Montag, 8. Juni 2015

Auswärts. Wasserschloss Mitwitz.

Nur 12 Kilometer von Kronach entfernt liegt das Wasserschloss Mitwitz. Die heutige Anlage wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Vierflügelanlage im Renaissancestil über den Resten einer mittelalterlichen Wasserburg erbaut. Nach einer Sanierung 1977 bis 1989 hat der Landkreis Kronach ein 99-jähriges Nutzungsrecht am Schloss, es wird für Veranstaltungen genutzt und beherbergt zwei Museen.

Wasserschloss Mitwitz

Der Innenhof mit Neptunbrunnen und Ritterfigur
Wasserschloss Mitwitz innen

Quelle: Burgen und Schlösser in Franken, Elmar Hahn Verlag, 2014.

Samstag, 6. Juni 2015

Auswärts. Festung Rosenberg in Kronach.

Es ist eine gewaltige Festung, die sich hoch über der Stadt Kronach erhebt. Sie war ursprünglich eine Landesfeste der Fürstbischöfe von Bamberg, an strategisch herausragender Stelle über drei Flusstälern. Von hier aus konnten wichtige Handelswege von Franken nach Thüringen überwacht werden. Die Festung wurde einige Male belagert, jedoch nie erobert. Bis 1867 wurde sie als Festung aufrecht erhalten, dann als Gefängnis genutzt. Heute beherbergt sie zwei Museen.
Rosenberg Gesamt

Das äußere Tor von 1662 Rosenberg Festungstor

Um die Kernburg, die 1249 erstmals erwähnt wurde, wurden im Lauf der Jahrhunderte drei ringförmige Befestigungen errichtet.
Im zweiten Bering. Rosenberg zweiter Ring

Die Kernburg Rosenberg Kernburg

Mächtige BastionenRosenberg äußere Befestigung

Rosenberg Fahne
Quelle: Burgen und Schlösser in Franken, Elmar Hahn Verlag, 2014.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Rezept. Ein Nudelsalat.

Der Herr des Hauses wünschte sich passend zum ersten Sommertag Nudelsalat. Mit Cocktailtomaten, Erbsen, Spargel, Halloumi-Käse und Kerbel vom Balkongarten habe ich einen frühsommerlichen Salat gemischt.


Für uns zwei habe ich 200 g Nudeln nach Packungsanweisung gekocht, die letzen 5 Minuten ca. 100 g Erbsen (TK) mitgekocht, beides abgegossen, kalt abgebraust und abkühlen lassen.
Ca. 300 g Spargel geschält in mundgerechte Stücke geschnitten, in etwas Butter in der Pfanne angebraten, salzen, zuckern, abkühlen lassen.
Aus Essig, Salz, Agavendicksaft, süßem Senf, etwas Öl, 2-3 El Spargelsud und 1-2 El Mayonnaise eine Salatsauce rühren, die Nudeln mit den Erbsen untermischen, den Spargel untermischen, mindestens 30 Minuten durchziehen lassen. Gehackten Kerbel (oder andere Kräuter) unterheben.
Den Halloumi in der Pfanne in wenig Fett braten, die Cocktailtomaten zugeben, kurz erhitzen, etwas Zucker drübergeben. Beides zum/über den Salat geben. Guten Appetit!
Nun ist noch Nudelsalat ohne Spargel übrig, mal sehen, was sich dazu im Kühlschrank noch findet.

Sonntag, 31. Mai 2015

Rezept. Rhabarber-Chutney.

Ein kleiner Teil der Ausbeute vom Rhabarber-Chutney.

Das Rezept stammt ursprünglich aus der Sendung Servicezeit im WDR mit Bernd Neuner-Duttenhofer und Martina Meuth. Die angegebene Web-Adresse ist nicht mehr abrufbar. Ich habe nur das halbe Rezept zubereitet, es ergab bei mir 11 kleine Gläschen.
Zutaten:
1 kg Rhabarber geputzt
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 cm Ingwer
1 Stängel Zitronengras
4 scharfe Chilis (war Eigenbau)
2 Sternanis
500 g Zucker
50 ml Apfelessig
100 g Erdbeeren

Zubereitung:

  1. Den Rhabarber putzen, Fäden ziehen, in dünne Scheiben schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, halbieren, in feine Scheiben schneiden.
  3. Ingwer und Zitronengras fein würfeln.
  4. Chilis entkernen und klein schneiden.
  5. Alles in einen großen Topf geben und mit der Hälfte des Zuckers mischen, eine Viertelstunde Saft ziehen lassen.
  6. Zum Kochen bringen, dabei rühren, damit nichts ansetzt. Wenn es kocht, den restlichen Zucker einrühren. Auf kleinem Feuer etwa 20 Minuten leise köcheln.
  7. Die geputzten Erdbeeren in Scheibchen schneiden und unterrühren, dann den Essig einrühren und noch etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  8. Das Chutney in sterilisierte Schraubgläser füllen, abkühlen lassen. Zur besseren Mischung der Aromen eine Woche durchziehen lassen.

