Montag, 29. August 2016

Auswärts. Burg Zavelstein.

Viel ist nicht von der Burg Zavelstein übrig geblieben, genug jedoch, um für Kinder die Ritterzeit wieder aufleben zu lassen. Auch kann man den ehemaligen Bergfried besteigen und über den Nordschwarzwald gucken.
Ruine Zavelstein2
Sie war einmal eine Stauferburg, erbaut in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, erhalten sind der Bergfried, Mauern des Renaissance-Wohnbaus und Befestigungsteile. Die Lage auf einer Bergnase hoch über dem Tal ist spektakulär.
Die Burg diente häufig als Pfand und hatte dadurch wechselnde Besitzer. Erst 1552 wurde das Pfand vom württembergischen Herzog abgelöst und die Burg als Lehen an württembergische Adelige gegeben. 1620 bis 1630 wurde sie zum Schloss umgebaut. Beim Zerstörungsfeldzug des französischen Generals Melac im deutschen Südwesten wurde nach dem Heidelberger Schloss, dem Kloster Hirsau und vielen anderen auch die Burg Zavelstein zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Ruine Zavelstein1
Zavelstein hatte bereits im frühen 14. Jahrhundert das Stadtrecht und war bis 1975 die kleinste Stadt Baden-Württembergs, zeitweise ganz Deutschlands. 1975 wurde Zavelstein mit Teinach und weiteren Ortschaften zur Stadt Bad Teinach-Zavelstein zusammengelegt. Weitere Informationen gab es bereits 2011 hier.
Dieser Brunnen sprudelt im Kurpark im Tal, in Teinach.
Pusteblumenbrunnen

Quellen: wikipedia
Georg Dehio. Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg. München, 1964.

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