Samstag, 20. Oktober 2007

Urlaubsvergnügen

Nach einem ersten Tag ohne notierenswerte Aktivitäten haben wir heute einen der Vorteile dieser kleinen Insel ausgenutzt, das unterschiedliche Wetter. Bei uns war es windig und nur wenig über 20°C, so dass wir gegen elf Uhr Richtung Süden, zur Südspitze der Insel aufbrachen. Dort ist es meist sonnig, auch wenn der Rest der Insel unter Wolken ist. Und so war es auch, schon ab Inselmitte war es sonnig, die Wolken hingen an der Nordseite. La Restinga bereitet sich auf die elfte OpenFotoSub vor, einen Wettbewerb der Unterwasserfotografie, der nächste Woche dort ausgetragen wird. Dann ist dieser sonst so verschlafene Ort voller Taucher und Zuschauer, Presseleute und Betreuer.
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Heute schon landete der Hubschrauber unter großen Getöse am Ende der Kaimauer neben dem großen Zelt, das auch extra für diese Veranstaltung aufgebaut wird. Wir konnten im angenehm temperierten Wasser schwimmen und schnorcheln, zum Glück diesmal unfallfrei, und die bunten Fische beobachten.
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Danach, und das ist wie ein Ritual, gehen wir im "Refugio" essen, einem Lokal, das hervorragenden Fisch zubereitet und serviert. Aber etwas ganz Besonderes sind immer die "Camarones", Scampi oder Krabben, wie immer wir sie sonst nennen wollen, die jeden Tag frisch serviert werden, oder eben nicht, das haben wir leider auch schon mehrfach erlebt. Heute jedoch waren sie verfügbar, und wir haben sie genossen. Umso mehr, weil wir fast zwölf (!) Monate darauf verzichtet haben. Warum wir keine Scampis in Deutschland essen? Weil sie geschmacklich so hinter den hier servierten zurückfallen, dass es sich nicht lohnt. Die hier servierten haben einen sensationell guten Eigengeschmack, der bei den bei uns verkauften nicht annähernd vorhanden ist. So sieht eine Vorspeise für zwei aus:
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