Und weil gerade noch Mai ist, macht das Rezept auch noch beim Gärtnerblog-Event Rhabarber mit.
Garten-Koch-Event Mai: Rhabarber [31.05.2015]

Samstag, 30. Mai 2015

Fotos. Mespelbrunn.

Das Wasserschloss liegt recht abgelegen und dadurch idyllisch mitten im Spessart. Es befindet sich im Privatbesitz der Grafen von Ingelheim, die Familie bewohnt einen Teil des Schlosses.
Das Schloss war Drehort des Films Das Wirtshaus im Spessart, an den sich wohl nur noch recht betagte Personen erinnern werden (1957 gedreht).

Mespelbrunn

Diese Treppe wurde erst in späterer Zeit angebracht, im Mittelalter konnte man die Tür nur über eine Leiter erreichen.

Freitag, 29. Mai 2015

Fotos. Miltenberg.

Im schönen Monat Mai waren wir am Main unterwegs und besichtigten Miltenberg. Die zugehörige Burg wurde im 13. Jahrhundert vom Erzbischof von Mainz als Gegenburg zum Würzburgischen Freudenberg angelegt und steht damit für den am Untermain herrschenden Gegensatz zwischen den (Fürst-) Bistümern Mainz und Würzburg und lokalen Ministerialen, die für die Staufer das Königsterritorium sicherten.
Die Mildenburg.
Miltenberg Mildenburg

Der Marktplatz (Schnatterloch genannt).
Miltenberg Schnatterloch

Fachwerk satt.
Miltenberg Hauptstraße

Das Gasthaus Zum Riesen gilt als eines der ältesten in Deutschland. Miltenberg Riesen

Dienstag, 19. Mai 2015

Rezept. Spargel-Crèpes.



Spargel mit Schinken eingerollt in Kerbel-Crèpes und mit Sauce Hollandaise überbacken. Das Rezept stammt aus dem Mai-Heft von essen & trinken, der Link ist bislang nicht im Internet veröffentlicht.
Das Rezept mischt grünen und weißen Spargel, ich bekam nur den weißen.
Für zwei Personen nimmt man 600 g weißen Spargel, schält ihn und kocht ihn in Wasser mit Salz und Zucker ca. 8 Minuten, so dass er noch bissfest ist. Spargel abschrecken.
Für die Crepes (Flädle heißt das auf schwäbisch) einen Teig aus Mehl, einem Ei und Milch herstellen, Kerbel fein hacken und mit dem Teig mischen. In einer beschichteten Pfanne vier Flädle ausbacken.
Die Flädle mit 2 Scheiben Knochenschinken belegen, mit 1 Tl Frischkäse bestreichen und mit einem Viertel der Spargelstangen belegen. Zu einer Rolle formen und in eine gebutterte Auflaufform mit der Nahtseite nach unten legen.
Aus einem Eigelb, einem Schuss Weißwein, Salz, Pfeffer und 100 g geschmolzener Butter über dem Wasserbad eine Sauce Hollandaise aufschlagen. Über die Pfannkuchen in der Auflaufform geben und ca. 20 Minuten im Ofen bei 200°C überbacken.

Mittwoch, 8. April 2015

Rezept. Frittata mit Zucchini und Lardo.


Frittata, die italienische Version des Omeletts sollte es sein, und im Kühlschrank wartete eine kleine Zucchini auf Verwertung. Nachgesehen in "Italien Vegetarisch" und gleich fündig geworden.
Für zwei: Backofen auf 200°C vorheizen (Ober-/Unterhitze). Eine kleine Zwiebel in Ringe schneiden, ebenso eine kleine Zucchini, beides in einer Pfanne in etwas Sonnenblumenöl anbraten. Leicht salzen. In der Zwischenzeit 4 Eier mit ca. 15 Gramm geriebenem Parmesan und 1 El Öl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Über das angebratene Gemüse in die Pfanne geben und ca. 3 Minuten anbraten. Dann einige dünne Scheibchen vom Lardo oben drauf legen und in den Ofen stellen. In ca. 5 Minuten fertig backen. Köstlich!

