Freitag, 3. November 2017

Auswärts. Saint-Jean-Pied-de-Port.

Nach Saint-Jean-Pied-de-Port führt die letzte Etappe des französischen Jakobswegs, gleichzeitig ist der Ort Start für den spanischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
Morgennebel begrüßten uns an dem Ort, an dem sich drei der französischen Jakobswege treffen, der von Le-Puy-en-Velay, dem wir gefolgt sind, der von Tours und der von Vézelay.
Pyrenäen Morgennebel
Als Kennzeichen hat man eine Stele aufgestellt. Stele von Gibraltar
Schafherde
Dorffriedhof
Wanderer im Spiegelbild
Ein MUSS für alle Pilger ist der Besuch der Kirche in Saint-Jean-Pied-de-Port.
Kirche Notre Dame
Fluss Nive
Stadttor
Anmerkung: dieser Tag ist auch schon unter #12von12 im Blog verewigt, allerdings mit ganz anderen Fotos.
Der Ort Saint-Jean-Pied-de-Port ist auf der Karte grün markiert. Wir sind jetzt sozusagen links unten angelangt.


Donnerstag, 2. November 2017

Auswärts. Pau.

Wir verließen den Jakobsweg und besuchten die Stadt Pau mit knapp achtzigtausend Einwohnern. Die Altstadt liegt hoch über einem Flusstal, und man hat Blick auf die Pyrenäen.
Saint-Martin
Pyrenäenblick.
Pyrenäenblick
Die Standseilbahn, bei unserem Besuch in Revision.
Seilbahn
Alte Kirchen gibt es natürlich auch in Pau, hier Saint-Martin,
Saint-Martin
und Saint-Jacques.
Saint-Jacques
Zwei berühmte Persönlichkeiten stammten aus Pau, einmal der französische König Heinrich IV, der erste Bourbone auf dem französichen Thron, und Jean-Baptiste Bernadotte, der zuerst Marschall unter Napoleon Bonaparte, später dann König von Schweden und damit Begründer der heute noch regierenden Dynastie war.
Pau ist auf der Karte grün markiert.

Mittwoch, 1. November 2017

Auswärts. Larressingle.

Larressingle ist ein befestigtes Dorf am Jakobsweg mit gut 200 Einwohnern, schon seit dem Mittelalter mit einer Ringmauer befestigt.
Ringmauer
Die Wehrkirche aus dem 12. Jahrhundert
Burg-Kirche
Im Innern der Ringmauer gibt es seit wenigen Jahren wieder ein Lokal mit einem Andenkenladen.
Larressingle

Dienstag, 31. Oktober 2017

Auswärts. Condom.

Condom zählt knapp siebentausend Einwohner und liegt am Jakobsweg. Wir kamen abends an und konnten die Kathedrale schon mal stimmungsvoll beleuchtet sehen.
Kathedrale Saint-Pierre
Am nächsten Morgen konnten wir sie auch von innen bewundern.
Kathedrale Saint-Pierre
Condom liegt in der Gascogne, und da kam doch auch d'Artagnan her? Die Musketiere.
Musketiere
Das Marktangebot auf dem Platz vor der Kathedrale ist unserem recht ähnlich.
Markt
Das Angebot an spanischen Zitronen ist überreichlich.
Markt Zitronen
Morgenstimmung am Fluss Baïse.
Fluss Baise
Condom ist auf der Karte durch einen grünen Strich markiert.

Montag, 30. Oktober 2017

Auswärts. Moissac.

Moissac ist ein wichtiger Ort am Jakobsweg, der Ort hat etwa zwölftausend Einwohner und bekommt durch die Abtei Saint-Pierre seinen kulturhistorischen Rang.
Der Kreuzgang wurde zwischen 1059 und 1131 errichtet.
Kreuzgang Kapitelle
Das Tympanon wird auf 1120/30 datiert und diente Umberto Eco in seinem Roman Der Name der Rose als Vorbild bei der Beschreibung eines Kirchenportals. Dargestellt ist die Vision des Johannes in der Offenbarung.
Tympanon
In einer Seitenkapelle findet man ein (sehr kleines) Fenster von Marc Chagall. Weil es so klein ist, wird es kaum wahrgenommen, und ... man sieht nur, was man weiß.
Fenster von ChagallAuf der Karte ist Moissac durch einen grünen Strich gekennzeichnet.
Kunsthistorische Angaben aus Wikipedia.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Auswärts. Lauzerte.

Wieder zurück am Jakobsweg hielten wir in dem kleinen Ort Lauzerte, knapp 1500 Einwohner. Er liegt auf einem Hügel. Von dort ließ sich der Weg kontrollieren, die Kanone zeugt noch davon.
Kanone
DSC01706
Kirche
Weiter Blick ins Land.
Blick ins Land
Grüne Markierung zeigt die Lage von Lauzerte auf der Karte.

Samstag, 28. Oktober 2017

Auswärts. Montauban.

Montauban ist eine Stadt mit knapp sechzigtausend Einwohnern, sie gilt als Stadt der Hugenotten, wurde 1621 von einer Armee des Königs belagert, aber nicht eingenommen. Erst als La Rochelle kapitulieren musste, gab auch Montauban auf.
Ganz anders als in den bisher gesehenen Städten sind die Häuser in Montauban aus rotem Backstein.
Place National
Die Kirche Saint-Jacques.
Saint-Jacques
Saint-Jacques
Auch hier die Kennzeichnung von Montauban auf der Karte durch einen grünen Strich.

Freitag, 27. Oktober 2017

Auswärts. Cahors.

Pont Valentre
Cahors liegt in einer Schleife des Flusses Lot, die Stadt hat knapp zwanzigtausend Einwohner. Wir waren an diesem Tag früh unterwegs und besichtigten die Kathedrale Saint-Étienne.
Das romanische Portal. Im Typanon wird die Himmelfahrt Christi und St. Étienne, dem Schutzheiligen der Kirche, dargestellt.
Portal Kathedrale
Der Chor entstand ab 1280.
Kathedrale
Der Kreuzgang stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Kathedrale
Portal zum Kreuzgang.
Kathedrale
Noch lag Nebel über dem Fluss, die Brücke, Pont Valentré, wurde im frühen 14. Jahrhundert erbaut.
Pont Valentre
Der Bau der Brücke zog sich über 50 Jahre lang hin, und es gab die Legende, dass der Baumeister zur schnelleren Fertigstellung einen Pakt mit dem Teufel schloss, wie immer bei solchen Legenden, indem er ihm seine Seele versprach. Doch der Baumeister war schlau und konnte dem Teufel eine Forderung stellen, die dieser nicht erfüllen konnte. Damit hatte der Teufel die Vereinbarung gebrochen und der Baumeister seine Seele gerettet. Aber der Teufel gab nicht auf, er erschien jede Nacht, um den Schlussstein aus dem mittleren Turm wieder herauszubrechen, so dass der Turm einfach nicht ganz fertig wurde. Bei Renovierungsarbeiten im 19. Jahrhundert wurde an dieser Stelle ein behauener Stein fest verankert, außen drauf sitzt der Teufel und versucht vergeblich, diesen Stein herauszubrechen.
Pont Valentre
Kunsthistorische Angaben aus Wikipedia.
Zur Orientierung ist Cahors auf der Karte durch einen grünen Strich markiert.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Auswärts. Sarlat.

Wir machten einen weiteren Abstecher weg vom Jakobsweg, ins Perigord, nach Sarlat, eine Stadt mit knapp zehntausend Einwohnern. Die Stadt gilt als Muster der Denkmalpflege, sie wurde von 1964 bis 1974 umfassend restauriert. Seitdem wird sie von etwa einer Million Touristen pro Jahr besucht.
Marktsplatz
Die Kathedrale.
Kirche
Kirche
Maison de la Boétie
Lanterne des Morts, sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und stand früher inmitten eines Friedhofs der Benediktiner.
Lanterne des Morts
Das Perigord ist die Region der Gänse, und in Sarlat kann man sich mit Zubehör eindecken.
Gänse, Gänse