Samstag, 30. Mai 2015

Fotos. Mespelbrunn.

Das Wasserschloss liegt recht abgelegen und dadurch idyllisch mitten im Spessart. Es befindet sich im Privatbesitz der Grafen von Ingelheim, die Familie bewohnt einen Teil des Schlosses.
Das Schloss war Drehort des Films Das Wirtshaus im Spessart, an den sich wohl nur noch recht betagte Personen erinnern werden (1957 gedreht).

Mespelbrunn

Diese Treppe wurde erst in späterer Zeit angebracht, im Mittelalter konnte man die Tür nur über eine Leiter erreichen.

Freitag, 29. Mai 2015

Fotos. Miltenberg.

Im schönen Monat Mai waren wir am Main unterwegs und besichtigten Miltenberg. Die zugehörige Burg wurde im 13. Jahrhundert vom Erzbischof von Mainz als Gegenburg zum Würzburgischen Freudenberg angelegt und steht damit für den am Untermain herrschenden Gegensatz zwischen den (Fürst-) Bistümern Mainz und Würzburg und lokalen Ministerialen, die für die Staufer das Königsterritorium sicherten.
Die Mildenburg.
Miltenberg Mildenburg

Der Marktplatz (Schnatterloch genannt).
Miltenberg Schnatterloch

Fachwerk satt.
Miltenberg Hauptstraße

Das Gasthaus Zum Riesen gilt als eines der ältesten in Deutschland. Miltenberg Riesen

Dienstag, 19. Mai 2015

Rezept. Spargel-Crèpes.



Spargel mit Schinken eingerollt in Kerbel-Crèpes und mit Sauce Hollandaise überbacken. Das Rezept stammt aus dem Mai-Heft von essen & trinken, der Link ist bislang nicht im Internet veröffentlicht.
Das Rezept mischt grünen und weißen Spargel, ich bekam nur den weißen.
Für zwei Personen nimmt man 600 g weißen Spargel, schält ihn und kocht ihn in Wasser mit Salz und Zucker ca. 8 Minuten, so dass er noch bissfest ist. Spargel abschrecken.
Für die Crepes (Flädle heißt das auf schwäbisch) einen Teig aus Mehl, einem Ei und Milch herstellen, Kerbel fein hacken und mit dem Teig mischen. In einer beschichteten Pfanne vier Flädle ausbacken.
Die Flädle mit 2 Scheiben Knochenschinken belegen, mit 1 Tl Frischkäse bestreichen und mit einem Viertel der Spargelstangen belegen. Zu einer Rolle formen und in eine gebutterte Auflaufform mit der Nahtseite nach unten legen.
Aus einem Eigelb, einem Schuss Weißwein, Salz, Pfeffer und 100 g geschmolzener Butter über dem Wasserbad eine Sauce Hollandaise aufschlagen. Über die Pfannkuchen in der Auflaufform geben und ca. 20 Minuten im Ofen bei 200°C überbacken.

Mittwoch, 8. April 2015

Rezept. Frittata mit Zucchini und Lardo.


Frittata, die italienische Version des Omeletts sollte es sein, und im Kühlschrank wartete eine kleine Zucchini auf Verwertung. Nachgesehen in "Italien Vegetarisch" und gleich fündig geworden.
Für zwei: Backofen auf 200°C vorheizen (Ober-/Unterhitze). Eine kleine Zwiebel in Ringe schneiden, ebenso eine kleine Zucchini, beides in einer Pfanne in etwas Sonnenblumenöl anbraten. Leicht salzen. In der Zwischenzeit 4 Eier mit ca. 15 Gramm geriebenem Parmesan und 1 El Öl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Über das angebratene Gemüse in die Pfanne geben und ca. 3 Minuten anbraten. Dann einige dünne Scheibchen vom Lardo oben drauf legen und in den Ofen stellen. In ca. 5 Minuten fertig backen. Köstlich!

Montag, 6. April 2015

Rezept. Risotto mit Radicchio und Lardo.


