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Dienstag, 6. Januar 2009

Weltweihnachtszirkus

Weltweihnachts-Zirkus_2008-2009
Kaum eine Veranstaltung besuchen wir so regelmäßig wie den Weltweihnachtszirkus, der diese Saison einen ganzen Monat lang die Zuschauer in und um Stuttgart erfreut. Zwei Vorstellungen täglich, über die Feiertag auch drei, alle Artisten sind Weltklasse, viele haben bereits Auszeichnungen in Monte Carlo oder bei anderen Festivals gewonnen, viele fahren direkt von Stuttgart zum Festival nach Monte Carlo.
Alle Nummern waren sehr schön, und man kann nur die Leistung aller Athleten bewundern. Ganz witzig der Anfang, ein Mann mit einem riesengroßen Luftballon auf dem Kopf. Er zieht ihn über den Kopf, verschwindet schließlich ganz darin, Kopf und Körperteile tauchen hin und wieder auf, bis dem Ballon zuletzt die Luft ausgeht und er sozusagen verdampft.
Es gab natürlich wieder eine große Bandbreite, russische Schaukel mit Reck, Schleuderbrett, Jongleure, Löwen, Dromedare und Pferde, Mädchen auf Fahrrädern, Umkleidekünstler, ikarische Spiele und nicht zuletzt der Clown Fumagalli.
Besonders gut gefallen haben mir die Vertikalseilnummern, zuerst das russische Paar, dann die große Gruppe der Chinesen.
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Auch die Pferdenummer mit Geraldine Katharina Knie war super. Besonders schwierig erschien mir die Schlappseilnummer, sich auf diesem wackelingen Seil nicht nur zu halten, sondern sogar auf einer Leiter zu balanzieren bzw. mit einem Rad zu fahren ist extra Klasse.

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Montag, 31. Dezember 2007

Weltweihnachtszirkus


Eine Vorstellung des Weltweihnachtszirkus hat einen festen Platz in unserem Jahreskalender. Wie auch im vorletzten und letzten Jahr. Und es ist gar nicht so einfach wieder einen kleinen Bericht zu schreiben. Nicht, dass es nichts zu sehen gab, oder dass es fad war, mitnichten. Aber jedes Mal wieder neue Höchstleistungen beschreiben ... Alles live, ohne Double oder Replay. Das macht wohl auch die Faszination des Zirkus aus, alles live.

Zwei Nummern greife ich heraus, zuerst die Freiheitsdressur mit Steppenzebras, schwarzen und weißen Pferden von und mit Géraldine Knie, schwarz-weiß eben. Bei den Zebras sind zwei dabei, die nicht die besten Freunde sind, und so müssen sie immer wieder zur Ordnung gerufen werden, in die Reihe zurück, um mit der Nummer fortzufahren. Die Pferde blicken da fast überheblich und als Wissende von oben herab auf die Rabauken, und machen ihre Figuren wie verlangt.

Zum zweiten die Lasso-Nummer aus China. Akrobatik, meist am Boden, aber eben auch mal als Pyramide, wobei immer ein Lasso gedreht wurde. Immer. Mit Sprüngen hinein, hindurch, bei einer Serie von einhändigem Radschlagen, die andere Hand drehte das Lasso. Schwer und unglaublich gut gemacht.
Die vielen anderen Nummern waren alle auch sehr gut, aber ich will hier keinen Roman schreiben. Zum Schluss will ich auf einen Mann eingehen, der uns durch jedes Zirkusprogramm der letzten Jahre geführt hat, Peter Goesmann als Moderator oder Sprechstallmeister, wie die Zirkusleute sagen. Abgesehen davon, dass sein Deutsch hervorragend ist und die Sätze sitzen, nicht zuviel und nicht zu wenig gesagt wird, besonders bemerkenswert finde ich seine erstklassig sitzenden Fräcke. Er begann nur für die Begrüßung des Publikums und die Parade aller Artisten in einem purpurroten Frack mit schwarzem Kragen. Dann folgte ein auberginefarbener Frack mit einer Goldborte am Kragen, selbstverständlich mit farblich passender Hose und Weste. Der nächste Frack war nachtblau, fast schwarz, aber nur fast, übersät mit hell funkelnden Glitzersteinen. Und der finale Frack war einfach schwarz. Einen Anzug hat Peter Goesmann uns auch noch vorgeführt, mit einer gelben Weste. Den trug er bei der Nummer mit den Clowns "wir kochen Bonbons in einem Hut". Diese Nummer ist ein echter Klassiker.