Mittwoch, 31. Dezember 2025

Auswärts. Schengen.

Schengen liegt in Luxemburg unmittelbar an den Grenzen von Frankreich und Deutschland, ein Ort im Dreiländereck. Bekannt wurde der Ort durch das Schengener Abkommen, das 1985 geschlossen wurde und somit in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen feiern konnte. Wir besuchten das Europäische Museum Schengen, ein Dokumentationszentrum über das Abkommen, das innerhalb des Schengen-Raums freies Reisen ohne Grenzkontrollen ermöglicht.
Das erste Abkommen von 1985, unterzeichnet von Frankreich, Luxemburg, Niederlande (linke Seite), Belgien und Deutschland (rechte Seite).
Vertrag
Unterzeichnet wurde der Vertrag auf der Mosel auf dem Schiff Princesse Marie-Astrid, hier ein Modell.
Modell, Ort der Vertragsunterzeichnung
Im Museum, das in diesem Jahr modernisiert wurde, ist sehr viel digitale Technik implementiert, so dass man auf Knopfdruck Ton-, Film- und Fernsehaufnahmen aus der Zeit der Unterzeichnung sehen und hören kann, ebenso Historisches über die Grenzen in Europa.
Vor dem Museum sind am Moselufer diese Säulen aufgebaut, die Sterne stellen Städte bzw. Länder Europas dar.
Städtesäulen
Erkennen konnte ich Brüssel.
Modell Brüssel
Paris bzw. Frankreich.
Modell Paris
Spanien.
Modell Spanien

Dienstag, 30. Dezember 2025

Auswärts. Diekirch und Römermosaik.

Es ist nun an der Zeit, drei Monate nach dieser Fahrt an die Mosel, die Berichte darüber zum Ende zu bringen.
Der Tag, der nun dokumentiert wird, führte uns wieder nach Luxemburg, und zwar sowohl in die Stadt als auch ins Umland. Leider war dies auch der Tag, an dem über vierzig Liter Regen pro Quadatmeter fielen, es goss ununterbrochen, so dass wir alle trotz Regenkleidung und Schirmen patschnass wurden. Nach einer Stunde waren wir uns einig, den Besuch abzubrechen, wir setzten fort mit dem Geschichtsmuseum in Diekirch, dort ist auch ein römisches Mosaik zu bewundern.
röm. Mosaik, 3,5  x 4,75m

Das Mosaik zeigt in der Mitte einen Kopf, der völlig anders aussieht, wenn man den Blickwinkel um 90 Grad dreht, siehe nächstes Bild.

röm. Mosaik, 3,5  x 4,75m
In Diekirch siedelten schon die Römer, die Kirche wurde
unter merowingischer Herrschaft gegründet. Viel Archäologisches und Historisches ist zu entdecken.
Museum Krypta
Museum

Freitag, 12. Dezember 2025

#12von12. Dezember 2025.

Auch wenn man nichts damit anfangen kann, es lässt sich nicht leugnen, jetzt ist Advent, und der begegnet jedem, sobald man die Wohnung verlässt und sich unter Leute begibt. Heute, an einem Freitag, sind Dinge zu besorgen, mit #12von12.
Kurz vor dem Weihnachtsmarkt, heute ist ein trüber Tag, keine Sonne.
grauer Tag
Erste Station ist der Kaffeeladen.
Kaffee
In diesem Jahr sind die möglichen Zufahrten zur Fußgängerzone mit den Buden gesichert. Sehr angenehmer Nebeneffekt: endlich !!! können Autofahrer hier nicht mehr durchfahren, es ist sonst eine regelrechte Autobahn.
Sperre
Die Tiefgarage im Zentrum ist schon voll, Rückstau.
Ende der Schlange
Der stand im letzten Jahr auch schon in der Gegend rum, hat wohl keine Abnehmerin gefunden.
noch vom Vorjahr
Zweite Station ist der Blumenladen.
Blumenladen
so schön
Dritte Station ist der Bäcker. Dort muss man immer anstehen, immer ist jemand vor einem.
hier muss man immer Schlange stehen
Brot
Vierte Station Weinkauf.
Mitbringsel
die Feiertage nahen
Vom Blumenladen. 
Blumen-Einkauf
Weitere #12von12 vom Dezember findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Dienstag, 2. Dezember 2025

Auswärts. Konstantinbasilika in Trier.