Ich dachte, ich hätte das Rezept für Risotto mit Radicchio bereits gebloggt, aber ich konnte es nicht im Blog finden. Diesmal haben wir einige Scheibchen Lardo di Colonnata zugegeben, den ich geschenkt bekommen habe, ein ganz wunderbares Produkt.
Wir lieben unseren selbstgemachten Risotto, und meist geht die gesamte Menge Hühnerfond, die wir nach Kauf eines Bio-Huhns herstellen, für Risotto drauf. Diesmal gab es dazu Radicchio und eben Lardo, das Tüpfelchen auf dem i.
Risotto mache ich ohne genaue Mengenangaben, mit einer kleinen Tasse messe ich den Reis ab, ich habe ihn mal gewogen, es sind so um die 90 Gramm für 2 Personen. Ich nehme immer Carnaroli-Reis, der schmeckt uns am besten.
Die Hühnerbrühe erhitzen und die Temperatur kurz unter dem Siedepunkt halten. Das Sonnenblumenöl in einem zweiten Topf erhitzen, eine kleingeschnittene Schalotte anschwitzen (nicht zu heiß), den Reis zugeben, ebenfalls im Öl anschwitzen. Mit einem Schuß Weißwein ablöschen, den Wein verkochen lassen. Nun zwei oder drei Schöpflöffel von der heißen Hühnerbrühe zugeben und mit dem Reis verrühren. Die Hitze so regulieren, dass die Mischung so eben kocht. Salz zugeben. Nun häufig rühren und nach und nach weitere Hühnerbrühe zugeben und rühren, bis der Reis fertig gegart ist, noch leichten Biss hat, aber dennoch durch ist. Kalte Butter (ca. 20 Gramm) unterrühren und geriebenen Parmesan (ca. 3 El) nach Geschmack. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Risotto muss cremig schlotzig, aber weder suppig noch trocken sein.
Für den Radicchio dünste ich eine kleingeschnittene Schalotte in einer Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl an und gebe den in Streifen geschnittenen Radicchio zu. Unter Rühren zusammenfallen lassen, mit Salz und wenig Zucker abschmecken. Zwei dünne Scheibchen Lardo di Colonnata zum Radicchio in die Pfanne geben, leicht erhitzen, untermischen. Zwei weitere Scheiben Lardo habe ich beim Anrichten unter dem Radicchio versteckt, er wurde durch die Hitze von Risotto und Radicchio wunderbar cremig.
Hat man keinen Lardo, dünstet man etwas Dörrfleisch (geräucherten Bauchspeck) mit den Schalotten an, schmeckt auch prima, wenn auch nicht ganz so fein.

Freitag, 3. April 2015

Rezept. Couscous mit gebratenem Gemüse.


Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Einer für Alles", Seite 63, und heißt dort Walnuss-Couscous mit Frühlingszwiebeln und gebratenen Pastinaken.
Dummerweise waren bei mir die Walnüsse zwei Tage vorher "fertig", und von den im Rezept als Alternative vorgeschlagenen Pinienkernen war nur ein Viertel der benötigten Menge da. Im Kühlschrank wartete noch ein Stück einer Lauchstange auf Verwendung, und so habe ich das Rezept kurzerhand abgewandelt. Geschmeckt hat es prima.
Einen El Pinienkerne und zwei El Buchweizenkörner in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie hellbraun sind. Auf einem Teller abkühlen lassen. Eine Pastinake in Stifte schneiden (Größe etwa wie ein kleiner Finger), Lauch (nur das weiße) in 4 mm breite Streifen schneiden. Zwei Frühlingszwiebeln putzen und klein schneiden. Sonnenblumenöl in der Pfanne erhitzen, die Gemüse bei mittlerer Hitze einige Minuten rösten. 200 ml Gemüsefond zugeben, salzen und pfeffern. Einmal aufkochen. 200 ml Couscous einrühren und zugedeckt bei ausgeschaltetem Herd 4-5 Minuten ziehen lassen. Mit einer Gabel auflockern und abschmecken. Beim Anrichten den Pinienkern-Buchweizen-Knusper drüberstreuen.

