Sonntag, 22. Oktober 2017

Auswärts. Die Kathedrale von Rodez.

Westfront Kathedrale Wir haben an diesem Tag den französischen Jakobsweg für einen Abstecher nach Süden verlassen und Rodez besucht, eine Stadt mit ca. 24.000 Einwohnern. Die Altstadt liegt auf einer Kuppe, von weitem schon sieht man die Kathedrale, die erstaunliche Ausmaße hat. Sie wurde 1277 bis 1530 in Etappen erbaut, zuerst der Chor, dann nach und nach das Langhaus bis zur Westfront.
Das Mittelschiff ist etwa 30 Meter hoch.
Kathedrale
Seitenschiff.
Kathedrale
Der Chor.
Kathedrale
Chor aussen
Zur Orientierung wieder die Karte, Rodez ist durch einen grünen Strich markiert.

Samstag, 21. Oktober 2017

Auswärts. Ortschaften am Fluss Lot.

Espalion ist eine kleine Stadt am Fluss Lot. Eine Brücke aus dem 13. Jahrhundert überquert ihn, die neue Brücke liegt direkt dahinter.
Espalion Estaing
Estaing liegt ebenfalls am Lot, das Schloss überragt den Ort.
Estaing Auch hier eine alte Brücke, diesmal aus dem 16. Jahrhundert.
Estaing
Entraygues liegt am Zusammenfluss von Lot und Truyère, noch verhüllt der Morgennebel die Berge.
Morgennebel
Der Nebel verzieht sich langsam aus Espeyrac.
Dorf Nebel
Dorfkirche in Espeyrac.
DSC01633
Zur Orientierung sind die Orte auf der Karte mit einem grünen Strich markiert.

Freitag, 20. Oktober 2017

Essen. Aligot.

Die Essens-Spezialität des Aubrac ist Aligot, eine Mischung aus Kartoffelbrei, Knoblauch und dem regionalen Cantal-Käse. Dazu isst man eine Bratwurst (saucisse) oder einfach Salat. Das Video zeigt, wie man die Masse stilecht aus der Schüssel auf den Teller bekommt.

Auswärts. Über die Hochflächen des Aubrac.

Die Gegend ist einsam, liegt über tausend Meter hoch, die Dörfer haben nur um 500 Einwohner. Auf den Weiden Aubrac-Rinder, gelegentlich auch Charolais. Romanische Kirchen weisen auf frühe Besiedlung hin.
Höhen Aubrac Höhen Aubrac
In Nasbinals steht eine schlichte Kirche, im 11./12. Jahrhundert erbaut.
Kirche Kirche
Herbstliche Landschaft.
Höhen des Aubrac Höhen des Aubrac
Im nächsten Ort stand das Hospital von Aubrac, das im 12. Jahrhundert zum Schutz der Pilger erbaut wurde. Die Gegend war damals "ein Ort des Schreckens und der Einsamkeit", so ein Pilger aus dem Mittelalter. Heute sind vom Kloster ein Turm und die Kirche erhalten.
Kirche Aubrac Aubrac
Die Karte zur Orientierung, Nasbinals und Aubrac sind durch grüne Striche gekennzeichnet, der Pfeil in Orange deutet auf die Hochfläche des Aubrac.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Auswärts. Einsame Kirche und Bestie.

Etwa neun Kilometer nach Le Puy-en-Velay liegt am Jakobsweg der kleine Ort Saint-Christophe-sur-Dolaison mit der Kirche des heiligen Christopherus aus dem 12. Jahrhundert.
Kirche Kirche Einige Kilometer weiter, nun schon in den Bergen von Margeride, steht eine Holzskulptur zur Erinnerung an die Bestie des Gévaudan, eine Serie von Raubtierangriffen Mitte des 18. Jahrhunderts im Zentralmassiv auf Frauen und Kinder.Margeride Bestie des Gevaudan

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Auswärts. Meygal-Gebiet.

Das Meygal-Gebiet liegt etwa 20 Kilometer östlich von Le Puy-en-Velay und ist recht bergig. Man findet reichlich Hinweisschilder auf Loipen und Skilifte. Die Bauernhöfe liegen recht einsam. Wir hatten eine schöne sonnige Herbststimmung, und immer wieder Ausblicke auf die Vulkankegel.
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Merkwürdige Struktur des Felsens.
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Dienstag, 17. Oktober 2017

Auswärts. Le Puy-en-Velay.

