Sonntag, 13. April 2014

fotos. markt. frühling. stuttgart.

marktbrunnen
an einer seite des stuttgarter marktplatzes liegt der marktbrunnen, ein wenig tiefer als die umgebung und von platanen umgeben. im sommer ein beliebter schattenplatz. eingezwängt zwischen den kaufhäusern und an den wochenmarkt-tagen zugeparkt von den lieferwagen. eigentlich ein schöner brunnen, unbeachtet von seiner umgebung.

flieder
noch nicht mal mitte april, und schon gibt es flieder!

spargel_angebot_2
spargel satt in allen variationen, kurze, dünne, dicke, alles da.
spargel_angebot_1
"küchenfertig" scheint das neue angebot zu sein. wir schälen selbst, wo sollte sonst die köstliche spargelsuppe herkommen?
wasser_fasziniert_immer
wasser zieht doch immer. die beiden pimpfe mussten unbedingt nach oben und ganz dicht ran.

Freitag, 11. April 2014

[Gastbeitrag] Weizenbrot für Plötziade.

1. Plötziade

Heute gibt's eine Premiere hier im Blog, denn der Beitrag stammt nicht von mir, sondern von einem Gast. Es bleibt jedoch in der Familie, heute bloggt mein Küchenchef, der in unserer Küche auch den (Brot-)Bäcker stellt. Er hat nach den Vorgaben aus dem Plötzblog ein Brot entwickelt, mit dem er an der ersten Plötziade teil nimmt. Hier sein Rezept:

Sauerteig
50g Roggenvollkornmehl
40g Wasser

Vorteig
100g Weizenmehl 550
60g Wasser
1g frische Hefe

Hauptteig
Sauerteig
Vorteig
350g Weizenmehl 550
200g Wasser
1g frische Hefe
10g Salz

Sauerteig
Existierte in ausreichender Menge aus eigener Zubereitung.

Vorteig
Zutaten in einer Schüssel mischen und von Hand zu einem festen Teig kneten. Luftdicht abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur und dann 16-20 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Das Volumen sollte sich dabei verdoppeln.

Hauptteig
Zutaten ohne Salz mit der Küchenmaschine 5 Min. auf der untersten Stufe vermengen. Dann 15 Min. auf Stufe 2 kneten, wobei das Salz nach 10 Min. in kleine Anteilen zugegeben wird. Der Teig muss elastisch und fest sein, und er darf nicht mehr am Schüsselboden kleben. Teig luftdicht abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen. Teig formen und in einen Gärkorb geben und nochmals abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen. Dann den Teigling aus dem Gärkorb auf Backfolie oder Backpapier stürzen und mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge einschneiden.

Backvorgang
Backofen auf 250 Grad C vorheizen und je nach Backofen ggf. Wände und Boden mit Wasser besprühen. Den Teigling einschießen. Die Backzeit beträgt 55 Minuten. Nach 10 Min. kurz die Ofentür öffnen, um die Schwaden entweichen zu lassen. Danach die Temperatur auf 210 Grad C absenken. Die letzten 5-10 Min. die Temperatur auf 250 Grad C erhöhen und dabei die Ofentür leicht geöffnet lassen, damit die Kruste die gewünschte Konsistenz erhält.

Abkühlvorgang
Das goldbraun gebackene Brot aus dem Backofen entnehmen und auf einem Küchengitter vollständig abkühlen lassen.

Geschmack
Das Brot duftet angenehm leicht säuerlich, und die knusprige Kruste strahlt „Frische pur“ aus.

Donnerstag, 10. April 2014

hähnchen mit ingwerkruste.


das rezept hatte mich gleich beim durchblättern des hefts angesprochen, ein hähnchen, das zuerst in einer mischung aus hühnerbrühe und kokosmilch mit vielen gewürzen gegart wird und anschließend im ofen mit einer kruste aus ingwer braun werden darf. im rezept für vier personen verwenden sie zwei hähnchen à 1,2 bis 1,4 kg, wir zu zweit essen aber kein halbes hähnchen in einer mahlzeit. viel zu viel für uns. so wollte ich das rezept runterrechnen für zwei keulen. dann hat sich lieber besuch angesagt, und wir haben dann doch das halbe rezept mit einem hähnchen gemacht, das allerdings auch 1,9 kg auf die waage gebracht hat. wir haben zu dritt gut davon gegessen, unser gast etwa eine "normale" portion, wir weniger, so dass auch noch fleisch übrig geblieben ist.
zutaten (2-4 pers., je nach appetit):
3 stangen zitronengras (eigenbau, eingefroren)
1 zwiebel
4 konfierte knoblauchzehen
2 getrocknete chilischoten (eigenbau)
750 ml kokosmilch
knapp 1 l hühnerbrühe (selbst gemacht)
2 sternanis
2 gewürznelken
50 g frischer ingwer
1/2 tl meersalz
2 tl fischsauce
2 messerspitzen piment d'espelette
1/2 tl schwarzkümmel
saft und schale einer halben bio-orange

zubereitung:

  1. zitronengras längs halbieren, zwiebel schälen und vierteln, 2 knoblauchzehen halbieren. mit kokosmilch, brühe, chili, sternanis und nelken in einen topf geben, in dem das hähnchen so gerade platz hat, sonst braucht man evtl. noch mehr flüssigkeit. aufkochen. hähnchen hineingeben und zum kochen bringen, dann abgedeckt 40 minuten bei milder hitze leicht köcheln lassen.
  2. hähnchen 20 minuten im sud bei ausgeschaltetem herd ziehen lassen, dann herausnehmen und auf ein backblech bzw. einen gitterrost in der fettpfanne legen. 
  3. ingwer schälen und grob schneiden, mit 2 knoblauchzehen und meersalz im mörser zu einer groben paste verarbeiten. paste auf dem hähnchen verteilen. im vorgeheizten backofen auf der 2. schiene von unten bei 190 grad in ca. 40 minuten goldbraun backen (bei mir am besten mit umluft - grill).
  4. für eine sauce einige schöpflöffel vom kokosfond abnehmen, in einem kleinen topf erhitzen und mit fischsauce würzen. evtl. etwas piment d'espelette hinzugeben.
  5. hähnchen aus dem backofen nehmen, mit piment d'espelette, orangenabrieb und schwarzkümmel bestreuen und mit dem orangensaft beträufeln. mit reis (und salat oder gemüse) servieren.

wenn ich das rezept nochmal mache, werde ich aus dem hähnchen nach dem kochen ein "plattes huhn" machen, d.h. es auf einer seite aufschneiden und aufklappen, so dass alle stellen mit haut gut bräunen können. die ingwerpaste ist nämlich reichlich und schmeckt sehr gut. und nur mit hähnchenkeulen wird es das rezept sicher auch noch mal geben.
übrig geblieben ist auch noch reichlich von dem köstlichen fond, den ich in kleinen portionen zur weiteren verwendung eingefroren habe.
originalrezept aus essen & trinken, heft 3/2014, link
noch gesehen bei schnuppschüss ihr manzfred, link

Samstag, 5. April 2014

fotos. feuerwerk.

nochmals zwei bilder vom frühjahrs-volksfest, aufgenommen vom balkon. da sind dann immer die türme vom heizkraftwerk davor.

fv2014_08
fv2014_07

Donnerstag, 3. April 2014

fotos. frühjahrs-volksfest.

auf dem festplatz an der talavera findet momentan das frühjahrs-volksfest statt. bei dem schönen sonnenschein geht man doch mal gerne drüber. gleich am anfang begrüßt uns das kettenkarussell, eine schöne erinnerung an alte zeiten.

viele fahrgeschäfte bieten sich an, auch wieder alt-gewohntes wie geisterbahn oder boxautos. der junge mann links unten sieht jedoch noch sehr skeptisch aus und muss wohl erst noch überzeugt werden, dass kinderkarussell auch spaß machen kann.
zu naschen gibts natürlich auch. und dosenwerfen, oder losgewinne. ob ich mir wegen so einem glupschauge unten rechts allerdings ein los leisten würde, bezweifle ich doch noch.
unter diesen spiegeln geht es dann rasant auf und ab und rum und num.
 echte prüfung für magen und gleichgewichtsorgan.


