Samstag, 30. April 2016

Essen. Rückblick April.

Unser Essen im April stand unter der Überschrift Alltagsküche und Bewährtes. Es begann mit der inzwischen sehr geliebten Frittata, diesmal ganz klassisch mit frischem Spinat. Ein Hoch auf den Frühling.
Auch Fleisch gab's in unserer Küche, ein schönes Bio-Roastbeef, gewürzt mit Rosmarin, wenig scharfem Paprika und Pfeffer, rosa im Ofen bei 100 Grad gegart.
Das doch recht kühle Wetter zur Monatsmitte regte eher zu wärmenden Gerichten an, hier eine Nudelpfanne mit sommerlichem Paprika, der noch im Tiefkühler schlummerte, Parmesan nicht zu vergessen.
Zur Monatsmitte war es mal nicht ganz so kalt, und der erste einheimische Spargel konnte probiert werden. Gut war's.
Der Flammkuchen mit Spinat war ein Versuch. Versuch gelungen, kann man wieder machen.
Zum Monatsende gönnten wir uns nach viel zu langer Pause mal wieder ein Essen im San Buca. Dienstags gibt es dort immer ein vegetarisches Menü, und es war ganz große Klasse. Die Vorspeise bestand aus einem pochierten Ei mit Topinambur, Spinat, Linsen. Zum Hauptgang gab es selbst gemachte Teigtaschen, mit Pecorino gefüllt, dazu Blumenkohl und Bärlauchpesto.
Beim Nachtisch habe ich das Foto vergessen, blöd.
Nun kann im Mai der Frühling kommen, und hier gibt es dann hoffentlich Bilder vom Frühling auf dem Teller.
#alltagsküche

Donnerstag, 28. April 2016

Auswärts. Quedlinburg.

Wenn man es schon bis Halberstadt geschafft hat, muss man auch Quedlinburg besichtigen, DIE Stadt der Ottonen, der Könige/Kaiser im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ab 919 bis 1024. In zwei Stunden wurde uns die Stadt durch eine sehr engagierte Stadtführerin nahe gebracht, von den Ottonen sahen wir jedoch nichts, da wir den Burgberg nicht besteigen wollten.
Was wir jedoch gesehen haben: in der Stadt sind über 1000 denkmalgeschützte Fachwerkbauten erhalten, die überwiegend saniert sind. Die ganze Altstadt gehört zum Weltkulturerbe. Somit sind hier in diesem Blogpost auch überwiegend Fachwerkbauten zu sehen.
Der Marktplatz. Marktplatz
Fachwerk
Ich bitte, auf die Details zu achten, z.B. die "Räder-Tonnen".
Fachwerk Detail
Seitenansicht des Rathauses.
Rathaus

Mittwoch, 27. April 2016

Auswärts. Dom zu Halberstadt.

Dom St. Stephaus und St. Sixtus
Der heutige Bau des Doms zu Halberstadt wurde ab 1220 errichtet, man begann mit dem Westwerk.
Dom St. Stephaus und St. Sixtus
Der Bau des Langhauses wurde 1260 begonnen,
Dom mit Radleuchter
der des Chors um 1350.
Chor mit Gewölbe
Die Reformation erreichte Halberstadt erst 1591, und danach lebten katholische und protestantische Domherren in ökumenischer Gemeinschaft zusammen. Daher gab es in Halberstadt keinen Bildersturm, und die sehr sehenswerte Ausstattung wurde erhalten.
Zwischen Langhaus und Chor der Lettner. Lettner
Darüber die Triumphkreuzgruppe, älter als der heutige Dom, aus romanischer Zeit. Die Engel rechts und links mit je sechs Flügeln, zwei der Flügel sieht man nur von der Rückseite. Triumphkreuzgruppe
Aus der Romanik stammt dieser monumentale Taufstein. Taufstein
Aus der Barockzeit die Orgel. Orgel
An der linken Seite der Vierung eine Plastik mit Äpfeln, einer Schlange, einer unbekleideten Frau, das kann nur Eva im Paradies sein.Eva-Paradies
Rechts in der Vierung Karl der Große, der als Stifter des Doms wie ein Heiliger verehrt wird. Karl der Große
Quellen: kunsthistorische Angaben aus wikipedia (folge den Links) und Erinnerungen an die ausgezeichnete Domführung vor Ort.

Dienstag, 26. April 2016

Auswärts. Stadtansicht Wernigerode.

Wernigerode im Harz hat etwa 33 Tausend Einwohner und ist ein Zentrum des Tourismus im Harz. Die Stadt hat durch viele schön renovierte Fachwerkhäuser ihr traditionelles Aussehen gewahrt und präsentiert sich attraktiv.
Der Marktplatz mit dem Rathaus.
Rathaus
Das Gotische Haus, ebenfalls am Marktplatz.
Gotisches Haus
Viel Fachwerk.
Fachwerk
Kirche St. Sylvestri.
St. Sylvestrikirche
In dieser Straße reihen sich die schiefen Häuser aneinander.
schiefe Häuser
Der Tratschbrunnen.
Tratschbrunnen
Rathaustreppe und -erker.
Rathaustreppe

Montag, 25. April 2016

Auswärts. Auf dem Brocken.

