Freitag, 31. Juli 2015

Fotos. Sommerlicher Salat mit Hühnerbrust.

Gut bei Hitze.
Auf einem Bett von Romana-Herzen werden 200g gekochte weiße Bohnen verteilt, die bereits einige Stunden in Essig, Salz, Pfeffer marniert wurden. Kirschtomaten in Vierteln, eine halbe rote Zwiebel in Streifen darüber verteilen. Tomaten salzen und pfeffern. Einige Klekse von gewürztem Sauerrahm darauf verteilen.

Und dann mit Panko panierte und gebratene Streifen von der Hühnerbrust, auf Küchenkrepp abgetropft, auf dem Salat verteilen. Guten Appetit!

Mittwoch, 29. Juli 2015

Foto. Tomaten-Zucchini-Gratin.


Das ist ein Dauerbrenner bei uns in der sommerlichen Küche und wird jedes Jahr mehrfach zubereitet, das Rezept war auch schon im Blog, die Rezeptquelle ist bei Chili und Ciabata.
Zucchinischeiben, gelb und grün gemischt, werden mit Tomatenscheiben und Schafskäse in eine Auflaufform geschichtet. Mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit Oliven- und etwas Knoblauchöl beträufelt und etwa 40 Minuten bei 200 Grad im Backofen gegart. Besonders köstlich ist der Saft, den man mit Baguette oder Weißbrot tunken kann.

Montag, 27. Juli 2015

Foto. Zoodles in Tomatensauce mit Bratwurst.

Auch hier in unserer Küche musste die Begeisterung von anderen Foodbloggern über Zoodles selbst ausprobiert werden, und auch wir sind begeistert. Zoodles sind feine Juliennestreifen von Zucchini, die wie Spaghetti aussehen, man kann natürlich auch andere Gemüse verwenden, die aus Möhren könnte man dann Moodles nennen, es gibt kaum Grenzen. Wir haben auch schon eine Kombination aus Möhren und Kohlrabi in Asia-Curry-Kokossauce gemacht, aber sie waren farblich so pastell-gleich, dass sie es nicht auf ein Foto geschafft haben, obwohl der Geschmack super war.

Die hier werden kurz in einer kräftig gewürzten Tomatensauce erhitzt, dazu kommt vorher angebratene Bratwurst, etwa 1,5 cm lang aus der Haut gedrückt, Parmesan drüber, fertig. Schmeckt super und ist schnell gemacht.

Samstag, 25. Juli 2015

Fotos. Mal wieder Foodbloggertreffen, Juli.

Es war wieder ein heißer Tag in diesem heißen Juli, so konnten wir im La Rustica problemlos draußen sitzen und bis spät abends brauchte niemand eine Jacke oder Decke. Die Gruppe war diesmal recht groß, ein Teil aß à la carte, der andere nahm das Menü, das Cheffe Enio für uns vorbereitet hatte. Ich war bei den Menüessern, und es begann mit einer Fisch-Vorspeise.
Hier in der Übersicht.
Schwertfisch-Carpaccio oben, Lachs-Carpaccio unten, in der Mitte gratinierte spanische Miesmuscheln.
Zum Hauptgang gab es Fleisch, oben ein spezielles Stück Rindfleisch, kurz gebraten, in Streifen geschnitten, innen noch rosa, in der Mitte würzige Salcicce, unten Bistecca mit Pfifferlingen.
 Bistecca mit Pfifferlingen, Salciccia und Spinat.
 Rindfleisch, vom Parmesan befreit.
Cheffe Enio ließ es sich nicht nehmen, auch noch einen Nachtisch zu servieren, Profiteroles und Crostata.
Bei so einem reichhaltigen Menü und der Hitze braucht frau auch was zu trinken, hier die Zusammenfassung, wobei man das Wasser, das wir am meisten getrunken haben, nur ahnen kann.
Gut war's wieder!

Donnerstag, 23. Juli 2015

Rezept. Butternockerln mit Rahmkarotten und Erbsen.


Das Rezept stammt aus Österreich Vegetarisch, Seite 79 und mischt in Gemüsebrühe kurz gekochte Erbsen und Karotten mit Butternockerl, aus Weißbrotbröseln mit Butter und Eigelben. Es schmeckt super, speziell mit frischen Erbsen, die es zum Glück immer noch zu kaufen gibt.

Dienstag, 21. Juli 2015

Rezept. Matjes nach Nizza-Art.

