Montag, 3. Juni 2013

Mozartfest 2013


Das Mozartfest gehört zu den jährlich wiederkehrenden Ereignissen, und es ist eines der angenehmsten. Wir haben drei Konzerte unterschiedlicher Art ausgewählt, und sie haben alle schon stattgefunden.
Über Mozarts Musik zu schreiben scheint mit unsinnig, diese Musik muss man hören, je öfter je besser. Das Eröffnungskonzert bot mit drei der vier letzten Sinfonien einen wahren musikalischen Leckerbissen. Die "Prager", die g-Moll Sinfonie Nr. 40 und die Jupitersinfonie. Hörgenuss pur mit dem Orchestre des Champs-Élysées und Philippe Herreweghe..
Ein Sinfoniekonzert bot neben umrahmender Musik zu Pantomimen zwei Klavierkonzerte mit der kanadischen Pianistin Angela Hewitt und dem Kammerorchester Basel. Perlendes Klavierspiel zeigt die Vorzüge dieses wunderschönen Instruments auf.
Zuletzt die Matinee mit einem Programm sozusagen außer der Reihe. Eine neunköpfige Gruppe Fürstlich Lowensteiniche Hofmusic spielt sogenannte Harmoniemusik, eine Ende des 18. Jahrhunderts sehr populäre Gattung von Bläserensembles, die der musikalische Untermalung aristokratischer Feierlichkeiten dienten. Im Programmheft wird Harmoniemusik erklärt"... aus lauter Blasinstrumenten, und zwar gewöhnlich aus zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörnen und Fagotts ..." (Musikalisches Lexikon 1802). Hier kam noch eine Querflöte hinzu. Mozarts Musik, u.a. die Prager Sinfonie, wurde für Harmoniemusik bearbeitet, weitere Stücke von Zeitgenossen direkt für diese Musikgattung geschrieben. Ein schöner Vormittag.
Diese Konzerte kann man dazuhin noch in der schönsten Umgebung genießen, in der Residenz mit dem Kaiser- und dem Weißen Saal, die Matinee in der Neubaukirche, auch ein wunderbarer Ort für Konzerte. Ach, Würzburg!

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