Sonntag, 5. September 2010

Wyker Impressionen

Die folgenden Fotos sind in Wyk aufgenommen, der Stadt auf Föhr.
Die Stadt beginnt direkt nach den Landebrücken der Fähren und vereint Stadt, Promenade und den Strand.

Sandwall

Mittelbrücke

Neben dem Blick aufs Meer mit Badebrücken und der Insel Langeness findet man nette kleine Gassen mit Läden und Galerien.

Wyk2

Wyk1

Auch einige sehr alte Reethäuser sieht man noch, die meisten Häuser mit Reetdach finden sich jedoch auf den Dörfern der Insel.

Reethaus

Am alten Hafen kann man mit einem Krabbenkutter das Watt erkunden. Junge Leute, die ein einjähriges Umweltpraktikum machen, erklären die Fauna und fischen dazu auch Fische und Krabben.

Krabbenkutter

Samstag, 4. September 2010

Reetdächer

Reetdach

Auf Föhr wurden viele alte Häuser liebevoll restauriert und mit Reet eingedeckt. Auch neue Häuser werden inzwischen wieder mit Reet gedeckt. Unser Führer über die Insel ist ein pensionierter Lehrer und seine Führungen sind große Klasse. Er machte uns darauf aufmerksam, welche wichtigen Einzelheiten man beim Aufbau eines Reetdachs beachtet hat. Früher wurden die Reetschichten mit einem Tau aus Kokosfaser auf dem Dach befestigt, man kann sich das vorstellen wie in einer Nähmaschine mit Ober- und Unterfaden, nur in anderen Dimensionen. Wenn so ein Dach nun mal brannte, was leider immer wieder mal vorkam, dann brannte auch das Kokostau durch und das brennende Reet rutschte vom Dach herunter an die Seiten des Hauses, wo es gelöscht werden konnte. Dadurch gab es weniger Schäden im Dachstuhl. Über dem Hauseingang war der Giebel hochgemauert, die Dachneigung zeigte zur Seite, so dass das Reet auf dem Giebel auch an der Seite des Hauses, aber nicht an der Tür herunterkam, sofern es brannte. Der Türbereich blieb so als Fluchtweg offen.

Boldixum

Heute wird das Reet mit Draht auf dem Dach befestigt. Bei einem Brand bleibt so das Reet wesentlich länger auf dem Dach und die Schäden an Haus und Dachstuhl sind wesentlich größer.
Hier kann man an einem anderen Haus den Eingangsbereich mit der Dachneigung zur Seite gut erkennen.

Alkersum

Die Lebensdauer eines Reetdachs hängt stark davon ab, wie gut es be- bzw. hinterlüftet wird. Früher wurde der Oberstock als Vorratsspeicher genutzt, dadurch war keine Isolierung notwendig. Wenn das Haus jedoch oben ausgebaut ist, ist es wichtig, dass das Dach hinterlüftet ist.

Samstag, 28. August 2010

Friesenmuseum

Friesenmuseum1

Bereits 1908 wurde das Friesenmuseum in Wyk gegründet, vom Arzt Carl Häberlin, der aus einer schwäbischen Familie stammte und in Tübingen Medizin studiert hatte. Die zusammengetragenen Fundstücke reichen von steinzeitlichen Werkzeugen über Dokumente und Bilder wie Wyk zum Seebad wurde bis zur Geschichte der Walfänger. Auch Handarbeiten und Trachten werden gezeigt, alles in einem Haus im friesischen Stil mit einer Eingangspforte aus zwei Walunterkiefern.

Friesenmuseum2

Im Garten wurde ein altes Friesenhaus aus Alkersum originalgetreu wieder aufgebaut. Drinnen sieht man, wie Menschen und Tiere damals auf engstem Raum zusammen lebten.

Friesenmuseum3

Grillen am Strand

Südstrand1

Bei Pitschi's am Südstrand waren wir zum Grillen bei Sonnenuntergang. Man sitzt auf der Terrasse, die Profis grillen. Sehr schönes Erlebnis, man muss sich nur sehr warm anziehen. SEHR ! Aber dann ist es auch sehr schön zu sehen wie die beleuchteten Fähren vorüberziehen. Auch der fast noch volle Mond stattete uns einen Besuch ab.

Südstrand2

Freitag, 27. August 2010

Insel Föhr

Eine Stadt, 16 Dörfer, drei Sprachen, eine Sprachgrenze. So lässt sich Föhr auch zusammenfassen. Wir haben  viel gesehen, doch eine kurze Zusammenfassung ist schwer. Einfacher lässt sich übers Wetter schreiben, es war einfach nur schön.

Donnerstag, 26. August 2010

Mit der Bahn

Von Hamburg zur Nordsee gibt es in Itzehoe eine längere Pause, die Lok wird gewechselt. So kann die Aufenthaltszeit nicht genutzt werden, um Verspätungen aufzuholen. Man fährt hier noch mit Dieselloks, die Strecke ist nicht elektrifiziert. Und angeblich behindern langsame Güterzüge das Fortkommen der Schnellzüge. Wir hatten bald 40 Minuten Verspätung eingefahren, und Kleinbahn nebst Fähre waren natürlich weg. Aber es gab noch weitere Fähren, nur die Verspätung wuchs eben auch weiter. Aber wir sind nun da, und über schlimmere Ereignisse ist zum Glück nicht zu berichten. 

Montag, 23. August 2010

Wie online bleiben?

Wir sind nur wenige Tage und nicht mit dem Auto unterwegs, also soll es nur wenig Gepäck sein. Kein PC. Möglichst geringe Kosten Wie kann ich dann bloggen? Erste Wahl soll der iPod sein, evtl. auch das Handy. Im ICE bis Hamburg gibt es Hotspots der Telekom. Auf der Insel auch. Kosten 8€ pro Tag oder 29€ für 30 Tage. Der Pferdefuß war erst bei der Bestellung zu sehen, die 30 Tage gelten "am Stück". Sonst wäre das interessant. Dann bleibt noch das Wlan des Hotels (kostenpflichtig, steht auf der Internetseite). Mal sehen, was klappt.

Samstag, 21. August 2010

Vorfreude

Bald fahren wir nach Föhr. Ganz im Norden und daher ganz ungewohnte Richtung. Ich war schon dort, vor Urzeiten, oder wie soll man 1969 aus heutiger Sicht sonst bezeichnen? Dann noch mal 1971, und auch am Ostermontag 1992 für einige Stunden, zu Besuch von Amrum aus.
Damals schon konnte ich mich an nichts mehr von 1969 erinnern, und so ist es doch die Reise in ein fremdes  Land. Aber ich bin sehr gespannt und freue mich.

Samstag, 24. Juli 2010