Montag, 6. Mai 2013

Der Stachel.



So heißt umgangssprachlich die Weinstube "Zum Stachel". Leider ist sie seit einigen Wochen geschlossen, kurz bevor das 600-jährige Jubiläum gefeiert werden sollte, und daher schreibe ich heute auch nicht über das Wirtshaus, sondern "nur" über das Gebäude.
Das Haus mit schönem Innenhof gilt als Beispiel für die Bebauung in Würzburg durch wohlhabende Bürger bzw. Domherren. Details zur Geschichte findet man im Würzburg-Wiki.

Zur Zeit des Bauernkriegs (1525) war das Wirtshaus ein Treffpunkt der Aufständischen. Der Morgenstern fungierte als Kennzeichen für die Anwesenheit der Anführer, und daher hat das Lokal seinen Namen bekommen. Morgenstern entspricht umgangssprachlich Stachel.

Es war wie fast alle Gebäude der Altstadt im Krieg zerstört.
An der Ecke Markt- / Gressengasse findet sich dieser Krieger aus der Zeit des Bauernkriegs.

1 Kommentar:

sammelhamster hat gesagt…

Glücklicherweise war ich letztes Jahr kurz vor der Schließung endlich das erste mal dort essen und kann berichten, dass es sehr gut war.
Schöne Berichte über Würzburg, die du hier immer bringst, gefallen mir gut!