Samstag, 28. März 2015

Fotos. Schwäbisch Hall.

Museen_SHA
Wir waren nach einigen Jahren Pause wieder einmal im schönen Schwäbisch Hall. Anlass war der Besuch in diesen beiden Museen, in denen wir Kunst von Anfang des 20. Jahrhunderts gesehen haben und erklärt bekamen, und Bilder der Renaissancezeit. Dank des wunderbaren Frühlingswetters hatten wir einen wunderschönen Tag, man sieht es auf den Fotos.
Zentral über dem Marktplatz die Michaelskirche, sie dominiert den Ort.
Schwäbisch Hall
Die gewaltige Treppe, auf der im Sommer Theater gespielt wird.
Schwäbisch Hall
Rund um den Marktplatz schöne alte Häuser, Fachwerk ...
Schwäbisch Hall
... und barocke Formen.
Schwäbisch Hall
Der Kocher quert die Stadt.
Schwäbisch Hall

Weitere Beiträge über Schwäbisch Hall in diesem Blog:
aus den Jahren 20082006(1), 2006(2)2005.

Donnerstag, 26. März 2015

Fotos. Frankfurt mit Abstecher in die Kleinmarkthalle.

In Frankfurt gibt es viel zu sehen, und ich kann mich glücklich schätzen, bei meinen gelegentlichen Besuchen meist einen Ur-Frankfurter als Cicerone zu haben. Er beherrscht die Kunst, bei Spaziergängen durch seine Heimatstadt die richtige Mischung aus Kultur und Anschauen zu finden, so dass der Gast die Besichtigung genießen kann. Anlass war diesmal die noch bis 21. Juni laufende Ausstellung über Monet und die Geburt des Impressionismus im Städelmuseum. (Hinweis an die LeserInnen: Hinter dem Link verbirgt sich eine außergewöhnlich umfangreiche Multimedia-Information über die Ausstellung, nicht nur die übliche Aneinanderreihung einiger kleinformatiger Fotos.)
Ausstellungen über impressionistische Malerei gehören zu den Highlights und sind entsprechend gut besucht, auch mitten in der Woche. Dadurch wird der Besuch an sich schon anstrengend, viele Leute, schlechte Luft, umso schöner die herrlichen Bilder. Danach tut frische Luft gut, mit spektakulärer Aussicht direkt am Mainufer.

Frankfurt Skyline & Main

Frankfurt Dom & Eiserner Steg

Für noch mehr Kultur war ich nun nicht mehr aufnahmefähig, und so gab es als ganz anders gearteten und dennoch krönenden Abschluss einen Gang durch die Kleinmarkthalle.

Frankfurt Kleinmarkthalle

Frankfurt Kleinmarkthalle
Frankfurt Kleinmarkthalle

Vielen Dank an meinen Cicerone für den schönen Tag in Frankfurt, die Planung und für die Zeit!
Auf der Rückfahrt machte der Zug noch einen ungeplanten Umweg, auf Grund einer Weichenstörung fuhr er ab Lohr nicht auf der (schnellen) Neubaustrecke, sondern am Main entlang, Gemünden, Karlstadt, Veitshöchheim. Einschließlich Sonnenuntergang mit Spiegelung im Main.

Mittwoch, 25. März 2015

Foto. Kein Post vom Genussbloggertreffen.


Diesmal gibt es nur diese Collage mit vier Bildern, einfach nur ein Merker für mich, für später. Warum kein Bericht? Einfach, weil das Märztreffen ausführlichst dokumentiert wurde von Sammelhamster, CorumBlog, Cucinaepiu, Kochdepp und Brotwein. Ich finde, das reicht. Schön und lecker war's trotzdem (oder erst recht).

Sonntag, 15. März 2015

Fotos. Mal wieder Stuttgart.


Stuttgart Stiftskirche

Stuttgart Alte Kanzlei

Stuttgart Schiller

So ist das sicher nicht gedacht.
rücksichtslos