Dienstag, 1. April 2014

fotos. magnolienblüte.

das schönste zeichen für einen frühling ohne regen. magnolienblüte ohne braune blätter.
in würzburg steht die größte gruppe in einem stückchen park direkt gegenüber dem bahnhof.

magnolie_2014
die fotografen drängeln sich, ausgerüstet wie profis. stativ, reflektor.
magnoliengarten_mit_fotografen

Montag, 31. März 2014

pfannengerührter linsensalat.

zu gegrilltem braucht man natürlich noch mehr als nur tomatenketchup. diesmal sollte es ein linsensalat sein, aber ausnahmsweise nicht so nussig, wie aus alblinsen (oder berg- oder le-puy-linsen), sondern aus den roten linsen, die man normalerweise für suppen und püree verwendet. und da diese linsen ruckzuck weich sind, habe ich sie nicht gekocht, sondern mit den anderen zutaten in der pfanne zubereitet. es war ein versuch, und er hat auf anhieb geklappt.

in einer beschichteten pfanne (26 cm) habe ich 1 el rapsöl erhitzt, darin eine kleine schalotte, 1/2 möhre in kleinsten würfelchen, die gleiche menge knollensellerie, ebenfalls in kleinsten würfelchen, und eine konfierte knoblauchzehe bei mittlerer hitze glasig gedünstet. die roten linsen (eine große tasse mit 250 ml voll) in einem sieb mit wasser abbrausen, in die pfanne geben, kurz mit anschwitzen. mit gemüsebrühe ablöschen, so dass alles mit brühe bedeckt ist (schätzungsweise 125 bis 150 ml). salzen. bei milder hitze köcheln lassen bis die linsen gar sind und die brühe verdampft bzw. aufgesogen ist. eine frühlingszwiebel (in ringen) unterrrühren. nach geschmack würzen, bei mir piment, kreuzkümmel, schwarzer pfeffer, alles aus der gewürzmühle oder frisch gemörsert, und ungarischer paprika (scharf).
alles in eine salatschüssel geben, 2-3  el apfelessig darüber geben und untermischen. evtl. nachsalzen. 3 el walnussöl unterheben und etwas durchziehen lassen.

fleisch und bratwürste schmurgeln vor sich hin.

Sonntag, 30. März 2014

Tomatenketchup.

Bei diesem schönen Frühlingswetter werden allerorten die Grills sauber gemacht und müssen dann auch eingeweiht werden. Auch wir reihen uns heute in die Reihe der Griller ein, wenn auch nur mit einer Grillpfanne draußen auf dem Balkon. Und was braucht man zum Gegrillten als Beilage? Natürlich Tomatenketchup. Natürlich selbst gemacht.

Die letzte Ketchup-Produktion nach diesem Rezept hat sehr lange gehalten, so habe ich diesmal nur die Hälfte gemacht. Lieber öfter mal wieder frisch machen! Und wenn es im Sommer aus sein sollte, koche ich welches aus dann reifen, frischen Tomaten. Zum Abfüllen in die kleinen Gläschen habe ich mir einen Flaschentrichter geleistet, die Öffnung des Marmeladentrichters ist zu groß.

Zutaten:
1 große Dosen geschälte Tomaten in Tomatensaft, 800g Einwaage
200g Zwiebeln, gehackt
4 Knoblauchzehen, confiert
1/2 rote Paprikaschote, Samen und Scheidewände entfernt, gehackt
100g Staudensellerie, gehackt
2 kleine Lorbeerblätter
90g unraffinierter Vollrohrzucker
125 ml Apfelessig

Gewürzmischung
8 Nelken
10 Pimentkörner
5 cm Zimtstange, in Stücke gebrochen
1/2 Tl Fenchelsamen
1 Tl Salz
1/2 Tl schwarze Pfefferkörner

Zubereitung:

  1. Die Tomaten mit den Zwiebeln, dem Knoblauch, der Paprika, den Lorbeerblättern und dem Staudensellerie in eine große Kasserole geben. Abgedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen (bei mir über 30 Minuten), bis alle Zutaten sehr weich sind.
  2. Die Lorbeerblätter entfernen und die Mischung im Mixer pürieren.
  3. Die Zutaten für die Gewürzmischung in eine Mühle oder einen Mörser geben und zerkleinern.
  4. Das Püree in einen Topf füllen, dann den Zucker, den Essig, und die Gewürzmischung hinzufügen. 20 Minuten (oder mehr) unter häufigem Rühren köcheln lasen, bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat.
  5. Evtl. Chili (oder noch schärferes) kurz mitkochen lassen.
  6. In frisch sterilisierte, heiße Gläser abfüllen, mit säurefesten Deckeln verschließen und beschriften.
  7. Ergibt etwa 6 kleine Gläser (je nach Größe).

Das Rezept stammt aus dem Buch "Marmeladen, Chutneys & mehr" aus dem Verlag Dorling Kindersley, das ich bereits hier vorgestellt hatte. Damals durfte es auch bei DKduW mitmachen.

