Sonntag, 14. September 2008

1. Sinfoniekonzert

Diese Saison besuchen wir die Konzerte des Staatsorchesters in der Liederhalle. Ich will keine Musikkritik schreiben, nur einige Dinge notieren, die mir aufgefallen sind. Wir hörten zuerst eine Uraufführung, BERND RICHARD DEUTSCH Aurora. Fantasie für Orchester (Nr. 23, 2008). Ich achte immer sehr darauf, welche ungewöhnlichen Instrumente verwendet werden, oder welche in besonders großer Zahl zum Einsatz kommen. Neben 6 Kontrabässen (!), die den leisen und zarten Auftakt bestimmten, kam Schlagwerk in großer Anzahl zum Einsatz. Glocken, Metallophon, und ein spezieller Gong (wohl Tamtam genannt), forderten unsere Aufmerksamtkeit.
Bei DIMITRI SCHOSTAKOWITSCH Violoncellokonzert und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 standen immer noch 6 Kontrabässe auf der Bühne. Vielleich fielen sie mir auch deshalb auf, weil sie ganz oben, auf einem Podest, hinter den Bläsern standen, und nicht rechts hinten, wie sonst meistens. Mir fiel, speziell im 1. Satz das schöne Zwiegespräch zwischen Cello und Horn auf, eine Zeit lang was das Horn dem Cello wirklich gleichwertig. Der Cellist Truls Mork spielte ganz hervorragend, und der Beifall war verdient und langanhaltend.
Bei PJOTR I. TSCHAIKOWSKI Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique standen dann 8 Kontrabässe auf der Bühne. In diesem Stück hat die Pauke ganz große Auftritte, einmal muss sie minutenlang wirbeln. Lauter, dann fliegen die Schlägel 30 cm hoch, dann wieder leiser, die Schlägel fliegen nur 10 cm hoch. Und alles in der gleichen hohen Geschwindigkeit, mit unglaublicher Präzision.
Mehr habe ich heute nicht zu sagen.

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