Montag, 15. Oktober 2012

St. Trudpert


Das Kloster St. Trudpert ist eine der ältesten Kirchenansiedlungen im Schwarzwald. Nur wenige Kilometer nach Staufen im Münstertal gelegen, geht es auf die Einsiedelei des namensgebenden Heiligen zurück. St. Trudpert war ein irischer Mönch, der hier in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts missioniert haben soll. Bereits um 900 ist ein Kloster urkundlich erwähnt. Heute ist es Ordenshaus eines Nonnenordens.
Das Kloster ist von Wiesen und den ersten Schwarzwaldhöhen umgeben.




Mehrere Kirchenbauten sind bezeugt, auch sehr alte (weit vor dem Jahr 1000), die heutige Kirche wurde zwischen 1712 und 1716 im barocken Stil erbaut. Anders als die barock umgebauten romanischen oder gotischen Kirchen strahlt sie viel Atmosphäre aus, Licht und Freude.






Samstag, 13. Oktober 2012

Sulzburg

Nicht weit von Staufen liegt ein weiteres altes Städtchen am Rande des Schwarzwalds und der Oberrheinebene. Sulzburg hatte seine wirtschaftliche Bedeutung in der Vergangenheit durch den Bergbau, vor allem Silber wurde gefunden. Heute zeugt davon ein Bergbaumuseum.



Das Foto vom Stadttor habe ich vier Mal gemacht. Ihr kennt das, wenn ihr fotografiert. Zuerst stand der UPS-Wagen eine gefühlte Ewigkeit im Bild und hatte es gar nicht eilig weiterzufahren. Dann wartete ich auf ein wenig mehr Sonne. Und dann gibt es Bilder, in denen man immer ein Stück von einem Auto sieht, das just in dem Moment auftauchte, als ich den Auslöser drückte. Grrrrhhhh.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl liegt nordwestlich von Freiburg, ist vulkanischen Ursprungs, und misst etwa 16 Kilometer von Ost nach West und etwa 12 Kilometer von Nord nach Süd. Durch das milde Klima und viele Sonnenstunden im Jahr wachsen dort hervorragender Wein, Walnüsse und Obstsorten wie Pfirsiche und Aprikosen, die viel Wärme benötigen.
Hier die höchste Erhebung im Kaiserstuhl, der Totenkopf mit dem Sendemast.
Bei obigem Bild fällt schon auf, dass die Weinstöcke auf Terrassen angebaut werden, nicht wie sonst üblich an Hängen.

Gut erkennbar die Terrassen mit den Weinstöcken.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Breisach


Es gibt halt auch Regentage, oder halbe Regentage. Bei unserem Besuch von Breisach war der Himmel bedeckt, und gelegentlich kam auch ein Regenschauer von oben. Man konnte zwar die Stadt gut anschauen, aber die Fotos sind dem Himmel entsprechend grau und trüb.
Breisach liegt direkt am Rhein und damit heute an der Grenze zu Frankreich. Unter Ludwig XIV wurde das Elsass französisch, und Breisach für einige Jahre gleich mit. Durch die Grenzlage wurde Breisach häufig angegriffen und auch erobert.
Auffallend und auch von weitem gut zu sehen ist das Stephansmünster auf dem Münsterberg.


Von dort sieht man die Unterstadt und den Eckartsberg gen Süden mit einer Burgruine.

Richtung Norden liegt der Kaiserstuhl, der Berg mit dem Sendemast ist die höchste Erhebung, der Totenkopf.

Das Münster stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Gengenbach


"Eines der Highlights jeder Schwarzwaldreise ist Gengenbach (11.000 Einwohner)." meint der Reiseführer. Also musste Gengenbach besichtigt werden, auch wenn es in der Ortenau liegt und nicht gerade um die Ecke beim Markgräflerland.
Gengenbach war Freie Reichstadt und wurde zum Glück im 2. Weltkrieg nicht zerstört. Allerdings wurde die Stadt sowohl im 30-jährigen Krieg 1643 als auch 1689 durch französische Truppen Ludwigs XIV. zerstört, wie so viele Orte im Südwesten (Heidelberg ist wohl der Bekannteste, aber auch das Kloster Hirsau oder die Burg Zavelstein). Das heutige Stadtbild ist also erst um das Jahr 1700 entstanden.


