Freitag, 13. September 2019

Auswärts. Rousham House.

Haus
Rousham House ist ein Herrenhaus mit einem Park, Blumen- und Gemüsegarten drumrum. Gärten und Park können besichtigt werden, das Haus wird von der Familie Dormer bewohnt und bleibt privat. Es ist recht angenehm, mal kein Restaurant und keinen Shop vorzufinden, die Eintrittskarten zieht man aus einem Automaten, was sich für eine große Gruppe wie die unsere jedoch als zeitaufwendig erwies.
Der Park ist ein Frühwerk (ab 1738) des Landschaftsarchitekten William Kent, der auch das Haus erweiterte und wurde seitdem von der Anlage her kaum verändert.
Park
Wasser und immer wieder Durchblicke, Brücke und Statuen.
Seerosen Brücke
Eigens für den Park erbaute Tempelchen.
Tempel
Wunderschöne Blumen im umzäunten Garten.
Rose
Dahlien
Astern
Dahlien
Rosen
Unweit vom Haus grasen Longhorn-Rinder. Sie werden durch ein Haha - einen Graben, den sie nicht überqueren können und der den Blick in die Landschaft nicht so stört wie ein Zaun - vom Park getrennt.
Park
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Donnerstag, 12. September 2019

Auswärts. Kathedrale von Salisbury.

Kathedrale
Die Kathedrale von Salisbury wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut.
Blick ins Querhaus.
Kathedrale
Im Jahr 2008 wurde ein neues Taufbecken mit ständig fließendem Wasser installiert. Das ganz Besondere daran ist, dass die Wasseroberfläche glatt wie ein Spiegel ist. Beste Voraussetzung für eine Spiegelung des Gewölbes der Kathedrale.
Kathedrale
Im Chorumgang, an den Seiten, sind Chantries erbaut (deutsch: Totenmesskapellen), gekennzeichnet durch einen Sarkophag z.B. eines Bischofs. Dort können Gläubige für dessen Seelenheil beten. Mir haben diese Decke und der Durchblick gefallen.
Kathedrale
Chorgestühl von 1236.
Chorgestühl
Der Kreuzgang.
Kreuzgang
Im Kapitelhaus von 1280 wird eine Seite von einer der vier erhaltenen Ausfertigungen der Magna Charta ausgestellt.
Kapitelsaal mit Magna Charta
Die Magna Charta wird von England häufig als Beweis für die frühe Demokratisierung des Landes herangezogen. Man sollte dabei jedoch nicht vergessen, dass die Unterzeichnung nur möglich wurde, weil der damals amtierende König Johann ohne Land, der jüngere Bruder von Richard Löwenherz, in Schwierigkeiten war. Nur deshalb hat er der Magna Charta zugestimmt. Spätere und zu ihrer Zeit mächtigere Könige haben sie ignoriert.
Kapitelsaal mit Magna Charta
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Mittwoch, 11. September 2019

Auswärts. Wilton House.

Herrenhaus
Wir besichtigten das Herrenhaus, in dem sich prächtige Staatsgemächer befinden, darunter zwei besondere Räume, der Cube und der Double Cube. Wie der Name sagt, handelt es sich um einen würfelförmigen Raum mit jeweils 30 Fuß (9,14 Meter) Länge, Breite, Höhe. Beim Double Cube ist eine Seite 60 Fuß lang. Neben Möbeln von Thomas Chippendale und William Kent werden in den beiden besonderen Räumen Familienporträts der Familie Herbert (Earls of Pembroke)  von Antonis van Dyck gezeigt.
Daneben beherbergt Wilton House die größte Antikensammlung in England. Ein großer Teil davon wurde von der Familie aus dem Nachlass des (französischen) Kardinals Mazarin angekauft.
Fotografieren war im Haus nicht erlaubt.
Eine Brücke im Palladianischen Stil am Fluss.
Palladianische Brücke
Noch einige schöne Libanon-Zedern im Park.
Libanon-Zeder
Die Seite zum Fluss.
Herrenhaus
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Dienstag, 10. September 2019

Auswärts. Stourhead - das Haus.

Stourhead House
Stourhead Haus ist nicht mehr bewohnt, die letzten Besitzer hinterließen es 1946 dem National Trust. Und man darf auch innen fotografieren.
Der große Salon.
großer Salon
Die jungen Herren der Familie wurden traditionell auf die Grand Tour geschickt, an dieser Wand sieht man einige Andenken in Form von Bildern, die sie mitbrachten. Das Bild über dem Kamin zeigt mehrere bauliche Attraktionen in einem Bild, eine Collage des 18. Jahrhunderts.
Bilder von der Grand Tour
Ganz besonders anziehend waren zwei Schränke, die mit Gold und Halbedelsteinen verziert waren. Dieser hat 154 Schubladen, sagte mir die freundliche Dame vom Besucherdienst.
Schrank mit Halbedelsteinen
Etwas kleiner aber nicht weniger schön.
Schrank mit Halbedelsteinen

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Montag, 9. September 2019

Auswärts. Stourhead - der Park.

