Mittwoch, 23. September 2015

Essen. Linseneintopf.

Jetzt ist es an manchen Tagen abends schon recht kühl, so dass man auch einen Eintopf vertragen kann. Wir verwenden natürlich Alblinsen (Alb-Leisa), eine kleine, nussig schmeckende, usprünglich aus Frankreich stammende Sorte, die seit einigen Jahren auf der Schwäbischen Alb angebaut wird. Die bis Mitte der 1950-er Jahre auf der Schwäbischen Alb angebauten Sorten galten als ausgestorben, sie wurden erst 2006 in einer russischen Saatgutbank wieder entdeckt und mussten erst über mehrere Jahre vermehrt werden, bis so viel Linsen vorhanden waren, dass man sie auch verkaufen konnte. Das ist eine spannende Geschichte. Wer keine Alblinsen bekommen kann, Le-Puy-, Beluga- oder Berglinsen sind ähnlich in Konsistenz und Geschmack. Dazu Möhren, Staudensellerie, Kartoffeln, Zwiebeln und eine rote Pepperoni der eigenen Ernte.
Die Zwiebeln und das Suppengemüse werden in etwas Oliven- oder Rapsöl angedünstet, die Kartoffeln und Linsen zugegeben, noch ein wenig mitdünsten, dann mit Gemüsebrühe auffüllen und etwa 25 bis 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Dann in Scheiben geschnittene Würstchen (hier: Wienerle und Debreciner) zugeben und einige Minuten mit erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Paprika (oder Chili, oder Piment d'Espelette) abschmecken.
Ohne die Würstchen ist das Gericht sogar vegan.

Quelle: Lauteracher Alb-Feld-Früchte

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