Montag, 6. April 2015

Rezept. Risotto mit Radicchio und Lardo.


Ich dachte, ich hätte das Rezept für Risotto mit Radicchio bereits gebloggt, aber ich konnte es nicht im Blog finden. Diesmal haben wir einige Scheibchen Lardo di Colonnata zugegeben, den ich geschenkt bekommen habe, ein ganz wunderbares Produkt.
Wir lieben unseren selbstgemachten Risotto, und meist geht die gesamte Menge Hühnerfond, die wir nach Kauf eines Bio-Huhns herstellen, für Risotto drauf. Diesmal gab es dazu Radicchio und eben Lardo, das Tüpfelchen auf dem i.
Risotto mache ich ohne genaue Mengenangaben, mit einer kleinen Tasse messe ich den Reis ab, ich habe ihn mal gewogen, es sind so um die 90 Gramm für 2 Personen. Ich nehme immer Carnaroli-Reis, der schmeckt uns am besten.
Die Hühnerbrühe erhitzen und die Temperatur kurz unter dem Siedepunkt halten. Das Sonnenblumenöl in einem zweiten Topf erhitzen, eine kleingeschnittene Schalotte anschwitzen (nicht zu heiß), den Reis zugeben, ebenfalls im Öl anschwitzen. Mit einem Schuß Weißwein ablöschen, den Wein verkochen lassen. Nun zwei oder drei Schöpflöffel von der heißen Hühnerbrühe zugeben und mit dem Reis verrühren. Die Hitze so regulieren, dass die Mischung so eben kocht. Salz zugeben. Nun häufig rühren und nach und nach weitere Hühnerbrühe zugeben und rühren, bis der Reis fertig gegart ist, noch leichten Biss hat, aber dennoch durch ist. Kalte Butter (ca. 20 Gramm) unterrühren und geriebenen Parmesan (ca. 3 El) nach Geschmack. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Risotto muss cremig schlotzig, aber weder suppig noch trocken sein.
Für den Radicchio dünste ich eine kleingeschnittene Schalotte in einer Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl an und gebe den in Streifen geschnittenen Radicchio zu. Unter Rühren zusammenfallen lassen, mit Salz und wenig Zucker abschmecken. Zwei dünne Scheibchen Lardo di Colonnata zum Radicchio in die Pfanne geben, leicht erhitzen, untermischen. Zwei weitere Scheiben Lardo habe ich beim Anrichten unter dem Radicchio versteckt, er wurde durch die Hitze von Risotto und Radicchio wunderbar cremig.
Hat man keinen Lardo, dünstet man etwas Dörrfleisch (geräucherten Bauchspeck) mit den Schalotten an, schmeckt auch prima, wenn auch nicht ganz so fein.

Freitag, 3. April 2015

Rezept. Couscous mit gebratenem Gemüse.


Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Einer für Alles", Seite 63, und heißt dort Walnuss-Couscous mit Frühlingszwiebeln und gebratenen Pastinaken.
Dummerweise waren bei mir die Walnüsse zwei Tage vorher "fertig", und von den im Rezept als Alternative vorgeschlagenen Pinienkernen war nur ein Viertel der benötigten Menge da. Im Kühlschrank wartete noch ein Stück einer Lauchstange auf Verwendung, und so habe ich das Rezept kurzerhand abgewandelt. Geschmeckt hat es prima.
Einen El Pinienkerne und zwei El Buchweizenkörner in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie hellbraun sind. Auf einem Teller abkühlen lassen. Eine Pastinake in Stifte schneiden (Größe etwa wie ein kleiner Finger), Lauch (nur das weiße) in 4 mm breite Streifen schneiden. Zwei Frühlingszwiebeln putzen und klein schneiden. Sonnenblumenöl in der Pfanne erhitzen, die Gemüse bei mittlerer Hitze einige Minuten rösten. 200 ml Gemüsefond zugeben, salzen und pfeffern. Einmal aufkochen. 200 ml Couscous einrühren und zugedeckt bei ausgeschaltetem Herd 4-5 Minuten ziehen lassen. Mit einer Gabel auflockern und abschmecken. Beim Anrichten den Pinienkern-Buchweizen-Knusper drüberstreuen.