Freitag, 28. März 2014

... aber sie schmecken super! [shortbread]

dies ist die dokumentation eines halben fehlversuchs, eines missgeschicks, das mir leider immer mal wieder passiert. das missgeschick besteht darin, dass das zeug einfach nicht gut aussieht. ich arbeite zu grobmotorisch. halb ist der fehlversuch, weil es nur optisch missglückt ist, der geschmack ist absolut super.
ich rede hier von shortbread, einem schottischen süßen mürbeteiggebäck (lt. wikipedia). so ganz gelegentlich backe ich auch süßes, am liebsten kleine, gut portionierbare teile, als begleitung zum espresso am nachmittag, aber eben nicht jeden nachmittag. so sind mürbe kekse, die auch noch gut aufzubewahren sind, ideal.

ich hatte nun immerhin - jetzt im märz - die letzten zu weihnachten gebackenen plätzchen aufgegessen, und nachschub sollte her. ich erinnerte mich an einen beitrag von katharina seiser und bin in ihrem blog esskultur auch gleich fündig geworden. wenn man ein wenig zeit mitbringt, lohnt es sich ihre geschichte ganz zu lesen, von anfang an. sie ist ein profi was lebensmittel angeht, und ich bewundere an ihr die leidenschaft, mit der sie nur die besten zutaten akribisch zusammenträgt und versucht, auch gute rezepte noch weiter zu verbessern. sie verweist in ihrem beitrag auf shortbread-rezepte in effilee und küchentanz, von denen sie ausgegangen ist, so dass meine leserInnen die entwicklung ebenfalls rückverfolgen können. ich habe mich für die mengen an effilee gehalten, es ergab ein dreiviertel blech. ich mache lieber erst mal eine nicht so große menge, so lange ich noch nicht weiß, ob es mir schmeckt. beim nächsten mal nehme ich dann die bei katharina seiser angegebenen mengen für ein ganzes blech.
zutaten:
250 g weizenmehl type 405
125 g reismehl
250 g butter
125 g puderzucker
mark einer vanilleschote
1/2 bis 1 tl meersalz, im mörser oder in der salzmühle zerkleinert
zubereitung:

  1. die butter sehr weich werden lassen. mit vanillemark, puderzucker und salz schaumig rühren.
  2. die mehle miteinander vermischen, auf die butter sieben.
  3. mit dem k-haken der küchenmaschine vorsichtig unterrühren, bis sich alles zu gleichmäßigen groben streuseln formt, achtung! das geht sehr schnell. nicht mit den händen kneten!
  4. die streusel auf das blech (mit backpapier) geben und andrücken. mit einem wellholz möglichst gleichmäßig verteilen und festdrücken, auch an den rändern.
  5. mit einem scharfen messer mit dünner klinge in gleichmäßige (!) streifen schneiden.
  6. mit einer gabel oder 2 chinesischen stäbchen mit dünner spitze gleichmäßig einstupfen. (war bei mir nicht möglich)
  7. eine stunde im kühlschrank ruhen lassen.
  8. nach 30 minuten backofen auf 150 grad vorheizen.
  9. nach weiteren 30 minuten blech aus dem kühlschrank nehmen und in den ofen schieben. etwa 50 minuten backen, das shortbread sollte noch hell sein.
  10. aus dem ofen nehmen und mit dem messer an den gleichen stellen wie vorhin in streifen schneiden.
  11. vorsichtig vom blech nehmen und auf einem gitter auskühlen lassen.
  12. einige stunden später in eine blechdose füllen und mindestens einen tag durchziehen lassen.

wo war nun das missgeschick? ich war so angefixt von den beschreibungen, dass man den teig gar nicht mit der küchenmaschine machen sollte, rechtzeitig aufhören sollte, dass ich den teig noch in sehr sehr streuseligem zustand aufs blech gegeben habe. dadurch konnte ich weder die löcher in den teig stupfen - die oberfläche wurde dadurch nur wieder richtig krümelig - noch hielten die schnitte. das backergebnis ist jedoch einwandfrei, es bildeten sich tatsächlich (sehr mürbe) kekse. ich konnte mich gerade einen knappen tag zurückhalten, dann musste ich probieren. der geschmack ist wirklich fantastisch, knusprig, buttrig, nur wenig süß, ein hauch von vanille, und gelegentlich ein bisschen salz.

der trick bei alledem ist wohl die verwendung von reismehl, das hatte effilee herausgefunden, und küchentanz und esskultur haben noch etwas mehr salz verwendet. das reismehl habe ich trotz allem was ich vorher gelesen hatte, im asia-laden um die ecke besorgt, es roch überhaupt nicht muffig oder so, sondern sehr fein.
die ruhezeit im kühlschrank habe ich eingefügt, ich mache das immer so bei mürbeteig, und habe beste erfahrungen damit. also auch bei kuchen mit mürbeteigboden: den teig direkt in die form geben, er lässt sich direkt aus der küchenmaschine hervorragend verarbeiten und formen, dann erst in den kühlschrank und ruhen lassen, dann erst belegen und backen.
bei esskultur lesen wir auch, dass shortbread nicht zum kaffee passt. nun, dann muss ich halt mal für eine weile auf tee umsteigen.