Brockengipfel So ein Glück muss man erst mal haben, strahlender Sonnenschein auf dem Brocken, dem höchsten Berg im Harz und in Norddeutschland. An 306 Tagen im Jahr herrscht dort zumindest zeitweise Nebel, an über 100 Tagen ist die Sonne überhaupt nicht sichtbar. Und wir, wir hatten Sonne pur.
Mit der Harzer Schmalspurbahn fuhren wir von Wernigerode (240 m) zum Brockenbahnhof (1125 m).
Schmalspurbahn Wagen
Diese Lokomotive zog den Zug hinauf.
Schmalspurbahn Lokomotive
Die Wetterstation auf dem Brocken.
Brockenturm
In diesem Gebäude befindet sich ein Hotel.
Brockenhaus und Sendemast
Blick ins Tal.
Blick ins Tal
Über die Berge.
über die Berge
Unter Dampf.
Schmalspurbahn
Bei so einem Wetter sind die Gedanken an Hexen und ihr Treiben ganz fern.

Dienstag, 19. April 2016

Auswärts. Sigmaringen.

Sigmaringen liegt am Oberlauf der Donau und hat ungefähr 16.000 Einwohner, sieht sich jedoch als ehemaliger selbständiger Regierungssitz (bis 1849) der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen als Besonderheit im Südwesten. Von 1849 bis 1945 gehörte Sigmaringen zu Preußen.
Das Schloss überragt und dominiert die Stadt.
Schloss
Auf den Mauern der ehemaligen Burgkapelle wurde 1757 die Stadtpfarrkirche St. Johannes erbaut.
Stadtpfarrkirche

Stadtpfarrkirche Kanzel

Kunsthistorische Angaben entnommen aus Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg, Deutscher Kunstverlag 1964.

Montag, 18. April 2016

Auswärts. Altensteig.

Den besten Ausblick auf Altensteig hat man vom Hügel gegenüber, und da dort ein Parkplatz angelegt ist, kann man ohne Probleme fotografieren.
Links in der Bildmitte sieht man das Schloss, rechts davon die evangelische Stadtkirche.
Ansicht Stadtzentrum
Hoch ragen die Schlossbauten in den Himmel.
Burg
Der Innenraum der barocken Stadtkirche.
Kirche

Sonntag, 17. April 2016

Auswärts. Die Stadtkirche von Freudenstadt.

Wir waren schon mal in Freudenstadt, dennoch lohnte es sich, kurz Halt zu machen und die evangelische Stadtkirche am größten Marktplatz Deutschlands anzuschauen.
Die Stadtkirche wurde 1945 bis auf die Grundmauern zerstört und in den 1950-er Jahren im ursprünglichen Renaissance-Stil mit gotischen Elementen wieder aufgebaut. Die Besonderheit des Baus liegt in der Form, es ist eine Winkelkirche, zwei Kirchenflügel stehen im rechten Winkel zueinander, im äußeren Winkel stehen Altar und Kanzel. Auch die Außenansicht ist ungewöhnlich, weil am Ende jedes Flügels ein Turm steht.
Stadtkirche
Der Innenraum mit den beiden Flügeln im rechten Winkel.
Stadtkirche Winkelkirche
Der romanische Taufstein, um 1100.Stadtkirche Taufstein 11.Jh
Das hölzerne Lesepult mit den vier Evangelisten, um 1150.
Stadtkirche Lesepult 1150

Kunsthistorische Angaben entnommen aus Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg, Deutscher Kunstverlag 1964.

Samstag, 16. April 2016

Auswärts. Kloster Reichenbach.

Es zog uns wieder mal in die alte Heimat, ins Ländle, und wir durften einige wunderschöne Tage im nördlichen Schwarzwald verbringen. Dort liegt auch der Ort Klosterreichenbach, dem das Kloster seinen Namen gegeben hat.
Das Kloster wurde als Benediktinerabtei 1082-1085 erbaut und war eine Dependance vom Kloster Hirsau. Die Kirche wurde in den 1960-er Jahren im ursprünglichen romanischen Stil wieder hergestellt.
Der Ostchor mit den beiden Türmen rechts, links das Langhaus.
Klosterkirche1
Der Innenraum, romanisch schlicht und protestantisch schlicht. Klosterkirche Innenraum
Die Kreurippengewölbe der Vorhalle stammen aus einer zweiten Bauphase 1230-1240.
Klosterkirche Arkaden

Klosterkirche2

Kunsthistorische Angaben entnommen aus Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg, Deutscher Kunstverlag 1964.

Samstag, 2. April 2016

Auswärts. Mal wieder München.

Ein bisschen Kultur, nette Leute treffen, die Stadt anschauen. So war der Plan für zwei halbe Tage in München, und so war es. Das Wetter spendierte uns einen einsamen Frühlingstag.
Wir starteten mit der Ausstellung Der blaue Reiter im Lenbachhaus, sehr sehenswert, nach monatelangen Ausleihungen in alle Welt neu zusammengestellt und anlässlich des 100. Todestags von Franz Marc bis zum Jahresende im zweiten OG präsentiert.
Am Lenbachhaus (auf dem Foto rechts hinten) liegt gleich der Königsplatz, unter König Ludwig I. (von Bayern) in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Hier die Propyläen.
Königsplatz Propyläen
Klassizistischer Stil, Nachbau griechisch-römischer Stilelemente, war in.
Die Glyptothek.
Königsplatz Glyptothek
Im Detail.
Königsplatz Glyptothek Detail
Vor dem Abendtermin schauten wir noch die Frauenkirche an, die innen relativ schlicht aussieht, ganz anders, als ich es erwartet hatte.
Frauenkirche
Im Münchner Zentrum, am Beginn der Fußgängerzone, das Karlstor.
Karlstor
Wappen an der Residenz (nicht das einzige).
Residenz
Die Feldherrnhalle am Odeonsplatz.
Feldherrnhalle
Gleich nebenan der Hofgarten.
Hofgarten
An der anderen Seite der Residenz thront der erste bayerische König Max-Joseph mitten auf dem gleichnamigen Platz.
Max-Joseph-Platz