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Montag, 17. August 2026

Ganz nah. Ich war im Dalle.

Ich war im August bisher drei Mal im "Dalle", und das nach fünfzig (!) Jahren Pause.
Zur Erklärung: mit "Dalle" ist das Dallenbergbad gemeint, und alles Nähere dazu kann man im Würzburg Wiki nachlesen. An dieser Stelle ein herzliches "Danke" an das Team vom Würzburg Wiki!
Als ich in meinen Jugendjahren in Würzburg studierte, ging ich im Sommer regelmäßig morgens im Dalle zum Schwimmen. Das Sommersemester 1976 war mein vorletztes Semester hier, nach dem Examen verließ ich Würzburg, um nach Jahrzehnten wieder zurück zu kommen, aber nur nach Würzburg, nicht ins Dalle. 
Vom Dalle damals habe ich drei Sachen erinnert: 50-Meter-Becken, großes Gelände mit Bäumen, und das Wasser stank bestialisch nach Chlor. Jeder Schwimmer danach auch, und Duschen brachte nur wenig. Die Furcht vor diesem Chlorgestank hielt mich auch die letzten Jahre davon ab, es mal wieder im Dalle zu versuchen. Zum Glück haben sie irgendwann auf eine andere Desinfektionsmethode umgestellt, und so haben mir die diesjährigen drei Mal gut gefallen.
Vom großen Gelände habe ich nicht viel, ich gehe schwimmen, und bin dann wieder weg. Aber das 50-Meter-Becken ist schön, das Wasser tief genug, dass man schwimmen muss. Vier Bahnen in der Mitte für die wirklich sportlichen Schwimmer abgetrennt. Und der Rest muss auch schwimmen und kann nicht mitten im Becken rumstehen und schwätzen.
Ich glaube, ich gehe bald wieder hin.

Freitag, 13. März 2026

#12von12. März 2026.

Dieser zwölfte wurde von einer Veranstaltung bestimmt, die sich über zwei Stunden und mehrere Orte hinzog, und bei der es viel zu fotografieren gab. Von daher kommen die zwölf Fotos diesmal von einer Führung durch drei gotische Kirchen in Würzburg.
Unter der Festung Marienberg steht die erste Kirche der Tour, auch die älteste Kirche im Stadtgebiet, St. Burkard, benannt nach dem ersten Bischof in Würzburg.
Festung
St. Burkard Seiteneingang
St. Burkard
St. Burkard Chorgestühl
Die zweite Station war die Deutschhauskirche, eine Kirche, die ursprünglich zur Niederlassung des Deutschen Ordens gehörte, heute ist sie ein evangelisches Gotteshaus.
Deutschhauskirche
Es ging weiter auf der anderen Mainseite, dazu geht man über die Alte Mainbrücke und genießt die Aussicht.
auf der Mainbrücke
auf der Mainbrücke
auf der Mainbrücke
Dritte Station war die Marienkapelle am Marktplatz.
Marienkapelle
Marienkapelle Grabmal
Marienkapelle Grabmal von Riemenschneider
Wir beschlossen die Führung im Dom, der zwar im Bau romanischen Ursprungs ist, aber in der Ausstattung viele gotische Skulpturen und Grabdenkmäler besitzt.
Dom

Mittwoch, 16. April 2025

Ganz nah. Kirschblüte.

Im Hofgarten an der Südseite der Residenz steht eine Viererreihe mit japanischen Kirschen, und die Blüte ist jedes Jahr ein Anziehungspunkt sondergleichen.
Kirschblüte
Kirschblüte
Ein Traum von rosa Blüten.
Kirschblüte
Kirschblüte
Kirschblüte

Dienstag, 21. Januar 2025

Ganz nah. Spaziergänge im Januar.