Hier mischen sich junge Matjesfilets, die man traditionell mit heißen Kartoffeln und Zwiebeln isst, mit Zutaten aus dem Nizzasalat (salade nicoise), kalten Kartoffeln und gekochten Stangenbohnen.
Das Bett der Platte bilden Pellkartoffeln in Scheiben, darauf blanchierte Buschbohnen, darauf eine halbe rote Zwiebel, in Streifen geschnitten, darauf Matjes-Doppelfilets in mundgerechte Stücke geschnitten. Darauf ein Topping aus gewürztem Sauerrahm. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Auf die im Nizzasalat notwendige Anchovis wurde wegen des salzigen Matjes verzichtet.
Bei dem heißen Wetter kann man Kartoffeln und Bohnen am noch kühlen Morgen kochen bzw. dämpfen und mischt dann den Salat erst kurz vor dem Essen, ganz ohne Wärmebelastung.

Freitag, 17. Juli 2015

Uni. So war mein Sommersemester 2015.

Im Sommersemester 2015 war das Angebot im Fach Geschichte für mich nicht so interessant wie gewohnt, einige Professoren pausierten mit Vorlesungen, andere behandelten ein Thema, das mich nun gar nicht interessierte. So blieben nur zwei Vorlesungen übrig, und das ist ein Programm, das ich locker bewältigen kann und das Zeit für andere Aktivitäten lässt.
In Das Heilige Römische Reich 1658 bis 1806 wurden die letzten 150 Jahre dieses Reichs behandelt, einschließlich seinem Untergang. 1658 brachte den ersten neuen Kaiser nach Ende des Dreißigjährigen Kriegs mit seiner umfassenden europäischen Neuordnung durch den Westfälischen Frieden auf den Kaiserthron, und Leopold I. hatte auch über 30 Jahre gut zu tun, sich im Innern um Reformen zu kümmern, und sich nach außen zuerst gegen die Türken, dann gegen Frankreich unter einem eroberungswilligen Sonnenkönig Ludwig XIV. zu wehren. Reformen waren von Nöten, und genau daran haperte es. Unter dem Druck der äußeren Bedrohungen gelangen unter Leopold I. wenigstens noch kleinere Reformen, aber im 18. Jahrhundert kamen überhaupt keine Reformen mehr in Gang, die diesen Namen verdient hätten. Ohne nun unbedingt Parallelen zur Gegenwart oder aktuelleren Zeiten ziehen zu wollen, kann man hier gut im Nachhinein beobachten, wohin ständiges und andauerndes Aussitzen führen kann. Kann, nicht muss. Als dann 1806 nach der Neuordnung Europas durch Napoleon das Heilige Römische Reich Deutscher Nation verschwand, ohne dass sich der Kaiser oder irgendwelche Institutionen irgenwie gewehrt hätten, erstaunt es doch, dass dies von der Bevölkerung als abrupt und unerwartet empfunden wurde.
Die zweite Vorlesung behandelte mit Die USA nach dem Zweiten Weltkrieg die neueste Geschichte und das bis zum aktuellen Präsidenten Barack Obama. Unterstützt von gut ausgesuchten, interessanten Quellen wie Radio- oder Fernsehansprachen der Präsidenten ließen wir vom Kriegsende 1945 über die verschiedenen Phasen des Kalten Kriegs, die zahlreichen Krisen bis 9/11, Irak, Afghanistan, usw. die letzten 70 Jahre Revue passieren. Dabei ist immer wieder interessant, wie Ereignisse, die ich selbst miterlebt habe, mit 40 oder 50 Jahren Abstand aus der Rückschau und mit dem zusätzlichen Wissen, das wir inzwischen darüber haben, heute bewertet und eingeordnet werden.
Die Ringvorlesung hatte sich das Thema Exzess. Formen der Grenzüberschreitung in der Vormoderne gegeben, ich habe nur zwei Vorträge gehört, einmal über Exzesse des Leibes und der Moral. Spätmittelalterliche Texte über Fress- und Zechorgien und Notarielle Beglaubigung von Transzendenzerfahrungen: Mirakelberichte des späten Mittelalters. Dieser Vortrag war ein schönes Beispiel von Mehrfachverwertung eines vorhandenen Themas, denn er behandelte Leben und Wirken des Giovanni Capistrani (deutsch Johannes Kapistran), und dieses hatten wir im vorigen Semester in der Päpste-Vorlesung behandelt. Die ganze Vorgehensweise (hüsche deinen Vortrag mit einem möglichst kryptischen Titel auf, und du hast was Neues!) war ein sehr guter Einblick für mich, wie der Herr Professor so etwas angeht, und bringt mich immer noch zum Schmunzeln.
Wie ich im letzten Rückblick beschrieben habe, ist jetzt bereits das nächste Semester in der Planung, das Vorlesungsverzeichnis ist online, und mein Plan nimmt im Kopf und auf dem Papier Gestalt an. Im Herbst und Winter hat man auch mehr Zeit zum Studieren.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Fotos. Rückblick auf 2012.

