-Reader. Das ist momentan nach der Abkündigung von Google Reader der Omea-Reader, den ich früher schon mal benutzt habe. Etwas überfunktionalisiert, aber gut. Gibt es aber nicht auf allen Plattformen. Ich bin da offen, gut möglich, dass ich da noch was anderes suche und finde.
Wo sammelst du deine Blogideen?
Wie ich schon schrieb, das ergibt sich meist von selbst, je nachdem was ich so erlebe. Es gibt bestimmte Dinge, über die ich keinesfalls blogge, das ist wirklich Privates, das ist Politik. Ich schimpfe nicht im Blog, ich bin positiv. Und ich fotografiere Stadt und Landschaften, und ich zeige diese Fotos inzwischen auch. Früher habe ich das eher nicht gemacht.
Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen / im Internet?
Internet und Zeitsparen geht für mich nicht zusammen. Ganz günstig macht sich gelegentliches Abspeichern / Sichern, denn manche Tools schmieren einfach im ungünstigsten Moment ab.
Benutzt du eine To-Do List App? Welche?
Seit ich nicht mehr arbeite, sind die Apps für mich völlig überdimensioniert. Als ich noch gearbeitet habe, hatte ich ein super Tool für Workflow, das ich intensiv genutzt habe. Dort konnte man nicht nur die einzelnen Todos erfassen, sondern auch Texte, Links, usw. abspeichern. Nun reichen mir die kleinen analogen Hilfsmittel, am liebsten benutze ich nicht mehr gültige Visitenkarten, die sind klein, handlich, und stabil.
Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Also das Telefon brauche ich fast überhaupt nicht. Ich hasse telefonieren. Daher habe ich die Anschaffung eines Smartphones auch immer wieder hinausgezögert, weil ich es vermutlich nur als mobiles Internet-Gerät nutzen würde. Und wenn man wie ich nicht viel unterwegs ist, geht das mit dem iPad viel schöner. Es gibt so Gerätschaften, die man wirklich vermissen würde, wenn sie nicht da wären, so Basics wie Waschmaschine, Spülmaschine, Herd und Backofen. Und meine Espresso-Maschine, die würde mir auch fehlen. Alles ziemlich analog.
Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Tja, das ist so eine Frage. Es gibt sicher in allen Dingen, die ich gut kann, jemanden, der es noch besser kann. Sonst wäre ich ja Weltmeisterin in irgendwas.
Ich habe ein Faible für Dinge, die einem das Leben einfacher machen, und das kann ich wohl auch ganz gut erkennen bzw. umsetzen. All die schönen Apps oder Tools sind für mich kein Selbstzweck, sie müssen zu was nütze sein. Am besten, wenn sie mir Zeit sparen. Denn ich bin im Grunde genommen sehr faul.
Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Ich höre fast immer Radio, meinen Heimat- und Lieblingssender SWR1. Wenn ich Texte schreibe, sollte nicht zu viel geredet werden, dann schalte ich auch mal aus. Oder ich höre was von der Festplatte. Je nach Stimmung kann das klassische Musik sein, oder auch Jazz. Je nachdem wonach mir dann gerade ist.
Wie ist dein Schlafrhythmus - Eule oder Nachtigall?
Es ist eindeutig die Eule, und daher lass' ich das auch hier so stehen, es ist ja schon von anderen auf die Lerche hingewiesen worden. Ich schlafe gerne länger und empfinde aufstehen-müssen vor acht als persönliche Zumutung. Ich bin ein richtiger Morgenmuffel und möchte in den ersten Stunden meine Ruhe. Da brutschel ich so rum. Nach elf bin ich dann auch im Kopf einsatzfähig, den ganzen Nachmittag hindurch. Gegen Mitternacht ist dann Schlafenszeit.
Eher introvertiert oder extrovertiert?
Eindeutig introvertiert. Ich bin gern für mich, und nach Treffen mit Freunden, die ich durchaus gerne mache und dann auch genieße, bin ich immer wieder froh, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, und ich mir in dieser Ruhe meine eigenen Gedanken machen kann.
Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Alle, die sich von diesem Fragebogen angesprochen fühlen.
Der beste Rat, den du je bekommen hast?
"Mehr sein als scheinen." Das ist heutzutage so was von altmodisch und uncool, aber mir gefällts.
Noch irgendwas Wichtiges?
Immer positiv bleiben.

