Sonntag, 17. März 2019

Auswärts. Overstolzenhaus und St. Maria Lyskirchen.

Auf dem Weg zu St. Maria Lyskirchen, einer weiteren Kirche romanischen Ursprungs in Köln kamen wir am Overstolzenhaus vorbei, einem der ältesten Gebäude Kölns und zwar ein Patrizierhaus, das als Wohnhaus genutzt wurde.
Overstolzhaus
St. Maria Lyskirchen wurde wie die anderen romanischen Kirchen im Zweiten Weltkrieg bis auf das Mittelschiff zerstört. Bis 1962 wurde sie wieder aufgebaut, enthält jedoch kein (bei uns übliches) Gestühl.
St. Maria Lyskirchen
Einige Fresken sind noch erhalten.
St. Maria Lyskirchen
Die Kirche liegt direkt am Rhein und ist hochwassergefährdet.
St. Maria Lyskirchen

Sonntag, 10. März 2019

Bloggen, warum?

Momentan ist eine Diskussion unter Bloggern im Gange, was Blogs bedeuten, warum gebloggt wird, warum Blogs neben den Werbebotschaften, die viele bieten (Modewort: influencer), relevant sind. Aufmerksam geworden bin ich über Uschi, die ich durch ihre Initiative blogs50plus kennengelernt habe, und seitdem mit viel Vergnügen lese. Initiiert wurde die Blogparade übers Bloggen wohl durch diesen Beitrag.
Dadurch fühle ich mich aufgerufen, mitzuteilen warum ich blogge, und das, obwohl ich nur einen Mini-Blog betreibe. Das zwar schon seit 2005.
Mein Blog ist ein sehr persönliches. Ich habe keine Botschaft, ich will nichts verkaufen, ich lehne jegliches Werbe- oder Kooperationsangebot ab. Mein Blog ist eine Nische. Mein Blog ist für meine Freunde und für die, die mitlesen, obwohl sie mich nicht persönlich kennen.
Angefangen hat es damit, dass ich eine Plattform gesucht habe, auf der ich zeigen kann, was ich gerade erlebe, was ich gesehen habe, was ich meinen Freunden mitteilen möchte, ohne jedes Mal eine E-Mail zu schreiben. So habe ich angefangen zu bloggen und meinen Freunden die Blogadresse mitzuteilen.
Damals noch berufstätig schrieb ich in den ersten Jahren vor allem Berichte von Urlaubsreisen. Irgendwann kamen Rezepte hinzu. Mit dieser Mischung lebe ich nun schon einige Jahre, und so kam auch der Titel zu Stande Kraut und Rüben. Eine Mischung, so wie das Leben eben auch ist.
Inzwischen habe ich einige wiederkehrende Rubriken, #12von12 mit Fotos vom zwölften Tag jedes Monats und einen Monatsrückblick über besonders gute Gerichte, die wir gekocht haben. Und wenn es interessant war gibt es auch einen Bericht über das vergangene Uni-Semester, das ich aus Spaß an der Freud besucht habe.
Die Funktion des Blogs als mein persönliches Archiv ist mit den Artikeln jedes zusätzlichen Jahres auch immer wichtiger geworden.
In letzter Zeit denke ich darüber nach, mehr persönliche Kommentare zu veröffentlichen, das habe ich bisher vermieden. Politik wird aber garantiert nicht dabei sein, obwohl ich für mich durchaus eine Meinung dazu habe.
So, das war meine heutige Sicht übers Bloggen nach fast vierzehn Jahren Erfahrung. Den Beitrag verlinke ich noch zu https://katrinhilger.com/2019/03/08/blogparade-wertschaetzung-fuer-blogs/ und nehme an der Blogparade teil.
#blogswirken

Freitag, 8. März 2019

Auswärts. St. Maria im Kapitol.