Konstantin Basilika
Dieses gewaltige Bauwerk hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Erbaut wurde es im 4. Jahrhundert als Palastaula, mehrfach zerstört, mehrfach wieder aufgebaut, zum letzten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg. Es wird als evangelische Kirche genutzt.
Konstantin Basilika
Vom Ende des 19. Jahrhunderts stammen die fünf Marmorskulpturen, von denen nur noch die Köpfe erhalten sind. Sie stellen Jesus und die vier Evangelisten dar.
Konstantin Basilika 4 Evangelisten & Jesus

Montag, 1. Dezember 2025

Auswärts. Altstadt Trier.

Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands, sie wurde vor über zweitausend Jahren von den Römern gegründet. Wir machten diesmal keine Stadtbesichtigung, die Fotos sind beim Durchgehen entstanden und zeigen nur einen groben Überblick.
Kurfürstliches Palais.
Kurfürstliches Palais
Petrusbrunnen.
Petrusbrunnen
Fachwerkhäuser am Hauptmarkt.
Hauptmarkt
Am Hauptmarkt, im Hintergrund die Kirche St. Gangolf.
Hauptmarkt
Dreikönigenhaus.
Dreikönigenhaus
Porta Nigra.
Porta Nigra
Dom und Liebfrauenkirche. Ein Blogeintrag von einem früheren Besuch beschreibt die beiden Bauwerke.
Dom Liebfrauenkirche
Und zum Schluss der mir sehr sympathische Weinstand am Hauptmarkt, er ist für mich so ein wenig das Äquivalent zum Brückenschoppen in Würzburg. Am Foto ist er kaum besucht, es war noch zu früh am Tag.
Weinstand

Sonntag, 30. November 2025

Essen. Rückblick November.

Kaum der Rede wert, erstes Sauerkraut der Saison, mit Kassler und Kartoffelpüree.
20251124_180017

Sonntag, 16. November 2025

Auswärts. Römische Tempelanlage.

Oberhalb des Ortes Tawern (leitet sich von taberna ab, daher auf der 2. Silbe betont) wurde 1986-88 ein römischer Tempelbezirk ausgegraben und teilweise rekonstruiert.
Merkur-Tempel
So beschreibt die dortige Erklärungstafel den Ort: 
"Entscheidend für die Platzwahl war der Verlauf der Fernstraße, die vom Mittelmeer über Metz [...] nach Trier führte. Bei klarem Wetter konnte der Reisende vom Heiligtum bis nach Trier sehen."
Im Bild (etwa bei "11 Uhr" in der Ferne) kann man die Türme des Doms erahnen.
Blick nach Trier
Man konnte um den Tempel herumgehen.
Merkur-Tempel
Oder hineingehen.
Merkur-Tempel
Der Tempel war dem Gott Merkur geweiht, seines Zeichens Götterbote, Gott des Handels und des Gewerbes.
Merkur-Tempel
Unter dem Dach (etwa bei "11 Uhr") befindet sich ein 15 Meter tiefer Brunnenschacht, dort fand sich vieles, was den Archäologen eine gute Rekonstruktion der Geschichte des Tempelbezirks ermöglichte.

Merkur-Tempel
Die Anlage wird (ehrenamtlich) betreut vom Verein Römisches Tawern e.V., es werden auch Führungen angeboten.

Mittwoch, 12. November 2025

#12von12. November 2025.

Nachdem ich im letzten Monat mal wieder mitgemacht habe, gleich noch mal, vielleicht ein bisschen in Übung kommen.
Zu Hause, vor Start zum Markt, waren die Meisen schon eifrig beim Frühstück.
Frühstück der Meisen
An diesem Mittwoch war ein Marktbesuch fällig, und nach einem nebligen Start am Morgen kam doch tatsächlich die Sonne raus. So wichtig in den dunklen Monaten.
Kurz bevor der Markt erreicht ist, beginnt der Nebel sich aufzulösen.
der Nebel löst sich auf
Unsere "Wahrzeichen" am Markt.
Oberer Markt
Das Angebot an Ständen ist überschaubar.
Grüner Markt
Das Gemüseangebot dafür reichhaltig.
Gemüse
Gemüse
Kürbis
Auf den breiten Bänken rasten die "Minis".
Rast der "Minis"
Buden an der Marienkapelle.
Bude
Der optische Abschluss des Marktplatzes, Teil einer Bank.
Bank
Schau-Auslage beim Bäcker.
Brot
Beute.
Granatapfel