Dienstag, 29. Oktober 2013

Knoblauchconfit.


Das Rezept habe ich bei "Kleiner Kuriositätenladen" gesehen und musste es unbedingt nachmachen, nicht ohne die Tauglichkeit für uns bereits im letzten Jahr auszuprobieren. Das Prinzip ist ganz simpel: man gart geschälte Knoblauchzehen in nicht zu heißem Öl und füllt sie dann in Gläser. Verwenden kann man die Zehen dann wie frische mit dem Vorteil, dass die Zehen bereits weich sind, man also nicht mehr schneiden muss, sondern einfach zerdrücken kann (soweit notwendig): Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Knoblauch dann kaufen und confieren kann, wenn er frisch ist, und nicht schon monatelang irgendwo vor sich hin getrocknet ist. Und last but not least erhält man als Abfallprodukt ein köstliches Knoblauchöl, mit dem man recht dezent würzen kann.
Der Einkauf war niedlich. Wir waren auf dem Markt, bei der Gemüsefrau unseres Vertrauens, und waren dabei wie jedes Wochenende, eine größere Menge Gemüse einzukaufen. Wir waren schon fast durch, dann sagte ich "bitte noch ein Kilo Knoblauch". Der Blick, den ich auf diesen Satz hin erntete, war unbeschreiblich. Akustisch hatte sie mich wohl schon verstanden, aber sie wollte es nicht recht glauben. So musste ich "bitte ein Kilo Knoblauch" noch zwei Mal wiederholen, bis ich es bekam, und freundlicherweise auch noch billiger, weil ich ja so eine große Menge abgenommen habe. Wenn sie mich gefragt hätte, dann hätte ich ihr natürlich erklärt, was ich damit mache. Aber so habe ich sie mit ihren Überlegungen allein gelassen. Mal sehen, ob sie mal darauf zurück kommt.
Zutaten:
1 kg frischer Knoblauch
Rapsöl
Zubereitung:
Die Knoblauchzehen vereinzeln und die Haut abziehen. Ist sie schon relativ trocken, ist es hilfreich, die Knoblauchzehen für 30 Sekunden zu blanchieren und dann in kaltem Wasser abzuschrecken. Dann geht die Haut prima ab. Mein Knoblauch war so frisch, dass die Haut auch so prima abging.
Die Knoblauchzehen in einen Topf geben und mit Öl bedecken. Bei kleiner Hitze (kanpp 80°C) etwa 45 Minuten vor sich hin simmern lassen.
In sterilisierte Gläser mit Schraubdeckeln abfüllen, mit dem Öl bedecken. Hält sich nach meiner Erfahrung auch ohne Sterilisieren mehrere Monate nach dem Öffnen. Wer auf Nummer sicher gehen will, in meiner Quelle wird detailliert beschrieben, wie man die Gläser anschließend noch sterilisiert.
Quelle: http://www.kuriositaetenladen.com/2013/10/knoblauchconfit-eingeweckt.html

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