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Freitag, 11. September 2015

Auswärts. Nochmal Tallinn.

Bevor wir Tallinn per Fähre nach Helsinki verließen, machten wir noch einen Abstecher in den Stadtteil Kadriorg. Dort ließ Zar Peter der Große nach 1718 ein Sommerschloss errichten, das nach seiner Frau Katharina Katharinental genannt wurde.
Schloss Katharinental

Rund um das Schloss wurde ein schöner Park angelegt.
Park Kadriorg

Holzhaus im russischen Stil.
Holzhaus

Alle fünf Jahre findet in Tallinn das estnische Sängerfest statt, viele Tausende nehmen teil. Diese Bühne fasst 15.000 SängerInnen, mich hat aber viel mehr der Blick auf die drei Kreuzfahrtschiffe im Hafen fasziniert, darunter war die Aida.
Bühne für Sängerfest

Der Blick zurück auf Tallinn. Bye bye, baltische Länder.
Hafen
Karte: der blaue Marker oben zeigt die Position von Tallinn.

Donnerstag, 10. September 2015

Auswärts. Die Altstadt von Tallinn.

Die estländische Hauptstadt Tallinn war der letzte Stop unserer Reise durch die baltischen Staaten. Wir besichtigten in fast drei Stunden die Altstadt, bestehend aus dem Domberg und der Unterstadt, die zusammen ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, wie auch die bereits gesehenen Hauptstädte Vilnius und Riga .
Wir starteten auf dem Domberg, auf dem die Burg aus dem 13. Jahrhundert stand, ebenso der Dom und die orthodoxe Kathedrale (Bild).
Alexander-Newski-Kathedrale

Schön renoviert sind fast alle Gebäude, in diesem ist nun die Post untergebracht.
Post

Stadtpalais einer deutsch-baltischen Adelsfamilie. Die Familien verbrachten die Sommer auf ihren Gütern auf dem Land, die Winter in Tallinn. In solchen Gebäuden sind heute oft ausländische Botschaften untergebracht.
Palast von Ungern-Sternberg

Der Blick auf die Unterstadt, die runden Türme zeigen den Verlauf der ehemaligen Stadtmauer.
Blick auf die Unterstadt, alt

Wendet man sich beim Blick auf die Unterstadt ein wenig, sieht man auch viele moderne Gebäude.
Blick auf die Unterstadt, neu

Der Rathausplatz in der Unterstadt.
Rathausplatz

Karte: der obere blaue Marker zeigt die Position von Tallinn auf der Karte.

Mittwoch, 9. September 2015

Auswärts. An der Ostseeküste in Estland.

Wir ließen Riga und Lettland hinter uns und waren auf dem Weg nach Tallinn, der Hauptstadt des dritten Baltenstaates Estland. Dabei machten wir Halt an der Ostsee, im estländischen Badeort Pärnu. Der Übergang vom Strand ins Wasser ist dort sehr flach, und Niedrigwasser war auch noch. So konnte man gut mit den Füßen im Ostseewasser rumplatschen.
Ostseestrand

Dünen gibt es dort natürlich auch.
Dünen

Der Ort hat eine ganz nette Fußgängerzone.
Fußgängerzone

Und viele Holzhäuser dieser Art.
Holzhaus

Karte: der untere blaue Marker zeigt die Position von Pärnu auf der Karte.

Dienstag, 8. September 2015

Auswärts. Das Jugendstilviertel in Riga.