St. Maria im Kapitol
St. Maria im Kapitol ist eine der zwölf romanischen Kirchen in Köln. Gestiftet wurde die erste christliche Kirche an diesem Platz im 7. Jahrhundert von Plektrudis, der Ehefrau eines karolingischen Hausmeiers und auf dem Fundament eines römischen Tempels errichtet. Der romanische Bau wurde im 11. Jahrhundert als Kirche eines Frauenstifts errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau stark zerstört.
Die Westseite.
St. Maria im Kapitol
Der Chor.
St. Maria im Kapitol Chor
Der Lettner wurde im flämischen Mecheln angefertigt und ist mit 1523 datiert. Renaissance trifft Romanik.
St. Maria im Kapitol Lettner
Romanische Madonna.
St. Maria im Kapitol Madonna
Dieses Epitaph soll die Stifterin der Kirche zeigen, die Hl. Plektrudis.
St. Maria im Kapitol Epitaph der Plektrudis

Donnerstag, 7. März 2019

Auswärts. Groß St. Martin.

Fischmarkt Groß St. Martin
Groß St. Martin ist eine von zwölf romanischen Kirchen in Köln. Ihr markanter Turm prägt die Kölner Stadtsilhouette fast genau so wie der Kölner Dom, dieser ist nur viel bekannter. Die Kirche gehörte bis zum 19. Jahrhundert zu einer Benediktinerabtei, war dann Pfarrkirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark zerstört. Die Wiederherstellung begann mit dem markanten Turm und zog sich bis in die 1980-er Jahre hin. Die romanische Grundform blieb erhalten, das Innere ist heute recht schlicht.
Groß St. Martin
Die Fenster an der Westseite sind modern und wie viele moderne Kirchenfenster in Grautönen mit nur wenigen farbigen (hier: meist roten) Einsprengseln gehalten.
Groß St. Martin

Samstag, 2. März 2019

Essen. Rückblick Februar.

Der Februar als kürzester Monat des Jahres war schnell vorbei. Wir haben der Jahreszeit entsprechend überwiegend Wintergerichte gegessen. Wenig Neues war dabei, entsprechend wenig Gerichte habe ich fotografiert.
Ein Viertel vom Wirsing war übrig und auch noch eine Handvoll Champions. Angedünstet und mit einem Eierguss schmeckte das auf einer Tarte ganz köstlich.

Noch eine Resteverwertung. Raumsauerkraut (z.B. nach #dveg) wird mit Streifen vom Kassler in Yufka-Blätter eingewickelt und im Ofen gebacken. Dazu ein Sauerrahm- oder Joghurt-Dipp.
Die Frühlingstemperaturen der letzten Februartage haben dazu beigetragen, dass der Marktstand des Vertrauens wieder köstlichen Spinat anbieten kann. Den gab es zu einem klassischen Risotto mit Parmesan, und ein Ei durfte auch noch auf den Teller.

Samstag, 23. Februar 2019

Auswärts. Der Kölner Dom.

Dom Querschiff
Allein schon durch seine Größe ist der Kölner Dom ein sehr beeindruckendes Bauwerk. Dazu kommt die Lage auf einem Hügel direkt am Rhein, gleich daneben Hauptbahnhof und Hohenzollernbrücke. Die Fotos zeigen das Gebäude von innen und einige der bedeutendsten Ausstattungsstücke.
Unglaubliche 144 Meter ist der Kölner Dom lang.
Dom
Die südlichen Seitenschiffe, die Fenster wurden im 19. Jahrhundert in Bayern gefertigt und waren ein Geschenk des bayerischen Königs Ludwig I.
Dom
Aus dem 10. Jahrhundert stammt das Gerokreuz.
Dom Gerokreuz
Der Dreikönigenschrein, die größte Goldschmiedearbeit, die aus dem Mittelalter erhalten ist.
Dom Schrein Hl. Drei Könige
Das Fenster von Gerhard Richter übernimmt die Farben der mittelalterlichen Fenster in abstrakter Darstellung.
Dom Fenster Gerhard Richter
Der Agilophusaltar wurde in Antwerpen gefertigt. Sooo viele Figuren!
Dom Agilophusaltar
Ein wenig versteckt hat sich dieser Christopherus.
Dom Christophorus
Der Altar von Stefan Lochner zeigt die Anbetung der Heiligen Drei Könige.
Dom Altar Stefan Lochner
Das Mosaik zeigt den Kölner Bischof mit einem Modell seiner Kirche, dem romanischen Vorgängerdom.
Dom Mosaik