Hier in Würzburg haben wir im Winter leider sehr oft Hochnebel, besonders in der Nähe des Flusses. So ist hier ein Hochdruckgebiet im Januar, das normalerweise schönes Wetter verspricht, sehr zwiespältig. Kommt die Sonne raus oder bleibt es den ganzen Tag trüb? In diesem Jahr hatten wir schon einige trübe Tage, aber auch sonnige, und - sehr erfreulich - die sonnigen waren häufig am Feiertag oder am Wochenende, also Zeit für Spaziergänge. Kommt mit!
Ganz zentral natürlich die Alte Mainbrücke mit den Brückenheiligen und den Türmen vom Rathaus und vom Dom.
Alte Mainbrücke
Fast wie frisch geputzt strahlt die Marienkapelle am Marktplatz.
Marienkapelle
Das Südportal der Marienkapelle, rechts und links oben die etwas überlebensgroßen Riemenschneider-Skulpturen von Adam und Eva. Das hier sind Kopien, die Originale sind im Museum für Franken zu sehen.
Marienkapelle
Ein wenig Main-aufwärts kann man direkt am Fluss spazieren, durch die Büsche lugt das Käppele hervor.
Main im Winter
Alles ist noch sehr winterlich, keine Ahnung von Frühling. Es ist Januar (seufz).
Main im Winter

Sonntag, 24. November 2024

Ganz nah. November mit Märzwetter.

Nachdem wir vor wenigen Tagen in der Kälte die ersten Schneeflocken begrüßen konnten, war es am heutigen Sonntag frühlingshaft warm. Der notwendige Spaziergang lockte auf die Alte Mainbrücke.
Alte Mainbrücke
Die Häuser am Mainkai leuchten in der Novembersonne.
Mainufer
Die Ausflugsschiffe haben Winterruhe, der Fischkutter überwintert woanders.
Mainufer
Wasservögel putzen sich in der Sonne.
Alte Mainbrücke
Die Brücke ist schon gut gefüllt, und bereits am frühen Nachmittag wird dem Brückenschoppen zugesprochen.
Alte Mainbrücke
Man könnte wirklich meinen, es sei schon wieder Frühling.

Freitag, 18. Oktober 2024

Ganz nah. Das Käppele.

Festung, Käppele
Schaut man sich am Main im Würzburger Zentrum das Panorama an, ragt hoch oben die Festung Marienberg, und auf der gleichen Höhe, ein Stückchen Main-aufwärts, sieht man zwei barocke Türme in weiß und gelb. Das ist das Käppele und seine prominente Lage.
Wir waren dort schon ewig nicht mehr, es ist nicht so bequem zu erreichen. Aber ist man einmal oben, hat man einen schönen Blick auf die Würzburger Innenstadt.
Aussicht auf die Stadt vom Käppele
Die letzten Stationen des Kreuzwegs, der steil von unten hinauf führt.
Käppele Kreuzweg
Das Käppele besteht aus zwei Kirchenräumen, zum einen die Wallfahrtskirche, die 1748-1752 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde, zum anderen die Gnadenkapelle, die 1778-1782 einen wesentlich kleineren Vorgängerbau aus der Mitte des 17. Jahrhunderts ersetzte.
Der Blick zum Altar der Wallfahrtskirche, ein Zentralbau, gekrönt von einer Kuppel.
Käppele Wallfahrtskirche
Käppele Wallfahrtskirche
Übergang von der Wallfahrtskirche zur Gnadenkapelle (links).
Käppele Wallfahrtskirche
Die Gnadenkapelle.
Käppele Gnadenkapelle
Wir erfuhren Interessantes, u.a. dass alle Bauten über die Jahrhunderte hinweg mit Spenden aus der Bevölkerung finanziert wurden, hier haben weder ein (Fürst-)Bischof noch ein Kloster gebaut. Das Käppele ist damit in Würzburg nicht das einzige Gebäude, das aus privater Initiative und mit privatem Geld entstand.
Das Käppele in Wikipedia [klick]
Das Käppele im Würzburg-Wiki [klick]

Nun folgt noch ein Werbeblock:
Vor kurzem ist ein umfassendes Buch über das Würzburger Käppele erschienen, hier der Klappentext: 

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes auf dem Nikolausberg, im Volksmund Käppele genannt, gehört zu den bedeutendsten religiösen Stätten im Frankenland. Zugleich bilden die Wallfahrtskirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der großartige Stationsweg und die 1778/92 errichtete Gnadenkapelle ein wertvolles Gesamtensemble aus Architektur, Malerei und Plastik.

Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass es bislang keine umfassende wissenschaftliche Gesamtdarstellung von Geschichte, Kunst und Kultur des Käppele gab. Das vorliegende Buch schließt diese Lücke auf Basis der schriftlichen und bildlichen Quellen sowie des vorhandenen Bestands aus Anlass der zweihundertjährigen Wiederkehr der Weihe der Wallfahrtskirche 1824.