Gemeinsam mit der Altstadt von Riga zählt die Neustadt zum UNESCO-Weltkulturerbe, sie gehört zu den Städten mit den meisten Jugendstilgebäuden, und nimmt man die Anzahl im Verhältnis zur Anzahl der Häuser insgesamt ist Riga sogar Hauptstadt des Jugendstils, wie uns der Stadtführer stolz erzählte.
"Äußerlich kennzeichnende Teile oder Elemente des Jugendstils sind dekorativ geschwungene Linien sowie flächenhafte florale Ornamente und die Aufgabe von Symmetrien."
"Er steht im heutigen Verständnis unter anderem auch für große gesamtkünstlerische Gestaltungen, [...] in denen alles vom äußeren Bauwerk bis zur dekorativen Innenausstattung einheitlich durchgestaltet wurde. Damit wurde auch die Forderung nach der großen Verschmelzung von „Kunst und Leben“ verknüpft, der Wiedereinbeziehung der Kunst in das Alltägliche im Sinne einer umfassenden künstlerischen Neugestaltung aller alltäglichen Dinge, wobei den dekorativen Künsten ein besonderes Gewicht zukam." *
* aus: wikipedia

Die Jugendstilhäuser in Riga wurden zum Glück im Krieg nicht zerstört, die meisten sind inzwischen renoviert. Die uns gezeigten Gebäude wurden fast alle von dem Architekten Michail Eisenstein entworfen, dem Vater des Regisseurs Sergei Eisenstein (Panzerkreuzer Potemkin).
Es folgt nun eine lange, unkommentierte Reihe der Häuser und einiger Details.
Jugendstilhaus 9

Jugendstilhaus 8

Jugendstilhaus 7

Jugendstilhaus 6

Jugendstilhaus Detail 6

Jugendstilhaus 5

Jugendstilhaus 4

Jugendstilhaus Detail 5

Jugendstilhaus 3

Jugendstilhaus 2

Jugendstilhaus Detail 4

Jugendstilhaus Detail 3

Jugendstilhaus Detail 2

Jugendstilhaus 1

Jugendstilhaus Detail 1
Karte:
der dunkelrote Marker in der Mitte zeigt die Position von Riga.
Quelle: wikipedia

Montag, 7. September 2015

Auswärts. Die Altstadt von Riga.

Nach dem sehr interessanten Besuch der Oper von Riga wurden wir durch die Altstadt geführt. Riga wurde 1201 gegründet, nachdem zuvor in der Nähe bereits ein wichtiger Handelsplatz existierte. Riga war Mitglied der Hanse und kam in der Folge unter den Einfluss verschiedener Orden, die den Osten Europas kolonisierten, zuletzt unterstand sie dem Deutschen Orden. Riga wurde bereits 1522 protestantisch, konnte jedoch den Status einer Freien Reichsstadt des Heiligen Römischen Reichs nicht dauerhaft halten. So unterstand Riga für 40 Jahre Polen-Litauen. 1621 wurde die Stadt schwedisch, bis sie 1710 im Lauf des Nordischen Kriegs an Russland fiel. Dennoch war Deutsch bis 1891 offizielle Amtssprache, und die deutsche Oberschicht hatte beträchtlichen Einfluss. 1919 bis 1940 war Lettland mit seiner Hauptstadt Riga selbständig, 1940 wurde es von der Sowjetunion besetzt, von 1941 bis 1944 war es unter deutscher Besatzung, anschließend war Riga die Hauptstadt der Lettischen Sozialistischen Sowjetrepublik, seit 1991 ist Lettland wieder selbständig.
Die Innenstadt Rigas gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Diese Häuser nutzen die ehemalige Stadtmauer als Rückwand.
Häuser in der Stadtmauer

Das Katzenhaus.
Katzenhaus

Die kleine und große Gilde waren Zentren der Kaufleute.
kleine & große Gilde

St. Johannis steht am Ort der ersten Burg von Riga.
St. Johannis (am Ort der ersten Burg)

Am Rathausplatz zieht das rekonstruierte Schwarzhäupterhaus die Blicke auf sich.
Schwarzhäupterhaus

Der Gebäudekomplex Drei Brüder, das dritte Haus passte nicht mehr aufs Bild.
Drei Brüder

Karte:
der dunkelrote Marker in der Mitte zeigt die Position von Riga.
Quelle: wikipedia

Sonntag, 6. September 2015

Auswärts. Die Oper in Riga.