Freitag, 22. Februar 2019

Auswärts. Kölner Stadtansichten.

Wir waren einige Tage in Köln, die Fotos vom ersten Tag waren ja bereits unter den #12von12 im Februar zu sehen. Es war zwar nicht unser erster Köln-Besuch, aber wir hatten bisher nie Zeit für die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das haben wir diesmal nachgeholt. Bevor ich auf einzelne Bauwerke eingehe, sind hier nun Stadtansichten von der Altstadt und vom Rheinufer zu sehen.
Wir beginnen mit der Ansicht von der Deutzer Brücke auf die Altstadt, zu sehen sind die Türme des Doms (links) und Groß St. Martin (rechts).
Stadtansicht
Weiter zum Dom.
Dom
An der Domplatte das Museum Ludwig.
Museum Ludwig Museum Ludwig Museum Ludwig
Als Profanbau hat das Alte Rathaus eine ebenso beeindruckende Höhe wie
Altes Rathaus
Groß St. Martin, hier in mehreren Ansichten.
Groß St. Martin Fischmarkt Groß St. Martin
Auch die Hohenzollernbrücke zieht die Blicke an.
Hohenzollernbrücke
Hier mit ICE.
Hohenzollernbrücke
Direkt gegenüber vom Hauptbahnhof lugt St. Mariä Himmelfahrt über die Dächer.
St. Mariä Himmelfahrt

Freitag, 15. Februar 2019

#12von12. Februar 2019.

Wir waren einige Tage in Köln unterwegs, der zwölfte war unser erster Tag dort. Ich hatte die Fotos des Tages auf Instagram veröffentlicht, den Blogbeitrag kann ich erst heute nachholen.
Ein erster Spaziergang durch die Stadt, die Sonne sollte sich erst in den Folgetagen zeigen. Und plötzlich sieht man die Türme des Doms.
Auf dem Heumarkt steht ein Standbild des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. Unter seiner Regentschaft wurde Köln von einer über zwanzigjährigen Besetzung und Herrschaft der Franzosen befreit. Doch die Kölner wurden mit den Preußen, die anschließend ihre Herrscher waren, nicht glücklich.
Das historische Rathaus. Moderne Erweiterungsbauten grenzen direkt an.
Der Dom steht auf einem Hügel, das Germanische Nationalmuseum (links) und das Museum Ludwig (rechts) sind in unmittelbarer Nachbarschaft.
Das südliche Querschiff. Man sieht hier an mehreren Gerüsten, dass am Dom immer gebaut wird. Nur die ersten sieben Jahre nach seiner Fertigstellung 1880 waren "baufrei".
Auch die berühmte Hausnummer wird momentan renoviert.
Nach sehr viel Kunst und noch mehr Geschichte wird man durstig und hungrig. Wie gut, dass dieses Brauhaus in unmittelbarer Nähe des Doms liegt.
Immer frisch und kühl gebracht, ein Kölsch.
Mett auf Röggelchen ist ein typischer Brauhaus-Snack.
Die belgischen Frites haben es bis ins Rheinland geschafft.
Eine der Kölner Einkaufsstraßen.
Auch ein Turm alleine ist sehr beeindruckend.
Das war unser erster Tag in Köln in 12 Ausschnitten. Weitere detailliertere Berichte könnten folgen.
Weitere #12von12 vom Februar findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier