In diesem Blog versuche ich positiv zu bleiben und nicht mich und andere durch negative Berichterstattung bzw. Meinungen herunterzuziehen. In letzter Zeit habe ich jedoch über einige Vorkommnisse nachgedacht, die ich hier gerne festgehalten hätte, die aber mit be positive oder nichts negatives nicht übereinstimmen. Ich versuche es jetzt einfach mal, und ich beabsichtige, niemanden zu verletzen oder herabzusetzen.
Neulich im Hotelrestaurant. Am Nebentisch nahm ein Paar Platz, einige Jahrzehnte jünger als wir, aber das tut wohl nichts zur Sache. Der nette Kellner (wir finden ihn schon länger sehr sympatisch) brachte die Speisekarte, und ich hörte nur ein sehr intensives aber glutenfrei. Ich schaute mir die junge Frau an und dachte so bei mir ob sie das wirklich braucht, oder macht sie sich damit hier wichtig?
Zum allgemeinen Verständnis: über die vielen Koch- und Backblogs, die ich verfolge, habe ich auch viel gelernt, welchen Einschränkungen die Betroffenen von Zöliakie unterliegen, was häufig dazu führt, dass sie ihre Brote und Backwaren selbst herstellen (müssen). Ich bedauere und bewundere diese Personen gleichzeitig, denn ich gehe nicht davon aus, dass ihre erzwungene Ablehnung von Gluten auf einem Modetrend basiert.
Weiter im Hotelrestaurant. Der nette Kellner nimmt die Information glutenfrei auf und sagt, dass er sich mit dem Küchenchef abstimmen wird. Nach einigen Minuten kommt er zurück. Die junge Frau bestellt bei ihm ohne weitere Rücksprache Gnocchi mit irgendwas. Der nette Kellner wendet ein aber Gnocchi, da ist doch Weizenmehl drin! Der jungen Frau war's egal, sie wollte Gnocchi.
Am nächsten Morgen sah ich sie am Frühstückbuffet. Sie trug ein süßes Teilchen in einer Zellophanhülle in der Hand und nahm es mit. Ich konnte es mir nicht verkneifen, die Teilchen mit Zellophanhülle zu betrachten, sie trugen keine Information glutenfrei oder so ähnlich auf der Hülle.
Fazit: ich finde es nicht gut, wenn Unverträglichkeiten zum Modetrend hochstilisiert werden.
Posts mit dem Label nogo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label nogo werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 28. März 2019
Donnerstag, 5. Februar 2015
Rezept. Zitronen-Ingwer-Tee.
Gestern musste ich in der Apotheke aus gutem Grund einige Bestände von Medikamenten gegen Erkältung auffrischen. Die Apothekerin gab mir unter anderem so ein Beutelchen mit. Nun ist die Zubereitung von heißer Zitrone wahrhaft kein Hexenwerk, aber vielleicht soll Kranken hier durch ganz einfache Handhabung unter die Arme gegriffen werden.
Dummerweise habe ich mir auch die Rückseite des Tütchens angesehen. Ich habe es gerade so nur mit Hilfe der Brille geschafft, die Zutatenliste zu entziffern. Immerhin war der Einsatz der Lupe nicht notwendig. Dort steht:
Zutaten: Inulin (74,5%), Säuerungsmittel Citronensäure, Calciumcarbonat (5,1%), L-Ascorbinsäure (Vitamin C: 1,8%), Aroma, Fruchtpulver Zitrone (1% (Maltodextrin, Zitronensaftkonzentrat)), Süßstoff Aspartam (0,5%), Farbstoff Ribaflavin-5'-phosphat. Enthält eine Phenylalaninquelle.
Will man das wirklich zu sich nehmen? Nicht wirklich, habe ich für mich entschieden.
Da gebe ich hier mal unser Rezept für Zitronen-Ingwer-Tee preis, das wir nach einem "Ingwertee" aus einem Hotel nachgebaut haben, nachdem uns die freundliche Bedienung abends an der Bar ohne unsere Nachfrage mitgeteilt hatte, dass dieser selbst gekocht wird, nur aus Ingwer, Zucker und Zitronen. Wir mögen es nicht so süß, so enthält unser "Tee" nur ganz wenig Zucker, aber das kann jeder halten wie er will.