Der Landschaftsgarten Stourhead ist wie ein Gemälde gestaltet, nur eben statt mit Farbe auf Leinwand mit Bäumen, Büschen, Blumen, Wasser und Gebäuden. So spaziert man in den Park hinein und steht auf einmal vor dieser Aussicht.
Brücke mit Pantheon
Von neugierigen Enten wurden wir begrüßt.
Enten
Farbenspiel mit dem See.
See
Blumen am Wegrand.
P1060109
Und immer wieder Durchblicke.
See
P1060105
See
Sommerblühender Rhododendron.
Sommerblüher Rhododendron
Und wieder Blumen.
P1060113

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Sonntag, 8. September 2019

Auswärts. Bath.

Die warmen Quellen in Bath waren schon den Römern bekannt. Im 18. Jahrhundert wurde Bath zum Treffpunkt der wohlhabenden Bevölkerung, die "Badekur" bestand eher aus (ein wenig) Wasser trinken als wirklich zu baden. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Bath erweitert, es fällt auch heute noch auf, dass die Gebäude eine ähnliche Farbe haben, denn es wurde überwiegend der in der Nachbarschaft vorkommende Bath Stone verbaut.
Bauten
Der kreisrunde Circus besteht aus drei Gebäuden, gebogen, die einen Kreis umschließen. Die Fassade ist einheitlich, dahinter verbergen sich Reihenhäuser. Der Entwurft stammt von John Wood dem Älteren und wurde von seinem Sohn John Wood dem Jüngeren zwischen 1754 und ca. 1760 ausgeführt. Im Bild eines der drei gebogenen Gebäude.
Circus
Am bekanntesten dürfte Royal Crescent sein, gebaut zwischen 1767 und 1775, ein Halbmond, der den Blick auf einen Park eröffnet. Hinter der einheitlichen Fassade mit ionischen Säulen befinden sich 30 Reihenhäuser.
Royal Crescent
In der Innenstadt die Pulteney-Brücke über den Fluss Avon, bis 1774 erbaut, eine geschlossene Brücke mit Läden, ähnlich der Rialto-Brücke in Venedig oder der Krämerbrücke in Erfurt.
Pulteney Bridge
Zum Ende des Besuchs sahen wir noch Bath Abbey von außen (innen wird renoviert). Erwähnenswert ist die Himmelsleiter an der Westseite der beiden Türme, an der Menschen und Engel hinauf klettern. Gibt es sonst nirgends.
Kathedrale mit Himmelsleiter
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Samstag, 7. September 2019

Auswärts. Highclere Castle.

Schloss
Das Schloss Highclere ist von einem großen Park mit wunderschönen und sehr alten Bäumen umgeben. Es dient als Filmkulisse für die Serie Downton Abbey, doch da auch diese Serie völlig an uns vorüber gegangen ist, konnten wir die Begeisterung der Serienliebhaber nicht teilen. Im Sommer ist das Schloss auch für Besucher zugänglich, die Zeiten sind auf der Homepage ersichtlich. (Achtung: WERBUNG!)
Die Libanon-Zeder (der große hintere Baum) ist über dreihundert Jahre alt.
Zedern
Riesiger Baumstumpf.
Baumstumpf
Im Park findet sich auch ein umzäunter Bereich mit wunderschönen Blumen.
Blumen
Blumen
Blumen
Blumen
Blumen
Im Schloss durfte nicht fotografiert werden, leider auch nicht im für uns spannendsten Bereich, der Ausstellung von Funden im alten Ägypten. Highclere Castle ist Sitz der Earls of Carnarvon und der fünfte Earl finanzierte von 1907 bis 1922 die Ausgrabungen des Archäologen Howard Carter, der 1922 das Grab von Tutenchamun entdeckte. Es werden Original-Fundstücke aus (anderen) Ausgrabungen gezeigt sowie originalgetreue Nachbildungen von Funden aus dem Grab des Tutenchamun. Das war richtig interessant!
Einige Stücke können auf der Seite von Highclere Castle angesehen werden. (Achtung: WERBUNG!)

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Freitag, 6. September 2019

Auswärts. Hampton Court. Mantegna Galerie.

In einer ehemaligen Orangerie ist ein Gemäldezyklus aus neun Bildern von Andrea Mantegna "Der Triumph der Julius Caesar" (gemalt um 1485) ausgestellt. König Karl I. erwarb die Gemälde 1629 von den Herzögen von Mantua und ließ sie nach Hampton Court bringen.
Mantegna Galerie
Nach dem englischen Bürgerkrieg (1642-1649) wurden die von den englischen Königen gesammelten Gemälde verkauft - bis auf diesen Zyklus.
Hier zwei der neun Gemälde, die Vasenträger und die Opfer-Ochsen und die Elefanten.
Mantegna Galerie
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