Sonntag, 2. August 2015

Essen. Abschied von und mit Roastbeef.


Dieses schöne Stück Fleisch habe ich mit viel Wehmut zubereitet und gegessen. Denn diese Quelle für gutes Fleisch ist nun versiegt. Kein einziger Reinfall in drei Jahren, doch nun: Metzgerei geschlossen, Ruhestand, kein Nachfolger. Nun, ich werde einen anderen guten Metzger suchen, vielleicht auch finden, und ich werde mein Fleisch nicht im Supermarkt kaufen.
Das Fleisch habe ich mit Rosmarin, ungarischem Paprika und Pfeffer gewürzt und einige Stunden einziehen lassen. Dann bei 80°C im Ofen braten, bis zu einer Kerntemperatur von 55°C. Anschließend in der Pfanne in heißem Butterschmalz von allen Seiten angebraten und in Alufolie eingepackt 5-10 Minuten ruhen lassen. Das kommt dann raus, zusammen mit Buschbohnen und Bratkartoffeln mit Rosmarin:

Kommentare:

sammelhamster hat gesagt…

Das ist wirklich schade!
Ich bin nämlich auch nicht mehr dazu gekommen, mir jenes berühmte Ochsenkotelett dort zu holen.
Ich hoffe, dass du einen neuen Qualitätsmetzger findest und uns hier auf dem Laufenden hältst!

Barbara Furthmüller hat gesagt…

Göttlich! Genau so muss Roastbeef zubereitet und gegessen werden, perfekt.

Und tja, mit Metzgern ist es genauso wie mit Bäckern, irgendwie werden die guten immer weniger...

Kraut und Rüben hat gesagt…

@sammelhamster
Klar doch - ich werde berichten, wenn die Suche erfolgreich war.

@Barbara
Leider scheint Handwerk heutzutage für viele nicht mehr attraktiv zu sein, ich hoffe nur, dass so langsam ein Umdenken einsetzt. Beim Bierbrauen hat es ja schon begonnen, vielleicht auch, weil der Trend vom Ausland importiert wurde, das zieht in Deutschland meist mehr.