Drei Türme der Stadtbefestigung sind noch erhalten.


Der Reichsadler als Zeichen für die Freie Reichstadt und der Fisch Geng bilden das Wappen der Stadt Gengenbach.

Freitag, 5. Oktober 2012

Römische Badruine


Auch die Römer hatten in Badenweiler die heißen (26.4°C) und heilenden Quellen gekannt. Unweit der heutigen Cassiopeia-Therme liegt die Römische Badruine, aus dem 1. Jahrhundert n.Chr. Seit 2001 wird sie durch ein Glasdach vor den Unbillen der Witterung geschützt.
Das Bad war symmetrisch angelegt, vermutlich war je ein Trakt für Frauen und für Männer vorgesehen.


Es gab große Warmwasserbecken, Becken zum Abkühlen, Ruheräume, eine gewisse Ähnlichkeit zu einem heutigen Badebetrieb ist nicht zu leugnen. Nur wollten die Römer im Bad nicht schwimmen, sondern gemütlich auf Stufen sitzen und schwatzen.
Das kleine runde Becken ist zum Abkühlen im kalten Wasser gedacht.

Heizraum


Bereits im Jahr 2007 hatten wir im fränkischen Weißenburg ebenfalls unter einem spektakulären Glasdach eine römische Badruine besichtigt (klick), etwas kleiner als die in Badenweiler. Dort konnte man besonders gut die Fußbodenheizung erkennen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Staufen



Staufen im Breisgau (so die Bezeichnung seit 1965) ist eine nette Stadt südlich von Freiburg, am Ausgang des Münstertals zur Rheinebene, sozusagen in den letzten Schwarzwaldhügeln gelegen.
Die Burg ist auch von der Stadt aus gut zu sehen.


Das Rathaus.

Hier ein Ausschnitt der Wappen an der Rathausfront, die zeigen, zu welchem Land bzw. Herrschaft die Stadt Staufen gehört hat. Hier ein Ausschnitt.
Links unten: Österreich 1368 bis 1805 bedeutet Vorderösterreich, ein ausgedehntes Gebiet u.a. im heutigen südlichen Baden-Württemberg.
Rechts unten: Baden 1805 bis 1952 (Wikipedia: ab 1806).
Links oben: Baden-Württemberg seit 1952.
Rechts oben: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald seit der Gemeindereform 1973.


Nette Straßen mit netten Läden.


Historische Brücke.


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Bäume

Mir gefällt es gut, dass im südlichen Schwarzwald nicht die Fichten-Monokulturen überwiegen, sondern eine Mischung von Baumarten vorhanden ist. Einige schöne, wettererprobte und vom Wind ordentlich mitgenommene Exemplare sind im Folgenden zu sehen.





Dienstag, 2. Oktober 2012

Landschaft am Schauinsland


Oben am Schauinsland hat man Ausblicke nach allen Richtungen auf die Schwarzwaldlandschaft, die mir so gut gefällt. Nicht nur Wald, sondern auch Wiesen und Siedlungen. Siehe Fotos.



Montag, 1. Oktober 2012

Schauinsland



Der Schauinsland ist der Hausberg von Freiburg, er liegt etwa 10 Kilometer südlich, und ist mit 1284 Meter doch gut 200 Meter niedriger als der Feldberg. Oben steht ein Aussichtsturm, der Eugen-Keidel-Turm. Von dort oben ist die Aussicht noch besser als vom Gipfel.
 Hier der Blick hinunter ins Rheintal, allerdings vom Fuß des Turms.

Auch hier oben schöne Schwarzwaldlandschaft mit Wald, Wiesen und einsamen Höfen.



Auch den Feldberg kann man von hier aus gut erkennen.

Am Weg zum Gipfel und zum Turm sieht man die Holzskulpturen, die ich bereits gezeigt habe.