Montag, 6. Mai 2013

Der Stachel.



So heißt umgangssprachlich die Weinstube "Zum Stachel". Leider ist sie seit einigen Wochen geschlossen, kurz bevor das 600-jährige Jubiläum gefeiert werden sollte, und daher schreibe ich heute auch nicht über das Wirtshaus, sondern "nur" über das Gebäude.
Das Haus mit schönem Innenhof gilt als Beispiel für die Bebauung in Würzburg durch wohlhabende Bürger bzw. Domherren. Details zur Geschichte findet man im Würzburg-Wiki.

Zur Zeit des Bauernkriegs (1525) war das Wirtshaus ein Treffpunkt der Aufständischen. Der Morgenstern fungierte als Kennzeichen für die Anwesenheit der Anführer, und daher hat das Lokal seinen Namen bekommen. Morgenstern entspricht umgangssprachlich Stachel.

Es war wie fast alle Gebäude der Altstadt im Krieg zerstört.
An der Ecke Markt- / Gressengasse findet sich dieser Krieger aus der Zeit des Bauernkriegs.

Sonntag, 5. Mai 2013

Grüner Spargel mit Omelette.


Nach so vielen Regenbildern soll hier nun auch mal wieder gekocht werden. Es gibt inzwischen zwar auch einheimischen Spargel, aber zum richtigen Spargelgenuss ist es einfach immer noch zu kalt. Das Ambiente fehlt. Aber ich wollte trotzdem was mit Spargel machen und habe mich für eine Kombination aus pfannengerührtem Spargel mit einem Omelette entschieden. Dazu ein klein wenig Rauke. Das Rezept ist auf meinem Mist gewachsen, allerdings inspiriert von Bildern aus Bolli's Kitchen, dort wird der Spargel auch in der Pfanne zubereitet.

Zutaten (2 Port.):
500 g grüner Spargel
1 große Kartoffel
4 Eier
50 ml Milch
5 Scheiben durchwachsener Speck
einige Zehen vom jungen Knoblauch
eine Handvoll Rauke (Rucola)
4 Cocktailtomaten
Rapsöl, Butter, Granatapfelessig
Salz, Pfeffer, Zucker
Zubereitung:

  1. Kartoffel waschen und schälen, in 4 mm dicke Scheiben schneiden. In wenig Rapsöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten braten, bis die Kartoffeln durch sind. Salzen und pfeffern.
  2. Spargel unten schälen, evtl. holzige Stellen abschneiden, in vier Zentimeter große Stücke schneiden.
  3. Speck in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. 
  4. Rauke waschen und abtropfen lassen. 
  5. Tomaten waschen.
  6. Etwas Butter in einer weiteren Pfanne erhitzen, Speck hinzugeben, unter Rühren braten. Nach zwei Minuten Spargelstücke bis auf die Köpfe hinzugeben, unter Rühren braten. Nach zwei Minuten die Spargelköpfe hinzugeben, weiter braten. Mit Salz (vorsichtig wegen des Specks) und Zucker würzen.
  7. Eier und Milch gut verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. In die Pfanne zu den Kartoffelscheiben geben und ein Omelett braten.
  9. Aus Salz, Pfeffer, Zucker, Balsamessig und Öl eine Vinaigrette rühren und die Rauke hineingeben, etwas ziehen lassen.
  10. Zwei Tomaten in Vierteln mit der Rauke mischen, die anderen zwei halbieren und kurz in die Pfanne zum Spargel geben. 
  11. Omelette mit Spargel anrichten, Raukesalat dazugeben. Guten Appetit! 



Samstag, 4. Mai 2013

Der Casteller Reiter.

Er steht mehr oder weniger in der Ecke. In der Ecke des Marktplatzes. Dabei hat er doch wichtige Aufgaben. Er muss Nachrichten überbringen. Und so reitet er dann.

Weitere Bilder hier und hier.

Freitag, 3. Mai 2013

Menschen im Regen.

Frauen.

Und Männer.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Regen.

Wenn es so regnet, dass man kaum mehr etwas sieht,
wenn an draußen sitzen nicht im Traum zu denken ist,
dann muss man wohl oder übel ins Kaffeehaus ausweichen.
Das ist der Frühling 2013.

Mittwoch, 1. Mai 2013