Le Puy-en-Velay liegt im Zentralmassiv, eingebettet zwischen recht steilen Hügeln vulkanischen Ursprungs.
Stadtansicht
Im flachen Teil der Stadt ist sie recht weitläufig angelegt, mit Parks und großen Plätzen.
Park
Doch auch von hier sieht man schon die Wahrzeichen der Stadt als Anfangspunkt des französischen Jakobswegs Via PodiensisStadtansicht
eine 22 Meter hohe Marienstatue und die Kathedrale.
Marienstatue
Steil geht es hinauf, und oben wartet noch eine hohe Treppe.
Aufgang zur Kathedrale
Kathedrale
steile Gasse
Die Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert begonnen, im Mittelalter mehrfach erweitert und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfangreich restauriert.
Kathedrale
Saint-Michel d’Aiguilhe, eine Kapelle auf einer Basaltkuppe.St. Michel d'Aiguille
Zur Orientierung die Karte mit der Reiseroute, Le Puy-en-Velay liegt rechts oben, siehe die grüne Markierung:

Montag, 16. Oktober 2017

Auswärts. Französischer Jakobsweg.

Dies ist der erste Beitrag über eine Reise durch den Südwesten Frankreichs, die wir vor kurzem unternommen haben. Die Strecke wurde bestimmt durch den französischen Jakobsweg Via Podiensis, der von Le Puy-en-Velay nach Saint-Jean-Pied-de-Port am Rand der Pyrenäen führt. Wir sind aber nicht gepilgert, sondern meist gefahren worden und haben Städte und Dörfer angesehen, auch mal einen weiteren Abstecher unternommen. Wir haben viele Kirchen gesehen, aber auch sehr beeindruckende Landschaften. All das werden die in den nächsten Tagen folgenden Beiträge zeigen.
Die Karte diente bereits vor und während der Reise zur Orientierung, die Reise begann (rechts oben) in Le Puy und endete (links unten) in Bayonne. Es zieht sich von rechts oben nach links unten. Die mit den roten Pfeilen markierten Orte haben wir besucht, in denen mit den gelben Pfeilen auch übernachtet. So konnten wir den fast 800 Kilometer langen Weg in einer knappen Woche bewältigen.
Über die einzelnen Orte werde ich nach und nach berichten bzw. Fotos posten. Die zeitweilige Ruhepause im Blog ist vorläufig vorbei, also bleibt dran und schaut vorbei!

Sonntag, 15. Oktober 2017

#12von12. Oktober 2017.

An diesem zwölften, der auf einen Donnerstag fiel, waren wir im Südwesten Frankreichs unterwegs. Über die (sehr schöne) Reise wird im Blog natürlich noch zu lesen sein. Nun seht ihr hier alle Bilder, die schon auf Instagram zu sehen waren.
Aufgewacht sind wir in in einem kleinen Ort am Rand der Pyrenäen, im Baskenland. Typisch für die Gegend ist die rot-braune Farbe der Fensterläden, Türen, Balkone usw.
 Das Frühstück war typisch französisch, café au lait und croissants.
Dorfkirche.
Sehr der Wichtigkeit der Aufgabe bewusst waren sich die Arbeiter bei Mäharbeiten.
Die Pyrenäen von einem Dorffriedhof aus.
Neugieriges Pony am Wegesrand.
Naturbelassener klarer Bach.
Duftende Rose.
 

Wir machten Halt in Espelette und konnten die frischen Paprika in Augenschein nehmen, aus denen Piment d'Espelette hergestellt wird.
Die Platanen waren bereits gestutzt und sahen sehr kahl aus.
Tagesziel: Bayonne.
Weitere #12von12 vom Oktober findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

#12von12. Oktober 2017 Vorankündigung.

Momentan bin ich unterwegs. Es gibt alle Fotos von #12von12 im Oktober auf Instagram zu sehen, Benutzer ulrike.t
Einen vollständigen Blogbeitrag erstelle ich später.