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Samstag, 10. Mai 2014

fotos. park an der ilm. weimar.

dies wird der letzte post der weimar-reihe, zumindest was den letzten besuch dort betrifft. die altstadt wird im osten vom park an der ilm begrenzt, goethes gartenhaus liegt dort, es gibt schöne durchsichten, brücken, spazierwege. ein ort der entspannung, zum seele-baumeln-lassen.
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weitere blogbeiträge über weimar:
herderplatz
schiller & goethe
herzogin-anna-amalia-bibliothek
cranachhaus - die giebel
und aus dem jahr 2005:
erste eindrücke
das klassische weimar
parks und gärten in weimar

Dienstag, 6. Mai 2014

fotos. cranachhaus - die giebel. weimar.

nochmals weimar. am marktplatz steht das cranachhaus, das nach seinem berühmtesten bewohner lucas cranach d. ä. benannt wurde, der dort  1552 bis 1553 lebte und das altarbild für die stadtkirche malte (siehe blogbeitrag über den herderplatz). über den fenstern findet man diese verzierungen.

cranachhaus_collage

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Sonntag, 4. Mai 2014

fotos. anna-amalia-bibliothek. weimar.

schon vom park an der ilm kann man sie sehen, in einem der schönen renaissance-gebäude weimars, die berühmte herzogin anna amalia bibliothek.

bibliothek_von_der_ilm
die bibliothek wurde bereits 1691 gegründet und zog unter herzogin anna amalia 1776 in dieses gebäude um. die herzogin war eine große förderin der bibliothek. der größte teil des bücherbestands von etwa einer million ist nach einem neubau eines unterirdischen magazins 2002 unter dem platz vor der bibliothek inzwischen dort untergebracht.
weit bekannt wurde die bibliothek durch den großen brand 2004, bei dem tausende von büchern verbrannt sind, aber auch durch löschwasser beschädigt wurden. die gute nachricht dabei ist, dass auch tausende von büchern wieder restauriert werden konnten. die bibliothek versucht, die unwiederbringbaren bände antiquarisch zu beschaffen, was in vielen fällen auch bereits gelungen ist.

das ist die ansicht vom platz aus. anna_amalia_bibliothek
besichtigen kann man den rokokosaal, einen ovalen raum, der über drei stockwerke reicht. neben vielen büchern aus der goethezeit findet man auch büsten der geistesgrößen dieser zeit und natürlich auch von der namensgebenden herzogin. da nur 250 personen pro tag den saal besichtigen dürfen, empfiehlt es sich, die eintrittskarten vorher zu bestellen. wir hatten großes glück und sind gleich morgens nach öffnung um 9:30 nach den feiertagen zum zug gekommen. aber verlassen möchte ich mich nicht darauf.
an der anderen seite des platzes das weimarer schloss, links der alte teil, rechts der neue.

schloss_1

quellen: wikipedia
klassik stiftung weimar, herzogin anna amalia bibliothek

Donnerstag, 1. Mai 2014

fotos. schiller & goethe. weimar.

diese beiden herren stehen vereint auf einem sockel vor dem nationaltheater in weimar, den lorbeerkranz in händen. an den autobahnen nach und von thüringen sieht man sie auf großen schildern als repräsentanten dieses bundeslands, dabei stammte schiller aus stuttgart (geboren in marbach, 25 km von stuttgart entfernt) und goethe aus der freien reichsstadt frankfurt am main. zudem hat der bildhauer geschummelt, denn goethe war mit 1,69 meter eher kleinwüchsig, schiller mit 1,90 meter ziemlich groß, zudem für die damalige zeit.

goethe&schiller

goethe kam 1775 nach weimar, 26 jahre alt. der zehn jahre jüngere schiller erst 1799.
goethes sehr repräsentatives haus am frauenplan in weimar.

goethehaus
nur etwa 10 minuten zu fuß benötigt man, um zu goethes gartenhaus im park an der ilm zu gelangen. goethes_gartenhaus
schillers haus in weimar. schillerhaus

Donnerstag, 24. April 2014

fotos. weimar. herderplatz.

wir waren nicht zum ersten mal in weimar, und vermutlich werden wir irgendwann mal wiederkommen. in loser folge werde ich hier einige eindrücke teilen.
herderplatz_01

der erste beitrag zeigt den herderplatz mit der gleichnamigen kirche und dem gleichnamigen brunnen. benannt ist alles nach johann gottfried herder, dessen leben und wirken unter dem link bei seinem namen nachgelesen werden kann. hier nur einige daten in aller kürze: herder kam 1776 auf vermittlung goethes nach weimar und war generalsuperintendent und oberpfarrer an der stadtkirche st. peter und paul, die heute eben nach ihm genannt wird. herder und goethe kannten sich aus strassburg 1770/71, wo goethe studierte.
vor der herderkirche steht das herderdenkmal.
herderkirche_02
die stadtkirche st. peter und paul, genannt herderkirche. im innern befindet sich ein altarbild von lucas cranach d. älteren, es ist sein letztes werk 1552.
herderkirche_01
neben der kirche steht ein brunnen, der natürlich auch nach herder benannt ist.
herderbrunnen
unser erster besuch in weimar war bereits 2005, und da gab es dieses blog schon einige monate. damals passten in das design, das ich benutzte, nur bilder der größe 400*300 rein, deshalb sind die alle so klein.
blogbeitrag: das klassische weimar
blogbeitrag: parks und gärten in weimar
blogbeitrag: erster bericht von weimar

Donnerstag, 1. August 2013

Fotos. Freilichtmuseum Kloster Veßra. Die öffentlichen Gebäude.

Die Totenhofkapelle vom Friedhof Herrenbreitungen.


Das Gemeindehaus, Ende der 1870er Jahre neu errichtet, mit einer kleine schlichten Wohnung für Hirten und Flurwächter.

Wer von uns Älteren hat nicht in seiner Kindheit so ein Zimmer "live" gesehen? So entstehen die nostalgischen Gefühle, die uns beim Anschauen überfallen.

Gleiches gilt für dieses Schlafzimmer.

Dienstag, 30. Juli 2013

Fotos. Freilichtmuseum Kloster Veßra. Die Bauernhäuser.

Um 1700 in Witzelroda erbaut.

Auf der Tafel am Haus steht: "- Baujahr "1716" - Ursprünglich Wohnhaus mit Stallung einer U-förmigen Hofanlage, Bauherr wohlhabender Pferdehändler Ernst Roßteuscher. 1757 Anbau des Laubenganges. 1987 Umsetzung nach Kloster Veßra. - Ausstattung Wohnmilieu eines wohlhabenden Bauern Anfang des 20. Jh."

Die dazugehörige Küche.

Haus eines wohlhabenden Bauern aus Witzelroda, Anfang 17. Jahrhundert.

Ausstattung Anfang 18. Jahrhundert.

Sonntag, 28. Juli 2013

Freilichtmuseum Kloster Veßra. Übersicht.


Wie bereits hier angekündigt befindet sich auf dem ehemaligen Klostergelände ein Freilichtmuseum, in das ab 1975 nach der Umwandlung zum Heimatmuseum alte Fachwerkhäuser aus Südthüringen umgesetzt wurden, um sie der Nachwelt zu erhalten. Oben ein Modell. Der Link zur Homepage.

Auf dem Gelände geht es ländlich zu, die Hühner scharren im Sand.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Fotos. Kloster Veßra.


Kloster Veßra liegt im südlichen Thüringen, nicht allzuweit von der bayerischen Grenze entfernt, im Landkreis Hildburghausen. Kloster ist es schon lange nicht mehr, das wurde bereits im 16 Jahrhundert aufgelöst und die Klosteranlagen gehörten seitdem zu einer Domäne. Heute sieht man noch die imposanten Türme von St. Marien und einige Ruinen. Auf dem Klostergelände wurde ein Freilichtmuseum eingerichtet, das Gebäude aus der Gegend zeigt, die abgebrochen und wieder aufgebaut wurden. Diese Gebäude werden in einem eigenen Beitrag vorgestellt. Nun aber zur Klosterkirche St. Marien in Veßra.

Durchgang zum Kirchenschiff (Ruine).


Blick ins Kirchenschiff.

Sonntag, 16. September 2012

Öchsenberg Panorama

Der Hausberg von Vacha heißt Öchsenberg, oder einfach Öchsen. Dort siedelten schon Kelten, ein großes Oppidum ist nachgewiesen.
Kommt man oben an, hat man folgende Aussicht (klicken, dann startet das Video):

Samstag, 15. September 2012

Salzbergwerk - Museum

Bei der Rundfahrt im Erlebnisbergwerk Merkers sieht man nicht nur verschiedene Salze in den unterschiedlichsten Farben, wie im vorigen Beitrag gezeigt, unter Tage wird man auch in ein Museum über den Salzbergbau geführt. Dort werden verschiedene Ausrüstungen und Werkzeuge gezeigt.
Beispielsweise die verschiedenen Kopfbedeckungen. Um 1900 wurden ganz normale Kappen oder Hüte getragen, Schutzhelme wurden erst ab Mitte 20. Jahrhundert genutzt.

Leuchten.

Fortbewegungsmittel. Das Streckennetz unter Tage hat eine Gesamtlänge von 4.600 Kilometer, schon gut, wenn man ein Stück fahren kann. Auch stärker motorisierte Fahrzeuge gibt es im Museum zu bestaunen.


Es gibt im Bergwerk noch einen anderen Raum mit besonderer Geschichte. Dort wurden in den letzen Wochen des Zweiten Weltkriegs 1945 das Gold der Reichsbank und wertvolle Kunstschätze eingelagert. Die Amerikaner fanden diesen Schatz im April 1945 und transportierten ihn ab, bevor die Russen Thüringen erreichten. 
Vorgezeigt werden der alte Geländewagen neben den Attrappen von Goldbarren und einige Fotos aus der Zeit. 

Bei Wikipedia findet sich folgendes Bild von 1945, Quelle Vereinigte Staaten (federal government):
(Link: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/1/1b/MerkersSalzbergwerk1945.jpg/609px-MerkersSalzbergwerk1945.jpg )

Freitag, 14. September 2012

Salzbergwerk

Rund um Vacha gibt es Salz- und Kalibergwerke, die Abraumberge zeugen vom Abbau. Teilweise sind die Gruben stillgelegt. In einem teilweise stillgelegten Bergwerk in Merkers, nur wenige Kilometer von Vacha entfernt, werden Besucher in die Salzgewinnung eingeführt und können das Bergwerk auch live erleben. Salz wird durch Sprengen gelöst und dann mit riesigen Baggern weggeschafft, die modernen schaffen weit über 10 Tonnen auf ein Mal. Das sehen die Besucher im Film.
Mit etwa 90 Personen geht es in eine Art Kaue, die Umkleide der Bergleute. Man zieht einen blauen Kittel an und bekommt einen Helm. Anschließend geht es in den Förderkörben ab in die Tiefe, auf 500 Meter Teufe. Dort steigt man auf diese Lastwagen mit Elektromotor und wird durch die Schächte gefahren.

Wenn das gesprengte Salz weggeräumt ist, kratzt ein spezieller Bagger alles lose Material von den Wänden und der Decke. Diese wird mit Stempeln gesichert, die wie ein Riesendübel in die Decke getrieben werden. Die Enden sieht man auf dem Bild, diese eckigen Metallteile. Ebenso sieht man die Kratzspuren.

Am tiefsten Punkt der Besichtigungsfahrt haben sie ein Kiosk eingerichtet und schenken Getränke aus. Auf dem Bild kann man die unterschiedlichen Farben des Salzes gut erkennen.

Im Jahr 1980 hat man im Bergwerk eine Grotte aus Steinsalz entdeckt. Große Kristalle funkeln im Licht.


Es gibt noch mehr zu sehen im Bergwerk, ein weiterer Bericht folgt noch.
Die gesamte Rundfahrt dauert knapp drei Stunden. Informationen u.a. über Führungen gibt es auf der Website des Bergwerks und auch mehr Fotos.

Donnerstag, 13. September 2012

Vacha - Werrabrücke

Zum dritten Mal Vacha von oben. So haben wir den Überblick. Vor den Hügeln am Ende der Stadt kann man eine Linie ausmachen, die in Höhe der Stadt einen leichten Knick macht. Dort liegt der Fluss Werra. Vacha liegt am Mittellauf, unmittelbar bevor die Werra Thüringen verlässt und Hessen erreicht.

Durch die Grenzlage zwischen Thüringen und Hessen bildete die Werra während der deutschen Teilung hier die Grenze zwischen Deutschland und Deutschland. Vacha lag im Sperrgebiet, was für die Bewohner bedeutete, dass sie keinen Besuch von Leuten außerhalb des Sperrgebiets bekommen konnten. Ein ehemaliger Wachtturm - man kennt die Bauweise - liegt direkt neben der Brücke und dem Fluss und erinnert an diese schreckliche Zeit.

Die Brücke geht bis zur Flussmitte bergauf.

Von oben kann man die Brückenbogen hinter der Burg gut erkennnen.

Mittwoch, 12. September 2012

Vacha - Burg und Stadtmauer


Das ist die thüringische Stadt Vacha von oben. Das Bild hatten wir schon gestern, hier nochmals eingestellt, damit alle den Überblick behalten.
Vacha hatte eine strategisch günstige Lage im Mittelalter. Die Stadt lag an der Via Regia, der Ost-West-Verbindung von Schlesien über Leipzig, Erfurt (unsere Begegnung mit der Via Regia), Richtung Frankfurt/Main. Bei Vacha führte eine Brücke über die Werra, im Mittelalter brachte das Brückenzoll und Reisende. Zur Werrabrücke folgt ein separater Eintrag. Zur Sicherung des Werra-Übergangs lag unweit vom Ufer, eingebunden in die Stadtmauer, die Burg Wendelstein.

Der Turm ist als Aussichtsturm zugänglich (der Wikipedia-Eintrag beschreibt das noch anders). Man sieht noch ein ordentliches Stück von der Stadtmauer.

Heute ist in der Burg das Heimatmuseum untergebracht.