Zutaten:
ca. 10 cm Ingwerwurzel
1 Biozitrone
1 El Zucker
1-1,5 l Wasser
Zubereitung:
Dummerweise habe ich mir auch die Rückseite des Tütchens angesehen. Ich habe es gerade so nur mit Hilfe der Brille geschafft, die Zutatenliste zu entziffern. Immerhin war der Einsatz der Lupe nicht notwendig. Dort steht:
Zutaten: Inulin (74,5%), Säuerungsmittel Citronensäure, Calciumcarbonat (5,1%), L-Ascorbinsäure (Vitamin C: 1,8%), Aroma, Fruchtpulver Zitrone (1% (Maltodextrin, Zitronensaftkonzentrat)), Süßstoff Aspartam (0,5%), Farbstoff Ribaflavin-5'-phosphat. Enthält eine Phenylalaninquelle.
Will man das wirklich zu sich nehmen? Nicht wirklich, habe ich für mich entschieden.
Da gebe ich hier mal unser Rezept für Zitronen-Ingwer-Tee preis, das wir nach einem "Ingwertee" aus einem Hotel nachgebaut haben, nachdem uns die freundliche Bedienung abends an der Bar ohne unsere Nachfrage mitgeteilt hatte, dass dieser selbst gekocht wird, nur aus Ingwer, Zucker und Zitronen. Wir mögen es nicht so süß, so enthält unser "Tee" nur ganz wenig Zucker, aber das kann jeder halten wie er will.
Zutaten:
ca. 10 cm Ingwerwurzel
1 Biozitrone
1 El Zucker
1-1,5 l Wasser
Zubereitung:
- Ingwer und Zitrone waschen.
- Beides in Scheiben schneiden, Ingwer ca 1-2 mm dick, Zitrone 3-5 mm dick.
- Ingwer und Zitrone mit dem Zucker und Wasser in einen Topf geben, mit einem Deckel verschließen.
- Langsam zum Kochen bringen, ca. 10 Minuten leise kochen lassen.
- Auf der ausgeschalteten Platte langsam abkühlen lassen.
- Abgießen und kühl stellen.
- Zum Gebrauch (nach Geschmack) mit heißem oder kaltem Wasser verdünnen, ich nehme meist halb "Tee", halb Wasser.
Mittwoch, 21. November 2012
Sag uns die Wahrheit, Deutsche Bahn!
Es war letzte Woche, wir waren unterwegs mit der Bahn von Würzburg nach Stuttgart. Es ist eine Strecke für Bahn-Nostalgiker. Nirgendwo sonst rollt so altes Material, alte E-Zug-Wagen, die Sitze renoviert und mit Plüsch überzogen. Ganz regulär, nicht nur am Wochenende, wenn historische Züge präsentiert werden.
Alles lief gut. Kurz vor dem Halt Bietigheim-Bissingen informierte uns die Zugleitung per Lautsprecher, dass dies der letzte Halt vor Stuttgart sei und der Zug nicht in Ludwigsburg halten wird. Ganz normal, ist bei diesem Zug so vorgesehen. Kurze Zeit später, Bietigheim-Bissingen lag inzwischen hinter uns, wurden wir informiert, dass der Zug doch in Ludwigsburg halte und auch dort ende, auf Grund eines technischen Defekts. Weiterfahrt nach Stuttgart mit Regionalzug xy um 12:04.
Mmmhh. Technischer Defekt konnte wohl sein, bei dem Alter der Wagen und (vermutlich)
auch der Lok. Wir hatten keinen direkten Termin und konnten die vermutliche Verzögerung von 15 oder 20 Minuten verschmerzen. Kurz danach erreichten wir Ludwigsburg, alle und alles raus. Neue Information kurz zuvor, eine S5 warte auf uns am Bahnsteig gegenüber und fahre Richtung Stuttgart Hauptbahnhof.
Erst Mal, keine S5 gegenüber, diese wird erst acht Minuten später einfahren. Und dann, während wir auf diese S-Bahn warten, hören wir doch aus den Lautsprecher, dass auf Gleis 5 (unserem Ankunftsgleis) der Regionalzug xy zur Abfahrt nach Würzburg bereitstünde.
Mmmhh. Der Zug mit dem technischen Defekt!
Schämt euch, Deutsche Bahn!
Versteht mich recht, uns ist kein Schaden entstanden, wir sind halt ein wenig später angekommen. Aber es war kein technischer Defekt am Zug. Warum sagt Die Bahn ihren Fahrgästen nicht einfach die Wahrheit, warum der Zug nicht nach Stuttgart einfahren sollte?
Dienstag, 17. April 2012
Das macht man nicht!
Wenn sie blüht, sieht man ein rosa Blütenmeer.
Abonnieren
Posts (Atom)

