Sonntag, 4. September 2005

Parks und Gärten in Weimar

Weimar hat nicht nur schöne alte Gebäude mit viel Geschichte und Atmosphäre, ein besonderes Tüpfelchen aufs "i" sind die Gärten und Parks.

Beginnen wir mit dem Park an der Ilm, der die Altstadt auf östlicher Seite begrenzt. Ein Zugang ist gleich beim Schloss, wo man über die Sternbrücke die andere Seite des Flüsschens erreicht.
Sternbrücke

Der Park ist im Stil eines englischen Landschaftsparks gestaltet, und Goethe war ab 1778 eifrig beteiligt. Man sieht also schöne alte Bäume, weite Rasenflächen
Park an der Ilm

und das noch naturbelassene Flüsschen Ilm schlängelt sich hindurch.
Ilm

Von der Sternbrücke nach Süden erreicht man binnen kurzem Goethes Gartenhaus.
Gartenhaus

Es war ein Geschenk "seines" Herzogs Carl August und Goethes erster Wohnsitz in Weimar ab 1776. Er nutzte es später immer wieder selbst als Zufluchtsort, ließ auch Freunde darin wohnen, u.a. Schiller.

Ein weiterer wunderschöner Park, ebenfalls an der Ilm im Nordosten Weimars gelegen, ist der Schlosspark Tiefurt.
Tiefurt-1

Das Schloss wird zur Zeit renoviert, man kann sich über die Panoramaaufnahme ein Bild machen. Im Park steht ein Musentempel mit einer Figur der Kalliope.
Tiefurt-2

Im Südosten Weimars, im Grünen auf einem Hügel, auf den eine über mehrere Kilometer kerzengerade Straße hinaufführt, liegt Schloss Belvedere.
Belvedere

Es ist ebenfalls von einem Park umgeben.

Auch in der Stadt gibt es sehenswertes Grün. Am Kirms-Krackow-Haus liegt ein wunderschöner Garten, und da er zudem bewirtschaftet ist, kann auch der hungrige und durstige Besucher sich in dieser Umgebung regenerieren.
Kirms-Krackow

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