Nationaloper
Wir waren auf unserer Reise durch die baltischen Staaten nun im zweiten Land angekommen, von Lettland sahen wir an einem intensiven Tag "nur" die Hauptstadt Riga. Wir begannen recht zeitig am Morgen und konnten die Nationaloper von innen besichtigen und auch die Bühne kurz betreten, bevor die Proben zur abendlichen Aufführung von "La Traviata" begannen.
Die Oper wurde zwischen 1860 und 1863 im neoklassizistischen Stil als Deutsches Theater erbaut. Seit 1919 beherbergt das Gebäude die Lettische Nationaloper. Ränge von der Bühne aus

Von der Präsidentenloge hat man eine Überblick über das Parkett und die Ränge, die Intendantenloge liegt gegenüber.
Oper Ränge und Parkett

Präsident und Intendant können bei der Lage der Logen gut von den Zuschauern gesehen werden, ihr Blick auf die Bühne ist etwas eingeschränkt.
Oper Blick auf die Bühne

Kronleuchter und Kuppel über dem Saal.
Leuchter im großen Saal
Wir konnten dann noch Einblick in die Probenarbeit von Ballett und Oper nehmen und wurden zum Abschluss mit zwei Arien und einem Gläschen Sekt verwöhnt.
Karte:
der dunkelrote Marker in der Mitte zeigt die Position von Riga.
Quelle: wikipedia

Samstag, 5. September 2015

Auswärts. Berg der Kreuze.

Berg der Kreuze_1
Wir waren auf dem Weg in den nächsten baltischen Staat, von Litauen nach Lettlands Hauptstadt Riga, und man kommt fast zwangsläufig an diesem Hügel vorbei, dem Berg der Kreuze. Unter dem angegebenen Link kann man die Vorgeschichte nachlesen, uns wurde erzählt, dass es bei einigen Litauern üblich war, ein Kreuz auf diesem 7 bis 8 Meter hohen Hügel für besondere Gelegenheiten aufzustellen. Die zunehmende Zahl der Kreuze war den sowjetischen Behörden ein Dorn im Auge, und so haben sie die Kreuze mit Bulldozern beseitigt. Kurze Zeit darauf standen noch viel mehr Kreuze dort. Durch den Versuch der sowjetischen Behörden, die Kreuze zu verbieten und zu beseitigen, wurden diese zum Symbol des nationalen Widerstands, und es wurden immer mehr, erst recht nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion 1991.Berg der Kreuze_2
Heute gibt es ein Besucherzentrum mit Andenkenläden, in denen man Kreuze unterschiedlicher Größe erwerben kann und einen großen kostenpflichtigen Parkplatz. Und der Papst war auch schon da (Johannes Paul II). Die schiere Menge der Kreuze und Rosenkränze ist schon sehr beeindruckend.
Karte:
der violette Marker oben zeigt die Lage vom Berg der Kreuze.
Quelle: wikipedia

Freitag, 4. September 2015

Auswärts. Kaunas.

Kaunas liegt strategisch wichtig am Zusammenfluss von Neris und Memel, und so gibt es hier seit dem Mittelalter eine Burg. Ab 1440 gehörte Kaunas zur Hanse.
Burg

Die St. Georgskirche wird momentan renoviert, man kann sie trotzdem besichtigen.
Georgskirche
Es ist noch sehr viel zu tun, dennoch bekommt man einen Eindruck.
Georgskirche

Das Rathaus. Wir waren an einem Freitag dort, und es wurde fleißig geheiratet, fast wie am Fließband.
Rathaus

Das Perkunashaus, von der Jesuitenschule genutzter Bau.
Perkunashaus

Der Dom St. Peter-und-Paul.
Dom
Nach dem Äußeren mit Backstein überrascht der barocke Innenraum.
Dom
Karte:
der grüne Marker in der Bildmitte zeigt Kaunas.


Quelle: wikipedia