Wir hatten es uns so schön ausgedacht, und es wurde einfach nur eine dreiwöchige Enttäuschung. Nach dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit hatten wir eine dreiwöchige Tour über drei Inseln der Kanaren geplant, eine Woche Fuerteventura, eine Woche Gran Canaria mit einem Standort im Süden und einem in der Inselhauptstadt im Norden, gefolgt von einer Woche Teneriffa, ebenfalls mit zwei Standorten im Norden der Insel. Sich in schönen Hotels verwöhnen lassen, die so unterschiedlichen Landschaften erkunden, Vorfrühling im Februar.
Wir erwischten die längste Kälteperiode, die diese Inseln je hatten, über drei Wochen, die gesamte Dauer unseres Aufenthalts. Tageshöchsttemperaturen von 16 bis 18 Grad erscheinen uns ganz akzeptabel, aber wenn es gar keine Heizung gibt, die die Marmorböden ein wenig erwärmen könnte, dann kommt man aus der einen warmen Jacke nicht mehr heraus, die man für die ein bis maximal drei kühlen Tage, mit denen man so gerechnet hat, dabei hat. Ich habe allerdings trotzdem fleißig gebloggt, hier nachzulesen.
Als Erinnerung zeige ich drei Fotos aus Garachico, einem kleinen Ort im Norden von Teneriffa, in dem wir ein kleines Hotel gebucht hatten, das früher ein Herrenhaus war. Wir konnten leider kein einziges Mal in dem schönen Innenhof sitzen, es war viel zu kalt.
Patio

Auch zum Abendessen wählten wir lieber einen Platz im Haus und nicht am Pool.
Abends am Pool

Der Ort ist 1706 bei einem Vulkanausbruch des Teide verschüttet worden, links im Bild sieht man noch die Spur des Lavastroms, der von oben kam.
Dächer von Garachico

Nach diesem durch das Wetter völlig missglückten Urlaub stand der Umzug nach Würzburg an. 2012 war das Jahr, in dem ich so viele Blogposts geschrieben habe, wie nie vorher oder nachher, 157 an der Zahl. Ich hatte damals auch das Design umgestellt, so dass ich im Blog im Jahr 2012 in der aktuellen Phase angekommen bin.
Vielen Dank an alle, die bis hierher mitgelesen haben, und bleibt dran! Es geht bald zügig weiter.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Fotos. Rückblick auf 2011.

Das Jahr 2011 begann mit einer Reise ins Elsass, die mit mehreren Blogposts dokumentiert ist. Die beiden folgenden Bilder aus Colmar waren nicht dabei:
Colmar Dachziegel

Colmar Fluss

Den Frühjahrsurlaub verbrachten wir schon wieder in Würzburg und erkundeten unsere neue Heimat. Diesen Blick auf die Alte Mainbrücke liebe ich ganz besonders.
Alte Mainbrücke

Im Sommer machten wir einen Ausflug an die ehemalige Wirkungsstätte im Schwarzwald, Bad Teinach. Alle Fotos habe ich veröffentlicht, daher hier eine Wiederholung des Wasserfalls.
Wasserfall

Im Herbst erholten wir uns noch einmal im Pustertal, genossen schönes Herbstwetter, und ich zeige hier einfach mal die nicht ganz so spektakuläre Umgebung.
Friedhof

Dienstag, 14. Juli 2015

Fotos. Rückblick auf 2010.

2010 war ganz eindeutig das Jahr, in dem ich die ersten Rezepte gebloggt habe (auch schon wieder fünf Jahre her!), vorher wurde noch nicht mal das Essen fotografiert, und dann finden sich im Januar die ersten Rezepte.
Bei den Reisen begannen wir mit Erfurt, im Blog umfangreich gewürdigt.
Hier das Martin-Luther-Denkmal außerhalb der Altstadt, vor der Kaufmannskirche.
Lutherdenkmal vor Kaufmannskirche
Immer beeindruckend, der Hügel mit den beiden Kirchen, der Dom im Hintergrund und St. Severin im Vordergrund.
Dom & St. Severin

Im Sommer besuchten wir zusammen mit Freunden (ich hoffe ihr lest hier mit!) das Pustertal in Südtirol, und bestaunten an einem besonderen Platz über Toblach das Dolomitenpanorama.
Dolomiten2

Toblach & Höhlensteinertal

Dolomiten2

Im August machten wir einen Kurztripp an die Nordsee, auf die Insel Föhr. Hier sieht man Wyk von der Fähre aus unter einem doppelten Regenbogen.
doppelter Regenbogen über Wyk
Und vom Strand aus die Halligen am Horizont und die Fähre nach Amrum in der Mitte.
Strand, Halligen, Fähre

Unseren Herbsturlaub verbrachten wir in Würzburg, die Idee, hierhin umzuziehen war inzwischen ausgesprochen und für gut befunden worden, und wir lernten unsere zukünftige Heimat wieder kennen.
Würzburg von oben, von der Steinburg.
vom Steinberg
Der Wein ist erntebereit.
Wein