Das Würzburger Käppele
Wallfahrt - Architektur - Kunst

552 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen
15,3 x 22,6 cm. Gebunden
€ 44,90 (D) / € 51,30 (A)

ISBN 978-3-429-05990-3

Sonntag, 14. April 2024

Ganz nah. Kirschblüte, verpasst.

Bei den hochsommerlichen Temperaturen, die diesen April bestimmen, war ich einige Tage zu spät im Hofgarten für die Blüte der japanischen Kirschen. Die meisten Bäume waren bereits abgeblüht bzw. hatten ihre Blütenblätter auf dem Boden verstreut.
Der Hofgarten ist recht belebt  an diesem Sonntag Vormittag.

Sonntag, 5. November 2023

Ganz nah. Frankoniabrunnen.

Beim letzten Spaziergang fiel mir auf, dass der Brunnen vor der Residenz nach der jahrelangen Renovierung wieder frei sichtbar und zugänglich ist. Die Renovierung war irgendwann abgeschlossen, aber der Brunnen blieb noch etwa zwei Jahre lang von einem hässlichen Bauzaun umgeben, und Wasser floss auch nicht.
Frankonia Brunnen
Der Brunnen war ein Geschenk von Bürgern aus Unterfranken zum 70. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold, der 1821 in Würzburg geboren war, und steht seit 1894 vor der Residenz. Über der Brunnenschale Bronzefiguren, die Walter von der Vogelwiese, Matthias Grünewald und Tilman Riemenschneider zeigen.
Frankonia Brunnen
Frankonia Brunnen
Ich war sehr erstaunt, als ich nach der Renovierung, noch durch den Bauzaun hindurch die Figuren ansah und feststellte, dass sie aus Bronze sind. Bis dahin hatte ich gedacht, sie wären aus Stein, wie die Brunnenschale auch. Das extrem kalkhaltige Würzburger Wasser hat sie über die Jahre hinweg mit einer Kalkschicht überzogen. Das folgende Foto entstand vor der Renovierung, da kann man vergleichen.
residenz frankoniabrunnen

Freitag, 22. September 2023

Ganz nah. Sigismundkapelle in Oberwittighausen.

In Oberwittighausen, im nordöstlichen Zipfel von Baden-Württemberg, steht eine achteckige Kapelle, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Sie wurde ursprünglich St. Nikolas und St. Martin geweiht und ist in der gleichen Zeit entstanden wie die Kapelle in Grünsfeldhausen, vermutlich von derselben Bauhütte erbaut.Sigismund-Kapelle
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kapelle zerstört, das Mauerwerk blieb jedoch bis zur Höhe von etwa zwei Meter größtenteils erhalten. Im 19. Jahrhundert wurde die Kapelle wieder aufgebaut und neu geweiht. Das Portal wurde recht willkürlich wieder zusammengesetzt, da steht manches Kopf.
Sigismund-Kapelle
Im Innern wurden nachträglich Stützpfeiler für den Dachreiter eingesetzt. Mit den Seilen werden die Glocken geläutet, wir durften auch mal läuten.
Sigismund-Kapelle
Das Glasfenster über dem Eingang stammt aus den 1960-er Jahren.
Sigismund-Kapelle
Wie im Blog, das inzwischen längst ein persönliches Archiv geworden ist, nachzulesen ist, waren wir schon mal hier, der Bericht mit Fotos in Frühlingsatmosphäre findet sich hier [Klick].

Sonntag, 6. August 2023

Ganz nah. Baumwipfelpfad Steigerwald.

In der Nähe von Ebrach steht der Baumwipfelpfad Steigerwald. Stetig leicht bergauf steigt man an, um schließlich von ganz oben weit über den Baumwipfeln den Ausblick zu genießen.
Im ersten Teil der Strecke ist man zwar erhöht, aber unterhalb der Wipfel und kann das Rotwild beobachten.
Oben angelangt hat man Ausblick in Richtung der Dörfer Castell und Abtswind und den Schwanberg.
Oder über die Wipfel des Waldes.
Ein Rundblick bei starkem Wind, ich hatte Schwierigkeiten das Handy ruhig zu halten.
Wir hatten 2016 bereits den Baumwipfelpfad im Schwarzwald besucht, er mal schauen möchte, der Beitrag findet sich hier [klick].