Donnerstag, 27. März 2014

Impressionisten-Ausstellung in Ingelheim. Medienmitteilung von Artefakt.

In Ingelheim findet vom 5. April bis 15. Juni eine Ausstellung über deutsche Impressionisten statt: "Von Liebermann bis Nolde. Impressionismus in Deutschland auf Papier." Nichts wie hin, wenn ihr euch angesprochen fühlt!
Ich bin gebeten worden, die nachstehende Medienmitteilung in meinem (kleinen) Blog zu veröffentlichen. Da ich nichts Unseriöses erkennen konnte und es sich um Unterstützung für ein Kunstprojekt handelt, komme ich dem gerne nach.
Es handelt sich um die Meinung des Verfassers, nicht unbedingt um meine. Seine Kontaktdaten sind am Ende der Mitteilung zu finden.

MEDIENMITTEILUNG - mit Bitte um Veröffentlichung

"Was aber ist das Besondere an dem, was den Impressionismus in Deutschland ausmacht und von französischen Vorbildern unterscheidet?", so lautete die Ausgangsfrage bei den diesjährigen Internationalen Tagen in Ingelheim. Das Besondere - so zeigt die Schau im Alten Rathaus - ist in der Qualität der Druckgrafik, in den Zeichnungen und den Arbeiten auf Papier begründet. Erstmalig werden im Zusammenhang mit der Stilrichtung des Impressionismus auch Fotografien als eigenständige Gattung präsentiert. Die Ausstellung belegt darüber hinaus, dass der Impressionismus in Deutschland - vor allem auch im Medium Papier - dem Expressionismus den Weg wies. Von Liebermann bis Nolde bilden die beiden Pole des Rundgangs, die Raum bieten für Neuentdeckungen, ungewohnte Sichtweisen, überraschende Querverbindungen und viel exquisiter Kunst.

Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie bei Abruf des folgenden Links:
http://www.artefakt-berlin.de/aktuelle-projekte/von-liebermann-bis-nolde.html

In der Ingelheimer Ausstellung wird deutlich, dass es nicht nur die drei "Großen" in Berlin waren, die in Deutschland die entscheidenden Impulse zu dieser Entwicklung gaben. Vielmehr gab es - mit dezentralen Schwerpunkten - deutschlandweit Strömungen, die künstlerisch jeweils ganz eigene Lösungen fanden. Von Weimar aus, wo der Kunstschriftsteller Emil Heilbut im Januar 1889 anhand von drei mitgebrachten Gemälden Claude Monets Vorträge über die neueste künstlerische Entwicklung in Frankreich hielt, über Karlsruhe und Hamburg, bis hin in die Abgeschiedenheit von Worpswede und Ahrenshoop fand der Impressionismus in Deutschland Orte, an denen es starke Bestrebungen gab, der "Lichtmalerei" eigenständige Ausprägungen zu geben. Auch waren es vielfach Frauen, denen der Zugang zu den Kunstakademien noch verwehrt war, die in den zahlreichen privaten Malschulen für Frauen vor allem das Studium direkt vor der Natur betrieben und so auch eine durchaus eigene Sehweise entwickelten.

KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER:
Lovis Corinth, Ernst Eitner, Anna Gerresheim, Thomas Herbst, Arthur Illies, Heinrich Kühn, Max Liebermann, Otto Modersohn, Emil Nolde, Otto Reiniger, Clara Westhoff, Christian Rohlfs, Maria Slavona, Max Slevogt, Lesser Ury

AUSSTELLUNG
Von Liebermann bis Nolde. Impressionismus in Deutschland auf Papier. 
5. April bis 15. Juni 2014
Altes Rathaus, François-Lachenal-Platz 1
55218 Ingelheim am Rhein
www.internationale-tage.de



Mit freundlichen Grüßen
 
Stefan Hirtz
 
ARTEFAKT Kulturkonzepte
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10405 Berlin
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